Schutzhundeausbildung mit Jugendlichen?

Ich finde so Vorstellungen wie: "Ich hab da mal was auf dem Hundeplatz gesehen und das mach ich jetzt daheim!", oder "Ich kenn das aus dem Fernsehen, wohne in der Pampa und mach das jetzt bei mir im Garten nach" zumindest etwas halbgar.

Et is jetzt nicht für nix, dass die Leute sich auf dem Hundeplatz treffen und nicht daheim im Garten, und das miteinander üben - dass sie sich zum Üben treffen, setzt voraus, dass man es auch falsch machen kann.

Und wenn man es falsch macht, dann ist es zumindest in den Bundesland, wo ich lebe (NRW), grundsätzlich verboten (ob nun mit oder ohne Jugendlichen dabei), denn:

§2 LHG NRW sagt:



Und ein schlecht oder fehlerhaft oder aus Unkenntnis unzureichend aufgebauter Schutzdienst kann genau dahin führen.

Edit: Wenn der Schutzdienst allerdings auf dem Hundeplatz im Verein unter sportlich erfahrener Anleitung ausgeübt wird - sehe ich persönlich jetzt gerade (außer evtl, versicherungstechnischen Gründen) nicht, warum nicht auch ein 14-Jähriger, vorausgesetzt, er mag das und er hat ein gewisses Talent dafür und kann das körperlich schon leisten, schon lernen könnte, ein Helfer zu sein.

Oder sieht das jemand von den VPGlern hier anders?

Das ein junge das koerperlich leisten kann glaube ich, es braucht aber einen enormen feingefuehl fuer den hund, und somit viel erfahrung. Ob ein vierzehnjaherige das einfach so im gepaeck hat?
 
  • 4. März 2024
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Hi toubab ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ich hab ja auch mal mit unserer Familienschäferhündin die SchH's gemacht (meine Freundin war beim SV, ich wollt was mit dem Hund machen und Agility und Co gab es nicht auf dem Platz).

Wir hätten auch einen jungen Helfer, der war auch so 14. Aber da waren alles erfahrene Hundler dabei und es ging denen nur darum die Prüfungen zu schaffen damit die züchten können (waren fast alles "Hochzuchtzüchter" nur wenige Sportler). Die Hunde haben den Buben ohne Arm weder verbellt noch sonst was. Aber auch das "Hetzen" war reine Freude für die Hunde. Eher wie ein lustiges Spiel.

Trotzdem würde ich da nie was ohne Leute machen die sich auch auskennen.

LG Melli
 
  • 4. März 2024
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LG Meike mit Benny
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Hallo.

Ich wende mich mal wegen einem speziellen Anliegen in Sachen Schutzhundeausbildung an euch.

Wenn man mit seinem Hund die Schutzausbildung machen möchte, darf man mit seinen Sohn (14 Jahre) dieses zusammen durchführen? Gezielt gefragt, darf der Sohn den Helfer mit dem Beißarm spielen? Gibt es ein min. Alter für den Helfer?

Die andere Frage die sich dann für mich stellt ist, ob es Schlau ist, dass der eigene Sohn den Helfer spielt.

Besteht hier nicht die Gefahr, dass der eigene Hund vielleicht mal den Sohn außerhalb des Training dann auch attackiert, auch ohne Schutzarm?

Danke euch erst mal für Antworten.

Gruß Wolli

Zu allererst, der Sport, wo auch ein Schutzdienstteil drin vorkommt, heißt VPG (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) - dazu gehören auch die Bereiche "Fährte A" und "Unterordnung B".
Dieser Sport wird auf Hundeplätzen angeboten die einem Rassezuchtverein oder Hundesportverein untergeordnet sind - eher selten steht ein Polizeihundeverein dahinter.

Man darf seinen Hund privat nicht zum Schutzhund ausbilden, dass verbieten die meisten Landeshundeverordnungen.

Entweder ihr macht den Sport im Verein - und da kann dein Sohn dann auch vom Helfer lernen wie das geht - oder ihr lasst es besser. Im Verein kann man dann auch beurteilen, ob euer Hund überhaupt die Veranlagung mitbringt und ob es irgendwelche Konflikte geben kann. Mehr schreibe ich zu eurem speziellen Fall nicht, weil ich dich nicht einschätzen kann.


Auf jedem Hundeplatz, auf dem Hunde für den Schutzdienst ausgebildet werden, gibt es dafür extra Hetzer. Wieso soll dein Sohn das machen? Mir wäre das zu heikel und zu gefährlich! Ein Hund kann schnell mal was verwechseln, wenn man es nicht richtig macht und der Schuss kann ordentlich nach hinten losgehen.

Bin als Elfjährige selbst ein „Opfer“ des zum Schutzdienst ausgebildeten Polizeihundes meines Vaters geworden und kann von Glück reden, dass mein linker Arm nicht amputiert werden musste. Nur soviel dazu. Sollte man sich gut überlegen, selbst wenn es professionell gemacht wird. Ist ein zweischneidiges Schwert.

Dein Vater hatte aber einen Polizeihund, das ist nicht mit dem Schutzhundesport vergleichbar.

Macht das überhaupt Sinn die nur auf den linken Arm zu trainieren für den Polizeidienst?
Die meisten "Angreifer" sind ja doch Rechtshänder ergo wird die Waffe rechts getragen..?

Ein Polizeihund ist ein Einsatzmittel, demzufolge macht es schon Sinn auf den linken Arm zu trainieren, weil so verhältnismäßig weniger Schaden am Opfer angerichtet wird. Wie der Hund aus der Sache rauskommt ist zweitranig, Mensch geht vor Hund.

Edit: Wenn der Schutzdienst allerdings auf dem Hundeplatz im Verein unter sportlich erfahrener Anleitung ausgeübt wird - sehe ich persönlich jetzt gerade (außer evtl, versicherungstechnischen Gründen) nicht, warum nicht auch ein 14-Jähriger, vorausgesetzt, er mag das und er hat ein gewisses Talent dafür und kann das körperlich schon leisten, schon lernen könnte, ein Helfer zu sein.

Oder sieht das jemand von den VPGlern hier anders?

Nein das siehst du genau richtig.
Die Jugendarbeit in den Vereinen richtet sich nicht nur an junge Hundeführer, sondern auch an junge Helfer, ich glaube die haben sogar eigene Prüfungen.
 
Ja, das wollte ich auch noch fragen. Möchtest du im VPG Sport aktiv sein oder den Hund als privaten Schutzhund ausbilden? Von letzterem würde ich dir unbedingt abraten.

Und such dir einen Verein. Die SV Plätze gibts doch eh überall.

Lg
 
Ein Polizeihund ist ein Einsatzmittel, demzufolge macht es schon Sinn auf den linken Arm zu trainieren, weil so verhältnismäßig weniger Schaden am Opfer angerichtet wird. Wie der Hund aus der Sache rauskommt ist zweitranig, Mensch geht vor Hund.
Puh, das finde ich herb. Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass das "Opfer" ein bewaffneter Angreifer ist, der Hund aber nicht auf den Arm mit der Waffe darf, um dem - in meinen Augen Täter - nicht zu sehr zu schaden, dafür in Kauf genommen wird, dass der Hund dabei drauf geht, ist das Risiko für den Hund in meinen Augen unverhältnismäßig.
Andererseits hab ich im TV mal einen Bericht gesehen, wo der Polizeihund - in Ausbildung, auf dem Platz - durchaus nicht an den Arm ging. Weder an den rechten, noch an den linken. Sondern ins Genick des Flüchtenden. Was ich dann andersrum auch wieder zu herb fand.
 
  • 4. März 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Puh, das finde ich herb. Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass das "Opfer" ein bewaffneter Angreifer ist, der Hund aber nicht auf den Arm mit der Waffe darf, um dem - in meinen Augen Täter - nicht zu sehr zu schaden, dafür in Kauf genommen wird, dass der Hund dabei drauf geht, ist das Risiko für den Hund in meinen Augen unverhältnismäßig.
Andererseits hab ich im TV mal einen Bericht gesehen, wo der Polizeihund - in Ausbildung, auf dem Platz - durchaus nicht an den Arm ging. Weder an den rechten, noch an den linken. Sondern ins Genick des Flüchtenden. Was ich dann andersrum auch wieder zu herb fand.
die Hunde die ich bei der Bundeswehr gesehen habe sind meiner Ansicht nach auf kein bestimmtes Körperteil gegangen. Allerings sind sie meist am Arm geendet. Weil der Mensch automatisch die Arme vor nimmt um sich zu schützen.
Ich muss sagen, dass ich noch nie darüber nachgedacht habe ob ein bestimmtes Körperteil bevorzugt wird bei der Ausbildung. Hab ich auch so noch ne gehört.
Ich würde nur sagen, dass es der Wirkung der Angriffs wohl weniger etwas aus macht wo der hund am ende hängt. Shite ist es für den Angreifer in jedem Fall und durchführten kann er, was auch immer er wollte, so auch nicht.
 
Puh, das finde ich herb. Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass das "Opfer" ein bewaffneter Angreifer ist, der Hund aber nicht auf den Arm mit der Waffe darf, um dem - in meinen Augen Täter - nicht zu sehr zu schaden, dafür in Kauf genommen wird, dass der Hund dabei drauf geht, ist das Risiko für den Hund in meinen Augen unverhältnismäßig.
Andererseits hab ich im TV mal einen Bericht gesehen, wo der Polizeihund - in Ausbildung, auf dem Platz - durchaus nicht an den Arm ging. Weder an den rechten, noch an den linken. Sondern ins Genick des Flüchtenden. Was ich dann andersrum auch wieder zu herb fand.

Natürlich ist das herb - erst recht für den Hundeführer, der seinen Hund in die Situation schicken muss. Aber so sind die Regeln in Deutschland, zum Glück, denn wie z.B. Stuttagrt 21 gezeigt hat, kannst du auch als eigentlich "unbescholtener Bürger" in die Situation kommen, "auf der anderen Seite" zu stehen.

Wir hatten ja auch die Diskussion um den Polizeihund auf dem Bahnsteig - trotz guter Ausbildung bleibt so ein (Polizei)Hund unberechenbar und der Einsatz muss immer im Verhältnis stehen.
 
Bei meinen Kindern in der Schule sind auch so 3 Mal im Jahr so Aufführungen mit den Hunden der Army/Military Police und die haben auch immer einen Maulkorb drauf und die Kinder dürfen nicht direkt hin.

Da hab ich mich auch schon oft gefragt warum das so ist. Anscheinend trauen die denen auch nicht so ganz 100 %.
 
Der IPO-Sport und die Ausbildung von Hunden für Polizei und Bundeswehr sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Ich frage mich darüber hinaus, wie man auf die Idee kommt, zuhause mit halbwüchsigem Sohn und offenbar ohne Erfahrung den Hund ausbilden zu wollen?
Sucht euch einen guten Verein mit vernünftigem Helfer und falls Dein Sohn sich gern zum Helfer ausbilden lassen möchte, kann er dort unter Anleitung anfangen.
Unerfahrener Hund in Kombi mit unerfahrenem Helfer geht übrigens nach hinten los - normalerweise fängt man als Anfänger mit erfahrenen, sauberen 3er Hunden an, die gefestigt sind und bei Fehlern weder eskalieren noch Schaden nehmen. So einfach, wie es aussieht, ist es nämlich nicht!

Sachen, bzw. Ideen gibts....
 
Bei meinen Kindern in der Schule sind auch so 3 Mal im Jahr so Aufführungen mit den Hunden der Army/Military Police und die haben auch immer einen Maulkorb drauf und die Kinder dürfen nicht direkt hin.

Da hab ich mich auch schon oft gefragt warum das so ist. Anscheinend trauen die denen auch nicht so ganz 100 %.

Wenn es um Kinder geht würde ich da auch kein Risiko eingehen. Selbst beim best ausgebildetsten hund nicht. Auch der hundeführer hat nur zwei Augen und zwei Hände.

Aber ich hab auch schon Exemplare getroffen bei denen ich dachte: alle Achtung, da muss der hundeführer sein ganzes Leben auf den hund ausrichten. Mal eben wen zum Essen mit nach hause nehmen ist da nicht.
Und ich durfte auch jemanden kennenlernen der die Ausbildungsstätte für zukünftige hundeführer geleitet hat. Der konnte auch gut was erzählen. Da ist bestimmt auch der/die ein oder andere betrübt nach Hause gefahren, weil hundeführer sein eben nicht halb so spaßig ist, wie man es sich vorstellen könnte.
Allein der rechtsunterricht... da muss man echt ranklotzen das alles zu lernen.
 
Da hab ich mich auch schon oft gefragt warum das so ist. Anscheinend trauen die denen auch nicht so ganz 100 %.
Das verwundert mich jetzt grad in den USA so gar nicht. Stell dir mal vor, da würde nur einmal irgendwas passieren. und wenns nur ne Kleinigkeit wäre. Da wäre die Kac.ke am dampfen.
 
Als ich am flughafen gearbeitet habe, waren dort auch hunden, die waren alle link und es war nicht ratsam zu nah daran vorbei zu laufen. Leider hatten die ihr buero gegenueber unseres, ich habe manchmal gemeckert das sie zu lasch rumlaufen mit die zaehnen auf pfoten.
 
Bei meinen Kindern in der Schule sind auch so 3 Mal im Jahr so Aufführungen mit den Hunden der Army/Military Police und die haben auch immer einen Maulkorb drauf und die Kinder dürfen nicht direkt hin.

Da hab ich mich auch schon oft gefragt warum das so ist. Anscheinend trauen die denen auch nicht so ganz 100 %.

Ähm nun überleg doch mal bitte, welche Aufgabe diese Hunde im Einsatz erfüllen müssen und frage dich - als Mutter - ob du einen solchen Hund ungesichert in der Nähe deiner Kinder wissen willst. Allein rechtlich ist es ein Albtraum, egal wie gut ein Hund hört, in Anwesenheit von einer Horde Kinder gehört ein Hund gesichert.


@Coony kann ich das irgendwo nachlesen, hättest du vielleicht einen Link?
Hab das nicht mitbekommen..

Gefunden - da haben wir es ganz schön krachen lassen. :lol:
 
mal was anderes:
wie kommt ihr denn alle darauf, dass der TE seinen Hund zu Hause mit seinem Sohn ausbilden will?

Mein erster Gedanke beim Lesen war eher, dass er das irgendwo gesehen hat, dass ein Minderjähriger als Helfer auf dem Platz steht (bei einem Verein oder sonstwo), er das kritisch sieht und jetzt mal die Meinungen hier dazu hören wollte.
 
Bei meinen Kindern in der Schule sind auch so 3 Mal im Jahr so Aufführungen mit den Hunden der Army/Military Police und die haben auch immer einen Maulkorb drauf und die Kinder dürfen nicht direkt hin.

Da hab ich mich auch schon oft gefragt warum das so ist. Anscheinend trauen die denen auch nicht so ganz 100 %.

Für mich hat das nichts mit "nicht trauen" zu tun, sondern damit, welcher Typ Hund sich zum Diensthund eignet. Der muss blitzschnell reagieren und darf auch unter hoher Belastung (Gegenwehr o.ä.) nicht einknicken - das setzt eine hohe Triebveranlagung, Härte und Ernsthaftigkeit voraus. Dieser Typ Hund ist dann aber eben nicht der Tutnix von der Hundewiese oder Everybodys Darling sondern reaktiv und kompromisslos. Da zeugt es von Verantwortungsbewusstsein, den Hund entsprechend zu sichern, wenn es unübersichtlich und hektisch mit vielen kleinen Kindern ist.
Vor allem, da die heutige Gesellschaft von Hunden ja leider erwartet, sich labbimäßig-infantilisiert von jedem anfassen zu lassen, Bedrängung stoisch zu dulden und gleichgültig gegenüber Reizen zu sein - sonst wird angezeigt und der Hund als "gestört" deklariert. Ein solcher Hund eignet sich jedoch nicht für den Dienst.
 
mal was anderes:
wie kommt ihr denn alle darauf, dass der TE seinen Hund zu Hause mit seinem Sohn ausbilden will?

Mein erster Gedanke beim Lesen war eher, dass er das irgendwo gesehen hat, dass ein Minderjähriger als Helfer auf dem Platz steht (bei einem Verein oder sonstwo), er das kritisch sieht und jetzt mal die Meinungen hier dazu hören wollte.
Stimmt.
Da müsste der TE nochmal drauf eingen, ob er das selbst vor hat.

Aber auch wenn es nicht so ist hat er ja eigentlich seine antworten bekommen.

Nein es entsteht nicht automatisch eine negativ Verknüpfung.
Nein rechtlich gesehen kann man es vater und sohn nicht verbieten, aber wenn etwas passiert ist der Vater in Bedrängnis, weil er das wohl und die Gesundheit seines Kindes gefährdet hat. Das kann Folgen nach sich ziehen, muss aber auch nicht.
 
Ja, da habt ihr wohl recht. Wenn ich es mir so recht überlegen wäre ich mir selbst mit meinem Border in einer Kindergruppe nicht sicher, dass nichts passiert. Der ist zwar kein Diensthund aber auch ein Arbeitshund und recht triebig und ich möchte nicht ausschließen, dass der mal schnappt wenn ein Kind nah vorbeirennt.
 
Als Themenstarter muss ich dann jetzt doch mal was ausholen und ein wenig mehr dazu schreiben. Irgendwie erwecke ich wohl bei dem einem oder anderen den Eindruck, als wenn ICH da was „krummes“ vorhabe.

Nicht ich will das so machen, sondern ich sehe so was in einem anderen persönlichen und familiären Umfeld, wo dass so gemacht wird. Das heißt, dass in diesem Fall der Junge 14 Jahre dort steht, nur den Beißarm umhat und dann der Hundebesitzer mit seinem Hund dort „trainiert“. Also das stellen des Schutzhelfer und dann nach dem weg schmeißen des Beißarms sich voller Freude auf den Beißarm stürzt. Soweit ist das auch ok und der Hund reagiert richtig, also lässt den Helfer in Ruhe.

Die Frage die sich für MICH aber stellt ist das rechtliche (erlaubt mit 14 Jahre, ja oder nein?) und ob ich das für gut heißen soll oder nicht.

Ich persönlich finde es halt komisch, dass der Junge nur mit dem Beißarm das macht, was eindeutig auf Hobby-Ausbildung durch den Hundebesitzer zurück zu führen ist. Normale Helfer haben einen kompletten Schutzanzug an und sind auch keine 14 Jahre als, sondern kräftige Männer.

Weiterhin hat sich für mich die Frage gestellt, auch wenn es sagen wir mal der „Familienhund“ (lebt im Zwinger) ist, ob nicht die Gefahr besteht, dass so ein Hund dann auch mal den Helfer ohne Beißarm attackieren könnte. Irgendwo sieht der Hund nicht nur den Beißarm, sondern auch immer den Helfer als Täter.


Ich will nicht die Person dann mal sein, die es gesehen hat, aber nie was gesagt hat. Wenn dann doch mal der Hund im privaten Bereich und außerhalb des Hundeplates sich auf den 14jährigen stürzt, dann wäre das Theater auch groß. Wenn ich aber zu 100% weiß, dass es rechtlich gar nicht erlaubt ist, ja sogar wegen des Alter des Jungen sehr leichtsinnig ist, dann habe ich mehr offene Argumente um das gezielt bei der Person anzusprechen und an deren Vernunft zu appellieren.
 
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