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Wie haltet ihr das mit dem Impfen eurer Babies?

?
  1. Wir impfen gemäß den Empfehlungen der STIKO bzw. des Kinderarztes

    19 Stimme(n)
    63,3%
  2. Wir impfen abweichend von den gängigen Empfehlungen nur ausgewählte Impfungen

    7 Stimme(n)
    23,3%
  3. Wir impfen überhaupt nicht

    2 Stimme(n)
    6,7%
  4. Wir sind uns noch nicht sicher und informieren uns noch

    2 Stimme(n)
    6,7%
  1. Hallo zusammen,

    mich interessiert, wie das von euch so gehandhabt wird (gerade weil es hier ja auch über das Impfen bei Tieren durchaus Diskussionen gibt). Eigentlich wollte ich das Thema einfach so zur Diskussion stellen. Da aber gerade dieses Thema in der Regel sehr emotional diskutiert wird und fast immer ausartet, würde ich verstehen, wenn jemand sich nicht verteidigen udn rechtfertigen möchte. Da es aber schade wäre, wenn dadurch kaum Antworten zustande kämen, hier als (anonyme) Umfrage. Man kann also nicht sehen, wer was geklickt hat.

    Wer sich outen möchte, kann das ja mit einem Einzeiler tun bzw. beim individuellen Impfplan kurz erläutern, was bzw. wann geimpft wird (das fänd ich sehr interessant, selbst wenn derjenige es nicht begründen möchte).
    Wer diskutieren möchte, ist natürlich auch gern dazu eingeladen.
    Hoffen wir dann, dass es nicht ausartet.

    Danke!

    P.S. Viele Kinderärzte sind sehr Pro-Impfen, lehnen die Rotaviren-Impfung aber ab. Wenn ein Kind also alle empfohlenen Impfungen außer ROTAviren bekommt, würde ich das unter Antwort 1 zählen, noch nicht unter Abweichung.
     
    #1 Natalie
  2. Um mit gutem Beispiel voran zu gehen:

    Wir impfen abweichend.

    Ich habe mich erst spät mit dem Thema befasst, also hat Talina im ersten Lebensjahr noch alle empfohlenen Impfungen außer ROTA (da wurde uns von 3 Kinderärzten von abgeraten) bekommen.
    Danach habe ich bisher jede weitere Impfung verweigert, wohl aber für einige Krankheiten den Titer bestimmen lassen (und so festgestellt, dass eine Auffrischung der MMR nicht nötig ist, die hätte sie sonst nämlich bekommen). Eine letzte Impfung steht noch an und ich schiebe die Entscheidung seit Monaten vor mir her, weil ich unschlüssig bin.

    Ein zweites Kind würde ich wieder impfen lassen - aber weniger und vorallem später.
     
    #2 Natalie
  3. Warum? (rein interessehalber)
     
    #3 lektoratte
  4. Warum sollte man nicht impfen lassen?

    Der eine Todesfall in Berlin reicht doch...
     
    #4 staffbull24
  5. Das finde ich schon wieder sehr unterschwellig aggressiv gefragt, staffbull.
    Was ist mit Todesfällen nach Impfungen? Oder schweren Behinderungen?
    Gibt es eben auch...

    lekto, weil ich finde, dass hier vollkommen unnötig zu früh und zu viel geimpft wird.

    1. Von vielen Impfstoffen wären weit weniger Dosen und insbesondere auch niedrigere Einzeldosierungen notwendig, wenn man sie später geben würde:
    - Bei allen mir bekannten Impfstoffen sind die Dosierungen für Kinder ab 4/5 weit weit niedriger als die für Babys, z.B. Tetravac im Vergleich zu Boostrix, beides sind vierfach Impfstoffe gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Pertussis - das eine für Babies, das andere ab 5 Jahre - das für Babys ist zehnmal(!) so hoch dosiert!
    - Die 6-fach-Impfung (Infanrix hexa, TDPPHH) wird hier z.B. mit 2, 3, 4 und 12 Monaten gegeben. In anderen Ländern wird der selbe Langzeitschutz mit 3 oder sogar nur 2 Impfungen erreicht, wenn man erst mit 3 bzw. 6 Monaten anfängt.

    2. Manche Krankheiten halte ich durchaus sinnvoll zu impfen - aber nicht bei Säuglingen! Warum also so einen kleinen Körper unnötig früh damit belasten?
    - Ich wüsste nicht, wo sich mein 2 Monate altes Baby Hepetatits B einfangen sollte z.B. Oder auch Tetanus in diesen Breitengraden.
    - Ich halte das Beitragen zum Herdenschutz gegen Polio und Diphterie gesamtgesellschaftlich für sinnvoll, um dauerhaft ein erneutes Ausbrechen dieser Seuchen zu verhindern. Ich finde jedoch nicht, dass dies schon im ersten Lebensjahr geschehen muss (und die Gefahr daran hier zu erkranken ist nahe Null und wächst auch wenn überhaupt nur marginal, wenn der Impfbeginn auf nach den ersten geburtstag verschoben wird).

    3. Für mich das stärkste Kriterium: Mir wird hierzulande viel zu viel "aufgefrischt" ohne überhaupt zu schauen, ob eine solche Auffrischung nötig ist. Laut STIKO sind z.B. 95% aller Kinder bereits nach der ersten Masernimpfung lebenslang immun! Nach der ERSTEN! Eine zweite Dosis bringt schutz für weitere 4%. 1% gelten als Impfversager und würden egal nach wie vielen Impfungen keine Immunität aufbauen.
    Um 4% zu erreichen, finde ich es ein Unding 95% unnötig doppelt dieser Belastung auszusetzen!
    Als ich zu meiner Frauenärztin sagte, dass ich ein Kind bekommen möchte, nahm sie als erste Maßnahme meinen Rötel- und Windpockentiter, um zu schauen, ob eine Impfung nötig ist. War sie nicht... aber in ein Baby pumpt man einfach so rein...
    Mein Kind wird keine Impfauffrischung bekommen, wenn nicht eine Titeruntersuchung ergeben hat, dass diese nötig ist.

    4. Bei manchen Krankheiten zweifle ich Nutzen und Wirkung der Impfung schlicht an (Windpocken und Pertussis)

    Hinter allem steht wohl der Grundgedanke, dass Impfen nicht so ungefährlich ist, wie uns landläufig verkauft wird. Ich hänge keinen Verschwörungstheorien an und halte Impfen durchaus an sich für eine nützlich Sache - aber eben dennoch eine, bei der man Risiko und Nutzen individuell abwägen muss. Und bei einer Erstimpfung, die mein Kind zu 95% immun gegen eine Krankheit wie Masern macht, ist dieser Nutzen für mich absolut gegeben. Bei der Auffrischung, die zu 95% unnötig ist, aber nicht mehr - da überwiegt für mich das Risiko.

    Letztlich birgt jede Entscheidung - die für und die gegen Impfen ein Risiko. Mit beidem kann man wenn man Pech hat großen Schaden anrichten, den man sich nie verzeiht. Und in beiden Fällen weiß man das erst nachher. Daher mein Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
     
    #5 Natalie
  6. Ich finde übrigens, dass jede pauschale Empfehlung der Sache nicht gerecht werden kann.
    Mit meinem heutigen Wissen hätte ich Talina vermutlich mindestens das erste Lebensjahr (wahrscheinlich bis 2,5 Jahre) impffrei gelassen.
    Wenn ich jetzt ein zweites Kind bekomme, würde ich das nicht machen, da die Bedingungen mit einer großen Schwester, die alles mögliche aus der KiTa anschleppen kann, ganz andere sind als bei einem ersten Kind (wir haben auch sonst in der Familie keine Kinder, also sind da auch keine Cousins oder so und Talina wurde bis 2,5 rein familienintern betreut). Daher hätte ich Talina vermutlich erst impfen lassen, wenn sie regelmäßig in Kontakt zu anderen mir unbekannten Kindern kommt - nämlich als sie anfing zur Tagesmutter zu gehen.
    Ein zweites Kind ist ja durch das ältere Geschwisterkind und regelmäßigen Besuchskindern einer ganz anderen Gefahr ausgesetzt, daher wird meine Entscheidung da entsprechend anders ausfallen.
     
    #6 Natalie
  7. Böse war die Frage nicht gemeint, ich habe aber für Impfverweigerer wenig Verständnis. Auch wenn ich deinen Hauptkritikpunkt 3 verstehen kann.
    Ich selbst habe noch nie von schweren Behinderungen gehört die nachweislich durch Impfen verursacht worden sind. Allerdings interessiere ich mich für das Thema nur am Rande, da vertraue ich den Medizineren schon.

    Ich selbst habe gefühlt keinen Nachteil durch den Haufen Impfungen den ich im Laufe meines Lebens bekommen habe, dieser Fakt, verbunden mit dem Vertrauen in die Medizin, lässt mich zu dem Schluss kommen, dass nichts gegen Impfen spricht. Somit lasse ich mein Kind ebenfalls komplett wie empfohlen impfenen.
     
    #7 staffbull24
  8. Klar, nur ist die Wahrscheinlichkeit eine völlig andere... und viele Zusammenhänge konnten bisher nicht nachgewiesen werden- bzw es fehlen verwertbare Beweise.

    Nun, hier widerspreche ich vehement, meine Tante ist noch an Polio erkrankt bzw ist die Krankheit nicht mal ansatzweise ausgerottet und da wir auch in Deutschland nicht in einer Schutzblase leben (Thema Flüchtlinge zB aus Afghanistan) ist eine Impfung mehr als sinnvoll... Wenn du schreibst, dein Kind lebt ausschließlich in der Familie und im Haus.. ok. Mir war und ist die Gefahr einer Ansteckung einfach zu omnipresent.


    Meine Vorgesetzte ist vor 3 jahren an Keuchhusten erkrankt, lief mehrere Wochen als Überträger durch die Stadt- Säuglinge sterben an dieser Krankheit. Keuchhusten für mich keine erstrebenswerte Krankheit und eine Schutzrate von 80 bis 90% bei impfung ist für mich durchaus akzeptabel.


    Wenn den der Titer regelmäßig kontroliert wird,-> ist aber nicht so. Da hier die meisten Menschen dann ebenso faul sind wie bei allen anderen "unnötigen" Untersuchungen halte ich die Impfung für sinnvoller.

    Nicht dass du mich falsch verstehst, ich hatte als 4- Jährige schwerste Impfreaktionen auf verunreinigden Imstoff... aber ich vertraue meiner Kinderärztin und impfe meine Tochter ebenso wie meine Ärztin ihre Kinde impft :)

    Und auch ich habe Verständnis für Impfverweigerer, erwarte dann aber auch, dass sich dies aus dem öffentlichen Raum (zB Kindergarten, Schule) fernhalten.
     
    #8 Pyrrha80
  9. Klar, das mit Polio stimmt - aber im ersten Lebensjahr (in meinem Fall auch noch im zweiten) ist mein Kind, da wo ich bin. Und zwar meistens nicht in großen Menschenmassen, im Asylbwerberheim o.Ä.. Ich halte es da für extremst unwahrscheinlich, sich so seltene Krankheiten wie Polio/Diphterie einzufangen. Daher halte ich eine Impfung für sinnvoll - aber eben später.

    Auch hier gilt aber natürlich: Individuell muss man schauen. Arbeitet der Vater des Kindes in einer Asylbewerberunterkunft sieht es anders aus. In unserem Fall arbeitet mein Mann in der JVA - da besteht dafür ein erhöhtes Hepatitis-Risiko (daher hat ER sich impfen lassen).

    Ich bin ja keine Impfgegnerin, aber ich bin eher anhängerin der Kokonstrategie.
    Die Keuchhustenimpfung steht in ganz dringendem Verdacht plötzlichen Kindstot auszulösen. Ich finde das logisch, da sie auf das Atemzentrum wirkt und das ist bei babys nunmal labil. In den USA steht SIDS ausdrücklich als mögliche Nebenwirkung der Impfung im Beipackzettel! Hierzulande nicht - weil man keine Panik verbreiten möchte... Und genau durch sowas schwindet mein Vertrauen in STIKO und Co. Und ich habe selbst einen Fall beobachtet, in dem ein glasklarer schwerer Impfschaden nicht als solcher anerkannt wurde. Mit der Begründung, dass man das aus öffentlichkeitswirksamen Gründen einfach nicht machen könnte... Daher traue ich persönlich den Risikozahlen nur bedingt.
    Aber zurück zur Kokonstrategie: Vor Talinas Geburt haben sich ALLE näheren bezugspersonen gegen Pertussis impfen lassen. Ich halte die Impfung für sinnvol - für ein Baby aber für zu gefährlich! Und so denke ich, dass man gerade im ersten Lebensjahr, wo die außenkontakte eines Kindes (zumindest eines ersten Kindes) noch sehr begrenzt sind, viel über die Impfung der Bezugspersonen machen kann, ohne das Baby selbst impfen lassen zu müssen.

    Davon abgesehen kenne ich andere Wirkungsraten der Pertussisimpfung. Z.B. dass sie überhaupt erst ab der dritten einen Schutz aufbaut, weil die ersten beiden in der Regel hinfällig sind. Wenn die dritte gesetzt wird, ist die Hochrisikozeit um an Pertussis zu sterben aber eh schon fast vorbei... (selbige sgilt ja bei Masern uns SSPE).
     
    #9 Natalie
  10. Es liegt mir übrigens fern hier irgendjemanden zu missionieren.
    Ich akzeptiere voll und ganz wenn jemand für SICH das Risko der Impfungen denen der potentiellen Krankheiten als vernachlässigbar einstuft udn darum impft was das zeig hält (wohlmöglich auch noch jährlich Grippe und weiß der Geier).
    Ich denke, dass das fast immer eine Bauchentscheidung ist und da man mit beidem im worst case viel Leid anrichten kann, finde ich nicht, dass man da eine Mutter (oder einen Vater) zu etwas drängen darf.
    Man kann erklären, warum man selbst es anders handhabt. Aber mehr auch nicht.
    Ich denke, dass man merkt und rausliest, dass ich in dem Thema durchaus ziemlich informiert bin und meine Entscheidung nicht leichtfertig treffe. Und das ist eigentlich das einzige, was ich von anderen "erwarte" - dass sie sich mit der Materie befassen. Welche schlüsse sie dann daraus ziehen, ist aber deren Ding.
     
    #10 Natalie
  11. So unterschiedlich ist das, ich kenne Zahlen der Charité - Universitätsmedizin Berlin für das genaue Gegenteil.
     
    #11 Pyrrha80
  12. Ich oute mich als stiko-impf-Mutti inkl. Rotha...

    Eigentlich wollte ich auch das erste Jahr nicht impfen (gerade weil meine Hunde nicht mehr geimpft werden und ich nachweislich ein behindertes Kind aufgrund von Impfung kenne) aber bei sowenig Natur bei Geburt und ersternährung sowie viel Kontakt zu anderen Kindern jetzt schon hab ich mich dann für stiko entschieden und dachte mir ziemlich plump, dass bringt sie jetzt auch nimmer um..
    Rotha bin ich froh, dass ich es mitgemacht habe (auch wenn es ähnlich wie bei Grippe ist, mit Stamm treffen und so), aber erst vor 3 Wochen kam die Nachricht, dass ein Kind mit dem A. Kontakt hatte in der Nacht dann an rotha erkrankte.
    Und ich bin froh, dass die Kinder in unserem nahen Umfeld alle geimpft sind.
     
    #12 Spell_2103
  13. Hast du dazu mal eben Link oder so?
    Nicht weil ich es anzweifle, sondern weil es mich wirklich interessiert und ich gern dazu lerne.
     
    #13 Natalie
  14. Komplett inkl. Rota, allerdings (fast) alles später als angedacht. Teils ungeplant (Krankheit, etc.) und teils bewusst verschoben. Wir waren erst mit 2 Jahren kurz vorm Krippenstart mit dem Impfprogramm durch.
     
    #14 KsCaro
  15. Da kann ich mich anschließen, bei mir gab es jedesmal nur einen Piks wurde hier auch von den Kinderärzten sehr gut akzeptiert.
     
    #15 Manny
  16. Danke Natalie.

    Ich kenne dich zumindest vom Lesen ja schon bisschen länger und war mir sehr sicher, dass du nichts, aber auch gar nichts uninformiert tun wirst und extrem gründlich recherchierst.

    So, wie du es schreibst, kann ich es gut nachvollziehen und erscheint es mir höchst sinnvoll.

    Fabian war nach STIKO geimpft (damals noch ohne Rota), auch weil er im Grunde fast von Anfang an fremdbetreut war - in einer Familie mit zwei Kindergarten- und zwei Schulkindern. Dementsprechend hat er, auch durch seine eigene mitberachte Prädisposition - alles an Infekten mitgenommen, was ging. - Was für mich durchaus ein Zeichen ist, dass das so richtig war.

    Ich fand es da dann ehrlich gesagt zu mühsam, auseinanderzuklamüsern, was unter diesen Umständen nötig ist und was nicht, oder Mehrfach- gar noch in Einzelimpfungen aufzudröseln.

    Denn dann wird ja noch mehr gepiekst als ohnehin schon, und die ganzen ätzenden Adjuvanzien, die ja angeblich ein großer Teil des Problems sein sollen, gibt es dann ebenfalls gleich mehrfach... - da sind die Meinungen der Kinderärzte, wenn man sie fragt, extrem verschieden (also zumindest in meinem Umfeld), und das Argument: "einmal Impfen, nur einmal Hilfsstoffe" leuchtete mir eben ein. - Wie du sagst, ist es eine Bauchsache.

    Jakob als jüngeres Geschwisterkind wurde dann ebenfalls nach STIKO geimpft - bis auf die neue Meningokokkenimpfung (ist die überhaupt schon STIKO) - obwohl es gerade hier im Umkreis immer wieder Meningitis-Ausbrüche gegeben hat.

    Ich finde den Impfkalender aber so voll, dass ich echt nicht gewusst hab, wann das noch dazwischenquetschen, und das geht ja nur bis zu einem gewissen Alter, wenn ich mich recht entsinne. Das passte nicht optimal, und dann fand ich dann, jetzt wäre es erstmal gut. Fabian musste noch ohne Meningokokken-Impfung auskommen, und hat's auch überlebt bis jetzt, ich auch, das braucht es jetzt nicht auch noch.

    Rota habe ich wegen der Fremdbetreuung (Tagesmutter ab 1 Jahr, mit zwei eigenen Kindern im Kindergartenalter) mitimpfen lassen.

    Übrigens hat Jakob die Impferei den Kinderarzt nachhaltig verleidet - anders als Fabian sieht er ihn ja eigentlich eher selten, und hat ihn in den ersten zwei Jahren deutlich öfter zum Impfen als wegen Krankheiten gesehen.

    Letzten Freitag war U7 (kurz nach seinem 2. Geburtstag), und er fand den Untersuchungsraum (wo er seit der letzten U-Untersuchung mit Impfung nicht mehr gewesen war) schon höchst suspekt und meinte die ganze Zeit, er wollte eigentlich lieber nach Hause.

    Als ich ihn im Body auf die Untersuchungsfläche unter der Wärmelampe gesetzt hab, guckte er mich ganz kläglich an, zeigte auf seinen Oberschenkel und sagte: "Bein weh! - Da." Das war ja nun ziemlich genau ein Jahr her, und er wusste das noch! :(
     
    #16 lektoratte
  17. Mein Jüngster bekam mit 4 Monaten Keuchhusten. Wir waren auch dummerweisr mit den Impfungen in Verzug da er vorher erkältet war.

    Wir waren wochenlang in der Klinik, und wer seinem Kind beim Ersticken zugucke muss, wie er immer wieder beatmet werden muss, zweifelt wohl nicht mehr lange wenns ums Impfen geht. Jetzt mit 2 ist er durchgeimpft, bis auf Rota.

    Von mir aus kann jeder Impfen wie er will. Aber dann soll er seine kranken Panzen auch daheim in Quarantäne behalten und nicht als Seuchenschleuder draussen rumrennen lassen.
     
    #17 Nune
  18. Abgesehen davon, dass ich davon ausgehe, dass man ein krankes Kind tatsächlich Zuhause behält, frag ich mich warum Du das so betonst.
    Den anderen kann doch gar nichts passieren, wenn sie geimpft sind.

    ...
     
    #18 Cira
  19.  
    #19 Pyrrha80

  20. Wie ich bereits schrieb, meine Chefin hatte sich mit Keuchhusten angesteckt und lief mehrere Wochen damit zu uns ins Büro und durch die Stadt.

    Einzige Auflage waren regelmäßige Termine beim Gesundheitsamt, da meldepflichtig. keiner hat sie in Quarantäne gesteckt.. wer weiß wieviele Menschen sie theoretisch hätte anstecken können.

    ... und sie hat sich beim husten eine Rippe gebrochen- ehrlich, ich hab es ihr gegönnt, immerhin hat sie uns wochenlang mit dem Husten gequält.
     
    #20 Pyrrha80
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