Vegane Hundeernährung

  • Candavio
Ich finde das nicht lustig sondern traurig..denn das zeigt das man sich auf nichts verlassen darf. Ich bin zu Beginn auch drauf reingefallen (bei Eiern) und hab mich blöd geärgert als ich herausfand was Bio in dem Fall bedeutete. Jedenfalls nicht das was ich mir erhofft hatte.
Ich kaufe Eier bei unserem Bauern aus Freilandhaltung, die Hühner sind nur 500 Meter von unserem Zuhause entfernt auf einer Weide und direkt daneben steht der Automat mit den Eiern und ein weiterer mit Fleisch und Wurst von den Schweinen die dieser Bauer auch hält.
Deswegen hatte ich lustig auch in :gaensefueßchen: gesetzt....
Ich kaufe auch, soweit möglich, beim Erzeuger.
Allerdings muss ich dafür auch einige Kilometer mit dem Auto fahren und da frage ich mich manchmal, ob sich das dann klimatechnisch noch rechnet.
Aber in diesem Fall ist mir das Tierwohl deutlich wichtiger.
 
  • SaSa22
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Hi Candavio :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
  • Joki Staffi
Ja EU Bio Siegel reicht mir lange nicht aus.
Es muss schon demeter oder Bioland sein, sonst bleibt es, bei uns, liegen.
Natürlich sind die Anforderungen von dem normalen Bio Siegel lange nicht so wie bei den größten wie demeter oder Bioland.
Aber trotzdem ist es mir lieber, die Leute kaufen das EU Siegel als nur H1.

Ich wäre dafür das über jedem Wurst Regal solche vergleichbaren Bilder hängen wie auf den Zigaretten Schachteln.
Es gibt sogar ein Rewe im Bayern glaube, da kannst du an der Theke Bio Fleisch kaufen wo ein Monitor hängt und 24/7 in den Bio Stall filmt. Also du siehst die Tiere, was die machen, wie die leben, ob die Spaltenböden haben. Und Rewe bezieht dieses Fleisch da an der Theke direkt vom Bauern und gibt auch bereitwillig die Adresse von dem raus. Aber da kostet das Kilo Schwein eben 26 Euro.
Mir! wäre es das wert. Wenn ich Schwein essen wollen würde.
 
  • Mauso
Ja EU Bio Siegel reicht mir lange nicht aus.
Es muss schon demeter oder Bioland sein, sonst bleibt es, bei uns, liegen.
Natürlich sind die Anforderungen von dem normalen Bio Siegel lange nicht so wie bei den größten wie demeter oder Bioland.
Aber trotzdem ist es mir lieber, die Leute kaufen das EU Siegel als nur H1.

Ich wäre dafür das über jedem Wurst Regal solche vergleichbaren Bilder hängen wie auf den Zigaretten Schachteln.
Es gibt sogar ein Rewe im Bayern glaube, da kannst du an der Theke Bio Fleisch kaufen wo ein Monitor hängt und 24/7 in den Bio Stall filmt. Also du siehst die Tiere, was die machen, wie die leben, ob die Spaltenböden haben. Und Rewe bezieht dieses Fleisch da an der Theke direkt vom Bauern und gibt auch bereitwillig die Adresse von dem raus. Aber da kostet das Kilo Schwein eben 26 Euro.
Mir! wäre es das wert. Wenn ich Schwein essen wollen würde.

Aber zu viel wissen wollen die Menschen auch nicht. Da gab es doch mal das Gaense Experiment, wo sich viele aufgeregt haben.
 
  • Mauso
Hier:

 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Joki Staffi
Aber zu viel wissen wollen die Menschen auch nicht. Da gab es doch mal das Gaense Experiment, wo sich viele aufgeregt haben.


Ja ich weiß gar nicht wer das gemacht hatte.
Aber einige waren so berührt, die Menschen haben keinen Bezug mehr zu ihrem Essen und das ist falsch.
Dann eben kleine Bilder. Für jede Haltungsform eins am Regal. Dann kann der Verbraucher sich entscheiden.
 
  • lektoratte
@bxjunkie

Ich wollte dich grade bitten, ob du mir den
Bauern noch mal verlinkst!

Und da ist er schon!

Danke! :hallo:
 
  • wilmaa
Das Problem mit den Entfernungen das @Candavio erwähnt hat habe ich auch. Und da mein Mitbewohner keine Milch trinkt würde das bedeuten das ich wegen 2l Milch (mehr würde mir schlecht werden, ich trinke die nur im Kaffee) über 40km Weg hätte hin und zurück.
Das ist dann wieder so drüber das ich die Milch eher im Bioladen kaufe.
 
  • Mausili

TV-Tipp: "Vegane Ernährung für Hunde?"

Sonntag, 07.02.2021, ab 18:00 Uhr im WDR (TSEZ)

Kann man einen Hund vegan ernähren oder widerspricht das der artgerechten Haltung? Immer mehr Halter stellen sich diese Frage – vor allem solche, die aus Tier- und Klimaschutzgründen selbst kein Fleisch essen. Wir haben eine Herstellerin von veganem Hundefutter gefragt, die sich intensiv mit der optimalen Zusammenstellung aller wichtigen Nährstoffe auseinandergesetzt hat, und eine Tierärztin, die selbst vegan lebt, die Ernährung ihrer Hunde aber differenziert sieht...




 
  • Candavio
Ich werd's mal aufnehmen, weil ich heute zu der Zeit grade das Hoppa meiner Freundin versorge.
Mal gucken, was da wieder für weltverbessernde Erkenntnisse bei rum kommen ;).
Es mag ja ein paar Hunde - Katzen never ever - geben, die aus gesundheitlichen Gründen kein tierisches Eiweiß fressen dürfen, aber der Rest...Leute, dann haltet euch doch bitte Hasen oder Meerlis :rolleyes:.
 
  • lupita11
Ich werd's mal aufnehmen, weil ich heute zu der Zeit grade das Hoppa meiner Freundin versorge.
Mal gucken, was da wieder für weltverbessernde Erkenntnisse bei rum kommen ;).
Es mag ja ein paar Hunde - Katzen never ever - geben, die aus gesundheitlichen Gründen kein tierisches Eiweiß fressen dürfen, aber der Rest...Leute, dann haltet euch doch bitte Hasen oder Meerlis :rolleyes:.

Wie bereits ein paar Seiten vornedran geschrieben, bekommen arbeitende HSH in einigen Ländern mitnichten Fleisch gefüttert, weil das dort einfach nicht möglich ist.

Mich würde sehr interessieren, ob sich diese Ernährung auf die Gesundheit der Hunde auswirkt und/oder ob diese Rasen ihren Bedarf entsprechend angepasst haben. Also: schadet diese fleischarme Ernährung den Hunden? Und wenn nein: Schadet sie nicht, weil die entsprechenden Rasen sich angepasst haben, oder weil Hunde nicht zwingend so viel Fleisch brauchen, wie momentan als richtig empfunden wird.
 
  • Candavio
Wie bereits ein paar Seiten vornedran geschrieben, bekommen arbeitende HSH in einigen Ländern mitnichten Fleisch gefüttert, weil das dort einfach nicht möglich ist.

Mich würde sehr interessieren, ob sich diese Ernährung auf die Gesundheit der Hunde auswirkt und/oder ob diese Rasen ihren Bedarf entsprechend angepasst haben. Also: schadet diese fleischarme Ernährung den Hunden? Und wenn nein: Schadet sie nicht, weil die entsprechenden Rasen sich angepasst haben, oder weil Hunde nicht zwingend so viel Fleisch brauchen, wie momentan als richtig empfunden wird.
Wäre nur die Frage, ob sich besagte HSH nicht auch das eine oder andere Mäuschen, Kaninchen o.ä. fangen.
Quasi "Selbst-Barf"...;)
Könnte ich mir schon vorstellen.
 
  • Carli
Wie bereits ein paar Seiten vornedran geschrieben, bekommen arbeitende HSH in einigen Ländern mitnichten Fleisch gefüttert, weil das dort einfach nicht möglich ist.
Und die barfen sich nicht selbst? Ich meine nicht die Herde auf die sie aufpassen soll- aber Mäuse und andere Nager die ihnen über den Weg laufen?
 
  • lupita11
Doch klar jagen die auch. Aber dass sie in dem Maße Erfolg haben, kann ich mir nicht vorstellen. Und so ein kleines Kaninchen alle paar Tage ist ja praktisch nix für einen 50kg-plus Hund.
 
  • Candavio
Na ja, die Nachgeburten während der Lamm-Zeit fressen sie sicher.
Und verunfallte Tiere sicher auch, Wild und event. auch aus der eigenen Familie.
Dazu das "Selbst-Barf".
Das ist vielleicht nicht viel "Fleisch", aber vegan ist das auch nicht.
 
  • Lille
Ich werd's mal aufnehmen, weil ich heute zu der Zeit grade das Hoppa meiner Freundin versorge.
Mal gucken, was da wieder für weltverbessernde Erkenntnisse bei rum kommen ;).
Es mag ja ein paar Hunde - Katzen never ever - geben, die aus gesundheitlichen Gründen kein tierisches Eiweiß fressen dürfen, aber der Rest...Leute, dann haltet euch doch bitte Hasen oder Meerlis :rolleyes:.
Und, gab es neue Erkenntnisse?
 
  • Mausili
Hunde vegan ernähren: Hundeprofi Martin Rütter ändert seine Meinung

Obwohl sie Omnivoren sind, werden Hunde oft sehr fleischlastig ernährt. Es gibt auch Halter:innen, die ihre Vierbeiner vegan ernähren. Dem stand Hundeprofi Martin Rütter bislang sehr kritisch gegenüber...



:pullup:
 
  • DobiFraulein
Ich hatte das auch schon gelesen und der Überschrift könnte man entnehmen, dass er veganes Hundefutter inzwischen befürwortet.
Ganz so scheint es mir aber noch nicht zu sein

Hundeprofi kritisiert konventionelles Hundefutter​

Die Studie selbst sieht Hundeprofi Martin Rütter kritisch. Ob ein vegan ernährter Hund gesünder ist, könne er nicht beurteilen, erklärt er im Podcast. Der Experte weißt darauf hin, dass Inhaltsstoffe in veganem Hundefutter idealerweise „wissenschaftlich ausgetüftelt“ sein sollten. Wichtige Inhaltsstoffe aus Fleisch müssen also ersetzt werden.

Dass der konventionell ernährte Hund in der Studie am schlechtesten abschnitt, liegt laut Rütter nicht daran, dass das Futter aus einem Gemisch aus „Fleisch und Nicht-Fleisch“ besteht, sondern daran, dass konventionelles Futter „sau schlechtes Futter“ sei. Er stellt die Behauptung auf, das Ergebnis wäre anders, wenn für die Studie nur hochwertige Futterprodukte verwendet worden wären.


Martin Rütter hat seine Meinung zu veganer Ernährung geändert​

Was die vegane Ernährung von Hunden an sich angeht, so stand Rütter dieser früher sehr kritisch gegenüber: „Ich habe mich ja sehr laut und sehr vehement über vegane Ernährung bei Hunden lustig gemacht,“ gibt er zu. Fleisch- und Allesfresser vegan zu ernähren, schien ihm „völlig bescheuert“.

Doch aktuell beschäftigt sich der Hundeprofi intensiv mit insektenbasiertem Hundefutter und veganer Ernährung – und findet es wichtig, das Thema anzugehen.

Er argumentiert vor allem mit moralischen Aspekten: Wer sich mit dem Thema „Klima“ oder „Massentierhaltung“ beschäftigt, für den macht eine rein pflanzliche Ernährung durchaus Sinn. „Indem ich selbst einen Hund halte, fördere ich auch gleichzeitig die Produktion von Massentierhaltung. Denn in der Regel stammt dieses konventionelle Futter aus einer Massentierhaltung und dadurch wird Leid gefördert.“

Das Argument, Hunde bräuchten Fleisch für eine artgerechte Haltung, entkräftet er: Um einen Hund artgerecht zu halten, müsste man ihn „frei rennen lassen, er soll drei Rehe jagen, soll den Nachbarhund angreifen und ein eigenes Rudel haben“. Deshalb folgert er: „Wir können einen Hund gar nicht artgerecht halten.“

Scheint ein Interessenkonflikt bei ihm geworden zu sein :D
Einerseits arbeitet er ja intensiv mit einem Futtermittelhersteller zusammen (dessen Produkte im Wesentlichen auf Fleisch basieren), andererseits ist er ja lange Zeit Glöckner u.a. wegen Themen wie Massentierhaltung angegangen...
 
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