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Gegen den Lockdown-/Corona-Blues .... lauter gute Tipps von und für alle

  1. Huhu Leute,

    denke mal, daß es jeden hier trifft: der Lockdown-Blues, das Wegbrechen vieler Kontakte (bzw. nur noch virtuell möglich), zunehmende "Vereinsamung", was menschliche Beziehungen angeht, die plötzlich auf Eis liegen, nur noch telefonisch, per Internet oder sonstiger Medien aufrechterhalten werden können.

    Dankenswerterweise dürfen wir hier wohl alle trotzdem noch relativ häufig raus - wir müssen ja mit den Hunden regelmäßig Gassi gehen :)

    Trotzdem hat sich das Leben der meisten gravierend verändert.

    Was tut Ihr gegen die negativen Auswirkungen?

    Wie beschäftigt Ihr Euch?

    Wie und wo könnt Ihr Euren Sport noch ausüben (oder eben nicht und müßt umstrukturieren)?

    Wie kompensiert Ihr liebgewonnene Rituale (Treffen beim Italiener mit der besten Freundin z. B., den Kegelabend, den Weihnachtsmarkt-Besuch usw.)?

    Was macht Ihr anders, vielleicht besser?

    Welche Ratschläge habt Ihr für Euch selbst und andere, am glimpflichsten durch die schwere Zeit zu kommen?

    Welche Hobbies liegen brach - aber welche neuen Tätigkeiten, Freizeitaktivitäten habt Ihr Euch erschließen können?




    Ich fange einfach mal an:

    Hundeplatz fiel erstmal aus. Trotzdem habe ich diese Zeiten (zweimal die Woche) fest eingehalten und dann eben allein mit Hund trainiert.

    Jede Menge Wolle bestellt, um immer reichlich zu tun zu haben an den langen, dunklen Abenden - Stricken!
    Diese Beschäftigung der Finger hilft mir persönlich sehr.
    Und ist dann letztendlich so produktiv, daß sogar Tragbares bei heraus kommt :D

    Einkaufsverhalten gravierend geändert - größere Intervalle, wenn möglich Internet-Bestellungen usw.



    Und wie macht Ihr das alle so?
     
    #1 Leroy
  2. Einkaufen...
    Eben nicht im Internet sondern so weit wie irgend möglich "vor Ort" um hier meine Gewerbetreibenden zu unterstützen, damit sie noch "da" sind wenn Corona mal nicht mehr unser Leben bestimmt.
    Nur besser geplant und nicht jeden Tag ein bisserl.
    Ansonsten bestellen wir zweimal in der Woche bei unseren Lieblings-Gaststätten, um auch die zu unterstützen.
    Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Ich habe im Beruf mit sehr vielen Menschen zu tun und Andreas ist sehr viel unterwegs.
    Von daher sind wir am WE gerne zuhause, gehen viel und lang mit Zabaione und treffen uns ab und an mit unseren eh wenigen Freunden.
    Zwei Sachen gibt es allerdings, wo ich Corona wirklich "spüre".
    Zum ersten fällt der zweite Pfötchen-Pflege-Termin in Folge aus und zweitens kann ich nicht, wie sonst mind 1x im Monat, in meine Erdinger Therme :sauer:.
     
    #2 Candavio
  3. Hatten wir so einen Thread nicht schon mal?

    Bei mir hat sich nicht viel geändert. Ich bin jetzt immer im Home Office und hab neuerdings ein Rudergerät, weil ich mich eindeutig zu wenig bewege, bei einem Arbeitsweg von 5 Metern.
     
    #3 MadlenBella
  4. Das war mal so ein kurzer Abschnitt in dem Corona Thread , meine ich ,- hat dann wieder aufgehört.

    Ich finde die Idee von @Leroy gut :dafuer:!

    Für mich hat sich meine ganze Alters-Planung geändert , bzw. es gibt keine mehr.

    Das Ferienhaus in Belgien ist wegen Corona verkauft , somit fällt "halbes Jahr Belgien- halbes Jahr hier im Wald" weg .

    Ende Oktober/Anfang November wollte ich drei/vier Wochen in den Norden , hatte sich dann auch erledigt durch das Beherbungsverbot.

    Jetzt hab ich mir ein zweites Auto gekauft , weil der Bus nicht geländetauglich ist hier in Herbst und Winter, damit ich mit den Hunden auch mal woanders laufen kann , als hier bei uns im Wald ,- und überhaupt generell irgendwo hinkomme.

    Aktuell habe ich noch die leise Hoffnung, dass man im Frühjahr wieder richtig los kann , wenn nicht , verkaufe ich den Bus.
    Also , so gesehen plane ich aber sonst nichts ,- ich hatte mich auf 2020 gefreut , wie Alle andere auch ,und Einiges vor.

    Essen gehe ich ohnehin nicht gerne , also vermisse ich da gar nichts .- Wobei ich die Schließung der Gastronomie -unabhängig von meinem eigen Bezug dazu - als absolut falsch werte.

    - Ich bestelle seit ewig ,- abgesehen von den Jahren im Emsland -, alles außer Nahrungsmittel Alles im Internet .



    Soziale Kontakte hatte ich vorher schon hier kaum bis gar nicht ,- da hat sich nicht viel geändert.


    Ah nee , doch sorry :rotwerd:,- das hat dann wohl während meiner Forums -Abstinenz begonnen .
     
    #4 hundeundich2.0
  5. ;)

    Positives trotz Corona
     
    #5 DobiFraulein
  6. Ne. Stay the f.ck at home meinte ich, @MissNoah hat ihn gefunden.
     
    #6 MadlenBella
  7. Damit sind es dann drei .

    Wobei ich persönlich empfinde , dass man so wie es jetzt ist mit der Zeit im Frühjahr nicht vergleichen kann , - leider .

    Mittlerweile ist es mehr ein Gegeneinander als ein Miteinander ,- und viel aggressiver.
     
    #7 hundeundich2.0
  8. Hmm.. Mir fällt das unterwegs sein. Also nicht unbedingt soziale Kontakte sondern eher die Ortswechsel. Normalerweise mache ich ja Messebau und das beinhaltet auch immer Mal in anderen Städten zu arbeiten. Und auch meine Freunde und Freundinnen sind über die ganze Republik verteilt, das heißt viel davon sehe ich wenn ich unterwegs zu einem Job bin oder eben in der entsprechenden Stadt. Bzw sind einige davon auch eher viel unterwegs und kommen dann hier vorbei.
    Also so eine Mischung aus unterwegs sein und Freunde treffen.
    Und da ich telefonieren so richtig doof finde weiß ich bei vielen gerade gar nicht was bei denen so los ist.
    Und es fehlt mir auch zu arbeiten, das geht ja jetzt schon seit Anfang März so..
    Tja, gute Tips.. Ich Versuche nicht allzuviel darüber nachzudenken wie längerer Mist wohl noch dauert, freue mich das ich immerhin nicht mitten in der Stadt ohne Garten im 4.Stock wohne und viel draußen sein kann ohne vielen Menschen zu begegnen.
     
    #8 wilmaa
  9. Da ich ja anscheinend auf der Insel der "Was-auch-immer" wohne, kann ich überhaupt nicht dies Gefühl teilen - ganz im Gegenteil, ich bin immer wieder erstaunt, wer mir Hilfe anbietet, wie reibungslos vieles geht, wie bemüht die Menschen sind, alles so angenehm wie möglich zu gestalten... Allerdings ist hier ja wirklich Ruhe - (5,47 Fälle pro 100000 Einwohner in den letzten 7 Tagen....)
     
    #9 christine1965
  10. Das kann ich hier bei uns "auf dem Land" auch nicht bestätigen, im Gegenteil.
    Auch hilft jeder jedem, wo immer es gebraucht wird.
    In den Städten kann ich mir das aber durchaus vorstellen...
     
    #10 Candavio
  11. Ich meinte das jetzt nicht so im privaten Bereich ,- das kann ich nicht beurteilen .

    Aber hier - auch auf dem Land - passiert ständig etwas ,- und das seit Monaten : nur ein Beispiel : flächendeckend über das Gebiet werden wahllos Radmuttern an geparkten Autos losgedreht .- Einfach so , da war/ist nichts Persönliches dahinter , wahllos und zum Teil bei den Leuten nachts vor der Haustür, - zum Glück ist da bislang nichts Schlimmes passiert.
    Einbrüche , -ich hatte in den letzten Wochen zweimal jemand auf dem Grundstück , trotz der Hunde .

    Und was sich in unser alle Herzen hier eingebrannt hat : Der Amokfahrer am 1.Dezember in Trier ,- in Trier geboren , lebt in Trier ,- hat in seinem Stadtteil keinen Döner bekommen an dem Mittag, weil er da noch zu viele Schulden hat ,- fährt in die Innenstadt , tötet innerhalb von vier Minuten fünf Menschen : neun Wochen altes Baby , dessen Vater , fünfundvierzig , eine fünfundzwanzigjährige , eine zweiundfünfzigjährige , eine dreiundsiebzigjährige , verletzt vierundzwanzig weitere Menschen , darunter auch die Mutter/Ehefrau der zuerst genannten und den anderthalbjährigen Buben der Familie : - Sechs Schwertverletzte ,- zwei immer noch in einem sehr kritischen Zustand , davon ist ein Opfer eine Vierzehnjährige .- Der Mann ist dann aus der Fußgängerzone raus , hat angehalten , ist ausgestiegen , hat sich eine Zigarette angezündet und am Heck des Autos lehnend und grinsend auf die Polizei gewartet .

    Das ist auch Heimat , wir leben hier ,man kennt sich ,- und so etwas ist einfach furchtbar .- Das kann man gar nicht beschreiben , wie sich das anfühlt. -
     
    #11 hundeundich2.0
  12. Das alles sind schreckliche Erlebnisse, die sich ins Hirn und die Seele einbrennen.
    Auch mich läßt diese Amokfahrt nicht mehr los; man fragt sich ständig nach dem Warum und es gibt keine Antwort.

    Welche Maßnahmen ergreift Ihr für Euch persönlich und Eure Liebsten, um einigermaßen glimpflich nicht nur durch diese Pandemiezeit zu kommen, sondern auch, um solche Amokläufe irgendwie verarbeiten zu können?

    Autogenes Training? Meditation? Yoga? Oder durch den Wald rennen und Frust, Wut, Zorn, alles Negative herausschreien? Boxsack im Keller, auf den man eindreschen kann, wenn einem danach ist?
    Keine Nachrichten mehr schauen/hören?

    Persönliche Treffen mit den besten Freunden, Umarmungen usw. fallen ja größtenteils weg. Also damit auch gegenseitiger Trost und das so wichtige Auffangen.

    Mit welchen Mechanismen oder Ritualen beruhigt, tröstet Ihr Euch, wer und was hilft am besten in solchen Ausnahmesituationen?


    Hier habe ich eine "Winterroutine", die mir gute Dienste leistet: früh aufstehen, auch am WE. Konzentration auf die Tiere, deren Wohlbefinden, viel Beschäftigung mit ihnen. Regelmäßige Abläufe den ganzen Tag über (soweit möglich), viel frische Luft, Besinnung auf die Kleinigkeiten, die das Leben auch schön machen oder erleichtern. Spaziergänge in anderen Gegenden, einfach mal mit dem Auto ein paar Kilometer weg - schon hat das Hundi wieder neue Zeitungen zu lesen ;)
    Abends spielen, schmusen, vielleicht Tricks einüben; alles was ablenkt und gut tut: lesen, stricken, warme Milch mit Honig .... die Hobbies pflegen während der langen dunklen Abende.


    Und wie haltet das alles aus, was da täglich auf uns einstürmt?
     
    #12 Leroy
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