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Warum Menschen wütend auf Vegetarier reagieren

  1. Das haben unsere Hunde früher auch gemacht.
    Ich halte das, was jetzt häufig als fertige BARF-Portionen angeboten wird, möglichst viel Muskelfleisch, fast nur Fleisch, für völlig überzogen und unnötig, häufig auch nicht mal besonders gut für den einzelnen Hund, obwohl ja angeblich exakt so zusamengestellt, wie der Hund es braucht. (Kaum ein Mensch macht das so exakt bei sich oder bei seinen Kindern.)

    Ich halte das für ganz vernünftig



    und unsere Hunde werden schon immer eher so ernährt und wurden trotzdem recht gesund ziemlich alt. Einer mit 21 Jahren auch uralt.
     
    #181 matty
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Bis Aika, auf eine sehr verfressene Scotch Terrierhündin, und jetzt Tacco hatten wie nie Hunde, die das bei rohem Gemüse wussten.
     
    #182 matty
  4. Wie gesagt, für mich macht es einen großen Unterschied ob eine Spezies Fleisch braucht oder nicht. Menschen brauchen es nicht zwingend, Hunde und Wölfe eigentlich schon.
    Da der Mensch nicht in der Lage ist die Flut an Hunden (gerade im Ausland) einzudämmen, brauchen wir natürlich große Mengen Fleisch. Aber, Hunde und Wölfe fressen von einem Beutetier auch viel mehr. Deswegen relativiert sich das für mich. Welche Menschen essen denn heute noch groß Pansen? Oder Nieren? Kaum Menschen. Das heißt, ohne Hunde und Katzen etc. würde das alles sinnlos in den Müll wandern. Die Menschen sind ja noch lange nicht bereit ihren Fleisch Konsum deutlich runter zu fahren.
     
    #183 Joki Staffi
  5. Das ist allerdings ein Phänomen, das nicht nur beim Thema Fleischkonsum zu beobachten ist.
    So sind Menschen.

    In meiner "Schwiegerfamilie" (und nicht nur dort) werde ich z. B. seit Monaten pausenlos mit dem Thema "Klimawandel" an sämtliche Grenzen meiner Beherrschung getrieben. Bei jedem Anlass wurde und wird zunächst stundenlang Greta gehuldigt, dann kollektiv der grauenvolle, menschengemachte Klimawandel, der rasant vor unser aller Augen sterbende (Schwarz)wald betrauert und auf alle geflucht und geschimpft, die am Untergang des Planeten Mitschuld tragen - auch politisch, natürlich.
    Und sollte dann endlich ein Themenwechsel stattfinden, kann man Haus und Hof darauf verwetten, daß es anschliessend um die demnächst geplante Kreuzfahrt, die zweite in diesem Jahr, oder um die anstehenden Flugreisen, die dritte oder vierte des laufenden Jahres, geht... :rolleyes:

    Daß gerade diese gesamte (große) Familie allein durch ihr Reise- und Konsumverhalten wahrscheinlich ein Viertel des gesamten Klimawandels verursacht hat ;)
    , wird dabei nicht wahrgenommen. Es sind immer nur die Anderen. An die eigene Nase fasst man sich grundsätzlich nicht und die eigene Komfortzone beschneidet man grundsätzlich nicht.

    Und so ist das auch beim Thema Tierleid. Ob im Zusammenhang mit Lebensmittelproduktion oder Kosmetik oder in der Pharmaindustrie.
    Alle finden das alles schrecklich und sind tief betroffen, aber sehen, hören, bewusst wahrnehmen will es niemand. Die eigenen Gewohnheiten ändern, einschränken, gar auf etwas verzichten oder wenigstens den Geldbeutel weiter aufmachen, will aber erst recht niemand.
     
    #184 sleepy
  6. Ich könnte meinen Hund wohl vegetarisch ernähren. Er liebt fast alles an Obst und Gemüse. Aber ich hielte es nicht für sinnvoll, ihn fleischfrei zu füttern.

    Verbuddelt wird hier erst, seit es keinen Nahrungskonkurrenten mehr gibt. Wobei die einträchtig nebeneinander gefressen haben, egal, was. Aber Flippi war mit Kausachen (Knochen etc.) immer schneller und dann wurde sich ggf. abgewechselt, wenn einer noch was über hatte.
     
    #185 Lille
  7. Niemand ist nicht richtig, aber für sehr viele stimme ich dir völlig zu.
    Ich spreche es in der Familie an, jedoch werden tausend Ausreden gefunden, warum dass in ihrem Fall nicht so schlimm ist, worauf sie ja trotzdem achten... :rolleyes::(
     
    #186 matty
  8. Ja, "niemand" war natürlich übertrieben.

    Manchmal denke ich, daß ja bereits ein gewisses Bewusstsein, ein Thematisieren und sich durchaus mit der Grundhaltung identifizieren schon nützlich sein kann, auch wenn in letzter Konsequenz dann doch nicht danach gelebt wird. Aber dann denke ich wieder: Nein!
    Es ist nur dann hilfreich, wenn man auch wenigstens zu kleinen "Opfern" bereit ist. Der große Umschwung kann damit eingeläutet werden. Alles beginnt mit einem ersten Schritt. Aber nur labern und schön daherreden um sich selbst auf "der richtigen Seite" zu fühlen, nützt eben doch nix.
     
    #187 sleepy
  9. Ich habe @sleepy s Schwiegerfamilienexkurs grade laut vorgelesen, und Gerhards spontane Antwort war:
    "Ja der Flieger fliegt, ob wir mitfliegen oder nicht. Aber dafür trennen wir den Müll."
    ;)
     
    #188 snowflake
  10. Das denke ich auch. Aber ich meine das liegt auch an den Umständen unter denen wir, oder jedenfalls die meisten von uns, gross geworden sind.
    Fleisch ist einfach Hauptbestandteil einer Mahlzeit. Wer erinnert sich nicht auch an die Werbung mit Fleisch

    "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft"
    "So gesund wie ein gutes Stück Fleisch"
    "T-Bone Steaks for the Tigers".

    Fleisch wurde permanent mit Gesundheit, Vitalität; Kraft assoziiert. Als ich von zu Hause ausgezogen bin und einkaufen war dachte ich auch automatisch: Was ess ich heute. Fleisch mit ?.

    Ich meine das bröckelt aber und je mehr Leute es gibt, und vor allem je mehr Eltern es gibt, die fleischarme oder fleischlose Ernährung vorleben, umso normaler wird es irgendwann. Aber das dauert halt, ist wohl auch ne Generationenfrage.
     
    #189 matti
  11. Mein Mann wuchs mit Fleisch zu jeder einzelnen Mahlzeit auf.

    Das hat sich jetzt wirklich durch mich geändert.
     
    #190 Melli84
  12. Ich bin das bis heute noch nicht los, dass ich irgendwo im Unterbewusstsein verankert habe, dass zu einer ordentlichen Mahlzeit Fleisch gehört. Total bescheuert eigentlich. Ich esse seit 30 Jahren kein Fleisch mehr und so gut wie immer Mahlzeiten ohne eine Komponente, die als Fleischersatz (können ja auch einfach Pilze, Sellerieschnitzel o.Ä. sein) zu betrachten wäre. Aber bestimmte Nahrungsmittel sind bei mir durch die Sozialisation offenbar unterbewusst so eng mit Fleisch verknüpft, dass ich da immer noch was zu essen muss, was eine Fleischkomponente ersetzt - sonst sagt irgendein kleiner Mann bei mir im Kopf, es sei keine "ordentliche Mahlzeit" und mir schmeckt's nicht mehr. Bei Rotkohl habe ich das zum Beispiel ganz extrem.
     
    #191 helki-reloaded
  13. In meiner Kindheit gab es "so richtig Fleisch" (Hackbraten, Rouladen, etc.) nur am Sonntag. :kp: Unter der Woche war es höchstens mal Bestandteil einer Soße (Bolognese), aber sonst gab es vegetarisch oder Fisch.
     
    #192 Meizu
  14. Bei und war es eher auch so.
    Samstagabend evtl. Brat- oder Bockwurst.
    Aufschnitt vom Fleischer aufs Brot gab es allerdings häufig.
    Ich staune heute noch immer im "Essfred", dass man zu Spargel Schnken oder gar Steaks ißt oder auch zu panierten Blumenkohl u.ä. So etwas kenne ich gar nicht. Bei diesen Mahlzeiten war dann der Spargel oder der Blumenkohl der Akteur. Ebenso bei Pilzen.
    Wir haben merkwürdiger Weise zu Kartoffelstampf mit Nussbutter auch immer nur 1 Siegelei gegessen und dazu grünen Salat.
    Allerdings allein Salat als Mahlzeit kannte ich nicht und das kommt bei mir auch nicht vor.
    Es gab auch Kohlrabi- , Blumenkohl- oder Sellerieschnitzel, ohne dass wir Vegetarier waren.
    NACHTRAG:
    Auch bei uns waren in der Kartoffelsuppe Würstchen oder Spech mit Röstzwiebeln und
    irgendwie eine Fleischgrundlage im Eintopf.QUark gab es auf's Brot und zu Kartoffeln, Käse sehr oft.
     
    #193 matty
  15. Bei mir war es ähnlich wie bei @matty - Aufschnitt war immer größtenteils Wurst (ein Teil meiner Familie ist auf Käse tatsächlich allergisch, den gab es also quasi selten bis nie), manchmal Quark oder Fisch.

    "Richtig große" Fleischgerichte gab es vielleicht zwei, dreimal die Woche - "aber so ein bisschen" war bei uns oftmals schon auch bei den anderen Gerichten dabei: Keine Gemüsesuppe ohne Fleisch- oder Knochengrundlage, keine Kartoffelsuppe ohne Würstchen oder Speck usw usf etc pp.
     
    #194 lektoratte
  16. Fleisch war bei uns in meiner Kindheit tatsächlich ein Luxusprodukt. An Feiertagen gab es Schweine-und Rinderbraten mit Rot-und Grünkohl, das war immer ein Fest. Blieb ein Rest Soße, wurde der die nächsten Tage mit Kartoffeln "gemust" gegessen. Ich erinnere mich an meine Oma, als sie mal einen Kotelettknochen (bei uns hieß das Karbonade) penibel glückselig so lange abgenagt hatte, bis kein Fitzelchen Fleisch mehr dran war. Ansonsten gab es viele Suppen, Kartoffeln, Gemüse, Reisbrei. Was wir öfter hatten, war Fisch, weil wir Hering günstig am Hafen bekamen.
    Geschuldet war das wohl dem Umstand, dass meine Eltern und Großeltern den Krieg unter schweren Entbehrungen erlebt hatten und sowieso aus sehr ärmlichen Verhältnissen kamen. Wurstaufschnitt gab es selten, eher Marmeladenbrote, Quarkbrote, Tomatenbrote und zum Ende des Monats verstärkt Zuckerbrote. Die wurden aber immerhin stilvoll mit Messer und Gabel gegessen :D
     
    #195 Paulemaus
  17. Eine Scheibe Schinken nimmt nicht weg, dass der Spargel der Hauptakteur ist. Sie rundet nur den Geschmack ab.

    Sellerie- und dgl. Schnitzel gab es bei uns daheim nicht. Die führte ich hier erst in unserer vegetarischen Zeit ein. Gemüse war in meinem Elternhaus einfach nur Gemüse, ohne ein Schnitzel zu imitieren.
     
    #196 snowflake
  18. Jeder hat eben so deine Erfahrungen. Für mich passt die Scheibe Schinken halt heute noch nicht, weil sie für mich den Spargelgeschmack und alles mit Butter drum herum:D, stört. Mir schmeckt es einfach nicht. Dann eher noch ein Schnitzel dazu.

    Sellerieschnitzel gab es auch nur von dem frisch geernteten aus dem Garten der Nachbarn. Blumenkohlschnitzel war allgemein sehr belieb und üblich in unserer Gegend. Das Schnitzel von ganz frischem Kohlrabi, so wie es jetzt die ersten gibt, auch.
    Und was ich vergessen habe ist, dass es im Sommer sehr oft abends Tomaten- oder Radischenstullen gab, die alle in der Familie sehr möchten, selbst der Wurststullen liebebende Vater.
     
    #197 matty
  19. Bei uns gabs jeden tag fleisch im weitesten sinne, wurst, hackfleisch, gebratenes rindfleisch, schweinskoteletten freitags fisch, und zwar nur fisch bis genug ohne beilagen. Und am sonntag entrecote oder ein paar grillierte hühner, etwas besseres jedenfalls.
    Das meiste fleisch landete bei meinem vater auf den teller „weil er dafür gearbeitet hat“.
     
    #198 toubab
  20. Auch so etwas, das ich gar nicht kenne, Gemüse auf'm Brot.
     
    #199 snowflake
  21. mmm, etwas mayonaise und tomaten aufs brot, da könnte ich micht tot essen.
     
    #200 toubab
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