Spreewitz: Erneut toter Wolf aus Lausitzer Rudel gefunden

  • Crabat
Ne freiwillig nicht :D
 
  • SaSa22
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Hi Crabat :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Cornelia T
Ich weiß jetzt nicht ob dieser Link schon eingestellt wurde



Aber falls sich das so zu getragen hat, bin ich da bei dem Jäger.
Um meine Hunde zu schützen würde ich auch schießen.

Was soll man denn machen wenn man sein Gelände nicht hermetisch ab riegeln kann?
Das geht nun mal nicht ùberall.

Meine Freundin lebt ja auf einer Halbinsel an der Saale.
Nachts ist ein Teil ihrer Hunde im Zwinger. Da Russell gerne klettern sehr gut gesichert mit hohen Zäunen.
Außerdem hält sie eine Kangal Hündin als Wachhund.
Trotzdem streifen Nachts Wildtiere, Fuchs und Dachs über das Gelände.
Das könnte der Wolf auch denn man kann das Areal gar nicht vollständig abriegeln.
Man kann nur hoffen das die Maßnahmen reichen.

Maßnahmen, die eine Stange Geld gekostet haben. Da ihr schon mal ein Hund gestohlen wurde hat sie aufgerüstet und vieles ist auch im Lauf der Jahre angeschafft worden.
Das ist keine kleine Summe die da im Raum steht.
Angesichts der Wölfe kommt ihr das jetzt zu Gute.

Was ich sagen will: Es ist teuer und manchmal nicht machbar den Wolf aus zu sperren.
Dann muss man ihn vergrämen dùrfen und notfalls auch schießen.
Was ist beim Wolf denn anders als bei Füchsen?
Die werden doch auch geschossen.
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • snowflake
Was ist beim Wolf denn anders als bei Füchsen?
Die werden doch auch geschossen.
Das ist auf S. 477 noch nicht klar? Der Schutzstatus des Wolfs?
Im übrigen darf "man" meines Wissens auch den Fuchs nicht einfach schießen, weil er einen stört.
 
  • Finnimom
Als Tierhalter entscheidet man sich nicht "ein Risiko einzugehen", man wird einem Risiko ausgesetzt. Ob man will oder nicht. Und offensichtlich wurde die gesamte Thematik und die daraus entstehende Problematik von Anfang an nicht zu Ende gedacht - anders kann man sich ja nicht erklären, dass es scheinbar überhaupt keinen wirklichen Plan dafür gibt, was denn passieren soll, wenn Probleme auftauchen. Und DASS Probleme auftauchen werden, war den betroffenen Tierhaltern von Anfang an klar - wurde nur völlig unter den Tisch gekehrt und mit Märchen wie "der Wolf springt nicht, der Wolf nähert sich nie den Menschen und ist scheu, der Wolf geht nicht an Rinder und Pferde" begleitet und beschönigt und übertüncht. Dass das alles eher in das Reich des Wunschdenkens gehört, hat der Wolf schon vielfach bewiesen. Er springt (und das auch sehr hoch), er hat nicht wirklich Scheu vor dem Menschen (warum auch, der tut ihm ja nix, das lernt er ja täglich) und er geht an Rinder und Pferde. Alle Maßnahmen, die bisher getroffen wurden, haben nur zeitlich begrenzt geholfen - bis der ein oder andere Wolf gelernt hat, sie zu überwinden/zu umgehen.
Warum man jetzt nicht in der Lage ist, eben genau diese auffälligen Wölfe zu schiessen, ist doch völlig unverständlich!
Dass sich betroffene Tierhalter als unfreiwillige Spielbälle eines Experiments sehen, kann man nachvolllziehen. Auf ihre Kosten und die Kosten ihrer Tiere wird dieses Experiment derzeit ausgeführt.
Der Schutzstatus des Wolfes ist ja nun kein "in die Ewigkeit zementiertes" Postulat- der wurde entworfen, als es hier noch keine Wölfe gab.
Nun gibt es sie hier und sie vermehren sich ungehindert (jährlicher Zuwachs rund 30%!) - da wird der Schutzstatus logischerweise irgendwann hinfällig werden.
Nun ist es aber ja auch so, dass sich der Wolf auch im urbanen Bereich mehr und mehr wohlzufühlen scheint. Der braucht keinen unberührten Wald, keine unberührte Natur als Lebensraum - der braucht schlicht Nahrung. Und die findet er auch im urbanen Umfeld leicht - wie er jetzt ja lernt. Und damit auch dieses "der Wolf als Regulator der Natur" ad absurdum führt.
Von daher bleibt zu warten, was passiert, wenn nicht nur Tierhalter von Weidetieren mehr und mehr die Erfahrung mit dem Wolf machen - wenn es irgendwann schwierig wird, die Naherholungsgebiete um die Städte zu nutzen, weil da das ein oder andere Wolfsrudel rumtrabt, wird sicherlich auch der ein oder andere bisher Unbetroffene zu neuen Erkenntnissen kommen.
 
  • snowflake
Warum man jetzt nicht in der Lage ist, eben genau diese auffälligen Wölfe zu schiessen, ist doch völlig unverständlich!
Welche auffälligen Wölfe? Die, die Standard-Weidezäune überwinden?
 
  • SaSa22
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Cornelia T
Das ist auf S. 477 noch nicht klar? Der Schutzstatus des Wolfs?
Im übrigen darf "man" meines Wissens auch den Fuchs nicht einfach schießen, weil er einen stört.
Von "stören" war nicht die Rede. Und Fùchse werden von Jägern und nicht von "man" geschossen.
 
  • Joki Staffi
Von "stören" war nicht die Rede. Und Fùchse werden von Jägern und nicht von "man" geschossen.

Und auch wenn das viele nicht hören wollen. Dieses massenhafte Abschlachten von Füchsen ist sowas von unter aller Kanone.

Und es gibt sogar mittlerweile einige wenige Jäger die erkannt haben, wir brauchen den Fuchs. Denn der Fuchs frisst die Mäuse, und zwar verdammt viele, und die können dann wiederum nicht die Ernten zerstören. Töten wir weiter in diesem Ausmaß Füchse, total sinnlos und hirnverbrannt, dann werden die Bauern immer weiter und zu immer mehr Mitteln greifen um Mäuse und Ratten zu bekämpfen. Es ist ein verdammter Kreislauf.

Zum Thema Wolf. Ich denke, ich habe da oft genug schon gesagt, wenn ein Wolf es sich in der Nähe von Menschen zu bequem macht, muss er vergrämt werden. Wenn ein Wolf allerdings Weidetiere auf dem Silber Tablett serviert bekommt , dann frag ich mich was man denkt? Es ist ein Raubtier und wird es bleiben und er hat genau so ein Recht wie jedes andere Tier zu leben, zu fressen und zu bleiben.
Wie und wo die Weidetiere geschützt werden müssen, zeigt sich ja. Ich verstehe, wenn man sagt :"Wir hatten hier 50 Jahre lang einen Offenstall für Pferde. Was sollen wir nun tun?" kein Thema. Das ist schlimm und das geht auch mir nah. Aber, und ich hatte ja selbst jahrelang Pferde, man muss dann eben gucken, sich Hilfe holen. Sprechen, reden, Druck machen. Auch bei Behörden. Die können sich nicht immer aus allem raus ziehen.

Übrigens hat die Offenstall Besitzerin hier bei uns, 4 Kangals. Funktioniert einwandfrei. Die Hunde sind aus dem Tierheim, Geschwister. Und die machen ihren Job ohne Probleme nachts. Und wir haben die auch hier, die Wölfe.
 
  • matty
Als Tierhalter entscheidet man sich nicht "ein Risiko einzugehen", man wird einem Risiko ausgesetzt. Ob man will oder nicht. Und offensichtlich wurde die gesamte Thematik und die daraus entstehende Problematik von Anfang an nicht zu Ende gedacht - anders kann man sich ja nicht erklären, dass es scheinbar überhaupt keinen wirklichen Plan dafür gibt, was denn passieren soll, wenn Probleme auftauchen. Und DASS Probleme auftauchen werden, war den betroffenen Tierhaltern von Anfang an klar - wurde nur völlig unter den Tisch gekehrt und mit Märchen wie "der Wolf springt nicht, der Wolf nähert sich nie den Menschen und ist scheu, der Wolf geht nicht an Rinder und Pferde" begleitet und beschönigt und übertüncht. Dass das alles eher in das Reich des Wunschdenkens gehört, hat der Wolf schon vielfach bewiesen. Er springt (und das auch sehr hoch), er hat nicht wirklich Scheu vor dem Menschen (warum auch, der tut ihm ja nix, das lernt er ja täglich) und er geht an Rinder und Pferde. Alle Maßnahmen, die bisher getroffen wurden, haben nur zeitlich begrenzt geholfen - bis der ein oder andere Wolf gelernt hat, sie zu überwinden/zu umgehen.
Warum man jetzt nicht in der Lage ist, eben genau diese auffälligen Wölfe zu schiessen, ist doch völlig unverständlich!
Dass sich betroffene Tierhalter als unfreiwillige Spielbälle eines Experiments sehen, kann man nachvolllziehen. Auf ihre Kosten und die Kosten ihrer Tiere wird dieses Experiment derzeit ausgeführt.
Der Schutzstatus des Wolfes ist ja nun kein "in die Ewigkeit zementiertes" Postulat- der wurde entworfen, als es hier noch keine Wölfe gab.
Nun gibt es sie hier und sie vermehren sich ungehindert (jährlicher Zuwachs rund 30%!) - da wird der Schutzstatus logischerweise irgendwann hinfällig werden.
Nun ist es aber ja auch so, dass sich der Wolf auch im urbanen Bereich mehr und mehr wohlzufühlen scheint. Der braucht keinen unberührten Wald, keine unberührte Natur als Lebensraum - der braucht schlicht Nahrung. Und die findet er auch im urbanen Umfeld leicht - wie er jetzt ja lernt. Und damit auch dieses "der Wolf als Regulator der Natur" ad absurdum führt.
Von daher bleibt zu warten, was passiert, wenn nicht nur Tierhalter von Weidetieren mehr und mehr die Erfahrung mit dem Wolf machen - wenn es irgendwann schwierig wird, die Naherholungsgebiete um die Städte zu nutzen, weil da das ein oder andere Wolfsrudel rumtrabt, wird sicherlich auch der ein oder andere bisher Unbetroffene zu neuen Erkenntnissen kommen.

Das ist hier alles schon mehrmals durchgekaut, insbesondere wo der Schutzstatus herkommt, nämlich aus dem WA, dass in diesem Washingtoner Artenschutzübereinkommen DE, alle EU-Staaten, weit über 120 Länder Mitglied sind und sie deshalb an den jeweiligen dort festgelegten Schutzstatus der Art bei Tier und Pflanze unter Androhung hoher Strafen bei Verletzungen gebunden sind.
Jährlich werden Veränderungen beraten und beim Wolf gibt es durchaus einzelne Populationen, die vom hohen Schutzstatus ausgenommen wurden, weil sich dort die Population wieder erholt hat.
Wenn sich "unsere" Population erholt haben sollte, dann muß man das aufarbeiten und dort einreichen. Dazu müssten natürlich alle Länder, in denen die Wölfe dieser Population leben, zusammenarbeiten.

(Die EU- Richtlinien und das jeweils nationale Recht, setzen die WA-Reglungen jeweils "nach unten " durch.)

Ich war vor mehr als 15 Jahren im Wolfszentrum in der Lausitz und nichts von deinen Behauptungen, (außer der feststehenden Tatsache, dass Wölfe sehr scheu sind), wurde dort festgestellt.
In gut besuchten Veranstaltungen wurden die Bevölkerung der Lausitz informiert, weil wegen der speziellen Bedingungen dort, wie verlassene Militärgelände, große Brachen, resultierend aus den stillgelegten Tagebauen es bereits etliche Wolfsrudel gab.
Dazu wurde jeweils an einem Wochenendtag ein Ort oder Ortsteil eingeladen und die Veranstaltungen waren gut besucht. Für mich musste z.B. noch ein Stuhl organisiert werden, damit ich teilnehmen konnte.
Es wurden anscheinend Fragen beantwortet und diskutiert, durchaus widersprüchlich aber sachlich.
 
  • snowflake
Es ist teuer und manchmal nicht machbar den Wolf aus zu sperren.
Dann muss man ihn vergrämen dùrfen und notfalls auch schießen.
Was ist beim Wolf denn anders als bei Füchsen?
Die werden doch auch geschossen.

Von "stören" war nicht die Rede. Und Fùchse werden von Jägern und nicht von "man" geschossen.
Das "man" habe ich von dir übernommen, s.o.
Das "stören" war polemisch, das gebe ich zu.
Aber tendenziell kommt es bei mir eben so an, wenn es heißt, es ist zu teuer, sichere Zäune zu bauen usw..
Wie oft habe ich hier in diesem Forum schon außerhalb des Zusammenhangs Weidetiere/Wolf, mehr im Zusammenhang mit TA-Kosten und dergleichen, gelesen, man darf sich halt keine Tiere halten, die man sich nicht leisten kann.
Wieso gilt das auf einmal nicht mehr, wenn der "böse Wolf" ins Spiel kommt?
 
  • Crabat
Ich war vor mehr als 15 Jahren im Wolfszentrum in der Lausitz und nichts von deinen Behauptungen, (außer der feststehenden Tatsache, dass Wölfe sehr scheu sind), wurde dort festgestellt.
Naja, vor 15 Jahren fing das ja auch grade erst an? 2000 wurde glaube ich der erste Wurf in D frei geboren. Nur 6 Jahre später, also vor 15 Jahren, war der Stand einfach dezent anders.
 
  • matty
Es geht ja auch nicht darum, riesige Gelände zu sichern, sondern die "Aufenthaltsbereiche" der jeweiligen gefährdeten Tiere.
 
  • Crabat
Wieso gilt das auf einmal nicht mehr, wenn der "böse Wolf" ins Spiel kommt?
Bis zu einem gewissen Grat stimmt das auch dann noch.
Aber es gibt nicht nur s/w und es ist nicht immer alles möglich. Aber bei Pferden und bei Nutztieren kommt auch beim TA irgendwo eine nachvollziehbare Grenze die man ziehen kann (muss).
 
  • matty
Naja, vor 15 Jahren fing das ja auch grade erst an? 2000 wurde glaube ich der erste Wurf in D frei geboren. Nur 6 Jahre später, also vor 15 Jahren, war der Stand einfach dezent anders.

Ja, sicher, aber dort fing das Ganze mit relativ hoher Wolfsdichte bei vielen Weidetieren mit an und es waren nicht nur Experten aus DE dort tätig und, ich war eben nachschauen, ich war mit Willi und Max im Mai 2011 dort, also vor 10 Jahren.
 
  • matty
Bis zu einem gewissen Grat stimmt das auch dann noch.
Aber es gibt nicht nur s/w und es ist nicht immer alles möglich. Aber bei Pferden und bei Nutztieren kommt auch beim TA irgendwo eine nachvollziehbare Grenze die man ziehen kann (muss).

Das wird sicher teilweise schwierig sein und werden und man wird auch Lösungen suchen müssen.
Mit den Pferden gibt es hier in BB merkwürdiger Weise bisher wenig Probleme, obwohl sie leider überall kaum gesichert herumstehen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Man hat immer mehr den Eindruck, ein Pferd gehört jetzt auch einfach dazu und dann stehen die armen Tiere die ganze Woche auf kleinen Flächen herum.
 
  • Finnimom
Wenn das dieselben Experten sind, die postuliert haben, der Wolf springt nicht, 120 cm Zaun reicht, Rinder und Pferde sind nicht in Gefahr, dann kann man wohl davon ausgehen, dass der Wolf sich dort sehr wohl fühlen wird.
 
  • Milu
Wenn das dieselben Experten sind, die postuliert haben, der Wolf springt nicht, 120 cm Zaun reicht, Rinder und Pferde sind nicht in Gefahr, dann kann man wohl davon ausgehen, dass der Wolf sich dort sehr wohl fühlen wird.
Wenn du aufmerksam gelesen hättest, dann hätte dir auffallen müssen, dass diese Erkenntnisse nicht nur von Experten hierzulande geäußert wurden. Die Tatsache, dass Wölfe urbane Lebensräume eher meiden, ist eine internationale Erkenntnis, also wurde ebenfalls in Skandinavien, Italien oder den USA beobachtet, wo die Wolfspopulation größer ist als in Deutschland.
 
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