Bitte um Tipps beim Kauf eines American Pit Bull Terriers

Wenn die Tierheime denn bereit sind, die Tiere wieder an die Züchter herauszugeben.
Egal ob es Ausreisser sind, so selten ist es dann doch nicht, dass sich kategorisch geweigert wird die Tiere wieder herauszugeben.

Mag sein, aber live erlebt habe ich es bisher nur andersherum.
Leider waren sich auch alle Hundetrainer, mit denen ich vor kurzem zusammen kam, darüber einig, dass diese Zeiten eher auch bei Züchtern ihrer Erfahrung nach vorbei sind und vermittelt wird an Personen und Gegebenheiten, bei denen jeder Hundekenner weiß, dass wird zumindest Probleme geben.
(Z.B. 2 Aussies, Hündinnen, Wurfgeschwister, die sich schon mit 6 Monaten so übel beißen, dass sie seit Wochen getrennt in einem Haushalt leben und kein Hinweis bei der Auswahl durch Neuhundehalter, dass es evtl. nicht die bestqMax&e Entscheidung zum Wohle ihrer Welpen sei.)

@Max&Nova , das geht aber nur, wenn die Züchter in sehr guten finanziellen Verhältnissen leben, ansonsten können sie sich das auch bei viel gutem Willen schlicht nicht leisten.

Hier ist bei Vielen der Zugewinn aus dem Welpenverkauf schon eingeplant und nur Verluste gehen gar nicht.
 
  • 21. Mai 2024
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Hi matty ... hast du hier schon mal geguckt?
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Mag sein, aber live erlebt habe ich es bisher nur andersherum.
Leider waren sich auch alle Hundetrainer, mit denen ich vor kurzem zusammen kam, darüber einig, dass diese Zeiten eher auch bei Züchtern ihrer Erfahrung nach vorbei sind und vermittelt wird an Personen und Gegebenheiten, bei denen jeder Hundekenner weiß, dass wird zumindest Probleme geben.
(Z.B. 2 Aussies, Hündinnen, Wurfgeschwister, die sich schon mit 6 Monaten so übel beißen, dass sie seit Wochen getrennt in einem Haushalt leben und kein Hinweis bei der Auswahl durch Neuhundehalter, dass es evtl. nicht die bestqMax&e Entscheidung zum Wohle ihrer Welpen sei.)

@Max&Nova , das geht aber nur, wenn die Züchter in sehr guten finanziellen Verhältnissen leben, ansonsten können sie sich das auch bei viel gutem Willen schlicht nicht leisten.

Hier ist bei Vielen der Zugewinn aus dem Welpenverkauf schon eingeplant und nur Verluste gehen gar nicht.

Und soll ich jetzt mit den Züchtern argumentieren, die Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt haben, um "ihre" Hunde - bitte unkastriert - aus dem TH zu bekommen?
Oder die ganzen Geschichten (die es ja teilweise auch in den Pressebereich geschafft haben) wo die Vermittlung durch Tierschützer/THs grandios gescheitert sind?
Oder die teilweise absurde Ablehnung von Hundesport?

Ich kann ja fast verstehen, dass Züchter DAS Feindbild derjenigen sind, die sich mit den Tieren rumschlagen müssen, aber ich beobachte ja seit einiger Zeit eine neue Generation von Jungzüchtern, die sich für ihre Welpen den Hintern aufreißen.
 
Hier ist es bei Züchtern, die sehr stark leistungsorientiert sind (wie es beim APBT eigentlich sein sollte) oft so, dass die ihre Welpen sehr billig oder sogar umsonst abgeben. Dafür muss der neue Besitzer sich verpflichten, mit dem Hund zu arbeiten und möglichst auch Prüfungen abzulegen.
Das ist für den Züchter ein Test, wie gut die Verpaarung ist und natürlich Werbung für die Zucht, wenn der Hund gut ist. Klar hilft es, wenn Züchter und Halter sich kennen oder der zukünftige Halter schon im Hundesport etabliert ist und gezielt nach einem Leistungshund sucht.
ist wirklich ein schöner Gedanke aber ob das Tagesordnung ist? Was bringt denn es dem Züchter, wenn der Welpe in 2 Jahren top Prüfungen ablegt, entsprechend die Arbeit des Züchters honoriert, dieser aber wieder seine Welpen für kleines Geld oder gar geschenkt abgibt? Wenn da Kohle auf dem Konto ist und derjenige das rein aus Hobby macht ok, trotzdem dürften das doch die wenigsten sein.
 
Und seriöse Züchter sorgen dann dafür, dass das Tier wieder zu sich zurück in den Kennel kommt und von ihm selbst wieder vermittelt wird.

Das ein Züchter sich um Neuvermittlung mitkümmert, ja.

Das ein Züchter einen Bspw. eventuell bereits 3 Jahre alten, für das Rudel fremdgewordenen Hund in sein Rudel integriert, wohlmöglich noch während er Welpen hat - dies würde ich nie vom Züchter verlangen und mMn bei den Bullrassen alles andere als leicht.
Das würde bei Zwingerhaltung wohl klappen... eher seltenst bei vollem Familienanschluss.
Wenn dies ein Züchter macht ist das mehr als löblich, aber wohl für alle sehr stressig.

Soviel würde ich niemals nach Verantwortungsübertragung vom Züchter verlangen.
Ich selber bin der Mensch, der für den Fall der Fälle plant und dies auch in meiner Pflicht sehe, die ich mit Kauf des Welpen eingegangen bin.
 
Ich bezog das jetzt auch nicht speziell auf Rassen, sondern allgemein. Natürlich klappt das nicht bei jedem, mir ging es jetzt auch mehr um das Grundprinzip, dass es solche Züchter gibt.
 
Und soll ich jetzt mit den Züchtern argumentieren, die Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt haben, um "ihre" Hunde - bitte unkastriert - aus dem TH zu bekommen?
Oder die ganzen Geschichten (die es ja teilweise auch in den Pressebereich geschafft haben) wo die Vermittlung durch Tierschützer/THs grandios gescheitert sind?
Oder die teilweise absurde Ablehnung von Hundesport?

Ich kann ja fast verstehen, dass Züchter DAS Feindbild derjenigen sind, die sich mit den Tieren rumschlagen müssen, aber ich beobachte ja seit einiger Zeit eine neue Generation von Jungzüchtern, die sich für ihre Welpen den Hintern aufreißen.

Nein, das sollst du natürlich nicht.
Ich glaube dir auch so, dass es die gibt.

Nur ich selbst habe eben nur andere Erfahrungen gemacht und noch trauriger fand ich, dass jetzt alle anwesenden Hundetrainer , (nicht nur aus DE), im Moment die Erfahrung machen, dass die Züchter zunehmend hauptsächlich daran interessiert sind, ihre Welpen zu verkaufen.

Es ist ja sicher auch nicht immer leicht, denn von bestimmten Rassen kannst du eben nicht, um mal ein aktuelles Beispiel zu schreiben, 5 Hündinnen mal behalten, weil noch nicht der passende Interessent gekommen ist.
Der langjährige Züchter, der sich wirklich um alles kümmert, hatte einfach nicht erwartete, dass seine Hündin im ersten Wurf 12 Welpen auf die Welt bringt.
So etwas hat er in all den Jahren noch nicht erlebt.

Und das zurücknehmen auch nicht immer geht, wurde hier ja schon geschrieben.
Jedoch das Angebot, bei der Vermittlung zu helfen, dass kann man schon erwarten.

(Das mit der Kastration dürfte ja bei Tierheimen des Dtsch. Tierschutzbundes schon seit Jahren kein Problem mehr sein, denn die Einschätzung, wann Kastration tierschutzwidrig ist, ist Jahre her.)

Und natürlich ist es auch bei dem Thema so, es fallen die auf, wo es nicht rund läuft.
Die, wo alles ok ist, die brauchen keine Hilfe, machen in der Regel keinen Lärm und fallen höchstens mal auf, wenn einer ihrer Hunde auf einem Gebiet besonders erfolgreich ist.
 
Nur ich selbst habe eben nur andere Erfahrungen gemacht und noch trauriger fand ich, dass jetzt alle anwesenden Hundetrainer , (nicht nur aus DE), im Moment die Erfahrung machen, dass die Züchter zunehmend hauptsächlich daran interessiert sind, ihre Welpen zu verkaufen.
Und natürlich ist es auch bei dem Thema so, es fallen die auf, wo es nicht rund läuft.
Das erklärt sich dann ja von selbst, insbesondere wenn es Trainer sind, die evtl. auch noch im Tierschutz tätig sind.
Du bist ja selbst mehr im Tierschutz tätig, statt im Kreis vieler Züchter unterwegs. Somit fallen natürlich auch bei dir eher die Negativbeispiele auf.

(Das mit der Kastration dürfte ja bei Tierheimen des Dtsch. Tierschutzbundes schon seit Jahren kein Problem mehr sein, denn die Einschätzung, wann Kastration tierschutzwidrig ist, ist Jahre her.)
Das halte ich leider noch für optimistisch, wenn ich da ab und an Diskussionen auf FB verfolge.
 
Ich habe mir sagen lassen, dass man echte Arbeitshunde aus Leistungslinien deutlich günstiger bekommt, als Hunde aus Showlinien.
Da fielen Preise von etwa 500€ für Herder oder dergl.
Bei APBT soll das ähnlich sein, wobei man als "Hans und Franz" keine Chance hat da ran zu kommen.
 
@IgorAndersen :
Das ist mir auch schon aufgefallen, dass der Sektor "Gebrauchshund aus Leistungslinien" deutlich günstiger ist. Vermutlich liegt das am kleineren Käuferkreis, denn ein seriöser Züchter derselben gibt seine Hunde nur in entsprechende Sportlerhand und "Hans und Franz" kommen erst gar nicht zum Zug - eben weil der Züchter befürchtet, dass der Hund ihnen schnell über den Kopf wächst und dann meist pubertierend und versaut weg muss.
 
Das erklärt sich dann ja von selbst, insbesondere wenn es Trainer sind, die evtl. auch noch im Tierschutz tätig sind.

Da war mit Sicherheit keiner aus dem TS dabei.

Das halte ich leider noch für optimistisch, wenn ich da ab und an Diskussionen auf FB verfolge.

Das verfolge ich gar nicht.
Ich weiß aber, dass viele im Auslandstierschutz und fast gesamte Hausfrauentierschutz nach wie vor mit Kastrationsauflagen ins Blue hinein arbeiten.

Bei den genannten Tierheimen hier ist es anders.
 
Ich habe mir sagen lassen, dass man echte Arbeitshunde aus Leistungslinien deutlich günstiger bekommt, als Hunde aus Showlinien.
Auch Hunde aus Showlinien werden gelegentlich günstiger abgegeben - dann, wenn der Züchter nicht alle vielversprechenden Welpen behalten kann, diese aber gern im Showring sehen würde. Das rechnet sich, denn wenn so ein Hund auf Shows erfolgreich ist, macht er Werbung für den Züchter. Gilt in erster Linie für vielversprechende Rüden, kommt aber auch bei Hündinnen vor. Setzt natürlich voraus, dass der zukünftige Halter sich zum Ausstellen des Hundes bereit erklärt.
 
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