(öffentliche) Verhandlung de Verfassungsbeschwerde von 35 Berliner HundehalterInnen

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DOPPELT HÄLT BESSER


Gutachter Breitsamer:

Auf mehrfachen Wunsch erläutert der anwesende öffentlich bestellte
Sachverständige aus Bayern, Herr Breitsamer, zunächst die Eigenschaften
der Hunderassen Pitbull, American Staffordshire Terrier und Bullterrier:

>>>>>"Charakteristisch für diese Gruppe ist, dass bei diesen Hunden
bewusst bestimmte Kommunikationssignale weggezüchtet wurden, die für das
Sozialverhalten der Hunde untereinander und gegenüber Menschen große
Bedeutung haben. Dadurch fallen im Konfliktfall die sichtbaren
Drohgebärden weitgehend weg, so dass ein Angriff dieser Hunde schwer
vorherzusehen ist. Dies begründet - neben der Beißkraft und der
Bemuskelung - die erhöhte Gefährlichkeit dieser Rassen."<<<<<

=================================

Dazu passend ein Auszug aus der Pressemitteilung vom
Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin: Verfassungsbeschwerden gegen die
Berliner Hundeverordnung zurückgewiesen. 12.07.2001

Auch § 5 a HundeVO Bln sei verfassungsgemäß. Die den Haltern von Hunden
der Rassen oder Gruppen Pit-Bull, American Staffordshire Terrier,
Staffordshire Bullterrier, Bullterrier und Tosa Inu auferlegte Anzeige-
und Kennzeichnungspflicht verstoße nicht gegen den Gleichheitssatz.

>>>>>Ausgehend von ihrem ursprünglichen Verwendungszweck für Hundekämpfe
belegten fachwissenschaftliche Veröffentlichungen gerade für diese Hunde
eine bis heute vorhandene hohe Angriffsbereitschaft, niedrige
Reizschwelle, fehlende Beißhemmung und hohe Schmerztoleranz.<<<<<

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Offener Brief an Frau Ursula Sack von "Hund und Gesellschaft - HUG -"

Frau Sack von HUG schrieb nach Verkündung der Urteils des
Verfassungsgerichtshof
des Landes Berlin am 12.Juli 2001 folgenden Kommentar (Auszüge:(
>
>
> Berliner Verfassungsgerichtshof fällt vernichtendes Urteil
>
> - Ein Kommentar -
>
> (..................)
> Die Anwältin, Frau Löwe, machte bis zum Schluß einen gelassenen,
> entspannten Eindruck. Sie gab Presseinterviews vor dem
> Gerichtsgebäude, brachte sogar das eine oder andere Lächeln zustande,
> während sich hinter ihr die am Boden zerstörten KlägerInnen versammelt
> hatten und jedes Presseinterview verweigerten.
>
>
> Und es stellt sich die Frage, ob man allen Kritikern und Zweiflern
> jetzt nicht doch beipflichten muß, die befürchteten, diese junge und
> unerfahrene Anwältin sei mit einer Verfassungsklage überfordert. Und
> die die Meinung vertraten, für eine solche Klage käme nur ein
> erfahrener Verfassungsrechtler in Frage.
>
>
> Nicht der von der Anwaltskanzlei schon in Aussicht gestellte Sekt ist
> heute geflossen, sondern die Tränenströme all jener, die unmittelbar
> von dieser Hundeverordnung und der Rassendiskriminierung betroffen
> sind. All jener HundebesitzerInnen, deren ganzes Hoffen und Bangen
> sich auf diesen so wichtigen Gerichtstermin konzentriert hatte.
>
>(...............................)

Sehr geehrte Frau Sack,

Ihr Kommentar zur Entscheidung des Berliner Verfassungsgerichtshofs war
mir
bereits vor der Veröffentlichung im Newsletter von "Kampfhunde-Power"
bekannt.
Die Zugriffe auf die Homepage von "Hund und Gesellschaft", wo die erste
Veröffentlichung stattfand, schätze ich niedrig ein, sodaß ich eine
Reaktion für
nicht erforderlich halten durfte. Nachdem Ihr Kommentar nun unter
Kampfhunde-Power veröffentlicht wurde, halte ich es doch für geboten,
Ihren Äußerungen entgegenzutreten:

Erste Bemerkung:

Frau Löwe war mit der Verfassungsbeschwerde (nicht: Verfassungsklage, wie
Sie
das nennen) keineswegs überfordert! Überfordert sind Sie in der
Beurteilung
dessen
was geschehen ist, da Sie die Zusammenhänge nicht erkennen und auch nicht
erkennen können! Sie waren nicht Beschwerdeführerin, Sie wissen nicht,
was auf
hunderten von Seiten vorgetragen wurde. Sie wissen nicht, in welchem
großen
Umfang das Gericht mit Stellungnahmen von Sachverständigen versorgt wurde.
Sie
konnten am 12. Juli 2001, als Sie Ihren Kommentar verfassten, noch
nicht einmal die schriftlichen Urteilsgründe kennen. Dennoch trauen Sie
sich
einen Kommentar mit vernichtenden Elementen für eine Person zu!

Zweite Bemerkung:

Wo waren oder sind die Kritiker und Zweifler, die meinten, die
Verfassungsbeschwerde hätte von einem "erfahrenen Verfassungsrechtler
geführt
werden müssen"? Ich kenne solche nicht. Sie sollen auch erfahren, daß die
35
(i.W.:fünfunddreißig) Beschwerdeführer sich nicht über die Prozeßführung
beschwert haben und nur diesen gegenüber ist Frau Löwe auch
verantwortlich!
Übrigens: den - nicht benannten oder bekannten - Zweiflern und Kritikern
hätte
es freigestanden, sich eines "erfahrenen Verfassungsrechtlers" zu
bedienen! Es
gab keine Ausschlußgründe, niemand wurde festgelegt, wir leben - zumindest
insoweit - in einem freien Land! Wo waren Sie, Frau Sack?


Dritte Bemerkung:

Lächeln bei Presseinterviews ist nicht verboten. Den Beteiligten ging das
so
nicht erwartete Ergebnis schwer an die Nerven. Hätte sich Frau Löwe
gleichfalls
weinend der Presse darbieten sollen? Frau Sack, das nächste Mal, falls Sie
verlieren, möchte ich Sie so sehen!

Vierte, und letzte Bemerkung:

Mir liegt das Urteil des Berliner Verfassungsgerichtshofes vor. Aus den
Urteilsgründen ist klar ersichtlich, daß die neuere Literatur zur Frage
der
Gefährlichkeit von Hunden - obwohl vorgetragen, eingereicht und zum
Beweis hierauf auch bezug genommen - schlicht und einfach ignoriert wurde.
Das
Urteil wurde in wesentlichen Dingen nicht begründet, sondern nur
Feststellungen
getroffen. Begründungen verlaufen sich in Zitierungen von Urteilen, die
heute
niemand mehr ernsthaft als Stand der juristischen Diskussion annimmt.
Urteile
der letzten Zeit (OVG Schleswig) wurden vom Berliner
Verfassungsgerichtshof mit
einem Nebensatz als "unzutreffend" kassiert!

Jedem Richter wird beigebracht: Die Urteilsgründe müssen sich am Vortrag
des
Verlierers orientieren, der Verlierer muß nachvollziehbar aus den Gründen
eines
Urteils erkennen können, weshalb er "seinen" Prozeß nicht gewonnen hat.
Dies
setzt voraus, daß sich das Gericht mit den tragenden Argumenten der
"Verlierer"
auch auseinandersetzt. Hieran mangelt das Urteil des Verfassungsgerichts.
Die
Argumente wurden fast garnicht aufgenommen; soweit diese für das Ergebnis
"gefährlich" waren, wurden sie stramm ignoriert.

Deshalb: Niemals habe ich mich drastischer äußern müssen zu einem Urteil,
als in
diesem Falle: juristischer Dünnschiss und: politisch angepaßt! Wir werden
dies
noch in einer Urteilsrezession darlegen, die hoffentlich in einer
juristischen
Fachzeitschrift veröffentlicht wird.

Nach alledem: Die Kritik an Frau Löwe ist völlig neben der Sache liegend,
sie
hat einen guten Job gemacht!

Albrecht Stahl
Rechtsanwalt


Liebe Annett,
ich weiß nicht ob du das Forum der Kampfschmuser liest,
doch eins möchte ich hier an dich schreiben.
Ich bin stolz das du diese Verfassungsbeschwerde so gut
durchgezogen hast, denn ich weiß wieviel Zeit und Energie du in diese gesteckt hast (trotz der anderen Probleme die im Moment dein Leben plagen).
Auch bin ich stolz dich zu kennen und deine Freundin zu sein.
Halt die Ohren steif und kümmer dich bitte um Ernst und Max, laß dich von solchen Äußerungen nicht runterkriegen.

Danke Annett

Deine Britta(la loca)

P.S.: Jetzt haben wir Zeit zum Bachata tanzen.
 
Hallo la loca !

Wenn Du Annett Loewe triffst , nimm sie in den Arm und drück sie ganz doll ! Sie ist eine bewundernswerte Frau und ich zolle ihr meine UNEINGESCHRÄNKTE HOCHACHTUNG !!!

Vera

rotti-salto.gif
rottruns.gif
 
Liebe (La Loca),

die Schuld allein bei Annett Löwe zu suchen und diese zu veröffentlichen ist mies! Ich bin der Meinung das war ganz klar eine politische Entscheidung, somit ist zu bezweifeln, ob ein anderer Anwalt ein besseres Urteil erzielt hätte. Ich denke sie hat alles gegeben! Den Zweiflern steht es nun frei mit einem vermeintlich besseren Anwalt auf dem Weg der Einzelklage ein besseres Ergebnis zu erzielen...

Gruß
Emma
 
Nach diesem Urteil sind Jürgen und ich erstmal abgehauen- raus aus dieser verd... Stadt. Weggelaufen vor MK- und Leinenzwang und vier Tage lang in NRW -ganz ohne- mit unseren Hunden spazieren gegangen. Auch unrechtmäßig-aber dort in der kleinen Gemeinde verfolgen einen die Polizeistreifen wenigstens nicht bis in den letzten Feldwege, muß man nicht dauernd aufpassen erwischt zu werden., wenn man mal ohne geht. Vier Tage ganz ohne Streß und die Hunde waren sooo glücklich....
Nun sind wir zurück-es ist zu K.....!

Britta,
ich hätt Dich gern mal in den Arm genommen- irgendwas zu Dir gesagt, aber ich war so gelähmt, so sprachlos vor Wut und Enttäuschung. War irgendwie nicht wirklich in der Lage zu reagieren- sonst hätt ich auch noch geheult-und das wollt ich nicht. Wenngleich ich die ganze Zeit sehr skeptisch war, daß sich hier wirklich was ändert- aber ich hab es doch inständig gehofft.
Hab grad gelesen, daß Du die Autokorsos absagen willst-hat jetzt die Resignation gesiegt??? Wo ist Dein Kampfgeist? Ich weiß, Du hast schon soviel getan- und ehrlich ich bewundere die Kraft und Energie, die Du dafür aufgebracht hast. Ich muß leider gestehen, daß ich das von mir bisher nicht behaupten kann und daß es mir damit sicher nicht zusteht zu kritisieren- will ich auch nicht. Ich will Dich nur bitten-und auch alle anderen, die soviel getan haben- nicht aufzugeben und weiter zukämpfen. Auch wenn Berlin verloren hat-sollten wir weiter auf die Straße gehen... Und GERADE JETZT!!!!!!!!
BITTE BITTE NICHT AUFGEGBEN......denn dann haben wir ganz verloren!
Sei lieb gegrüßt Birgit




Birgit mit den Schmusenasen Ronja und Schoki

"Sein Blick ist im Vorübergehn der Stäbe
so müd´geworden,daß er nichts mehr hält.
Ihm ist´s als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt."
...
 
13.07.2001
Gudrun KOPP, FDP-Verbraucherpolitikerin

Das gestrige Urteil des Berliner Verfassungsgerichts, mit dem die
Berliner Hundeverordnung und die ihr zugrundeliegende Rasseliste
bestätigt wurde, ist enttäuschend.

Es bedeutet einen Schritt zurück auf dem Weg zu einem sachgerechten
und ungefährlichen Miteinander von Mensch und Hund. Die Urteile der
Oberverwaltungsgerichte in Schleswig- Holstein und Niedersachsen haben
hoffen lassen, dass die Individualprüfung von Hunden auf ihre
Gefährlichkeit allgemeiner Konsens werden könnte.

Beide Gerichte hatten pauschale Verbote bestimmter Hunderassen als
ungeeignetes Mittel angesehen, um das angestrebte Ziel eines
verbesserten Schutzes vor gefährlichen Hunden
zu erreichen.
Die Gefährlichkeit von Hunden ist nach Expertenmeinung
nicht abhängig von der Rassezugehörigkeit. So sind z.B. Hunde, die
laut deutschen Rasselisten automatisch mit #8222;Kampfmaschinen“
gleichgestellt werden, im europäischen Nachbarland England als treue
Familienhunde bekannt.
Was dort richtig ist, darf aber in Deutschland nicht völlig ignoriert
werden.

Sachkundenachweise für Halter und Wesenstests für Hunde sind die
richtige Antwort auf dieses Problem. Letzte Hoffnungen auf ein Urteil,
das sich gegen eine pauschale Verdammung von bestimmten Hunderassen
ausspricht, setze ich nun auf das Bundesverfassungsgericht.
 
Liebe Ronja,
warum soll ich mit 10 Autos durch Berlin fahren und gegen ein Gesetz kämpfen welches nicht mehr zu ändern ist.
Die Berliner sind sovieso ein Volk der ahnungslosen, die voller Ignoranz und Aroganz vor der Glotze hocken.
Werde meine Energie lieber in andere Projekte stecken.

Danke für Deine Worte
saludos la loca

 
Offener Brief
Antwort auf den Offenen Brief von Herrn RA Stahl vom 15. Juli 2001

Sehr geehrter Herr Stahl,
Ihr Offener Brief ging mir heute über Kampfhunde-Power-Newsletter zu.
Erstaunlich, daß Sie es nicht einmal für nötig befanden, mir einen an mich
persönlich gerichteten Offenen Brief auch persönlich zukommen zu lassen.
Es widerstrebt mir im Grunde zutiefst, mich auf öffentlich geführte
Schlammschlachten einzulassen. Doch möchte ich Ihr Schreiben nicht
gänzlich unbeantwortet lassen. Kurz vorweg: Der Kommentar wurde am 12.7.
auf unsere HP gestellt .
Nicht wir haben ihn an Kampfhunde-Power versandt, sondern KHP und andere
bedienten sich unserer Internet-Seite, was ihr gutes Recht ist, solange
die Urheberrechte dabei gewahrt bleiben. Dies nur zur Information.

Ich möchte nun nicht auf jeden einzelnen Punkt Ihres offensichtlich in
einem Zustand großer Erregung verfaßten Schreibens eingehen. Dieses Urteil
gab und gibt Grund genug, sich zu erregen. Umso mehr muß ich mich wundern,
mit welch feindseliger Heftigkeit Sie Ihrem Ärger über meinen kleinen
Kommentar freien Lauf lassen.

Ein von Ihnen geäußerter Satz bereitet mir allerdings ernsthafte
Magenschmerzen. Sie schreiben: "Sie sollen auch erfahren, daß die 35
Beschwerdeführer sich nicht über die Prozeßführung beschwert haben und nur
diesen gegenüber ist Frau RA Löwe auch verantwortlich." Herr Stahl, ich
glaube nicht, was ich lese. Verständlich, daß Sie Ihre Kollegin und damit
gleichzeitig die Arbeit Ihrer eigenen Kanzlei verteidigen. Aber ernsthaft:
Dieses Urteil betrifft Zigtausende von Hundebesitzern im gesamten
Bundesgebiet. Es ist von immenser politischer und juristischer Tragweite!
Wer eine solche Verfassungsbeschwerde führt, übernimmt ohne Zweifel eine
große ÖFFENTLICHE Verantwortung. In diesem Zusammenhang muß doch die
zaghafte Frage erlaubt sein, ob es sinnvoll war, mit dieser Sache eine
Anwältin zu betrauen, die erst vor kurzer Zeit ihr Staatsexamen absolviert
hat und keinerlei Erfahrung besitzt. Hierin kann ich keine "vernichtenden
Elemente für eine Person", wie Sie es ausdrücken, erkennen.

Ihren Ärger über das Urteil hingegen teile ich voll und ganz. Auch kann
ich nachvollziehen, daß Sie dieses Urteil als "politischen Dünnschiss"
bezeichnen. Der Molosser-Club brachte es auf seine Weise auf den Punkt:
"Ein politisch motivierter Skandal" (den im Übrigen viele befürchteten)!
Die Verflechtungen zwischen OVG, VGH und Politik sind bekannt. Leider
fanden Ihre Klägerversammlungen quasi unter Ausschluß der in der Sache
engagierten Vereine und Gruppierungen statt, sonst hätte sich hier gewiß
Gelegenheit ergeben, diese wichtigen Punkte mit den zahlreichen (Ihnen
freilich nicht bekannten) "Zweiflern und Kritikern" zu erörtern.

Trotz der verständlichen Erregung über das Skandal-Urteil sollten wir uns
jetzt nicht dazu hinreißen lassen, uns gegenseitig öffentlich mit Dreck zu
bewerfen, Herr Stahl. Ich denke, wir alle haben jetzt andere Sorgen.
Lassen wir es im Sinne der Meinungsfreiheit und eines friedlichen
Miteinanders dabei bewenden. Wer weiß, wozu wir nach diesem verheerenden
Urteil ein friedliches Miteinander aller engagierten Gruppierungen noch
benötigen werden.

Beste Grüße
Ursula Sack (1. Vorsitzende)
Hund und Gesellschaft e.V.
Berlin, 16. Juli 2001

P.S. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn ich mich nunmehr der gleichen
Verbreitungsweise wie Sie bediene.
 
liebe frau sack,

danke für ihren kommentar. zweifel sollen erlaubt sein angesichts der tatsache, daß die klage in allen punkten abgeschmettert wurde. da ist höchst ungewöhnlich! mal salopp formuliert: ein kleines guti läßt man jedem kläger! das ist richterliche praxis.
jetzt tut sich die frage auf: war die anwältin mit den ganzen seilschaften: sodan=spd=kampfhundesteuer-befürworter?, etc. - vertraut? hätte es die möglichkeit gegeben, eine andere gutachterphanlanz herzustellen? dieses urteil ist eine katastrophe!
alle anwälte der noch ausstehenden urteile: hessen, reinland-pfalz müssen jetzt neue argumente finden. (obwohl eigentlich nicht nötig).
liebe berliner listis, geht zur wahl im oktober. wählt die, die am tolerantesten sind für unsere hundewelt!




mit kämpferischen grüßen
andrea
 
Erst mal ein Dankeschön von Annett an alle die nett gepostet haben.

Liebe Andrea,
diese Verfassungsbeschwerde hätte jeder noch so gut Anwalt verloren, denn das Urteil stand schon vorher fest.

la loca
 
Gute Idee, la loca!
Dann bleiben wir ab jetzt mal alle schön Zuhause und verstecken uns mit unseren Hunden. Das darf doch wohl nicht wahr sein! Was ist das für eine Einstellung?
Viele von uns sind seit einem Jahr regelmäßig auf der Straße und sind auch mit nur 100 Leuten bei Wind und Regen über den Kudamm gelaufen. Und du gibst jetzt schon auf? Ganz toll!
Meine Einstellung ist eine andere, nämlich diese: JETZT ERST RECHT !

Bisher konnte ich mich glücklich schätzen, denn meine Hunde stehen noch nicht in Berlin auf der Liste, doch wer weiß, wie lange? Vielleicht wache ich morgen auf und lese in der Zeitung, dass auch meine Hunde über Nacht zu Kampfhunden mutiert sind. Und dann? Das Weiterkämpfen lohnt sich immer, auch mit einem Autokorso! Und wenn es nur 10 Autos snd, die durch Berlin fahren, das nächste Mal sind es dann wieder zwanzig oder dreißig!
Nuschka
 
Liebe Nuschka,
ich organisiere denn Autokorso nicht erst seit gestern und in Berlin lohnt es sich einfach nicht.
Werde meine Energie in die Arbeitsgruppe "robindog" stecken, das heißt nicht das ich aufgebe sondern ein wenig Energie einspare.

Neit einem Jahr habe ich keine Zeit mehr für Familie und Freunde vernachlässige meinen Hund weil ich mich in sachen Tierschutz mit Leib und Seele einsetze.

Ich höhre nicht auf, werde es nus ein wenig dosieren.
Was fällt dir hier eigendlich ein mich zu kritisieren, du weißt garnicht was ich hier in Berlin mache.

Sicherlich möchtest du nicht das unsere Hunde sterben, höre auf andere die du nicht kennst zu kritisieren sondern stelle selbst was auf die Beine und verschwende deine Energie nicht mit mit sinnlosen Beschuldigungen.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

la loca
 
Liebe Nuschka,
komm doch bitte zur nächsten Demo in Berlin nach vorne zum Wagen und frage nach Britta, wir können uns gerne einmal unterhalten vieleicht hast du ja auch ein paar super Ideen, die man gut umsetzen kann.
laß uns friedlich miteinander umgehen sorry für mein letztes posting.

la loca
 
Liebe Britta!
Ich wollte dich hier nicht persönlich angreifen, aber ich verlange von anderen auch nicht mehr, als ich bereit bin, selbst zu geben. Ich bin nicht erst seit Inkrafttreten der HVO in Aktion wie die meisten hier, sondern meine KOMPLETTE Freizeit geht seit 12 1/2 Jahren für anderer Leut's Tiere drauf. Ich weiß also ganz genau, wovon ich rede.
Alles nähere in einer Mail an dich. Und selbstverständlich kennen wir uns, da brauch ich nicht wie ein Hansel auf der Demo zum Wagen tappern.
Ich bin einfach stinksauer über jeden, der einfach die Flinte ins Korn wirft. So kommen wir nicht weiter!
Mit jetzt aber wirklich wütenden und sich hoffentlich nicht im Ton vergreifenden Grüßen
Nuschka
 
Hallo Leutchens,
wie ihr wisst kenne ich la loca auch persönlich.
Sie setzt sich sehr für unsere Hunde ein und ist immer zur Stelle wenn Hunde sie brauchen, so z.B. in dem Fall "Harley".
Auch sie hat schon vielen Hunden auf liebevolle Art das Leben gerettet.

Ich bin auch in Sachen Autokorso ihrer Meinung.
Ich finde es armseelig wenn wir dort mit nur 10 oder 8 Autos durch die Stadt krauchen. Und ehrlich gesagt sieht das ja auch irgendwie armseelig und nicht stark aus. Mal ein Autokorso ist in Ordnung, aber einmal im Monat ist für Berlin einfach zu viel.

Wir müssen uns auf Projekte konzentrieren bei denen wir mehr erreichen können, denn es werden immer mehr Hunde ohne Zuhause und immer weniger Leute die einen Hund halten wollen oder können. Da ist zum Beispiel der Gnadenhof der besondere Unterstützung braucht.

Es hilft uns nicht , wenn wir aus lauter Verzweiflung aufeinander losgehen. Es ist mir ehrlich gesagt egal wie lange schon jemand im Tierschutz ist. Es ist mir auch egal wieviel er tut. Wichtig ist nur das sich Menschen gefunden haben die kämpfen wollen. Die einen mehr und die anderen weniger.

Ich habe selbst keinen Hund.
Aber mein Traum ist es später einen zu haben. Und dieser soll ein Leben ohne Maulkorb und ohne fiese Blicke der Bevölkerung leben können.
Ich, zum Beispiel, kämpfe um mir diesen Traum erfüllen zu können.
Und jeder sollte jetzt die Kraft die er benötigt zusammenschöpfen um zu kämpfen, jeder auf die Art die er möchte. Hauptsache es gibt Menschen die kämpfen.

Es ist klar, dass nach diesem Urteilsspruch in Berlin die Nerven blank liegen.
Aber das ist noch lange kein Grund andere Leute zu beschuldigen,

DAS IST EIN GRUND MIT DEM KAMPF RICHTIG ANZUFANGEN!!!
 
Und wie soll jetzt weiter gekämpft werden?
Weiterhin mit " WATTEBÄLCHEN "? Zumindestens ist es in Berlin so.Wo waren Sie alle, wo wir Ihre Hilfe gebraucht haben, die tollen BERLINER ??? Ob auf Demos
Auto Korso o.ä.
Ja,ja wir Berliner kämpfen halt mit Wattebälchen um unsere Hunde und solange hier nicht auch noch die anderen Hundehalter aufstehen und mit Kämpfen wird es hier in Berlin auch nichts.Wenigstens klappt es in anderen BL mit irgendwelchen Aktionen...
An Dog Aid und La Loca:
Euch habe ich NICHT gemeint, mit den Wattebälchen.
Wenn SIE alle so anpacken würden, hätten wir wahrscheinlich nicht so viel Probleme !!!
 
Danke Nickelchen,
obwohl ich auch niemandem vorhalten würde wenn er aussteigen würde.
Viele hier wissen wie stressig das ist.
Viele hier haben auch noch Familie, Arbeit, Haushalt...
Und wenn jemand einfach nicht mehr kann halte ich es für eine Frechheit diese Person zu beschimpfen.
Es geht auf die Nerven und auch auf den Körper.

Und wenn jemand damit nicht fertig wird sollte man ihn nicht runtermachen.
 
Hallo Dog-Aid,
hier ist überhaupt niemand beschuldigt, runtergemacht und beleidigt worden. Im Übrigen ist die Sache inzwischen zwischen mir und Britta geklärt. Und wenn du Britta so gut kennst, dann ruf sie an und sie wird dir von unserem Gespräch erzählen. Vielleicht liest du mal genau, was ich hier geschrieben habe und du wirst sehen, dass sich unsere Meinungen zumindest in einem Punkt überschneiden, nämlich jetzt nicht aufzuhören, sondern weiterzumachen!

Und Nickel, wenn du hier was von Wattebällchen erzählst, dann erkundige dich doch mal genau, was hier schon für Aktionen in Berlin gelaufen sind seit Inkrafttreten der HVO. Da wurde nicht immer nur mit Wattebällchen geworfen...

Also wirklich, ihr schaukelt euch da mit derart unsinnigen Sachen hoch, dass es kaum auszuhalten ist, prima... so wird es ganz bestimmt was!

und dann sehe ich die BZ-Schlagzeile vor mir:
"Endlich - HUNDEBESITZER GEBEN KLEIN BEI"

Super gelaufen, kann ich nur sagen!

Nuschka
 
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