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Bayern: Petition gegen Rassenliste - öffentliche Sitzung

  1. Am Mittwoch, dem 6. Mai 2015, um 9.15 Uhr findet eine öffentliche Sitzung im Maximilianeum, Saal 1, statt, in der über die genannte Petition beraten werden soll.

    Diese Information und den Text der Petition, verbunden mit der Bitte, daß man die Petition vorab schriftlich unterstützen möge, habe ich heute per Mail erhalten. Der Aufruf lautet wie folgt:

    "Hallo liebe Tierfreunde!

    Es wäre von großem Vorteil und äußerst hilfreich für das Thema, wenn sich möglichst viele Tierfreunde noch vor der eigentlichen Beratung am 06.05.2015 per Post, Fax oder Mail als Unterstützerin/Unterstützer an der Petition unter Angabe der Leitpetition Nr. KI.0169.17 beteiligen würden. Textvorschlag:

    „Betreff: Petition an den Bayerischen Landtag gegen die Rassenliste Kampf- und Listenhunde Nr. KI.0169.17

    Ich unterstütze die Leitpetition Nr. KI.0169.17 ohne Wenn und Aber und würde mich für die betroffenen Tiere und ihre Halter
    über eine positive Entscheidung freuen.“


    So oder so ähnlich. Wichtig ist dabei die Angabe der Leitpetitionsnummer, damit die Petition richtig zugeordnet werden kann.

    Es können auch Unterschriften gesammelt und an den Bayerischen Landtag geschickt werden. Wirkungsvoller und mehr Beachtung finden aber immer einzelne Schriftstücke. Egal ob per Mail, Fax oder Brief. Wichtig ist dabei, dass wir sachlich bleiben. Sonst heißt es gleich wieder „Wie der Herr so’s Gescherr“…

    Anbei Titel und Text der Petition, sowie die Antwort des bayerischen Landtages. Es wäre hilfreich, wenn möglichst viele Hundefreunde an der Sitzung teilnehmen könnten. Die Teilnahme beschränkt sich allerdings nur aufs Zuhören bzw. Zuschauen. Ganz wichtig: Wie auch immer die Diskussion geführt und mit welchem Ergebnis sie endet: Keine Provokationen oder gar Tumulte von Seiten der Zuhörer. Wer beweisen will, dass sein sogenannter Kampfhund ein friedliches Wesen ist, muss sich selbst friedlich verhalten. Buhrufe o.ä. würden uns selbst, unserem Anliegen und vor allem den Tieren schaden. Wir haben es durch unser Verhalten bei dieser Sitzung in der Hand, ob wir Erfolg haben oder nicht. Vergeigen wir es, war’s das. Eine weitere Chance werden wir bzw. unsere Hunde nicht bekommen.
    Wie heißt es doch so schön: Wie der Herr, so’s Gescherr. "

    Wortlaut der Petition an den Bayerischen Landtag gegen die Rassenliste Kampf- und Listenhunde Nr. KI.0169.1:

    "Sehr geehrte Damen und Herren,
    auf Grund eines mir kürzlich bekannt gewordenen, zwingenden Bescheides zur Abschaffung eines völlig normalen, nicht auffälligen Familienhundes bitte ich den bayerischen Landtag seine Einstellung zu den sogenannten Kampfhunden zu überdenken und zu beschließen, die Hunde-Rassen-Listen, die Hunde durch pauschale Gefährlichkeitsunterstellung als sog. „Kampfhunde" bzw. Kat.-I-Hunde, Kat.-II-Hunde ... stigmatisieren und in Folge dieser Diskriminierung deren Haltung untersagt wird, abzuschaffen.
    Begründung:
    Vorwand für die Hunde-Rassen-Listen, die 1991 durch den damaligen Staatsminister Dr. Stoiber in Auftrag gegeben wurden, war es angeblich, Menschen vor Beißvorfällen zu schützen. Ein unmögliches Unterfangen, da Beißvorfälle unabhängig von Hunderasse und Hundegröße passieren und von Menschen provoziert werden, nicht von Hunden. Diese Hunderassenlisten haben über viele Jahre unnötige Ängste in der Bevölkerung und den Tod unschuldiger, alleine auf Verdacht hin wegen ihrer Rassezugehörigkeit getöteter Hunde verursacht. Vom Schmerz und der Trauer um den Verlust eines vierbeinigen Familienmitglieds der betroffenen Hundehalter ganz abgesehen
    Der wirkliche Hintergrund für das Entstehen der sog. Hunde-Rassen-Listen mit Gefährlichkeitsunterstellung bzw. angedichtetem Kampfhunde-Image damals war ein Anderer und hatte mit Schutz für Menschen vor Beißvorfällen absolut nichts zu tun!
    Aus den Ausführungen eines Herrn Preugschat und dessen Befassen mit dem damaligen Gesetzgebungsverfahren wird ausgeführt: Dem Gesetzgebungsverfahren, auf dem die Hunderassenlisten in Bayern basieren, waren populistische und „traditionelle" Gründe maßgebend, wie der damalige Staatsminister Dr. Stoiber selbst zugab.
    Am wissenschaftlich nicht haltbaren Begriff „Kampfhund" hielt Dr. Stoiber fest als sog. „Terminus technicus", weil es ein prägnanter Begriff wäre. Der damalige Rechts- und Verfassungsausschuss war anderer Meinung, trotzdem wurde aus populistischen und traditionellen Gründen dieser irreführende und willkürlich diskriminierende Begriff per Gesetz durchgedrückt. Dabei wissen doch auch unsere Politiker, dass das Problem nicht der Hund ist, sondern am Ende der Leine hängt.
    Höchst bedenklich für eine Demokratie ist die dabei gewählte willkürliche Festlegung auf bestimmte Hunderassen, denen vermeintliche Experten den Stempel eines gefährlichen Hundes aufdrückten. Damit waren der „Kampfhund“, die sogenannten Hunde-Rassen-Listen bzw. die Kat.-I- und Kat.-II-Hunde geboren.
    Daraufhin wurden Hunde dieser Kategorie allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zwangsenteignet und die nachweisbare Abschaffung oder nachweisbare Tötung der betroffenen Hunde durch Behörden und (Kommunal)-Politikern gefordert bzw. angeordnet. Auch wenn betroffene Hundehalter sämtliche kostspielige behördliche Auflagen für und mit ihrem „rassendiskriminierten“ Hund erfüllten!
    Fairerweise muss man zugeben, dass Bayern ein angeblich sogenanntes „berechtigtes Interesse" für das Halten eines sog. Kat.-I- Kat.-II-Hundes zulässt, was angeblich aber nur für Schutz- und Wachhunde gilt. Einem privaten Hundehalter ein berechtigtes Interesse dagegen abzusprechen bzw. zu verweigern, verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz und ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.
    Dass Hunde-Rassen-Listen bzw. das Einteilen in „gute“ und „schlechte“ Hunde, nicht dazu geeignet sind, Menschen vor Beißvorfällen mit Hunden zu schützen, bestätigen inzwischen sämtliche Hunde-Experten, auch vom Bund und den Ländern, des Diensthundewesens, Ausbilder von Hunden ... und Tierärzte.
    Vor diesen Hintergrund bitte ich den Landtag, die bisherige Verordnung aufzuheben. Sie ist eine unüberlegte und mit heißer Nadel gestrickte Verordnung, die weder den Menschen noch den Tieren gerecht wird. Alle über einen Kamm zu scheren, wird weder den Tieren, den Menschen, noch den Haltern gerecht. Wir sperren auch nicht alle Männer ein, weil sie vielleicht Kinder missbrauchen könnten…
    Mit freundlichen Grüßen

    PS: „Die Beurteilung der ‚Gefährlichkeit’ von Hunden ist von Rassen unabhängig und muss deshalb nach rasseneutralen Kriterien erfolgen.“ (Entschließung der Hauptversammlung des 22. Deutschen Tierärztetages am 24.03.2000 in Würzburg)"

    Schicken Sie Ihre „Unterstützung“ entweder an unten stehende Adresse

    Franz Segl
    Referat P II Ausschüsse
    Leiter des Büros des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport
    Maximilianeum | Max-Planck-Straße 1 | 81675 München
    Postanschrift: Bayerischer Landtag | 81627 München
    Telefon +49 89 4126-2207
    Telefax +49 89 4126-1768
    petitionen


    oder per Mail an
     
    #1 krokodil
  2. Muss man dazu in Bayern gemeldet sein?
     
    #2 Farina09
  3. Nein!
    Jeder, egal wie alt, auch aus dem Ausland, kann sich dazu melden. :)
     
    #3 Crabat
  4. Danke Crab
     
    #4 Farina09
  5. Schade, das es so kurzfristig ist. So kann man nämlich gar nix machen. Ist die Leitpetition Nr. KI.0169.17 so eine Einzeltäter-Aktion oder steckt eine Gruppe dahinter?

    Ich werde wohl auch was schreiben: meine Stichpunkte sind wohl Umkehr Beweislast, Unverletzlichkeit von Wohnraum und der durch die Verordnung entstandene Schaden für unsere Demokratie. Das Land hat sich wieder herabgelassen. Im Anhang die Verordnung. Kennt man ja, Erfolge für Kynologie und SV.


     
    #5 mat
  6. Man kann schon etwas machen, nämlich sich zu Wort melden. Meine Erfahrung aus den letzten Jahren ist, daß es durchaus Sinn macht, sich einzumischen, besonnen und sachlich zu argumentieren und immer wieder nachzuhaken.

    Wie ich bereits ausführte, habe ich die Mail erst gestern erhalten, und zwar über Umwege. Ich bin der Meinung, daß die Petition von einer Einzelperson verfaßt wurde, ob eventuell eine Gruppe hinter dieser Person steht, kann ich nicht sagen, da ich keine Verbindungen nach Bayern habe. Vielleicht kann Crabat hierzu noch etwas beitragen?
     
    #6 krokodil
  7. Schreibt alle eine (sachliche!) eMail zum genannten Thema! Eine Lockerund des bayerischen Rassegesetzes wäre durchaus herbeizuwünschen! MfG
     
    #7 lnsgr
  8. Hier im Forum verwahrt man nur, da brauchst man nix erwarten. Da wird nix kommen. Versucht es besser mal bei facebook, die richtig grossen Gruppen. Da gibt es auch feedback. Meine Mail ist raus.
     
    #8 mat
  9. Läuft doch. Schreib auch noch was bei Facebook.
     
    #9 lnsgr
  10. Gibts irgendwas neues, bzw. war jemand bei der Verhandlung?
     
    #10 lnsgr
  11. Würde mich auch interessieren.
     
    #11 TunaFish
  12. Hallo

    Ich unterstütze dies vollkommen. Wir haben von einem Bekannten einen American bully pockrt Welpen übernommen und habe jetzt Riesen Probleme und müssen sehr schnell ein passendes Zuhause finden weil wir sie nicht behalten dürfen. Sie ist ein so wunderbarer Hund so liebenswert null aggressiv total treudoof und ein super Beispiel wie lieb und toll diese Hunde sind auch als Familienunternehmen.
    Ich komm leider nicht zur Petition bzw kann keine der links anklicken
     
    #12 Christinaundmaya
  13. Das dürfte daran liegen, dass das ganze schon 2 Jahre her ist.
     
    #13 Dunni
  14. Ok danke hab jetzt nicht drauf geachtet
     
    #14 Christinaundmaya
  15. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    Euer Hund wird euch lieben!
     
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