Information ausblenden
Sag mal,
kennst du schon unseren beliebten kostenlosen Futtercheck, bei dem du zudem noch gratis Futterproben erhalten kannst? Probier's aus! (Link öffnet in neuem Tab)
Information ausblenden

Möchtest du auf dieses Thema antworten?

Nach einer schnellen und kostenlosen Registrierung kannst du dies tun!

Nachteulen-Fred

  1. Ah komm - das sagt doch gar nichts darüber aus, wie du deine Kinder erziehst.

    In dem Beitrag geht es um religiöse Erziehung - Religion ist per se sehr oft ausschließend. Das ist sozusagen ihr Kern. "Im Glauben" erziehen ist was ganz anderes.
     
    #13641 Fact & Fiction
  2. ich sag mal so: ab einem gewissen alter sollte man gelernt haben, den partner des freundes nur vorsichtig zu kritisieren - sonst ist man automatisch der buhmann, wenn der freund und dessen partner sich wieder vertragen.

    wenn ich mich erinnere, dass du geschrieben hast, du willst und jenes ihm zuliebe nicht mehr machen, haben sie vlt. das gefühl, dass du dich für ihn zu viel verstellst? reflektiere ohne groll, was sie gesagt haben und schau, zu welchem ergebnis du kommst.

    und vlt. kannst du was mit ihnen unternehmen, ohne über die beziehung zu reden. manchmal muss man sich einfach ablenken, und wenn es nur für 5 minuten ist! zu arbeiten nenne ich in solchen situationen "bezahlte therapie".:)
     
    #13642 lupita11
  3. Ja, sorry, ich wollte dich nicht anmaulen....

    Mich nervt nur irgendwie gerade das Ganze....
     
    #13643 Melli84
  4. Gerade vor ein paar Tagen hatte ich dieses Thema mit meiner Mutter. Ich habe ihr erzählt, wie grauenvoll der "Beichtunterricht" für mich war.

    Daß da Kindern eingeredet wird, daß sie alle Sünder sind, ist für mich einfach nur absurd. Besonders schlimm in Erinnerung habe ich die Phase, wo es an die "praktischen Übungen" zur Vorbereitung auf die erste "richtige" Beichte ging.
    Wir sollten unsere Sünden auf kleine Zettelchen schreiben, als Gedankenstütze, damit wir im Beichtstuhl flüssig all unsere Sünden vortragen konnten.

    Tagelang saß ich vor diesem leeren Zettel und überlegte, was ich da drauf schreiben könnte. Ich empfand mich nicht als Sünderin. Ich hatte nicht gesündigt - meiner festen Überzeugung nach. Ich war ein Kind! Das war alles einfach nur absurd für mich, und es blieb dann auch bei dieser ersten und letzten Beichte meines Lebens.

    Und nachdem ich meiner Mutter davon erzählt hatte, berichtete sie mir von ihrer letzten Beichte, die sie vor ihrer Eheschließung ablegen musste.

    Weil sie sich damals genierte, zu unserem (grauenvollen) Dorfpfarrer zu gehen, beschloß sie, in der Stadt ins "Klösterchen" zu gehen, wo sie sich Anonymität erhoffte.

    Also tippelte sie in den Beichtstuhl, in dem so ein Klosterbruder hinter dem Gitterchen saß. Als sie all ihren Mut zusammen genommen und heraus gepresst hatte: "Wir waren unkeusch." beugte sich der Bruder "Nixnutzius" zum Gitter vor und raunte: "Komm, sag mir mal genau, wie ihr das gemacht habt!" Meine Mutter war schockiert, beschämt und sprachlos. Und als der Bruder sie schließlich fragte: "Willste mir wohl net sagen?", sprang sie auf und lief aus der Kapelle. Ohne Absolution... :rolleyes:

    Das sind vielleicht keine hochdramatischen Geschichten, aber es sind unangenehme Erlebnisse, die man sein Leben lang nicht vergisst und die für mich schon im Ansatz zeigen, welche abartigen Blüten Religion treiben kann.
    Sowas braucht kein Mensch, und noch schlimmeres schon gar nicht.
     
    #13644 sleepy
  5. Kann ich verstehen. Manchmal sollte man die eigene Meinung zu bestimmten Dingen auch mal - wenigstens für den Moment - zurückstecken.

    Mir ging das in den letzten Jahren oft mit Freunden so, wenn ich gerade mal wieder den Verlust eines meiner Hunde betrauerte. Wird einem dann gesagt, dass "es ohnehin an der Zeit" gewesen sei, mag das ja richtig sein. Hilft nur dann gerade so gar nicht und finde ich auch überhaupt nicht empathisch.
     
    #13645 Fact & Fiction
  6. Wo du so fragst . ja , bist Du :);),- ich hatte vorige Tage 8 auf einen Post , der Beitrag wurde ausgeblendet , ich denke , das geht automatisch , waren nämlich allesamt nur * nicht zustimmen" , das finde ich okay , das ist nichts Beleidigendes .

    Da fliegen mir hier ganz andere Nettigkeiten zuweilen um die Ohren ,- so what ,- macht doch nix .

    Du bist ein total netter Mensch ,- das ist aber in stein gemeißelt :)
     
    #13646 hundeundich
  7. Naja, letztendlich belügt man sich durch den Glauben nur selbst und seine Kinder gleich mit.
    Konnte man Dinge nicht erklären, war es eben göttlich. Versteht man den Sinn hinter etwas nicht - göttlicher Plan/Schöpfer. Hadert man mit der eigenen Existenz - Gottes Wille.

    Wir wollen so sehr, dass unsere Existenz nicht umsonst/zufällig ist, dass wir uns selbst mit dem Glauben belügen.

    Kann man machen, muss man aber auch nicht.
     
    #13647 Coony
  8. Kann man glauben - muss man aber nicht.
     
    #13648 lektoratte
  9. Ja, genau.
     
    #13649 Mauswanderer
  10. Kenn ich , - als Evita 2017 ganz plötzlich gestorben ist , habe ich es einem anderen, sehr engagierten Hundehalter in meiner Straße erzählt : ja , macht doch nix , hast doch noch vier .- !3 Tage später waren es dann nur noch drei , da habe ich aber schon nix mehr irgendwo davon erwähnt....
     
    #13650 hundeundich
  11. Mein bester Freund meinte sogar,dass das vllt die Chance sei, dass ICH das beende.

    Warum zur Hoelle sollte ich das tun?!
     
    #13651 Mauswanderer
  12. Vielleicht weil er wirklich dein bester Freund ist, der sich Sorgen um dich macht, weil du dich derartig in emotionale Abhängigkeit begeben hast? Und er hofft daß du das irgendwann erkennst.
     
    #13652 Milu
  13. Genau, als wären Hunde eine Summe und der einzelne Hund kein Individuum :sauer:

    Als ich Naddel gehen lassen musste (ja: 16 Jahre plus sind ein Geschenk - aber eben auch 16 gemeinsam verbrachte Lebensjahre) und nur noch Beethoven hatte, kam u.a.: "Sieh es positiv, mit einem Hund kannst du jetzt auch mal wieder verreisen". Als würde man gerade zu so einem Zeitpunkt an Reisen denken :rolleyes:
     
    #13653 Fact & Fiction
  14. Abgesehen davon wurde die Veröffentlichung wegen statistischer Mängel bei der Auswertung zurückgezogen.

    Siehe hier:



    Begründung hier:



    Es stellte sich heraus, dass die Herkunft der Kinder nicht in der Auswertung berücksichtig wurde. Tat man das, erkannte man, dass weniger die Religiosität eine Rolle spielte, als das Herkunftsland der Kinder. Es handelte sich bei den festgestellten Unterschieden also eher um kulturelle Differenzen als um religiös bedingte. Zwischen Kindern verschiedener Religiösität aus jeweils demselben Land verschwanden die meisten festgestellten Unterschiede komplett.

    Von allen Ergebnissen aus der Studie blieb in der statistischen Überprüfung lediglich ein sehr kleiner Zusammenhang zwischen Religiösität und dem Willen, anderen etwas abzugeben, übrig.

    Nachzulesen hier:

     
    #13654 lektoratte
  15. Edit - das Internet hatte Schluckauf
     
    #13655 lektoratte
  16. Emotionale Abhängigkeit, weil er diesen Menschen liebt und ihn nicht verlieren will? Bißchen sehr übertrieben. Er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube und so ein kleines bißchen mehr an Emotionen tät manchen hier gut stehen.
     
    #13656 bxjunkie
  17. Emotionale Abhängigkeit deshalb, weil für Mauso eine Alternative neverever möglich erscheint, undenkbar ist. Es muss wieder gut werden.
    Edit: sterben müssen wir irgendwann, alles andere ist relativ
     
    #13657 Milu
  18. Sehr kreativ. Ich würde es als Ausdruck von Hilflosigkeit interpretieren.
     
    #13658 Fact & Fiction
  19. Ja und? Das nennt man Liebe...noch nie Liebeskummer gehabt? Das ist nicht nur Teenies vorbehalten.
     
    #13659 bxjunkie
  20. Oh doch, und wie! Trotzdem ging das Leben nach der Trennung weiter. Und ja, ich habe wirklich geliebt.
     
    #13660 Milu
  21. Folgende Themen könnten diesem hier thematisch ähnlich sein:
    Wenn dir die Beiträge zum Thema „Nachteulen-Fred“ in der Kategorie „Off-Topic“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
    • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
    • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
    • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
    • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
    • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
    • Nutzung der foreneigenen Schnackbox (Chat)
    • deutlich weniger Werbung
    • und vieles mehr ...
     

Diese Seite empfehlen

  1. Wir setzen auf unseren Internetseiten Cookies und andere Technologien ein, um dir unsere Dienste technisch bereitstellen zu können, Inhalte und Anzeigen für dich zu personalisieren, sowie anonyme Nutzungsstatistiken zu analysieren. Dabei arbeiten wir mit Drittanbietern zusammen und tauschen Informationen zur Nutzung unserer Dienste zur Analyse und Werbung aus. Durch die weitere Nutzung unserer Internetseite erklärst du sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
    Information ausblenden