Kostet jedes Brötchen bald einen Euro

Ich glaub, ich steh auf dem Schlauch.
Was will Frau Baerbock denn rechtfertigen? Und was vergleicht sie deiner Meinung nach?
 
  • 23. Mai 2024
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Hi embrujo ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ich glaub, ich steh auf dem Schlauch.
Was will Frau Baerbock denn rechtfertigen? Und was vergleicht sie deiner Meinung nach?
Das sie das eine Leid mit dem anderen Leid vergleicht. Das natürlich in diesem Kontext gar kein Leid ist, da es ja nur um Rechnungen geht.

Mit dem Schicksal andere Menschen kann man es besser rechtfertigen das man sowas ab können muss.
 
Die Industrie hat aber wegen der Kraftwerke schon abgewinkt, meine ich?

Zumal es sooo einfach wohl auch nicht ist, wie es immer gerne hingestellt wird.

Wegen der geplanten Abschaltung war es zulässig, die letzte Sicherheitsüberprüfung nicht mehr vorzunehmen. Die letzte dieser Überprüfungen liegt bei den betreffenden drei Kraftwerken also 13 Jahre zurück (normalerweise sind sie alle 10 Jahre zu machen). Rein rechtlich dürfen die AKW gar nicht länger betrieben werden.

"Bedenklich ist aus Sicht des BMUV, dass manche Befürworter einer Laufzeitverlängerung die Bedeutung dieser ganzheitlichen Sicherheitsüberprüfung herunterspielen und verzerren. Dabei ist die Rolle der PSÜ seit Jahrzehnten unmissverständlich klargestellt – im PSÜ-Leitfaden von 1997 und im internationalen Regelwerk. Übrigens sehen auch die Spitzen der AKW-Betreiberkonzerne die wichtige Rolle der PSÜ ähnlich wie das BMUV. Hinzu kommt, dass das Gesetz ein Erlöschen der Berechtigung zum Leistungsbetrieb nach der dreijährigen Verlängerung vorsieht. Es gibt also einer PSÜ so großes Gewicht, dass ohne sie unwiederbringlich Schluss für das betreffende AKW ist. Am 31. Dezember 2022 ist der Leistungsbetrieb der drei noch laufenden AKW also rechtlich zwingend zu beenden nicht nur aufgrund des gesetzlichen Laufzeitendes, sondern auch weil eine notwendige PSÜ fehlt."

Quelle: (Punkt: "Welche Bedeutung haben die sogenannten Periodischen Sicherheitsüberprüfungen?")
 
By the way: Russisches Uran zur Weiterverarbeitung wird weiterhin geliefert und in Lingen in einer Brennelementefabrik weiterverarbeitet, die einem französischen Unternehmen gehört. Ist schon irgendwie ein bisschen bigott so was, ...



 
Irgendjemand an Bord der Frontal und heute journal schaut? Durch GEZ mit neutaler Berichterstattung gerechtfertigt und dadurch hoffentlich nicht wieder mit Bild Zeitung Niveau abgewatscht, es ist einfach beängstigend und es wird genau das angesprochen was mich ängstigt.
 
Ich mache es wieder so wie in den Coronahochzeiten und "konsumiere" Medien im Moment nur sehr begrenzt. Ich habe keine Ahnung, wie "schlimm" es werden wird und ich glaube, dass auch die Verantwortlichen das noch nicht richtig einschätzen können. Daher bringt es mir nichts, die ständigen Panikmeldungen zu hören oder zu lesen und mich zu sorgen.
 
@Lucie

Ich weigere mich einfach, in Panik zu verfallen. ;)

Mich erhält folgender Gedanke dabei aufrecht:

Ich habe ja etwas Verwandtschaft in Slowenien. Und dort sind seit Jahren die Lebenshaltungskosten deutlich höher als hier bei uns. Lebensmittel, Gebrauchsgüter, einfach alles, ob importiert oder im Land produziert, ist 10-30% teurer.

Dabei verdienen die Leute aber deutlich weniger als wir hier. Ich meine, mindestens 30%.

Denen geht es "nicht gut", und sie sind frustriert, dass sie im Grunde wenig Geld zurücklegen können, aber der Lebensstandard ist trotzdem relativ hoch und alle kommen zurecht. Sie leben nicht schlecht. Aber mehr wie wir alle noch vor 20, 30 Jahren. Wo große Anschaffungen geplant werden mussten und eben nicht alles auf einmal und sofort ging.

Versteh mich nicht falsch, die hätten es alle gern anders - aber es funktioniert und sieht für mich nicht so aus, als würde man davor Angst haben müssen. Die Gesellschaft ist weit von Verlendung entfernt.

Und ich denke, so wird es hier auch kommen.

Wir hier - also, unser Haushalt, persönlich - hatten es jetzt mal ungefähr ein Jahr lang so, dass ich nicht mehr auf jeden Cent achten musste und öfter mal gesagt habe: "Ach was, das kaufe ich jetzt einfach". Oder "das Geld ist ja da, die Zeit aber nicht - ich kaufe etwas, das teurer, aber vor Ort vorhanden ist und suche gar nicht nach der günstigsten Alternative". Das war in meinem Leben eine Premiere, es war wirklich entspannend. Ich konnte auch das erste Mal in großem Stil etwas spenden.

Und dann war es auch schon wieder vorbei und jetzt sind wir wieder bei "sparsam", auch da, wo ich es zuletzt vielleicht nicht mehr immer war.

(Ausnahme: Fleisch. Da wird eher reduziert, als weg von Bio zu gehen, das möchte ich nicht mehr.)

Das ist schade, aber es ist halt nicht zu ändern. Ich habe das fast 50 Jahre geschafft und ich denke, ich schaffe es auch weiterhin. Ich erlaube mir die vorsichtige Hoffnung, dass es nicht zu lange dauert, aber - ich kann es ja eh nicht beeinflussen. Ist dann halt so.
 
Ihr habt ja durchaus Recht, ich habe es vor einer Woche glaube ich schon mal geschrieben dass ich eine Medienpause machen sollte. Die nächsten Wochen komme ich während dem Homeoffice eh nicht zum zappen im I-Net, im Sommer schauen wir so gut wie nie Fernsehen, jetzt wo es schon ab 20 Uhr dunkel wird halt mehr.
 
Ihr habt ja durchaus Recht, ich habe es vor einer Woche glaube ich schon mal geschrieben dass ich eine Medienpause machen sollte. Die nächsten Wochen komme ich während dem Homeoffice eh nicht zum zappen im I-Net, im Sommer schauen wir so gut wie nie Fernsehen, jetzt wo es schon ab 20 Uhr dunkel wird halt mehr.
Dann schau Dir Tierdokus an oder fremde Länder whatever :)
 
Ich habe ja täglich mit Menschen zu tun, die arm oder von Armut bedroht sind. Und mit Menschen, die das Geld mit vollen Händen ausgegeben haben. Das heißt, ich sehe "das Elend" wirklich ständig.

Trotzdem kann ich abschalten und meinen Feierabend genießen. Mit Freunden, gutem Essen und Trinken und Konsum. Sicher werde ich da ein Auge drauf haben beim Ausgeben. Aber runterziehen lass ich mich von soetwas nicht. Eher schaue ich, ob ich nicht einen Teil davon spenden kann. Und zwar gezielt in die Ukraine. Denn dort sitzt weiterhin der Ursprung allen Übels. Der russische Angriffskrieg.
 
Es ist wie bei Corona: Die Menschen sind angesichts der Perspektiven verständlicherweise zwischen sorgenvoll und panisch und das wohl zu Recht. Da muss ich dann aufpassen, dass ich mich nicht davon zu sehr anstecken lasse, weil Panik immer ein schlechter Ratgeber ist.

Für mich helfen Einschränkungen bei den Medien und möglichst viele schöne Momente. Mit den Hunden spazierengehen, ein Buch lesen, gute Musik.

Ich bin ja im Rheinland aufgewachsen und da gibt es den Spruch: "Et kütt wie et kütt aber es is noch immer jut jejange..."
 
Komisch. Heute in den Nachrichten ging es u.a. ums Oktoberfest, und da wurde ganz ohne Panik darüber berichtet, was dieses Jahr die Maß kosten wird. Zwischen 12, 60 und 13,80, heißt es. Und glaubt jemand, dass deswegen die Bierzelte nicht voll sein werden?
Aber wenn ein Brötchen einen Euro kostet, werden wir alle Hungers sterben diesen Winter. Sofern wir nicht vorher erfrieren.

Wenn man mich fragt: irgendwas passt da nicht.
 
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