Komplett unverträglich - für immer??

  • *SpanishDream*
Es geht mal wieder um einen meiner Sorgenhündchen im Heim...

Der Hund ist knappe 2 Jahre alt, Rüde, kastriert, und ist nun ca 1 Jahr bei uns, leider ist die Vorgeschichte und die Herkunft völlig unbekannt.

Beschreibung des Verhaltens:
Er ist unverträglich mit anderen Hunden, er ignoriert sie zwar, solange sie nichts von ihm wollen, oder seinen "Rang" streitig machen könnten. Generell ist er auch sehr unerzogen, er war an der Leine eine "Wildsau" links rechts, nach vorn, nach hinten, wie es ihm grad einfiel, er zerrte unglaublich. Das ist mittlerweile (bei mir) gar kein Thema mehr, er läuft (bei mir) an durchhängender Leine. Seinen Ball gibt er nach Überzeugungskraft des Gegenübers auch ab und apportiert ihn. Man darf nicht einmal inkonsequent sein, sonst darf man sich lange Zeit erstmal wieder "hochkämpfen" mit Konsequenz und Regeln damit man überhaupt beachtet wird. Andernfalls zeigt er einem liebevoll den Stinkefinger und macht sein Ding... Ignorieren, selbst mit dem Ball spielen.:p

Ich bin mir da ein wenig unsicher, ob er nur nie gelernt hat mit anderen Hunden umzugehen, oder ob er wirklich komplett unverträglich ist und für immer bleibt.

Was habt ihr für Erfahrungen mit Hunden, die als unverträglich gelten?

Kann man sie "resozialisieren" indem man ihn an andere Hunde langsam heranführt?
Das kommt wahrscheinlich auf den Hund an.

Da seine letzte Gassigeherin nun leider auch nicht mehr mit ihm läuft (weil er zu "anstrengend" ist) , werde ich an freien Tagen und in den Pausen mit ihm laufen... So ganz ohne Ansprache -find ich- geht gar nicht.

Ich hatte es mir grad so "zusammengereimt", dass ich mit ihm und meiner Hündin (die dann von meinem Freund geführt wird) laufe.
Der Hund trägt unterwegs wegen ständig anlaufenden "Tutnixhunden" einen Maulkorb, an den er gewöhnt ist und den er auch akzeptiert.
Erstmal wird ein größerer Abstand gehalten, der dann Stück für Stück verringert wird. Sobald er einen quasi minimal-Abstand akzeptiert, keinen Stress hat und sonst keinerlei Zeichen von "Unwohlsein" zeigt, soll er mit meiner Hündin unter Aufsicht, mit MK, in einen Auslauf.

Was haltet ihr davon, meint ihr da gibts auf diese Art eine Aussicht auf Erfolg?
Habt ihr noch Tipps für das Zusammenführen?
 
  • SaSa22
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Hi *SpanishDream* :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • elcheueberall
Bei meinem früheren Rüden hat das mit dem Rüden meiner Mutter geklappt. In Abständen spazieren gehen und diese verringern. Der war allerdings nicht so wirklich total unverträglich, wenn du weißt was ich meine, der war einfach lästig auf alles andere und wollte mit niemandem was zu tun haben.

Als dann allerdings die Hündin dazu kam bei uns, hat es irgendwann gehörig gekracht und danach ging gar nichts mehr, das war nicht mehr zu ändern.

Würde sagen, einen Versuch ist es sicher wert!
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • Flash
Nun.

Du gibst ja quasi schon die Antwort. Er ignoriert und geht auch niemand anderen auf den Sack. Ist doch super!
Das ist ja nicht unverträglich sein. Das Problem beschreibst du auch gut. Die Anderen kommen, wollen etwas, er möchte aber gar nicht. Ihm bleibt in den Situationen nicht mehr die Chance des Ignorieren. Was also tun?
Positive Hundekontakte gezielt arrangieren. Und zwar so, wie du es auch vorhast. Ebenso akzeptieren das er keine Lust auf andere Hunde hat. Und gegebenfalls dafür sorgen, das er durch eben diese auch nicht belästigt wird. Einen sehr guten Gehorsam erarbeiten, wäre natürlich dienlich.

Ps: Warum muss er jetzt genau einen Maulkorb tragen?
 
  • *SpanishDream*
Naja. Zur Sicherheit der anderen Hunde.

Wir haben hier eine ziemliche Hundedichte in Feld und Wald. Im großen und ganzen eher Hunde die zwar nichts böses im Sinn haben, aber zu jedem Hund hinstürmen schnuppern oder spielen würden. Für Backup das schlimmste "unverschämteste", da würde er definitiv überreagieren.:( Und diese heftige Reaktion hat kein Hund verdient, der mal nur nicht hört. Verstehst du was ich meine?

Meine Hündin ist selbstbewusst und gut verträglich, sie ist weder unterwürfig noch arg "dominant". Sie will von anderen Hunden angeleint auch nichts wissen, ignoriert sie.

Das es über Monate gehen wird ist mir klar, und ich träume ja davon, dass genau dieser Weg, wenns denn mit Gini geklappt hat, danach mit meinem Rüden klappt, um zu sehen welche Unterschiede er macht zwischen Rüden und Hündinnen.
 
  • Manny
Manny war ja sogar noch nen zaken schärfer, der hat anfangs einfach alles fressen wollen ohne zu fragen ob es genießbar is oder nich :unsicher:

Auch da hab ich´s hinbekommen, allerdings wirklcih mit ganz viel Arbeit, auch mit vielen Rückschlägen aber ich denke man bekommt es hin.
Er wird vielleicht niemals kuschelnd mit nem anderen Hund zusammen liegen und es wird vielleicht auch den ein oder anderen geben den er absolut ******* findet, aber ich denke mit dem richtigen HH bekommt man es hin.
Was für mich absolut für ihn spricht ist das er noch so jung is.

Ob man das allerding im TH alltag hinbekommt das weiß ich nciht und die frage ist auch wenn du so intensiv mit ihm arbeitest ob er sich dann nciht sehr etrem an dich bindet :verwirrt::verwirrt:

Aber möglich ist es davon bin ich fest überzeugt :hallo::hallo::hallo:
 
  • SaSa22
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  • *maggy*lein*
@SpanishDream:

Hallöchen :)

was genau verstehst, also du persönlich, unter verträglich?

Ich frag deshalb, weil ein "Unverträglicher" für mich halt, anders ist, als der von dir beschriebene Hund.
Also, was ich meine ist, was ist dein Ziel für diesen Hund?

Hoffe, meine Fragen kommen jetzt nicht "komisch" bei dir rüber ... LG
 
  • *SpanishDream*
Ob man das allerding im TH alltag hinbekommt das weiß ich nciht und die frage ist auch wenn du so intensiv mit ihm arbeitest ob er sich dann nciht sehr etrem an dich bindet :verwirrt::verwirrt:

Aber möglich ist es davon bin ich fest überzeugt :hallo::hallo::hallo:

Wir sind ein relativ kleines Tierheim und haben im Moment einige fleißige Helfer, das ermöglicht es, dass wir uns intensiver um die einzelnen "Problem-" Hunde kümmern können und das möchte ich speziell bei ihm nutzen.

Von Bindung weiß er im Moment noch nich, dass sowas existiert, wir sind nämlich alle von ihm abhängig- da glaubt er ganz fest dran.:lol:

Bei Pyro hab ich immer gesagt, wenn ich ihn nicht vermittel bevor meine Ausbildung zuende ist, kommt er mit. Da Pyro nun vermittelt ist... :rolleyes: Nein, das streiche ich mal gleich aus meinen Gedanken mit diesem Hund, aber schön wäre es, wenn der Hund bis dahin soweit ist, dass es zumindest theoretisch klappen könnte.

Danke! Das motiviert mich. Ich bin auch überzeugt, dass er sich noch super entwickeln kann.:)
 
  • *SpanishDream*
@SpanishDream:

Hallöchen :)

was genau verstehst, also du persönlich, unter verträglich?

Ich frag deshalb, weil ein "Unverträglicher" für mich halt, anders ist, als der von dir beschriebene Hund.
Also, was ich meine ist, was ist dein Ziel für diesen Hund?

Hoffe, meine Fragen kommen jetzt nicht "komisch" bei dir rüber ... LG

Verträglich ist ein Hund, der andere toleriert oder mit "normalem" Hundeverhalten zeigt was er nicht möchte. Abschnappen, auch mal deutlich körperlicher, aber eben nicht direkt eine Tötungsabsicht hat, sobald ein anderer Hund auch nur Anzeichen einer ressourcenverteidigung zeigt.
Zb. Hund X wird generell ignoriert, hat aber nun ein Stück Holz im Maul. Hund Y stürtzt sich auf Hund X und schüttelt...

Mein Ziel für diesen Hund ist es die Vermittlungschancen zu erhöhen und ihm zu zeigen, dass da jemand ist, den er respektieren muss, der ihm die Aufgaben abnimmt und er nichts kontrollieren muss.

Wir vermuten, dass er in seinem Zuhause darmals nur "cool aussehen" musste, sonst nichts.
 
  • Manny
Unterschätze nicht wieviel Bindung so ne Nase aufbauen kann wenn er einem richtig vertraut und genau das muss er damit er relaxt wird bei anderen Hunden ;)
Ich hab´s immer so gemacht das ich innen immer gezeigt habe das ich dafür sorgen das ihnen nichts passiert und eben das sie absolut nichts alleine klären müssen, sondern ausschliesslich ich alles für sie regel :hallo:

Wenn die Vermittlung klappt um so besser, wenn du dich aber mit dem Gedanken anfreunden kannst sollte er sich wirklich erxtrem binden (Manny hat aufgehört zu fressen sobald ich nicht da war egal wo er war und wer bei ihm war und wie sehr er denjenigen auch gemocht hat :unsicher:), dann arbeite mit ihm :)
 
  • Manny
Zb. Hund X wird generell ignoriert, hat aber nun ein Stück Holz im Maul. Hund Y stürtzt sich auf Hund X und schüttelt...

Mein jahrelange Horror :sauer: Stöchen spielende Tut nixe :sauer::sauer:
Meine Lösung ich hatte immer Tennisbälle einstecken, die konnte nämlcih immer nur einer in der Schnauze haben so gab´s kein Streit mehr :hallo::hallo:
 
  • *SpanishDream*
Wenn die Vermittlung klappt um so besser, wenn du dich aber mit dem Gedanken anfreunden kannst sollte er sich wirklich erxtrem binden (Manny hat aufgehört zu fressen sobald ich nicht da war egal wo er war und wer bei ihm war und wie sehr er denjenigen auch gemocht hat :unsicher:), dann arbeite mit ihm :)

Ich kann mich mit dem Gedanken an die extreme Bindung besser anfreunden, als mit dem Gedanken, nichts für ihn getan zu haben.;)
 
  • *maggy*lein*
Er ist unverträglich mit anderen Hunden, er ignoriert sie zwar, solange sie nichts von ihm wollen, oder seinen "Rang" streitig machen könnten.

Jetzt hats geklickt bei mir ;)

Das Unverträglich sein, konnte ich hier nicht wirklich sehen, deswegen die "komischen" Fragen ...

1.Also, "X" wird von "Y" grundsätzlich ignoriert.

2.Hat "X" ein Stöckchen im Maul, rennt "Y" zu "X" und krallt sich ihn - bin ich richtig soweit?!

2."Y" rennt aber NICHT zu "X", weil er ihm "nur" das Stöckchen abnehmen will, weil er das Stöckchen im Endeffekt gar nicht haben will?! - der Auslöser wäre dann, dass "X" angegriffen wird, WEIL er ein Stöckchen im Maul hat?! auch richtig?


Sind also nur andere Hunde anwesend, sprich ohne Bällchen Stöckchen im Maul, Kauartikel rumliegend, Napf iwo ...
DANN ist "dein" Hund ok? - also, ignoriert er die anderen Hunde.

Falls ein anderer Hund ihn aber zu dicht auf den Pelz rückt, sprich Beschnüffeln wollen, Spielaufforderung oder sontiges, dann wirds auch "schlimm"?! -- Auch, wenn dieser andere Hund KEIN "Spieli" o.ä. im Maul dabei hält?

LG
 
  • *SpanishDream*
Er ist unverträglich mit anderen Hunden, er ignoriert sie zwar, solange sie nichts von ihm wollen, oder seinen "Rang" streitig machen könnten.

Jetzt hats geklickt bei mir ;)

Das Unverträglich sein, konnte ich hier nicht wirklich sehen, deswegen die "komischen" Fragen ...

1.Also, "X" wird von "Y" grundsätzlich ignoriert. Ja

2.Hat "X" ein Stöckchen im Maul, rennt "Y" zu "X" und krallt sich ihn - bin ich richtig soweit?! Ja, richtig.

2."Y" rennt aber NICHT zu "X", weil er ihm "nur" das Stöckchen abnehmen will?! - auch richtig?
Ja, auch das ist richtig.

Sind also nur andere Hunde anwesend, sprich ohne Bällchen Stöckchen im Maul, Kauartikel rumliegend, Napf iwo ...
DANN ist "dein" Hund ok? - also, ignoriert er die anderen Hunde.
Genau.

Falls ein anderer Hund ihn aber zu dicht auf den Pelz rückt, sprich Beschnüffeln wollen, Spielaufforderung oder sontiges, dann wirds auch "schlimm"?! -- Auch, wenn dieser andere Hund KEIN "Spieli" o.ä. im Maul dabei hält?
Ja, leider ist auch das richtig.

LG

Und da Gassigeher leider oft als "laufende Leckerliespender" fungieren, gehören ihm diese auch, denn sein Leckerliespender gehört ihm und den mag er nicht mit anderen Hunden teilen. Bei mir ist er nicht so, denn Leckerlies die ich habe sind meine und nicht seine, das hat er schon verstanden.
 
  • Manny
Wenn die Vermittlung klappt um so besser, wenn du dich aber mit dem Gedanken anfreunden kannst sollte er sich wirklich erxtrem binden (Manny hat aufgehört zu fressen sobald ich nicht da war egal wo er war und wer bei ihm war und wie sehr er denjenigen auch gemocht hat :unsicher:), dann arbeite mit ihm :)

Ich kann mich mit dem Gedanken an die extreme Bindung besser anfreunden, als mit dem Gedanken, nichts für ihn getan zu haben.;)

Dann ran an den Mann ähh Hund :D:D:D:D
 
  • *SpanishDream*
Ja, morgen gehen die Basics erstmal wieder los, wie gesittet aus dem Tierheim laufen, geduldig warten bis er angeleint wird und sich nicht wie eine Wildsau freuen+anspringen, dass es "blaue Knutschflecken" gibt. :lol:

Mit meiner Hündin laufen wir dann ab nächster Woche, dann haben wir Urlaub und können länger laufen.
 
  • Manny
Mit meiner Hündin laufen wir dann ab nächster Woche, dann haben wir Urlaub und können länger laufen.

am besten am Anfang zu zweit laufen sonst könnt´s schwierig werden aber das deutei ich eigentlich auch schon so aus dem wir ;)

blaue Knutschflecken sind total modern :love::love::love:
 
  • allmydogs
Durch meine 12jährige ehrenamtliche Mitarbeit im Tierheim kann ich aus meiner Erfahrung das hier sagen:

Die Hunde sind im Tierheim erstmal nur gestresst. Das zeigt sich u.a. auch darin, daß sie erstmal auf Artgenossen herumbölkend reagieren.

Fahren sie dann herunter, indem man eine lange ruhige Gassirunde geht, sieht die Sache schon anders aus.

Gestresste Tierheimhunde werden von mir nicht über Beute/Ball bespaßt. Dazu sind sie viel zu hochgepusht und entwickeln sich zu schnell zum Ball/Beute-Junkie.

Wir machen Zusammenführungen zum Testen so:

Ein Pfleger geht mit Hündin X, ich nehme Rüden Y (oder umgekehrt).

Beide Hund laufen mit Maulschlaufe/Nasenriemen. Wir gehen nebeneinander, aber in gebührlichem Abstand mit den Hunden ins Feld. Erstmal dürfen die Hunde herunterfahren. Wir lassen sie nicht zusammen. Aber wir schauen genau, wie die Körpersprache ist.
Erst wird meistens ignoriert, weil viel zu gestresst.

Nach einer Weile beginnen die Hunde, Interesse füreinander zu zeigen. Je nachdem, wie sich das körpersprachlich äußert, lassen wir sie immer weiter zusammen, aber sind dabei immer "auf Sprung", um im Zweifelsfall die Hunde wieder auf Abstand zu bringen.

Leckerchen werden überhaupt nicht verteilt.

Oft ist es so, daß zuvor als unverträglich geltende Hunde, nach einer entspannten Gassirunde dann Schulter an Schulter zum Tierheim zurücklaufen.

Man darf den Stressfaktor bitte keinesfalls unterschätzen.

:hallo:
 
  • Azrael79
Ich denke es könnte so weit klappen dass er aufhört jemand fressen zu wollen der interesse an ihm hat. Halt uns mal auf dem laufenden sein Verhalten erinnert mich stark an lu. Nur bei ihr wars umgekehrt laut th verträglich mit allem und jedem bei mir zusammengerauft mit dem Diggn andere Hunde sind nicht existent solang sie auf Abstand bleiben. Kommt was zu nahe wirds geshreddert. Bisher hab ich wenig Möglichkeit das zu trainieren also hab ich ihr ein Abbruchsignal beigebracht und treffen wir Hundefreunde mit denen Duki spielen darf bleibt sie neben mir im sitz. Das akzeptiert sie weil ich dann auch die Hunde fernhalte. Vielleicht wäre das noch ne Option für euch damit ihr ihn stoppen könnt im Falle eines Falles.
 
  • Melanie F
Mmh was mir gleich einen komischen Geschmack gab, war das Ignorieren, was hier so oft fällt.

Ignorieren hat nix mit Verträglichkeit zu tun - im Gegenteil, es kann mit das schlimmste Zeichen für Unverträglichkeit/Agressivität sein.

Wo Spike noch lebte, sind wir oft zusammen mit "unverträglichen" (mehr gleichgeschechtlich unverträglich) Hunden gegangen und es hat wunderbar geklappt, sie haben sich nicht angekeift, nicht angeknurrt, ABER ingnoriert und das war, was für Außenstehende vll toll aussah, aber im Grunde war es alles andere, als das sie sich verstehen oder gar akzeptieren.

Hätte man sie ohne MK und Leine geführt, wäre es wohl sofort zu einer richtig heftigen Auseinandersetzung gekommen.

Ignorieren ist abwarten im Sinne von "komm mir nur näher".

An Spike praktisch erlebt, im Baumannseminar theoretisch erklärt bekommen. (Die Reihenfolge hätte anders sein dürfen, aber um 2003 wusste ich noch nix von einem Herrn Baumann :albern: )

Es kommt also noch auf die Körperhaltung an. Ein Hund ignoriert nur für uns, augenscheinlich, aber im Grunde beobachtet er doch genau.

Ignoriert er oder ist es eher desinteresse? Wie ist seine Körperhaltung dabei ? Ignoriert er dann auch dich oder gibt er sich wirklich so "frei" als sei kein anderer Hund da ?

Da könnte man das vll mit abgrenzen.

:hallo:
 
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