Familie aus Unna,kämpft um ihren Hund

  • 25. Juni 2024
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Hi Schorschi ... hast du hier schon mal geguckt?
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„Wie berichtet, hatte der Unnaer den Welpen bei einem privaten Verkäufer in Hannover (Niedersachsen) gekauft, für 1000 Euro. Erst danach erfuhr er, dass laut der Landeshundeverordnung NRW keine „gelisteten“ (als gefährlich eingestufte) Hunde aus einem anderen Bundesland in Nordrhein-Westfalen gehalten werden dürfen. Zudem erlaubt NRW nur Listenhunde, die aus dem Tierschutz stammen.

Hätte ich das gewusst, hätte ich doch nicht im vollen Bewusstsein 1000 Euro in den Sand gesetzt“, verteidigt sich H. „Ich lebe doch nicht hinterm Mond. Ich bin kein naiver Blödmann, der auf Gutdünken einen Hund aus Niedersachsen von einem Privatman kauft und vorher weiß, dass er ihn nicht behalten darf. Das macht doch keinen Sinn. Unsere Familie ist nicht reich. Für das Geld musste ich lange sparen. Und ich habe wirklich versucht, mich so umfassend wie möglich zu informieren.“


Hüstel... :asshat:
(Aus dem im Artikel verlinkten Artikel zitiert)
 
Ist echt kreativ. Und zufällig hat man natürlich erst am nächsten Tag erfahren, dass es verboten war. Echt tragisch :rolleyes:
 
Ist echt kreativ. Und zufällig hat man natürlich erst am nächsten Tag erfahren, dass es verboten war. Echt tragisch :rolleyes:
Während er auf der Heimfahrt war, hat es die Frau rausgefunden.
Auf der Hinfahrt war sie dazu noch nicht in der Lage.

Wobei hier ganz klar auch die Frau von der Stadt einen Fehler gemacht hat. Die hätte gleich drauf hinweisen müssen, dass er den Hund nicht behalten darf.

Ich bin gespannt, ob man hört, wie das vor Gericht gewertet wird.
 
Wenn das Amt ihn damit durchkommen lässt, könnten sich doch andere darauf berufen und ebenso handeln? Oder habe ich da einen Denkfehler?

Und natürlich ist der Welpe blau :(
 
Schon blöd,wenn man nicht weiß,das Hannover nicht in NRW liegt.

Ich hätte ja normalerweise gedacht, der gutste veralbert mich.

Allerdings hatte ich mal, als ich noch in der Klinik gearbeitet habe, relativ spät abends, ein Telefonat mit Verwandten von Patienten von uns. Ich arbeitete in Hannover, die Verwandten wohnten in München (und hatten Gastronomie, woduch es letztlich zu dem Telefonat kam).
Irgendwann meinte mein Gesprächspartner: "Vielleicht kommen SIe einfach rüber ins Restaurant, ich lade Sie zu einem Bier oder irgendwas ein, und wir besprechen das in Ruhe!"
Ich erklärte ihm, dass die Nummer, die er angerufen hätte, in Hannover sei. - Sekundenlang: Schweigen. Dann: "Das macht doch nichts... wir haben heute noch länger auf. Sie sind doch sicher in ner Stunde hier, wenn Sie jetzt ins Auto steigen..."

Ähm - Nein? :lol:


Seitdem halte ich so einiges für möglich.

Telefonieren bildet! :D
 
Wen will der eigtl verarschen? Es wäre kein Beinbruch gewesen sich vorher vernünftig zu informieren.
Aber man brauch sich den Typen nur angucken - aus dem Tierheim hätte der wohl nie einen bekommen.
 
Da bekleckert sich der Rundblick aber auch nicht gerade mit Ruhm. Versuchen auf Biegen und Brechen, eine rührende Geschichte aus diesem Schmarrn zu basteln. Fail. :rolleyes:

1000 Euro abgedrückt, ans Ende der Welt gefahren und nicht mal Papiere oder Kaufvertrag ?
lol30.gif
 
Aber man brauch sich den Typen nur angucken - aus dem Tierheim hätte der wohl nie einen bekommen.
Hm ja, was aber ja auch nicht so ganz korrekt wäre? Der Typ hat, egal wie er aussieht, alle Auflagen erfüllt, einen IQ- Test machen Tierheime (nachweislich :D ) nicht bei Vermittlungen.

Und es wäre auch kein Beinbruch der Gemeinde gewesen, das alles gleich korrekt laufen zu lassen.
 
@BlackCloud : Warum? Wegen einem Tattoo im Gesicht? Ganz klar, dass es total bescheuert war den Hund zu kaufen, aber das Aussehen des Halters hat damit ja wohl eher nix zu tun. Ich kenne zwei Leute, die sind von Kopf bis Fuß tätowiert und haben drei Hunde. Für mich sind sie total tolle Hundehalter.
 
Mir tut hier der Hund leid..der ist mal wieder der einzig Leidtragende an dieser Situation. Er versteht es nicht und ist auch unschuldig. Ich begreife auch nach wie vor nicht, wieso man einen Hund aus der Familie reißt und ihn in ein TH verfrachtet, nur um dem sinnlosen Gesetz Genüge zu tun.
 
Genehmigung erteilen, kein Gewese drum machen und fertig ist die Laube. Man sollte die einzelnen Fälle beurteilen und nicht stoisch auf Einhaltung eines sinnlosen Gesetzes beharren.
 
Die hätte gleich drauf hinweisen müssen, dass er den Hund nicht behalten darf.

Ich bin gespannt, ob man hört, wie das vor Gericht gewertet wird.

Eigentlich hat die Sachbearbeiterin lediglich entschieden, daß der Hund zunächst bei der Familie verbleiben darf, um ihm den TH-Aufenthalt zu ersparen. Wahrscheinlich liegt das in ihrer Entscheidungsgewalt. Nicht in ihrer Gewalt liegt letztlich die endgültige Entscheidung, ob der Hund genehmigt wird, und das wird sie sehr wohl wissen. Es geht auch nicht aus dem Text hervor, ob sie ihm irgendwelche Zusagen gemacht hat (wohl eher nicht), sondern sie hat erklärt, wie der legale Weg aussieht. Das muss sie doch auch ? Immerhin hat er ja die theoretische Chance, daß der Hund genehmigt wird.
 
Hm ja, was aber ja auch nicht so ganz korrekt wäre? Der Typ hat, egal wie er aussieht, alle Auflagen erfüllt, einen IQ- Test machen Tierheime (nachweislich :D ) nicht bei Vermittlungen.

Und es wäre auch kein Beinbruch der Gemeinde gewesen, das alles gleich korrekt laufen zu lassen.
Genehmigung erteilen, kein Gewese drum machen und fertig ist die Laube. Man sollte die einzelnen Fälle beurteilen und nicht stoisch auf Einhaltung eines sinnlosen Gesetzes beharren.

und damit Tür udn Tor öffnen für jeden "Unwissenden"???

"Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" ist eigentlich allgemein bekannt.

Ob die Gesetzte nun schei** sind oder nicht (was wir ja alle durchaus wissen) daran halten muss man sich trotzdem. Punkt.
Eigentlich finde ich diesen Fall hier sogar noch viel schlimmer, eben weil der Mann genau wusste was er falsch macht.. spätestens nämlich als er mit dem Hund beim OA aufschlug. Welch "Glück, dass seine Frau auf der Heimfahrt von der rechtlichen Situation erfuhr *Ironieoff*

Was denkst du wieviele "Unwissende" dan mit einem Welpen auf dem Arm angerannt kommen?

ich habe weder Mitleid noch Verständnis...
 
Was denkst du wieviele "Unwissende" dan mit einem Welpen auf dem Arm angerannt kommen?
wenn man da kein Gewese drum macht, wohl eher nicht so viele. Mitleid habe ich wie schon gesagt mit dem Tier, und es hat keiner was davon, das der Welpe im TH landet und dort darf er ja auch nicht rausgeholt werden, weil "man ja sonst Werbung für blaue Hunde läuft" laut einiger User hier..ja was denn dann? Wem täte es denn weh wenn das Tier bei seinen Menschen bleiben kann? Die können ihm doch ein Bußgeld auferlegen meinethalben und besondere Auflagen auch noch..alles andere hat er ja schon beigebracht.
Das sind einfach Shice Gesetze, und klar sollten die nicht ständig unterlaufen werden, aber man kann auch mal von Fall zu Fall urteilen mMn. Wie gesagt, mir geht es hier um das Tier, weniger um die Leute dort.
 
Eigentlich hat die Sachbearbeiterin lediglich entschieden, daß der Hund zunächst bei der Familie verbleiben darf, um ihm den TH-Aufenthalt zu ersparen. Wahrscheinlich liegt das in ihrer Entscheidungsgewalt. Nicht in ihrer Gewalt liegt letztlich die endgültige Entscheidung, ob der Hund genehmigt wird, und das wird sie sehr wohl wissen. Es geht auch nicht aus dem Text hervor, ob sie ihm irgendwelche Zusagen gemacht hat (wohl eher nicht), sondern sie hat erklärt, wie der legale Weg aussieht. Das muss sie doch auch ? Immerhin hat er ja die theoretische Chance, daß der Hund genehmigt wird.
hm - ich weiß nicht
Sie hat ihm gesagt, was er vorlegen muss, um die Genehmigung zu beantragen.
Das impliziert für mich, dass es eine Möglichkeit gibt, den Hund genehmigt zu bekommen.
Und das tut es doch nicht mehr, weil nicht aus dem Tierheim, oder?
 
hm - ich weiß nicht
Sie hat ihm gesagt, was er vorlegen muss, um die Genehmigung zu beantragen.
Das impliziert für mich, dass es eine Möglichkeit gibt, den Hund genehmigt zu bekommen.
Und das tut es doch nicht mehr, weil nicht aus dem Tierheim, oder?

Genau... ist ja nicht so, dass die Haltung komplett unmöglich wäre, nur aus dem tierheim müsste der Hund eben kommen.

wenn man da kein Gewese drum macht, wohl eher nicht so viele. Mitleid habe ich wie schon gesagt mit dem Tier, und es hat keiner was davon, das der Welpe im TH landet und dort darf er ja auch nicht rausgeholt werden, weil "man ja sonst Werbung für blaue Hunde läuft" laut einiger User hier..ja was denn dann? Wem täte es denn weh wenn das Tier bei seinen Menschen bleiben kann? Die können ihm doch ein Bußgeld auferlegen meinethalben und besondere Auflagen auch noch..alles andere hat er ja schon beigebracht.
Das sind einfach Shice Gesetze, und klar sollten die nicht ständig unterlaufen werden, aber man kann auch mal von Fall zu Fall urteilen mMn. Wie gesagt, mir geht es hier um das Tier, weniger um die Leute dort.

Natürlich ist es für den Hund katastrophal... keine Frage. Trotzdem bleibt der angebliche Kauf einen 1000€ teuren Welpen, natürlich ohne Kaufvertrag *upps* - (macht man ja so bei so viel Geld) mal schnell im nächsten Bundesland.

Ich bleibe dabei, lässt das Ordnungsamt (welches ja keinerlei rechtliche Möglichkeiten hat, den Hund zu erlauben) hier eine Ausnahme zu, schafft es einen Präsidenzfall auf den sich ja dann jeder berufen könnte und das Gesetz wäre das Papier nicht wert...

Und ja, der Hund ist natürlich blau - das setzt dem ganzen (für mich) ja noch die Krone auf und zeigt, wie tierfreundlich der HH ist :wand:
 
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