Bremen: Polizei erschiesst "Kampfhund"

  • 17. Juni 2024
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Das ja schon ziemlich irrwitzig: der eine Hund wird erschossen um den anderen zu retten??!!!

Da steht nämlich, es bestand keine Gefahr für die Allgemeinheit. Wo bleibt denn bei so einem Tun die Verhältnismässigkeit??!!!
Es wird Zeit mal auf unser Land zu schauen - wir sind weit genug.:sauer:


LG Barbara
 
Ich habe mich verlesen, sorry,- es ging um den Schußwaffengebrauch - falscher Zusammenhang.

Trotzdem finde ich es nicht okay und ich bin nicht sonderlich weichgespült. Das war jetzt sicher die schnellste Lösung, aber für mich nicht die richtige.
Wo kommen wir denn dahin, wenn direkt geschossen werden darf??!!

Ich lese es jetzt aber nochmal, vielleicht habe ich nochwas falsch bezogen.


LG Barbara
 
Edit: Schon gut

Schade trotzdem, dass es mal wieder so ausgehen musste... :(
 
Ich tu mir mit solchen Meldungen arg schwer.

Bedrohte der Hund wirklich aggressiv Passanten mit Hund? Dann ist er durchaus eine Bedrohung für die Allgemeinheit, aber ob es tatsächlich keine andere Lösung gab als den Schußwaffengebrauch? Wurde denn geschossen, als die Hunde ineinander verbissen waren, oder wann?
 
Zumindest war doch ein Polizist mit Ahnung vor Ort (Polizeihundeführer), der wahrscheinlich auch die Entscheidung getroffen hat. Ich bin jetzt kein Freund von Schusswaffengebrauch gegen Hunde, aber immerhin ging es konkret auch um das Leben eines (andern) Hundes. So viel Zeit eine andere Lösung zu finden werden die auch nicht gehabt haben. Natürlich tut mir der erschossene Soka auch leid.
 
Also wenn ein Diensthundeführer (oder mehrere) vor Ort sind erwarte ich schon mehr Kompetenz in Sachen Hund (ja eben , Sachen halt...), als wenn es nur "normale" Polizeibeamte sind.


LG Barbara
 
Wenn der eine Hund sich in den anderen verbissen hat, dann kann ich schon verstehen, daß d. Polizist sich fürs Schießen entschied.

Letztes Jahr hat sich eine Amerik. Bulldogge am Hals unseres Hundeopas festgebissen, Max konnte sich nicht rühren, wir haben alles versucht, um die Hündin zum Loslassen zu bewegen, aber sie ließ nicht ab. Max hat vor Angst uriniert und Kot verloren. Das waren die schlimmsten Sekunden/Minuten für uns und ich dachte, er kommt niemals lebend aus der Situation raus. Wenn ich ein Messer oder sonst etwas bei mir gehabt hätte, dann hätte ich das auch gegen den fremden Hund eingesetzt. In solch einer Situation ist mir das Wohl meines Hundes einfach am Wichtigsten. Zum Glück ging die Sache damals recht glimpflich aus, da die Hündin hauptsächlich Max´s Scalibor zwischen den Zähnen hatte und so trug er "nur" einige Bisswunden davon.
 
Verstehe Dein Einstellung total - nur in dem Fall waren beide Hunde für den Schützen fremd, also keine emotionale Situation.

LG Barbara
 
Ja nu, Barbara, aber einer der Hunde war führerlos und offensichtlich gefährlich, der andere nicht.

Ich steh ja nicht auf hinkende Vergleiche, aber wenn ich als Polizeibeamter sehe, wie ein Jugendlicher einen alten Mann zusammenprügelt, muß ich auch nicht persönlich involviert sein, um zu wissen, gegen WEN ich meine Maßnahmen richten werde....
 
Ja, aber erschießen wirst Du ihn nicht - der Vergleich hinkt wirklich, bzw. paßt irgendwie nicht richtig, meine ich

LG Barbara
 
Nee, deswegen sag ich ja... man müßte die genaueren Umstände kennen.

Immerhin gibt es auch Pfefferspray als Einsatzmittel.

War der Hund so weit ausser Reichweite, dass das Spray ihn nicht mehr erreichen konnte?
 
könnte man dann aus so einer Entfernung noch treffsicher den "richtigen" Hund erschießen, immerhin hing er ja an dem anderen dran?

LG Barbara
 
Wenn die Informationen stimmen und das arme Tier zuvor voller Panik durch eine geschlossene Scheibe gegangen ist, kann ich mir vorstellen in welch hoch erregten Zustand das Tier gewesen sein muss. Einen sportlichen und kräftigen Hund in einer solchen Gemütslage einzufangen und zu sichern stell ich mir nicht leicht vor. Vielleicht war das in der Umgebung auch gar nicht möglich, gab es zuviele potentielle weitere Opfer in Reichweite des Hundes, fehlte Ausrüstung oder waren zu wenig geschulte Polizisten vor Ort die notwendig gewesen wären um den Hund zu sichern...
Es ist natürlich traurig das ein Hund sterben musste, aber ohne selbst vor Ort gewesen zu sein möchte ich nicht entscheiden ob der Waffengebrauch nötig war oder nicht.
 
die stadt bremen will ja schon seit geraumer zeit eine härtere gangart gegen ,,listenhunde,, und deren halter einschlagen. da kommt dieser vorfall gerade recht.

unfähiger ,,listenhundhalter,, überläßt noch unfähigerem bekannten seinen hund.

dieser vorfall ist mal wieder ein beispiel dafür, dass einige ,,listenhundhalter,, immer schön weiter an dem ast sägen, auf dem alle anderen ,,listenhundhalter,, sitzen.

der polizei kann man eigentlich keinen vorwurf machen, den in der regel, haben die diensthundeführer erfahrung im umgang mit hunden der rassen mali,herder und dem dsh also mit hunden, die nicht von geburt an als unwiderlegbar und potentiell gefährlich gelten im gegensatz zu diesem hund in diesem fall.:unsicher:
 
könnte man dann aus so einer Entfernung noch treffsicher den "richtigen" Hund erschießen, immerhin hing er ja an dem anderen dran?

Glaub ich weniger, dass da geschossen wurde, als die Hunde noch ineinander verbissen waren. So ein Hundeknäuel bewegt sich ja, ich kann mir nicht vorstellen, dass da ein zuverlässig sitzender Schuß platziert werden kann...
 
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