Schäferhund schützt totes Herrchen

Babsy

15 Jahre Mitglied
Schäferhund schützt totes Herrchen

Am 26.09.2002 (Donnerstag) 09:15 Uhr wird der Polizei gemeldet, dass ein Mann bewusstlos vor seinem Anwesen in Worms-Abenheim liegt. Hilfe sei aufgrund seines aggressiven Schäferhundes nicht möglich. Der Anrufer selbst war schon in die Hand gebissen worden. Auch den Rettungsdienst ließ der Hund nicht an den Mann heran.
Obwohl der am Boden liegende Mann allem Anschein nach bereits verstorben war, bevor der Rettungsdienst eintraf, war eine Untersuchung des Mannes unumgänglich und dringend.
Der Hund musste deshalb von einem Polizeibeamten mit zwei Schüssen aus der Dienstwaffe getötet werden. Danach wurde der natürliche Tod des Mannes durch die Ärzte festgestellt.


Hätte man nicht einen Tierarzt rufen und den DSH mit einem Betäubungsgewehr außer gefecht setzen können?
 
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Hi Babsy ... hast du hier schon mal geguckt?
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Da stimme ich dir aber 100000% zu. Der arme Hund...
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Vielleicht deshalb und weil die Zeit gedrängt hat?

Treue kostete Leben
WORMS Weil er niemanden an sein totes Herrchen heranließ, hat die Polizei in Worms einen Schäferhund erschossen. Die Beamten waren von einem Passanten alarmiert worden, nachdem der Mann auf der Straße zusammengebrochen war. Der Anrufer hatte versucht dem Mann zu helfen, aber der Hund biss ihn in die Hand. Auch den Rettungsdienst ließ das Tier nicht heran.

Südwest Presse Vermischtes 28.9.2002
 
Hallo Mom

Tja eben Treue, wo sieht man das beim Menschen? Aber da hätte ich noch eine Frage,wenn ihnen so viel daran gelegen hätte den Hund zu retten, warum haben die keinen Hundeführer geholt? Es ist halt nur ein Wirbeltier nichts wert
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gruß Babsy

<small>[ 29. September 2002, 17:06: Beitrag editiert von: Babsy ]</small>
 
Mir tut es sehr leid um den Hund und seine Treue ist bewundernswert.
Allerdings Babsy, wärst Du sicher auch nicht mehr in der Lage, 30 Minuten auf Hundeführer zu warten, wenn Du einen Mann auf dem Boden liegen siehst, wo Du nicht weißt, ob er gestürzt ist, bewußtlos und wegen Hirnblutungen schnelle Hilfe benötigt oder bereits einen natürlichen Tod gestorben. Was hättest Du der Ehefrau erzählt, wenn es so gewesen wäre?
Solche Vorfälle bitte immer von zwei Seiten betrachten.
 
Hallo she,
Sicher da gebe ich dir recht, es gibt immer zwei Seiten und an erster Stelle steht der Mensch keine frage, aber ich sehe es immer mehr das zu schnell geschossen wird. Und es ist nicht einfach für mich damit umzugehen, weil es doch auch Alternativen gibt, die aber Zeitaufwendig sind. Wir beschweren uns doch auch darüber wie es mit den Tierversuchen gehandhabt wird und sagen doch auch es gibt Alternativen oder? Es wird sich nicht mehr die Zeit genommen, darüber nach zu denken sondern, es wird gleich gehandelt.
gruß Babsy
 
Ist leider auch oft so Babsy
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Aber nicht immer - man sollte versuchen, nicht zu pauschalisieren.
 
Wenn man das Wormser Tierheim angerufen hätte, wären diese 10 Minuten später 100% da gewesen um zu helfen.
Ich habe ja in Worms gelebt und kenne deshalb die Verhältnisse dort.Vom Tierheim nach Abenheim ist es zwar ein Stück, aber in allerhöchsten 15 Minuten ist man dort.
Dieser Hund hätte eine Chance gehabt...und womöglich bald ein neues Herrchen....
aber man ballert ja wohl lieber sinnlos in der Gegend rum
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Habe dafür kein Verständnis.

<small>[ 04. Oktober 2002, 13:21: Beitrag editiert von: Midivi ]</small>
 
Hallo Midivi.

1o Minuten können "auf Leben und Tod" schon viel zulange sein
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Der Besitzer lag regungslos am Boden - wer will da 10 Minuten warten?
 
Ich denke mal die Beamten haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.
Wären sie sicher gewesen das Herrchen bereits tot ist, hätten sie bestimmt nicht geschossen.
Sie haben die Pflicht Menschenleben zu retten.

So eine Situation ist immer nicht einfach. Vor einigen Tagen hatte ich einen Traum, er passt gerade zum Thema.

Meine Tochter und Vienna fielen in einen tiefen Brunnen, ich konnte beide gerade noch packen, hielt an der einen Hand Franzi, an der anderen Vienna.
Beide rutschten mir langsam aus den Händen und ich musste mich entscheiden.
So ließ ich meinen geliebten Hund los und zog mein Kind aus dem Brunnen.
Das Erwachen danach war furchtbar und ich stellte mir die Frage was ich getan hätte, wäre es ein fremdes Kind bzw. Erwachsener gewesen.

Nachdem ich mir die Frage beantwortet habe, hoffe ich nun Tag für Tag das mir sowas niemals passiert, denn ich würde zugunsten des Menschen handeln und mein Tier, das ich nicht weniger lieb habe im Stich lassen.

Nachdenkliche Grüße

Sandra

<small>[ 04. Oktober 2002, 15:22: Beitrag editiert von: SandramitVienna ]</small>
 
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