Neuer Nachweis für Hunde erforderlich NRW

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Sera und Rest

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Neuer Nachweis für Hunde erforderlich


Siegen/NRW, 7.1.02

Halter von bestimmten Hunden müssen jetzt ihre Sachkunde nachweisen. Eine entsprechende Regelung der Landeshundeverordnung NRW ist seit dem 1. Januar 2002 in Kraft. Die Details erläuterte die beim Kreisveterinäramt angestellte Tierärztin Anne-Kathrin Knipp.


WR: Was ist das Ziel der neuen Regelung?

Knipp: Eine größere Sicherheit für die Allgemeinheit. Bisher mussten Halter ihre Sachkunde für Hunde der Anlage 1 wie etwa Pitbull Terrier oder der Anlage 2 wie etwa Dobermann und Rottweiler nachweisen. Dafür ist nach wie vor das Veterinäramt zuständig. Die neue Regelung betrifft Hunde der dritten Kategorie, die "nur" potenziell gefährlich werden können.

WR: Um welche Vierbeiner geht es dabei?

Knipp: Betroffen sind alle, die eine Widerristhöhe von mindestens 40 Zentimetern oder aber ein Gewicht von mindestens 20 Kilogramm erreichen. Die Widerristhöhe misst man am höchsten Punkt der Schulterblätter.

WR: Wohin müssen sich die Halter wenden?

Knipp: An bestimmte Tierärzte. Dort weisen sie in einem Gespräch nach, dass sie sachkundig sind. Eine Liste der berechtigten Tierärzte im Kreisgebiet ist bei den örtlichen Ordnungsämtern erhältlich. Die Sachkunde-Bescheinigung müssen die Halter dann wieder dem Ordnungsamt vorlegen.

WR: Wie detailliert ist der Nachweis?

Knipp: Es werden keine Besonderheiten, sondern nur Basiswissen abgefragt. Wer sich einen Hund anschafft, sollte sich sowieso vorher mit seinem Verhalten vertraut machen. So kann etwa eine nicht-artgerechte Haltung Aggressivität hervorrufen. Im Sachkundenachweis geht es auch darum, wieviel Bewegung oder welche Sozialkontakte zu Artgenossen und Menschen der Hund hat. Die Erziehung des Hundes wird anhand von Alltagssituationen besprochen, etwa wie er sich verhält, wenn ein Jogger naht.

Quelle:

Bis dann Sera


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Hi Sera und Rest ... hast du hier schon mal geguckt?
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Das war längst überfällig, auch wenn meiner Ansicht nach jeder Hundehalter seine Sachkunde nachweisen sollte.
Aber es ist zumindest EIN Schritt in de richtige Richtung.


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Liebe Grüße,
Kirsten mit Daufi und Arco


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Die Demokratie ist ein Staat,
dessen Souverän man unentwegt anschreien muß,
damit er nicht einschläft.(Richard Thoma)
 
So seh ich das auch...

Ich habe hier eine Liste liegen von Düsseldorfern Tierärzten bei denen man den Test machen kann...

Ich werd mich da mal genau informieren und es hier rein setzen...

Julia, Merlin und Kira
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Und wo bitte sind die anderen Hunde? Die unter 40 cm? Das ist eine Sauerei! ICh habe meine Sachkunde nachgewiesen aber die sollen das bitte auch müssen!!!!

Liebe Grüße

Nadine



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also wenn ich an geifernde yorkies, verzogene dackel und dergleichen mehr denke, dann bin ich auch der meinung, sachkunde für JEDEN hundehalter wäre das richtige.

aber da werden wir lange drauf warten können - die omi mit ihrem yorkie, der opi mit seinem dackel, die nette dame mit ihren zwei spitzen - von denen kann doch keine gefahr ausgehen......
außer das mein sohnemann die viehcher am hosenbein hängen hatte *grummel*
auf mein angebot ihre verzogenen mistviehcher quer über den platz zu kicken und sie gleich hinterher wenn sie die beiden nochmal ohne leine am kiga laufen läßt, ist die schrulle aber nicht eingegangen. *schadeeigentlich*
hab damals leider erst zu spät erfahren, dass das schon häufiger vorkam.

greetz
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wer schreibfehler findet muß sie behalten!
 
Als meine Tochter von einem Fußknöchelhohen etwas in die Hand gebissen wurde, und mehrere Tollwutimpfungen im Krankenhaus über sich ergehen lassen mußte, weil Hundilein natürlich nicht geimpft war und das ganze in einem tollwutgefährdeten Bezirk passierte, hat mich die Polizei nur belächelt, als ich über sie versuchte, die Adresse der Halterin ausfindig zu machen.
Als sich der Westi der Nachbarn zweimal in Folge im Kopf meines Hundes festbiß, fanden das alle niedlich ("Ach guck mal, der tapfere Kleine.")
Als mein Hund daraufhin eine deutliche Abneigung gegen kleine weiße Hunde entwickelte, und sie danach zum Fressen gern hatte, fand das niemand mehr niedlich.
Das war dann "aggressiv".
Tatsache ist auch, daß in keiner Gruppe die Hunde so völlig entgegen ihren natürlichen Bedürfnissen gehalten werden, wie in der der Klein- und Schoßhunde. Ebenfalls ist Tatsache, daß kaum eine Hundegruppe mehr unfähige und unwissende Halter vorweisen kann.
Es sind nicht alle so, um das vorwegzunehmen, aber die meisten Kleinhunde erfahren keinerlei Erziehung, werden vermenschlicht und dürfen so ziehmlich alles, auch sich daneben benehmen.
Gerade bei denen fänd ich einen Sachkundenachweis mehr als angebracht.
Vielleicht würden viele Kleinhunde von Größeren auch nicht gebissen, wenn sie die nicht vorher angreifen, bzw. auf Teufel komm raus provozieren würden. Das entspricht völlig dem natürlichen Verhalten. Ein deutlich kleinerer und schwächerer Hund würde normalerweise niemals den anderen angreifen, es sei denn, er verteidigt Welpen, ein hilfloses Herrchen etc.
Einen Hund so zu vermurksen, daß er diesem Verhalten gänzlich zuwiderläuft, dazu gehört schon ne Menge Stümperhaftigkeit.
Vielleicht würde die Sachkunde soviel Kenntnisse und Verständnis für das Wesen Hund mit sich bringen, daß einige wieder soziale Kontakte pflegen dürften, und nicht auf den Arm gerissen würden, sobald ein anderer Hund kommt.
Täte also beiden Seiten gut !


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Liebe Grüße,
Kirsten mit Daufi und Arco


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Die Demokratie ist ein Staat,
dessen Souverän man unentwegt anschreien muß,
damit er nicht einschläft.(Richard Thoma)
 
Hi Sibse,
Du hast Jack Russel Terrier an Laufleinen von Omas vergessen......Ich weiss nicht, wie es bei euch überall aussieht, aber hier ist ne Jack Russel- Seuche (sorry) ausgebrochen...Ganz im Ernst, jeder 5. Hund hier in der City is ein Jacky.....Nico is schon 3mal von som Furz in die Nase gebissen worden, Gott sei Dank nimmt er so kleine Hunde nicht für voll.......Das beste Beispiel für "Sachkundeunwissenheit" hab ich vor ein paar Wochen wieder erleben müssen:
Ein Nachbar von mir, auch Besitzer eines Jackys (der am Tag ca 2mal für 15 Minuten mit ihm Gassi gegangen ist), erzählt mir eines Tages auf der Strasse, er hätte den "Kleinen einschläfern müssen, der wäre total ausgerastet, und hätte seine Frau mehrfach gebissen, völlig ohne Vorwarnung und Grund"..Ich fragte dann: "oh je.... Epilepsie oder Hirntumor oder sowas??"
Mann guckt mich an wie ein Auto "häh? Der is einfach durchgeknallt, den mussten wir wegspritzen....."
Mann mann mann, im Nachinein hab ich dann erfahren, dass er einmal nach der Frau geschnappt hat (was ich für einen Jackie, der keinerlei Erziehung geniesst, keinen Auslauf bekommt, und nie seine Grenzen gezeigt bekommen hat, als völlig normal einstufe, die Viecher (sorry nochmal, ich mag sie einfach nicht), neigen ja eh zur totalen Selbstüberschätzung.......
Und hier gibts jeden Tag mehr und mehr....."ach der is ja klein und niedlich, so einen nehmen wir......"
*mal wieder fassungslos den Kopf schüttel*,
mfg,
nichte

Viva los Tioz
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hi nichte,

also eigentlich find' ich jacky's gar nicht so schlecht, so einen hätte ich auch noch genommen, aber:

es sind nun maql 100%-ige jagdhunde, die man entsprechend halten muß. geht hier nunmal nicht, und odin ist schon so jagdsüchtig, das ich ihn ohne leine nicht laufen lassen kann (wir arbeiten aber dran).

das der hund deines nachbarn durchdreht war nur eine frage der zeit, bei sooo wenig beschäftigung und auslauf.

warum kann man solche menschen nicht auch zum arzt bringen, und.... *sorryichschweifeab*

wobei ich sagen muß, das lotte auch mit einer riesigen portion selbstüberschätzung ausgestattet ist - wie die kleine die jungs "rund macht" ist echt kaum zu glauben. aber wenn odin ihr dann unmißverständlich klar macht das sie ihm auf den geist geht, dann kapiert sie es auch
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>orginal von kirsten
Tatsache ist auch, daß in keiner Gruppe die Hunde so völlig entgegen ihren natürlichen Bedürfnissen gehalten werden, wie in der der Klein- und Schoßhunde. Ebenfalls ist Tatsache, daß kaum eine Hundegruppe mehr unfähige und unwissende Halter vorweisen kann.[/quote]

danke kirsten, das trifft den nagel auf den kopf!

allerdings sehe ich an lottchen gerade selbst, wie schnell man bei so kleinen hunden auf das "kindchen-schema" reinfallen kann
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das dann eine omi oder ein opi, der/die ansonsten niemanden zum "betütteln" mehr hat, dazu neigt so einen hund zu "vermenschlichen" und ihm einfach alles durchgehen läßt, "weil die ja so niedlich sind", kann ich trotz allem irgendwie nachvollziehen.
gerade deshalb wäre eine sachkunde auch für halter solcher kleinhunde besonders wichtig.



greetz
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