Lebt ihr werdenden Muttis noch?

  • kitty-kyf
Ich muss fast jeden Tag von 08:15 Uhr bis 13:15 Uhr arbeiten. Online Unterricht am PC.
Weil ja die Hochschule sagt, dass ihnen Kita-schließzeiten und Ferien total egal sind und sie immer den Juli die Schule dicht machen und alle frei haben.
Heißt also am montag beginnen tolle 2,5 wochen. Viel verlegen ist da nicht.
Aber für die Ferien auf jeden Fall ein Plan.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi kitty-kyf :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • toubab
Jede arbeitende mutter muss lösungen finden waehrend die sommer ferien, meine kinder gingen ins reitlager, schullager und 2 wochen zu den grosseltern, und zwei wochen ferien mit mir. Thats life.
 
  • lektoratte
Jede arbeitende mutter muss lösungen finden waehrend die sommer ferien, meine kinder gingen ins reitlager, schullager und 2 wochen zu den grosseltern, und zwei wochen ferien mit mir. Thats life.

Ja klar ist das “Life”… :rolleyes:

Aber erstmal klappt das nicht bei jedem zu jeder Zeit gleich gut, aus welchen Gründen auch immer, und zweitens kann man es ja trotzdem wenigstens zeitweilig von ganzem Herzen k.acke finden, dass es so ist…

Ich sag es mal so: Wo soll man sich denn mal auskotzen, wenn nicht hier?

Wenn das jetzt irgendwie zum Problem wird, dann kenn ich einige Threads, die nur noch eine sehr kurze Lebensdauer hätten.

:kp:
 
  • toubab
Ja klar ist das “Life”… :rolleyes:

Aber erstmal klappt das nicht bei jedem zu jeder Zeit gleich gut, aus welchen Gründen auch immer, und zweitens kann man es ja trotzdem wenigstens zeitweilig von ganzem Herzen k.acke finden, dass es so ist…

Ich sag es mal so: Wo soll man sich denn mal auskotzen, wenn nicht hier?

Wenn das jetzt irgendwie zum Problem wird, dann kenn ich einige Threads, die nur noch eine sehr kurze Lebensdauer hätten.

:kp:
Ach, ich sage schon nichts mehr.
 
  • kitty-kyf
Ach, ich sage schon nichts mehr.
Ach Quark. Ist ja nicht so wie wenn du Unrecht hättest.
Aber es ist trotzdem doof. Wie Lekto sagt: damit leben kann ich, aber darüber meckern muss ich auch.

Es ist ja nicht so wie wenn da jetzt noch was relevantes im Unterricht dran kommt. Wir machen gerade hauptsächlich Gerichtsmanagement (wie funktioniert Führung (den Unterricht hätte ich selbst halten können), was ist elternzeit und wie läuft das mit den Beurteilungen) und dazu internationales Recht. Letzteres ist zwar ganz interessant aber kommt selten in der mündlichen Prüfung dran.
Dann stehen noch Wiederholungen an für die mündliche. Wo ich ja hoffentlich nicht mehr so viele Punkte holen muss.
Daher hatte ich gehofft hier 13:15 Uhr den Stift fallen zu lassen und die Freibäder unsicher zu machen.
Das wird wohl nix wenn es so heiß ist.
Und ich wollte auch gern noch ein paar Tage nach Usedom zur anderen Oma. Und da vormittags Unterricht und dann an den Strand.
Aber sieht so aus als wird das auch nix.
 
  • Paulemaus
Ich finde es schon erschreckend, wie Kids auf diese technischen Geräte abfahren und wie schnell sich da eine Art Sucht entwickelt. Meine Nannytochter hat kein Problem mit Beschränkungen, mein Nannysohn dagegen massiv. Bei ihm hilft auch nur, das Gerät einzukassieren und nur zu den Zeiten heraus zu geben, wenn er es nutzen darf. Bei meiner Nannytochter ist das nicht nötig.

Bei meinem Nannysohn ist das Problem, dass ihn technische Geräte absolut hochfahren. Ich vermute, dass es daran liegt, dass er sowieso mit vielen Reizen überfordert ist und an den Geräten so viele Reize bekommt, die er nicht verarbeiten kann. Trotzdem würde er, wenn er dürfte, stundenlang am Handy oder am Laptop hängen.
 
  • lektoratte
Ich finde es schon erschreckend, wie Kids auf diese technischen Geräte abfahren und wie schnell sich da eine Art Sucht entwickelt.

Gerade Handy-Apps, aber auch viel Spiele, ganz zu schweigen von YouTube sind speziell so entwickelt, dass der wahrnehmungstechnisch dazu angeregt wird, möglichst oft das Gerät zur Habd zu nehmen und draufzuschauen.

Leute, die das Handy auch im Gespräch oder beim Essen in der Hand behalten, haben nicht automatisch keine Kinderstube, sondern sind in diesen Mechanismen gefangen und bemerken es nicht.

Kinder können sich da noch weniger abgrenzen als Erwachsene.

Ich sehe das wirklich als Problem, und die Verantwortung nicht nur bei den Eltern.

Bei Rauchern und Alkoholikern wird auch gesetzlich gegengesteuert - hier wird mit den Fingern auf die inkonsequenten, konfliktscheuen Eltern gezeigt, die meistenteils mit dem Prinzip und der Stärke des Effektes überfordert sind oder ihn schlicht nicht kennen.

(Lehrer/innen in meinem Bekanntenkreis sagen auch, dass sie es zunehmend mit jüngeren Eltern zu tun kriegen, die das gar nicht als Problem empfinden, weil sie es ganz genau so machen.)

Ich finde das hochproblematisch, habe aber den Eindruck, dass Entscheidungsträger hierzulande so alt sind, dass sich ihnen das Ausmaß des Problems gar nicht erschließt.
 
  • embrujo
Ach Quark. Ist ja nicht so wie wenn du Unrecht hättest.
Aber es ist trotzdem doof. Wie Lekto sagt: damit leben kann ich, aber darüber meckern muss ich auch.

Es ist ja nicht so wie wenn da jetzt noch was relevantes im Unterricht dran kommt. Wir machen gerade hauptsächlich Gerichtsmanagement (wie funktioniert Führung (den Unterricht hätte ich selbst halten können), was ist elternzeit und wie läuft das mit den Beurteilungen) und dazu internationales Recht. Letzteres ist zwar ganz interessant aber kommt selten in der mündlichen Prüfung dran.
Dann stehen noch Wiederholungen an für die mündliche. Wo ich ja hoffentlich nicht mehr so viele Punkte holen muss.
Daher hatte ich gehofft hier 13:15 Uhr den Stift fallen zu lassen und die Freibäder unsicher zu machen.
Das wird wohl nix wenn es so heiß ist.
Und ich wollte auch gern noch ein paar Tage nach Usedom zur anderen Oma. Und da vormittags Unterricht und dann an den Strand.
Aber sieht so aus als wird das auch nix.
Aber auf Usedom wäre doch die Oma da, die sich um die Kids kümmern könnte, oder nicht? Die geht dann mit den Beiden morgens an den Strand und du kannst in Ruhe lernen.
 
  • kitty-kyf
Aber auf Usedom wäre doch die Oma da, die sich um die Kids kümmern könnte, oder nicht? Die geht dann mit den Beiden morgens an den Strand und du kannst in Ruhe lernen.
Die hat drei Hunde und einen frischen Nierenstent. Die wird nicht an den Strand gehen. Ich kann mich nicht erinnern wann die jemals am Strand war. Aber das war im letzten Jahr auch nicht so schlimm. Da bin ich mit den zweien vormittags am Strand und nachmittags waren wir bei ihr in Garten. Aber da hatte ich auch keinen Unterricht.
 
  • Paulemaus
Ich finde das hochproblematisch, habe aber den Eindruck, dass Entscheidungsträger hierzulande so alt sind, dass sich ihnen das Ausmaß des Problems gar nicht erschließt.

Welche Lösung könntest Du Dir dafür vorstellen?
 
  • La Traviata
@lektoratte bei uns sind es die Süßigkeiten. Ich kenne das Phänomen „Kind will nicht wie soll“ inklusive nächtlicher Raubtouren auch. Ändert aber nichts an meinem Standpunkt, dass es gewisse Dinge gibt, die ich als Mutter entscheide und durchsetze. Und die ich dann auch nicht diskutiere, egal ob das Kind sie kacke findet oder nicht. Da solche Sachen meist ja Bereiche betreffen, die zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bei Überkonsum führen, gibts einfach keinen Raum für Diskussionen.

Ich glaube, da kann man sich das Leben selbst wirklich äußerst schwer machen. Man muss es aber nicht. Und wenn’s der Safe sein muss, dann kauf ich den.
 
  • lektoratte
@La Traviata
Natürlich hast du Recht.

Ich kaufe aus dem Grund (so gut wie) keine Süßigkeiten mehr (die sind beim selben Kind, natürlich, ebenfalls Thema). Wo nichts ist, kann auch nichts gegessen werden.

Aber beim Tablet ist es so halt nicht möglich, da, wie gesagt, es sich um ein Schulgerät handelt.

Und mit „einfach wegnehmen und am nächsten Tag medienfrei“ ist es hier darum und aus anderen Gründen nicht getan, das war es, worauf ich hinauswollte.

Was ich tun muss - wie gesagt, der Safe bliebe noch - um das Tablet effektiv und dauerhaft regulieren zu können, habe ich noch nicht herausgefunden.

Alle anderen Geräte, inklusive Fernseher, sind mittlerweile passwortgeschützt.

Ich hoffe jetzt mal auf die neue FritzBox und damit darauf, dass man da die Nutzungsdauer irgendwie von außen begrenzen kann.

Sodass man Zeit für Hausaufgaben frei schalten kann, und das Teil ansonsten offline ist.
 
  • lektoratte
Welche Lösung könntest Du Dir dafür vorstellen?

Zum einen, dass es nicht mehr möglich ist, den Kindern obligatorische Tablets in die Hand zu drücken und zeitgleich die vorgesehenen Möglichkeiten, die Nutzungszeiten zu regulieren, zu deaktivieren, „weil die Kontrolle so aufwendig ist“.

Ein Verbot, Schultablets in der Grundschule mit nach Hause zu geben. Sichere Schließfächer und Ausgabe nur im Unterricht?

Gesetzlich vorgeschriebene Maximale Nutzungszeiten und die Möglichkeit, diese extern einzustellen.

Mehr Medienkunde im Unterricht - mir ist bewusst, dass durch den Lockdown alle ins kalte Wasser geworfen wurden und alle anfangs irgendwie drauflos gemacht haben, sobald jedes Kind ein Tablet hatte.

Aber mittlerweile gibt es Praxiserfahrungen und die sind in der Grundschule durchwachsen und zeigen deutlich auf, wo die Probleme liegen.

Also muss etwas passieren.

Von mir aus in der Grundschule auch gern: Tablets wieder weg, solange es keinen Lockdown gibt.
 
  • schnitzelchen
Puh, DAS Thema :nervoes: wobei die Nutzungskontrolle von IPads ja einfach ist. Bei Androidgeräten meiner Erfahrung nach tatsächlich nur mit kostenpflichtigen Apps funktioniert.
 
  • lektoratte
Wie schon geschrieben:
Da es sich um Leihgeräte aus der Schule handelt, kann man die Nutzung und Installation von Apps nicht selbst regulieren.
 
  • lektoratte
Ich guck da gern mal rein, aber der Titel spricht mich spontan so gar nicht an.

Der geht mE absolut an dem Problem vorbei, dass Kinder in einem gewissen Alter den Medienkonsum nicht selbst regulieren können und durch die Machart vieler Apps systematisch dazu angeregt werden, ihn zu erhöhen.

Da muss man irgendwann auch „verbieten“, denn mit „begleiten“ steht man dann 20 h am Tag neben dem Kind und guckt ihm zu, wie es die Nase übers Tablet hält… ;)

Aber, wie gesagt: Ich schaue gern mal rein, dann bin ich hoffentlich schlauer.

Danke für den Tipp, @Bulliene :hallo:
 
  • Bulliene
So könnte man den Titel interpretieren. So weit wie ich inzwischen bin, geht es aber um ein Alters angepasstes Begleiten und dies schließt eine feste Medienzeit und Begrenzung nicht aus. Für mich heißt Begleiten (je nach Alter) auch zu leiten und bei Bedarf zu lenken. :)

Nur als Beispiel aus dem Buch.

 
  • Paulemaus
Natürlich sollte man die Nutzung verbieten bzw. einteilen, wenn das Kind das nicht selbst regulieren kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Nannysohn ohne klare Ansagen zu einem vernünftigen Konsum kommen würde.
 
  • Bulliene
Das steht für mich außer Frage. Natürlich braucht es klare Regeln im Umgang mit Medien. Macht man doch bei anderen Dingen auch (Süßigkeiten, etc.). Je nach Alter fehlt ja auch völlig der Weitblick oder das Verständnis. Dazu kommt noch das oben genannte, selbstbelohnende Prinzip, von Medien.
 
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