Kampfhund XL Bully : Frau in London von eigenen Hunden totgebissen

  • 18. Juni 2024
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Hi Schorschi ... hast du hier schon mal geguckt?
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Tja. Wenn nun mal nicht die Schraube für diese Hunde noch weiter angezogen wird.
 
Ich frag mich echt, was da falsch läuft. Will in meinen Kopf nicht rein, wie man von seinen eigenen Hunden (ernsthaft) angegriffen wird.
Ja das geht mir immer genauso. Ben hatte mich ja zu Beginn auch immer mal wieder "gestellt" genau wie Frank. Aber dennoch wusste ich instinktiv immer, das er mir nicht wirklich an den Kragen wollte. Will sagen, da war bei ihm eine Hemmschwelle die er nie übertreten hätte und ja auch nicht hat.
Vielleicht ist es auch die Haltung, das man diese Hunde nicht ernst genug nimmt und verhätschelt wie die Babies, dabei vergisst das es ein Tier ist, was Grenzen und Konsequenz benötigt um sich zurechtzufinden. Immerhin sind darin Bulldoggen zu finden, die halt echt nicht easy going sind.
Oder es liegt an der Inzucht k.A. Jedenfalls ist ja nicht von der Hand zu weisen, das die extrem auffällig sind, was ernsthafte Beißvorfälle angeht.
 
Aus dem Artikel geht der Verlauf des Vorfalls nicht hervor.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das schneller gehen kann als man es für möglich hält und dass die Hunde einen für eine heftige Verletzung gar nicht gezielt angreifen müssen.

Der Lieferant hatte, von mir unbemerkt, in einem Nebenraum das Fleisch für die Hunde abgestellt. Ich ließ die Hunde nach dem Spaziergang, wie immer, zum Absanden/Trocknen, in diesen Raum und hörte es plötzlich Poltern. Sie hatten eine Auseinandersetzung um das Fleisch.
Ich war alleine zu Hause und versuchte gleichermaßen reflexhaft wie blöd, die Hunde auseinander zu bekommen indem ich dazwischen griff. Der Bulldog setzte nach und erwischte auf einer Seite des Fangs den zweiten Hund, auf der anderen Seite mein Handgelenk. Er ließ sofort los, als er es bemerkte aber es blutete so schon wie Sau und einen Zentimeter daneben wäre es vermutlich richtig blöd ausgegangen, ohne dass einer der Hunde mich gezielt gebissen hätte.

Auseinander bekam ich die beiden letztlich, indem ich dem Bulldog eine Leine um den Hals schlang und ihm die Luft abschnürte und den anderen Hund aus der Tür schubste.

Beide Hunde waren absolut menschenfreundlich, ohne jegliche Aggression gegen Menschen, der Bulldog war im Tierschutz gelandet, weil irgendwelche Idioten versucht hatten, ihn "scharf" zu machen. Er hat sich fast totschlagen lassen, ohne sich zu wehren. Der Mix war ein Mix mit Jagdhund, vermutlich Dt. Drahthaar und ein passionierter Jäger mit einem sonnigen Gemüt. Beide hätten niemals bewusst einen Menschen gebissen. Beide vertrugen sich super, hatten nie vorher und nie nachher eine ernsthafte Auseinandersetzung.

Shit happens, so schrecklich es ist, blöde Unfälle können einfach passieren.
 
Ich kann mir sowas nur mit gnadenloser Ignoranz von hündischen Bedürfnissen, Ausdrucksverhalten etc erklären. Also so Leute, die gar nicht merken, dass sie sich da einen Tyrannen "erziehen".

Oder halt mit massiv verhaltensgestörten Hunden, z.b durch schlechte Aufzucht, Sozialisation, Verpaarung ungeeigneter Elterntiere mit Wesensmängeln.
Beim American Bully halte ich das für sehr gut möglich. Das ist eine der wenigen Rassen, die von Anfang an so komplett nur für krasse Optik gezüchtet wird, von echten Idioten, ohne irgendeinen seriösen Zuchtverein. Das ist meines Erachtens bei keiner anderen Rasse in der Gesamtbetrachtung so ausgeprägt. Also natürlich gibt es fast nur noch Rassen, die nach Optik gezüchtet werden, aber da gab es mal eine Aufgabe und es gibt seriöse Zuchtvereine, auch wenn die natürlich auch nicht nur Gutes tun. Beim Bully gibt und gab es nichts davon.
 
Wie ich schrieb...die Hunde werden nicht ernstgenommen und auch Inzucht wird da einen großen Anteil dran haben. Und dann sind es auch keine Easy going Rassen die dort zusammengemixt werden. Alle Komponenten zusammen können halt auch eine explosive Mischung ergeben.

Die sind ja nicht alle so, sind ja Individuen, aber es scheint bei der Mehrheit einfach desöfteren mal auszusetzen.
 
Ohne die Hintergründe für die Vorfälle zu kennen, finde ich die Diskussion schwierig.

Gibt sie doch denen recht, die die Hunde komplett weg haben wollen und das eher gestern als heute.

Also ja, das sind Gedanken, die sich die Fachleute auf jeden Fall machen müssen. Aber es sollte nicht leichtfertig damit umgegangen werden.
 
Das ist eine der wenigen Rassen, die von Anfang an so komplett nur für krasse Optik gezüchtet wird, von echten Idioten, ohne irgendeinen seriösen Zuchtverein. Das ist meines Erachtens bei keiner anderen Rasse in der Gesamtbetrachtung so ausgeprägt. Also natürlich gibt es fast nur noch Rassen, die nach Optik gezüchtet werden, aber da gab es mal eine Aufgabe und es gibt seriöse Zuchtvereine, auch wenn die natürlich auch nicht nur Gutes tun.
Beim ersten Satz stimme ich völlig zu.
Dazu, dass es bei den meisten anderen Rassen mal eine Aufgabe gab, fällt mir doch spontan ein, dass darunter auch krasse Aufgaben waren. Und nicht zuletzt bei den Rassen, die bei diesen Bullys zusammengemixt wurden und werden.
Und dass Zuchtvereine "nicht nur" Gutes tun, finde ich schon ziemlich euphemistisch, wenn ich mir die Entwicklung vieler (!) Rassen anschaue.
 
Aber die Zuchtvereine bestehen immerhin auf Gesundheitsauswertungen, überprüfen Zuchtstätten und schließen Hunde, die sich vom Richter nicht anfassen lassen, oder anderweitig aggressiv im Ring auffallen, aus. Das ist deutlich mehr, als bei den meisten Bullys passiert.
 
Du darfst auch keine Inzestverpaarungen machen. Linienzucht ja, aber sowas wie Mutter-Sohn oder Halbgeschwister ist nicht. (zumindest im VDH)
 
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