Der Nicht-Mutti-Strang - für gewollt kinderlose Frauen

Sprichst Du jetzt von Sterilisation oder Kastration? Ich glaube das habe ich in der ganzen Diskussion nicht so recht erfasst wer welche OP für was genau möchte.
Den Eindruck hatte ich auch, dass du das nicht verstanden hast. ;)
Ich habe aber m.E. kenntlich gemacht, auf was ich mich beziehe, entweder weil ich explizit die Sterilisation oder die Hysterektomie benannt habe, oder jemand zitiert habe, der von Sterilisation oder Total-OP geschrieben hat.

In diesem Fall ist das allerdings nicht deutlich, ich meine die Sterilisation, denn es geht ja um Verhütung. Eine Total-OP ist m. E. keine Verhütungsmethode, sondern ein schwerwiegender Eingriff, der meist nur aufgrund medizinischer Indikation (Krebs, stärkste Blutungen...) gemacht wird.
 
  • 25. Juni 2024
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Hi IgorAndersen ... hast du hier schon mal geguckt?
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@Crabat

Allgemein ist es für junge Frauen schwer bis unmöglich, sich durch einen operativen Eingriff permanent unfruchtbar machen zu lassen.

Wobei ich die jungen Frauen in sleepys Beitrag schon etwas blauäugig fand.

Motto: Ich will keine Kinder (prinzipiell natürlich voll ok), also ist die Regelblutung überflüssig, also weg mit dem Ding, was das verursacht, denn das brauche ich nicht.

Wenn denn Kinderkriegen und Regelblutung alles wären, was die Eierstöcke bewerkstelligen, wär‘s ja super.

So ist es aber nicht.

Oft hört man dann noch: „Aber ne Hormonspirale will ich nicht, das tu ich meinem Körper nicht an!“

Dass die hormonellen Auswirkungen vorzeitig erzwungener Wechseljahre oft kein Spaß sind und unter Umständen nachher ganz andere, systemische Hormongaben erfordern, interessiert in dem Moment nicht und den Ärzten wird dann unterstellt, sie wollten nur die Patientin an der Selbstbestimmung hindern und zwingen, fortpflanzungsfähig zu bleiben - aber @Gone in a flash hat ja schon sehr eindrucksvoll beschrieben, was in so einem Fall passieren kann.

Meine (jetzt pensionierte) Frauenärztin hat in so einem Fall eine Spirale mit hormoneller Wirkung empfohlen.

Die wirkt in allererster Linie vor Ort, in der Gebärmutter, minimal (deutlich weniger als alle anderen hormonellen Verhütungsmethoden) im Rest des Körpers und ist sicherer als die konventionelle Spirale. Und man hat eben gar keine Regelblutung mehr. Weil man die an sich gar nicht braucht. Das Teil wirkt angeblich sogar abschwächend auf Wechseljahresbeschwerden.

(Und hat leider genau wie eine normale Spirale bei mir den Effekt, dass der Einbau irgendwelche Nerven reizt, sodass ich ohne ein Spezialkissen nicht mehr schmerzfrei sitzen kann. Wenn man nur noch im Sitzen arbeitet, ist das ziemlich - unpraktisch.)


Was diese Frauen wollen (keine Regelblutung, kein Verhütungsaufwand), können sie also mit weniger Eingriff in den Körper bei geringer systemischer Hormonbelastung tatsächlich haben.

(Weil dieser Steißbein-Effekt mal wieder ein Fall von: „Ich kenn außer Ihnen keinen, der das hat“ war.)

(Für die Patientin mit den Eierstockzysten gilt das natürlich nicht.)

Allerdings wird auch die viel weniger aufwendige, belastende und im Sinne von „keine Hormone“ auch konsequentere Sterilisation nicht ohne Weiteres gemacht, egal was die Patientin wünscht, und das finde ich überhaupt nicht gut.
 
Aber selbst wenn die Hormonspirale mit nur wenig Hormonen funktioniert, ist es immer noch eine Hormonbelastung. Hinzu kommt das Wissen, einen Fremdkörper in der Gebärmutter zu haben, was auch nicht jede Frau mag. Der Vorteil ist natürlich die ausbleibende Menstruation. Das geht aber auch mit der Pille, wenn sie durchgehend genommen wird.

Ich hatte mir als junge Erwachsene eine Kupferspirale einsetzen lassen. Die müsste ich privat bezahlen. Das war ein teures Vergnügen, denn schon nach einem Monat habe ich die Spirale wieder abgestoßen. Damit war das Thema Spirale für mich erledigt, zumal das Einsetzen richtig schmerzhaft war. Damals war zudem noch eine Nebenwirkung, dass die Menstruation heftiger und schmerzhafter werden konnte.
 
Ich verstehe gar nichts mehr, wenn die gebärmutter raus ist, hast du keine regelblütung mehr, aber die eierstöcke sind ja noch da, nix mit verfrühte wechseljahre.
Das ist auch gar nicht so klar, denn wenn die Eierstöcke drin bleiben haben Frauen meistens durch den Stumpf des Gebärmutterhalses schon noch Regelblutungen. Nimmt man aber alles raus hat man es mit den Wechseljahren zu tun.
 
Man kann eine Regelblutung auch mit einer Endometriumablation loswerden. Sind die Ärzte aber auch oft nicht bereit zu.
 
Das ist auch gar nicht so klar, denn wenn die Eierstöcke drin bleiben haben Frauen meistens durch den Stumpf des Gebärmutterhalses schon noch Regelblutungen. Nimmt man aber alles raus hat man es mit den Wechseljahren zu tun.
Sowie ich das verstanden habe, verlangen manche frauen das der stumpf drinn bleibt damit sie wissen wie spät es ist, so meine merkwürdige schwägerin.

Ich habe nie wieder einen tropfen blut verloren und meine bekannte mit die gleiche op, auch nicht.

Edit, bei allen die eierstöcke noch drinn.
 
Wat? Wenn ich wissen will, wie spät es ist, guck ich auf mein Handy? Oder schnall ich hier mal wieder was nicht?
Die schaut in die Unterhosen ob sie schon in die wechseljahre ist, und wollte das so, augenrollaugenroll, weil sie den ganzen gebärmutter voller myomen hatte, musste der raus, und dann hätte sie gerne weiterhin die blutungen? Muss ich nicht verstehen.
 
Ach herrjeh... Ich glaube, die Anfänge der Wechseljahre merkt man gar nicht wirklich und wenn es dann richtig soweit ist, dann weißte Bescheid.
 
Die schaut in die Unterhosen ob sie schon in die wechseljahre ist, und wollte das so, augenrollaugenroll, weil sie den ganzen gebärmutter voller myomen hatte, musste der raus, und dann hätte sie gerne weiterhin die blutungen? Muss ich nicht verstehen.
Jupp, soll ja auch Frauen geben die sich minderwertig fühlen wenn sie in die Wechseljahre kommen oder die Kinder flügge werden.
Ich hätte auch "nur" die Gebärmutter entfernt haben wollen, damit dieser monatliche Irrsinn ein Ende gehabt hätte, Übelkeit, Schmerzen, ich kann mich an Urlaube und Hochzeitstage erinnern wo ich gelegen habe und feiern/Restaurant abgesagt wurde, arbeiten war ich Depp trotzdem immer.
Ich bin froh dass es vorbei ist und um den Bogen zum Ausgangsthread zu schlagen, ich würde es auch meinen Hündinnen nicht ohne Not zumuten wenn sich Probleme zeigen.
 
Nimmt man aber alles raus hat man es mit den Wechseljahren zu tun.

@toubab

Ich kenn tatsächlich nur „alles oder nix“, aber ich bin da auch keine Expertin.

also, wenn Gebärmutter raus, dann auch alles andere raus. :gruebel:

Ich wusste tatsächlich nicht, dass man die Eierstöcke auch drin lassen kann.

Aber klar - wenn das geht, macht es Sinn, es dann auch so zu machen.
 
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