Der "Alles über Pferde"-Thread

  • MissNoah
Keinen.
Brauchte ich bisher nicht.
Ist aber auf Hunde-Turnieren wohl auch keine "Vorschrift".
Aber ich kenne Hunde, wo ich es eventuell in Erwägung ziehen würde.
Und ich kenne Leute, die damit umgehen können, aber noch mehr, denen ich das Ding am liebsten selber um den Hals hängen und anziehen möchte.
Aber deswegen verteufele ich den Stachler nicht generell.
Eine Kandare ist aber hier anscheinend ein Teufelswerkzeug und gehört...keine Ahnung wohin.
Und zumindest @lektoratte unterstelle ich mal noch nie damit geritten zu sein.
Wobei ich ihr in Bezug auf ein wirksames Halsband nach ihrer Erfahrung mit Spacko genau zuhören würde.

Das Argument "in der Hand eines Profis..." ist das gleiche für beide Hilfsmittel. Das eine ist verboten worden, das andere vorgeschrieben in offiziellen Prüfungen. Da liegt doch der Witz.
Schön wenn man es jetzt immerhin nicht mehr nutzen _muss_.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi MissNoah :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • lektoratte
@Candavio

Ich bin noch nie mit Kandare geritten, aber das ist tatsächlich nicht der Punkt, weil ich gegen die Kandare als solche gar nichts habe.

Was ich meinte, ist:

Sowohl das Stachelhalsband als auch die Kandare (und zB auch das Teletakt-Gerät) haben bei Fehlbedienung Schmerzpotenzial - ich meine mich dunkel zu erinnern, dass die Kandare sogar Verletzungspotenzial hat (irgendwas war da damit, dass die Kette, falsch eingesetzt, dem Pferd den Kiefer brechen kann? - Hatte ich immer extremen Respekt davor. )

Beide haben aber, denke ich, auch ihren Sinn - ich denke (korrigiert mich gern, wenn das falsch ist), mit der Kandare kann man ebenfalls ganz feine, leichte Impulse geben, mit wenig Krafteinwirkung, und richtig genutzt kann sie eine Erleichterung für das Pferd sein.

Und genau so ist es mit dem Stachelhalsband. :)

Aber: es kommt eben auf die richtige „Bedienung“ an.

Fehlt die, tut es weh.

Und jetzt der Unterschied: Das Stachelhalsband ist verpönt, ich glaube mittlerweile sogar verboten.

Und jeder, der es verantwortungsvoll nutzt, sieht es als Trainingsmittel für ganz bestimmte Zwecke.

Die Kandare ist ab einer gewissen Klasse Vorschrift.

Unabhängig davon, ob der Reiter je lernt, sie korrekt anzuwenden, und wie genau da auf Wettkämpfen hingesehen wird, ob alles ok ist.

Wenn du sagen würdest: Ok, das ist aber nun mal die nächste Stufe der Reitkunst - nur wer das kann, sollte auf diesem Niveau starten dürfen - könnte ich das noch irgendwie nachvollziehen.

Aber: „Es ist ja Tradition und tut keinem weh!“ finde ich - kein stichhaltiges Argument.

Denn: Bei Fehlbedienung tut es das sehr wohl, und darüber sollte zumindest mal nachgedacht werden.

Nur weil es schon immer so war, muss man etwas nicht immer so weitermachen.

Es sei denn, es gibt, wie gesagt, einen guten Grund.

Aber das ist meine Meinung. :)
 
  • MadlenBella
Mal ganz abgesehen davon, dass heutzutage irgendwie jeder mein mit Kandarre und Sporen reiten zu müssen. Wenns dann auch noch ab gewissen Klassen vorgeschrieben ist, kann das mMn nicht gut sein.

Gibt auch grad eine Umfrage der FN zum Thema Aussenwirkung des Reitsports.
 
  • lupita11
Ich habe Bauklötze gestaunt, als ich gesehen habe (ich stehe ja seit Kürzerem mit meinem Isi in einem Großpferdestall), dass es Sporenschutzgurte gibt. WTF. Ich musste erst googlen, so was hatte ich noch nie gesehen.

Wie hieß das tolle Buch von Horst Stern: "So verdient man sich die Sporen.", fette Markierung von mir.
 
  • MadlenBella
Ja, es ist grausam was da teilweise abgeht. Viel zu viele denken, nur mit Kandarre und Sporen mache ich was her. Wieviele Pferde gereizte Haut und fehlendes Fell am Bauch und dank der Sporen komplett verspannte Bauchmuskulatur haben. Einfach nur traurig.
 
  • Joki Staffi
Also.
Ich gehe ein Stück weit mit, wenn man sagt :" Wer mit Kandarre umgehen kann, darf sie auch reiten."
Wo ich nicht mit gehe,ist, man muss sie auf bestimmten Turnieren nutzen, weil sie Vorschrift sind. Das geht gar nicht. Es kann nicht sein. Wer sein Pferd in einer S Dressur ohne Kandarre, auf Trense oder wie auch immer, reiten kann, wunderbar.

Meine Chefin reitet ja bekanntlich auch hauptsächlich mit Knotenhalfter oder mit Ledergebissen.
Durfte sie auch auf Turnieren nicht. Im Springen war auch Trense mit Metallgebiss vorgeschrieben. Hoffentlich ändert sich da auch was.
 
  • Crabat
Wer sein Pferd in einer S Dressur ohne Kandarre, auf Trense oder wie auch immer, reiten kann, wunderbar.
Kann, aber vorallem auch will, denke ich.
Ich habe überhaupt nichts gegen die Kandare, sehe auch kein Problem in ihr.
Aber warum soll man sie benutzen MÜSSEN? Das ist der Humbug dabei.
 
  • Josi
- ich meine mich dunkel zu erinnern, dass die Kandare sogar Verletzungspotenzial hat (irgendwas war da damit, dass die Kette, falsch eingesetzt, dem Pferd den Kiefer brechen kann? -

Potenzial zum Nasenbeinbruch hat tatsächlich eine gebißlose Zäumung - Hackamore mit entsprechender Verschnallung kriegt es hin.
 
  • snowflake
Das mit dem möglichen Kieferbruch durch die Kinnkette steht unter 'Kandare' bei Wikipedia nachzulesen.
 
  • toubab
beim hackamore hast du die gleiche hebelwirkung wie bei der kandarre. Es gibt andere lösungen.

Zum beispiel:



als jugendliche ging ich ab und zu nur mit ein halfter, 1 seil drann und ohne sattel ins gelände ( ohne helm versteht sich) aus versicherungs sicht: total daneben, aber das ging.

so in etwa

 
  • bxjunkie
beim hackamore hast du die gleiche hebelwirkung wie bei der kandarre. Es gibt andere lösungen.

Zum beispiel:



als jugendliche ging ich ab und zu nur mit ein halfter, 1 seil drann und ohne sattel ins gelände ( ohne helm versteht sich) aus versicherungs sicht: total daneben, aber das ging.

so in etwa

Die Beiden sind aber auch ein eingespieltes Team..da herrscht ne Menge Vertrauen auf beiden Seiten..schön :)
 
  • MadlenBella
Ich hatte nen tollen Tag im Stall. Erst allein mit beiden Ponys draussen gewesen und dann Henry behandelt.
Wahnsinn, mit wie wenig man viel erreichen kann :)

 
  • lupita11
Hat jemand von euch schon mal den Schaden, den euer Pferd angerichtet hat, bei der Versicherung gemeldet?

Ömi hat vor einigen Wochen die Stute getreten, mit der er zusammen gestanden hat. Dadurch sind TA-Kosten von knapp 700 Euro entstanden. Die Haftpflicht hat jetzt zugesagt, 50 % der Kosten zu übernehmen.

Ist das normal? bin am überlegen, ob ich mich beschweren soll.
 
  • Crabat
Müsste eigtl im Vertrag stehen ob Schäden die im Zusammenleben geschehen, mit 100% abgedeckt sind. Denn es sind ja in der Tat zwei Individuen beteiligt, auch wenn nur eins geschädigt wurde. Und „Weideunfall“ trägt normal die KV des geschädigten Pferdes.

Ich habe mal einen Schaden gemeldet, das war aber ein klarer Sachschadenfall (Anbindehaken samt Mauerstück herausgerissen, im Zuge der Panik einen Plankenzaun niedergedrückt).
 
  • lupita11
Müsste eigtl im Vertrag stehen ob Schäden die im Zusammenleben geschehen, mit 100% abgedeckt sind. Denn es sind ja in der Tat zwei Individuen beteiligt, auch wenn nur eins geschädigt wurde. Und „Weideunfall“ trägt normal die KV des geschädigten Pferdes.

Ich habe mal einen Schaden gemeldet, das war aber ein klarer Sachschadenfall (Anbindehaken samt Mauerstück herausgerissen, im Zuge der Panik einen Plankenzaun niedergedrückt).
Ömi ist im Rahmen meiner Berufshaftpflicht mitversichert, da ist tatsächlich nichts genau formuliert. Die Versicherung deckt daher auch jeden Reiter ab, ich muss da nix vorher melden und den ganzen Unsinn mit Handschuhe anziehen usw. habe ich auch nicht.
 
  • Crabat
Ömi ist im Rahmen meiner Berufshaftpflicht mitversichert, da ist tatsächlich nichts genau formuliert. Die Versicherung deckt daher auch jeden Reiter ab, ich muss da nix vorher melden und den ganzen Unsinn mit Handschuhe anziehen usw. habe ich auch nicht.
Schwer zu sagen, aber bei „deckt alles ab , aber nicht genau formuliert“, würde ich das evtl nochmal überprüfen lassen. Würde ich Probleme erwarten.
 
  • lupita11
Schwer zu sagen, aber bei „deckt alles ab , aber nicht genau formuliert“, würde ich das evtl nochmal überprüfen lassen. Würde ich Probleme erwarten.
ich habe gerade mit der Besitzerin der geschädigten Stute geschrieben, wir werden es dabei belassen. Ich denke, sie müsste sich ja das reinhängen, und das ist ihr zu aufwendig. was ich verstehen kann.

mich ärgert nur, dass die Versicherung damit durchkommt.
 
  • Josi
Ich habe einmal einen Schaden melden müssen, ausgetreten beim Ausritt, da hat die Geschädigte irgendwann der Versicherung mit dem Anwalt gedroht und dann wurde die Schadensmeldung auf einmal so verstanden, dass keine Haftungsteilung bestand. Ist aber schon sehr lange her.
 
  • schnitzelchen
Ich habe schon mehrfach melden müssen (1 Auto, 1 LKW) und 1 x Trittverletzung und 1x Spielverletzung aufgrund dessen das andere Pferd leider leider erlöst werden mußte …. das ist schon über 10 Jahre her, aber schon da hieß es, dass 50% veraltet sind, da „freie Bewegung mit Artgenossen“ ja mittlerweile Pflicht ist. Ich meine es wurden 80% übernommen.
Der Hund war auch in der Betriebshaftpflicht und als ich da einen kleinen Vorfall gemeldet habe und die die TA-Kosten des „gegnerischen“ Hundes übernehmen sollten, waren die zuerst überfordert und wollten nur 50% zahlen, nach einem Telefonat aber dann auch alles (oder zumindest mehr). Das ist allerdings auch schon 15 Jahre her.
 
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