American Pit Bull Terrier als Behindertenbegleithund

Ich habe eine Staffmixhündin, die ist sehr zärtlich mit ihre Zähne und auch sehr verträglich mit Artgenossen. Braucht aber viel Bewegung. Ob sie, sich als Begleithund geeignet wäre, weiss ich nicht, kenne mich nicht so aus. Sie wird bei uns als Familienhund gehalten.
Wenn du dich mit ein Mischling anfreunden könntest, wäre eventuell ein Staffmix für dich als Begleithund geeignet.
Wenn du schauen möchtes wie so ein Mischling ausschaut kannst du sie auf mein Blog sehen.
Sie ist so mittelgross, schlank und wiegt ca. 33kg.
 
  • 21. Mai 2024
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Hi mama5 ... hast du hier schon mal geguckt?
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Wenn du dich mit ein Mischling anfreunden könntest, wäre eventuell ein Staffmix für dich als Begleithund geeignet.
Wenn du schauen möchtes wie so ein Mischling ausschaut kannst du sie auf mein Blog sehen.
Sie ist so mittelgross, schlank und wiegt ca. 33kg.

Ich kopier dir die Vorstellungen vom TE mal rein:
natürlich das was APBT18 geschrieben hat und ich bin nicht ganz unwissend. Meinen ersten AmStaff hatte ich 1992 aus dem TH und ein paar Jahre später folgte einer vom Züchter. Aber diejenigen AmStaffs die ich aktuell kenne sind mir einfach zu groß, zu auf Masse gezüchtet, zu unbeweglich, vielleicht könnte man sagen zu sehr auf Showergebnis gezüchtet und nicht auf Funktion. Ich mag viel mehr den schmalen, leichten und kleinen Terriertyp.

Ein Hund mit 49cm und 33kg, beschreibt genau das Bild was er nicht will.
Es ist schon ein Unterschied von locker 10-15kg bei dieser Größe.
 
guten Morgen zusammen,

also ich muß euer Geschriebenes jetzt erstmal sacken lassen, da muß ich erstmal drüber nachdenken. Nicht das ihr euch veräppelt vorkommt oder so, weil ich jetzt erstmal nichts dazu schreibe. Und nein, niemand hat mir auf die Füße getreten, ganz im Gegenteil, sind gute Gedankenanstöße dabei!

Gruß
Matthias
 
Es war nur ein Vorschlag, sie ist auch ein Labbimix, ist halt etwas zu hoch, es gibt eventuell auch kleiner.
 
Hallo,
soweit ich weiss differenzieren diese Hunde zwischen Dienst und Freizeit.
Bei dem Blindenhund, von einem bekannten ist das so. Ist ein Königspudel und wurde in der Schweiz ausgebildet. Wenn der sein Geschirr an hat ist der absolut vorbildlich. Ignoriert alles und jeden um sich herum, egal wie nah ich mit meinen Hunden vorbei gehe, der kuckt die nicht mal an.
Wenn ich den treffe und er nicht im Dienst ist (Halsband) hört er sehr mäßig und ist so ein klassischen Tut Nix. Rennt zu meinen Hunden hin, will Spielen, bettelt einen um Leckerchen an und benimmt sich wie ein normaler, schlechterzogender aber freundlicher Hund eben.
Deshalb würde ich einem unverträglichen Begleithund auch zutrauen andere Hunde zu ignorieren so lange er im Dienst ist, egal wie nahe sie kommen. Wenn der Hund frei hat muss man dann aufpassen.
 
@Matthias
Ich hoffe ich bin dir mit der Frage, ob dir ein Behindertenbegleithund zusteht nicht auf die Füße getreten - wenn dann war das wirklich nicht meine Absicht.

Ürigens meinte ich nicht, dass jetzt die APBTs als Behindertenbegleit-/Assistenzhunde aus den Boden schießen, sondern dass "gefühlt" überall Institute und Hunde aus dem Boden schießen. Sei es dieses eine Institut, dass "normale" Leute als Hundetrainer (so wie die Anzeige aussah als Franchise) für Behindertenbegleithunde sucht, diese komische Reportage bei H,K,M auf Vox über die Ausbilderin im Rollstuhl (finde ich sowas von schrecklich!!!) oder die 2 "Assistenzhunde" in meiner Nachbarschaft, wo der eine Labbi seinen halbblinden (? hat diese 3 Punkte Binde) Besitzer durch die Botanik zieht, anfängt zu pöbeln und im Bäkerladen mit Cafe andere Gäste belästigt.

Die "echten" Behindertenbegeithunde sind ja richtig teuer, weil da eben soviel Aufwand in den Hund gesteckt wird - DIE meine ich auch nicht. Aber dieser Trend jeden Hund zu einem Assistenzhund "auszubilden" und anzugeben, wird den wirklich Bedürftigen wohl bald um die Ohren fliegen.

Deshalb fragte ich, ob der Grad deiner Behinderung einen Hund "rechtfertigt".

Sorry für`s OT...

Darf ich fragen warum? Ich finde sie total unsympathisch aber fachlich kann ich das gar nicht einschätzen weil ich auf dem Gebiet keine Ahnung habe...
 
Wenn Matthias kein Problem mit dem OT hat?;) *setz ich jetzt mal voraus*

Also ich hab glaub ich "nur" 2 oder 3 Folgen mit der Ausbilderin gesehen - vielleicht (aber das glaube ich nicht) hat das Ganze ja einen tieferen Sinn, der sich erst ganz am Schluss herauskristallisiert hat, oder mein Bild eines Behindertenassistenzhundes ist einfach ein ganz anderes - kann ja sein.

Kritikpunkte sind folgende:
- die Rasse
- die Aufzucht des Welpens innerhalb der Familie
- überhaupt schon einen Welpen zu nehmen/fest einplanen
- das Alter und die Behinderung des Kindes an sich
- die Eltern
- Konzeptlosigkeit der Trainerin

Zur Rasse:
Auch wenn dies der beste Zwinger für Langhaar-Collies der Welt mit den besten Zuchttieren überhaupt ist, halte ich die Rasse nicht für geeignet für Assitenzhunde. Mal abgesehen von der Gesundheit so habe ich die Rasse bisher als sehr agil, nicht unbedingt nervenfest und sehr arbeitsintensiv kennengelernt. Tolle Hunde, keine Frage und bestimmt auch super gelehrig, aber für diesen Verwendungszweck und mit diesem Kind (laut unkoordiniert) eher unpassend. Von dem Arbeitspensum (körperliche und geistige Auslastung, Fellpflege) wenn der Hund "frei" hat, mal ganz abgesehen. Es gibt da wirklich andere Rassen, die sich besser bewährt haben.

Aufzucht des Welpens innerhalb der Familie/überhaupt ein Welpe:
Ich habe es in Reportagen über andere Behindertenassistenzhunden gesehen, weiß aus Gesprächen mit "alten" Hundesportler und aus der Aufzucht eines Familien- und eines eigenen Hundes von Welpenbeinen an, dass die Welpen-/Junghund-/Pupertätszeit zwar supertoll ist, aber sie ist arbeitsintensiv und sie bietet genügend Potenzial für spätere Konflikte, wenn es um die eigentliche Ausbildung geht.

Eine Familie mit Kind und erst recht mit einem behinderten Kind hat nicht die Zeit und (meistens) auch das Wissen einen Welpen optimal durch die wichtigen Sozialisierungs- und Prägephasen zu bringen. Fehler die hier gemacht werden, kann man zwar meist wieder ausbügeln, aber dieser Hund soll ja eine bestimmte Aufgabe haben. Dann ist es eigentlich wichtig, dass die Welpen "frei" (ohne großartige Erziehung/Beeinflussung) aufwachsen damit man ihre Anlagen und Wesenzüge erkennen und die Tauglichkeit des Hundes für den angedachten Job überprüfen kann. Das können die zukünftigen Besitzer (meist) nicht leisten, weil (und hier kommt das Konfliktpotenzial) man sich ja mit dem Hund beschäftigt. Man spielt mit ihm, lässt ihn bestimmte durchgehen weil er ein Welpe ist, erzieht doch schon an dem Hund rum weil, er ist ja so süß etc.pp. Das führt zu Konflikten, wenn es dann später an die "richtige" Erziehung geht.
Deshalb arbeiten die Institute, die "fertige" Hunde anbieten auch mit Pflegefamilien - der Welpe wächst geliebt auf und kommt dann in die Ausbildung, sofern er brauchbar ist. Wenn nicht geht er meist zurück an die Familie.

Tja und was macht man, wenn der Hund eben für den Job nicht tauglich ist? (egal ob Wesen oder Gesundheit) Dann müsste man eigentlich den Hund wieder abgeben oder extreme Kompromisse in Bezug auf seine spätere Verwendung machen. Welche Familie, die ihr Herz an den Hund gehangen hat wäre bereit, den Hund wieder abzugeben? Richtig, also wird ein Hund ausgebildet, obwohl er eigentlich untauglich ist und niemals so gut wird, wie ein anderer, oder er bleibt Familienhund und es gibt eben keinen Assistenzhund, dafür aber einen Hund der "unnütz" jede Menge Arbeit macht - im Falle von körperlicher Untauglichkeit auch noch hohe Kosten.

Das Kind:
So wie ich das Kind erlebt habe - genaue Behinderung weiß ich nicht - ist es eine Zumutung für jeden Hund. Sie ist laut, unkoordiniert dabei aber auch schon ziemlich kräftig. Ob das mal irgendwann besser wird, weiß ich nicht, aber das Mädchen wirkte auf mich nicht so, dass es in der Lage wäre dem Hund jetzt und in Zukunft Befehle zu geben und das Lob zu koordinieren.
Vielleicht soll der Hund ja eine Art Epilepsie- oder anderer "Meldehund" werden und sonst nicht weiter mit dem Mädchen agieren (außer was man mit einem normalen Hund macht), dann wären wir aber wieder bei falscher Rasse. Vielleicht sehe ich das mit dem Kind auch zu kritisch, für mich geht das was ich gesehen habe gar nicht, aber vielleicht wird das ja noch besser.

Die Eltern:
Irgendwie habe ich nicht rauskriegen können, was die Eltern sich für eine Verbesserung im Zusammenleben mit einem Assistenzhund vorstellen. Das Kind war noch in einem Alter, wo es eh noch "vollbetreut" wird, also um den Punkt Selbständigkeit des Kindes kann es nicht gegangen sein. Sie haben schon einen Hund, der nicht so wirklich erzogen schien (womit wir wieder beim Punkt Aufwachsen in der Familie sind) und sie wirkten auf mich auch nicht wie die "Hundler" schlechthin, die einem solchen Hund (Rasse) gerecht werden wollen.

Die Trainerin/Konzeptlosigkeit:
Ich traue der guten Frau durchaus zu super tolle Assistenzhunde für Rollstuhlfahrer auszubilden und sich auch sonst in viele Bereiche reinzufühlen. Aber ich habe bei ihr nicht das Gefühl dass sie diese relativ unerfahrenen Eltern und dieses Kind anleiten kann, den Hund "selber" auszubilden. Selbst wenn man täglich 3 Stunden trainieren würde - die Leute sind ansonsten mit dem Hund allein. Da steckt soviel Fehlerpotenzial drin, dass ich am Ergebnis ernsthaft zweifel.

Bei einem normalen Hund würde ich einfach sagen - egal, ist ja nur ein Hund. Hier wurde aber über den Weg eines Behindertenbegleithund berichtet. Das kann es einfach nicht sein und "verwässert" meines Erachtens den Status, den diese Hund in unserer Gesellschaft noch haben.
VOX hatte mal eine gute mehrteilige Reportage über die Ausbidung eines Behindertenbegleithundes in einem schweizer(?) Institut. Dort wurden die Welpen angeschafft, von Pflegefamilien aufgezogen, vom Institut auf die Bedürfnisse des Behinderten ausgebildet (in dem Fall Kind im Rolli), geprüft und dann mussten Behinderter und Hund zusammen eine Trainingszeit + Prüfung bestehen. Hätten z.B. Hund und Kind nicht harmoniert, wäre der Hund an einen geeigneteren Halter gegangen. Dieser Hund war top ausgebildet und eine wirkliche Hilfe für das Kind - der Hund kostet dann aber auch mal eben soviel wie ein top ausgestatteter Mittelklassewagen. Das was da bei Hund, Katze, Maus lief war nicht annähernd auf diesen Niveau und führt meines Erachtens zu solchen Hunden wie in meiner Nachbarschaft. Setzt sich dieser Trend auch noch fort, dass man für jedes "Wehwehchen" einen "Assistenzhund" anschafft und diesen als solchen den Behörden/Gesellschaft verkauft, dann tut man denen einen Bärendienst, die gute und nötige Assistenzhunde haben.
 
Erstmal danke für deine ausführliche Antwort liebe Claudia!

Mein großer Kritikpunkt war auch die Rasse. Collies (und die meisten Hütehunde allgemein) halte ich auch für viel zu sensibel. Auf mich wirkte das ganze so als ob man einfach etwas haben wollte um den Leuten vor dem Fernseher etwas "tolles" zeigen zu können.

Auch hatte ich ebenfalls den Eindruck das der Hund dort zu kurz kommen würde was mich wirklich wütend gemacht hat. Ich finde das in den meisten Fällen kein Welpe in den Haushalt mit kleinen Kindern gehört, auch wenn Ausnahmen schon existieren. Aber doch ist es meist der Hund der viel zu kurz kommt. Und bei Eltern die noch so denken "Ein Hund muss sich alles gefallen lassen!" leidet solch ein Hund auch.

Aber klar geht das auch anders, hab ich selber schon gesehen! ;)

Auch fand ich das vieles was die Trainerin hoch gelobt hat noch gar kein wirklich sicher ausgeführtes Kommando war. Es gab eine Szene an einem Fahrstuhl in der der Hund den Knopf drücken sollte. Viel zu schnell wurde beendet und meiner Meinung nach auch in den falschen Momenten gelobt. Kann ich aber auch falsch im Kopf haben, ist ja schon ne Weile her...
 
Also ich kenn nur einen hier im Forum der einen APBT hat der verträglich ist...

Auch wenn meine Hera (APBT mit ADBA-Papieren) leider schon über 2 Jahre tot ist, so gehörte sie definitiv zu den absolut verträglichen, hat sie ja auch völlig problemlos mit meiner Nova (MBT) zusammen gelebt und waren auch niemals räumlich getrennt während meiner Abwesenheit! Dennoch: wollte ein freilaufender "der-tut-nix" Kräfte messen, musste ich extrem schnell reagieren!! Ich halte das für jemand im Rollstuhl einfach nicht für machbar!

Bevor ich mir Gedanken über die Ausbildung machen würde, würde ich mich erstmal fragen wo ich einen APBT überhaupt her kriege? Hier wurde über Arbeits- und Showlinien geschrieben. Wo gibt's denn bitte APBT-Züchter die auf Show züchten? Und wo gibt's überhaupt noch Züchter? Vermehrter gibt's genug, aber Züchter?

Der APBT ist für mich, zusammen mit den Bulli-Clowns, das wundervollste was es gibt! Und mein Wunsch und die Sehnsucht wieder einen APBT an meiner Seite zu haben ist so gross, dass es manchmal schon körperlich weh tut! Aber ich würde mich, mal das Importverbot völlig unberücksichtig, fragen: woher?

Einen aktiven und fiten Rollstuhlfahrer halte ich für fähig einen APBT aus zulasten und ein APBT als Behindertenbegleithund halte ich ebenfalls für durchaus vorstellbar aber die oben aufgeführten Punkte halte ich eben auch für wesentlich.

Connie
 
Also ich kenn nur einen hier im Forum der einen APBT hat der verträglich ist...

Auch wenn meine Hera (APBT mit ADBA-Papieren) leider schon über 2 Jahre tot ist, so gehörte sie definitiv zu den absolut verträglichen, hat sie ja auch völlig problemlos mit meiner Nova (MBT) zusammen gelebt und waren auch niemals räumlich getrennt während meiner Abwesenheit! Dennoch: wollte ein freilaufender "der-tut-nix" Kräfte messen, musste ich extrem schnell reagieren!! Ich halte das für jemand im Rollstuhl einfach nicht für machbar!

Bevor ich mir Gedanken über die Ausbildung machen würde, würde ich mich erstmal fragen wo ich einen APBT überhaupt her kriege? Hier wurde über Arbeits- und Showlinien geschrieben. Wo gibt's denn bitte APBT-Züchter die auf Show züchten? Und wo gibt's überhaupt noch Züchter? Vermehrter gibt's genug, aber Züchter?

Der APBT ist für mich, zusammen mit den Bulli-Clowns, das wundervollste was es gibt! Und mein Wunsch und die Sehnsucht wieder einen APBT an meiner Seite zu haben ist so gross, dass es manchmal schon körperlich weh tut! Aber ich würde mich, mal das Importverbot völlig unberücksichtig, fragen: woher?

Einen aktiven und fiten Rollstuhlfahrer halte ich für fähig einen APBT aus zulasten und ein APBT als Behindertenbegleithund halte ich ebenfalls für durchaus vorstellbar aber die oben aufgeführten Punkte halte ich eben auch für wesentlich.

Connie

also wenn ich das richtig verstanden habe will er ihn im ausland holen und ihn dann als behindertenbegleithund einführen
 
Hab ich auch so verstanden aber auch im Ausland sind die APBT-Züchter nicht stärker vertreten wie hier in D! ;)

Connie
 
naja in den ländern von ex-jugoslawien soll da ein eldorato für apbt züchter sein, was man so hört ,da bekommst du auch die "arbeitslinien";):hallo:
 
ja, ich bin Rollstuhlfahrer.

Hier das Gesetz aber natürlich kanns auch nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen:

HundVerbrEinfVO § 2 Ausnahmen vom Verbringungs- und Einfuhrverbot
(1) Gefährliche Hunde, die als Diensthunde des Bundes, insbesondere der Bundeswehr, des Bundesgrenzschutzes oder der Zollverwaltung, als Diensthunde der Länder, insbesondere der Polizei, als Diensthunde der Städte und Gemeinden, als Diensthunde fremder Streitkräfte gehalten werden sollen, sowie Blindenhunde, Behindertenbegleithunde und Hunde des Katastrophen- und Rettungsschutzes dürfen in das Inland verbracht oder eingeführt werden.

Wenn es hier noch steht sollte es der aktuelle Stand sein!



Und, bei allem wenn und aber, über die Rasseneignung usw. denke ich, dass diejenigen, die den Hund ausbilden und dem entsprechend vorher aussuchen wissen, was sie tun.
Und wenn Matthias W nun mal einen Amerikan Pitt Bull Terrier, als Behindertenbegleithund haben möchte, warum nicht?

Wenn ich das Anrecht auf so einen Hund hätte würde ich auch einen Hund der Rasse bevorzugen, die ich mag und nicht einfach das nehmen, was mir angeboten wird.
Schließlich ist so ein Hund ja mehr als einfach nur ein Hilfsmittel.

Was macht denn die Suche?
 
eine unserer welpen ist zu birgit krüger gegangen ( rolli fahrerin mit ragnar ) Die kleine wird ausgebildet zum behindertenbegleithund bei ihr in der nähe, respektive mit ihr zusammen.
lange haben wir überlegt, weil es dann zwei wären, der vorteil bei birgit ist, das die gesamte familie dahinter steht, die tochter noch mind. bis august 2015 zu hause ist. (ganztägig)
es ist ihr zweiter hund, was uns lange überlegen ließ.. ragnar ist am rolli klasse und total relaxt.
da unsere kleine daisy bei uns geboren wurde, die mama frieda hochtragend von uns übernommen wurde, war es schön zu sehen, welche von den kleinen sich dafür eignen würde.. daisy ist die ruhigste und gelassenste von allen gewesen und auch geblieben - ein abbild der mutter..

in erster linie sehen wir es mal wie eine normale vermittlung an, sind natürlich da, sollte etwas sein, aber es entwickelt sich klasse. mittlerweile ist die maus knapp 7 monate und macht es prima..
 
Also ich kenn nur einen hier im Forum der einen APBT hat der verträglich ist...

Auch wenn meine Hera (APBT mit ADBA-Papieren) leider schon über 2 Jahre tot ist, so gehörte sie definitiv zu den absolut verträglichen, hat sie ja auch völlig problemlos mit meiner Nova (MBT) zusammen gelebt und waren auch niemals räumlich getrennt während meiner Abwesenheit! Dennoch: wollte ein freilaufender "der-tut-nix" Kräfte messen, musste ich extrem schnell reagieren!! Ich halte das für jemand im Rollstuhl einfach nicht für machbar!

Bevor ich mir Gedanken über die Ausbildung machen würde, würde ich mich erstmal fragen wo ich einen APBT überhaupt her kriege? Hier wurde über Arbeits- und Showlinien geschrieben. Wo gibt's denn bitte APBT-Züchter die auf Show züchten? Und wo gibt's überhaupt noch Züchter? Vermehrter gibt's genug, aber Züchter?

Der APBT ist für mich, zusammen mit den Bulli-Clowns, das wundervollste was es gibt! Und mein Wunsch und die Sehnsucht wieder einen APBT an meiner Seite zu haben ist so gross, dass es manchmal schon körperlich weh tut! Aber ich würde mich, mal das Importverbot völlig unberücksichtig, fragen: woher?

Einen aktiven und fiten Rollstuhlfahrer halte ich für fähig einen APBT aus zulasten und ein APBT als Behindertenbegleithund halte ich ebenfalls für durchaus vorstellbar aber die oben aufgeführten Punkte halte ich eben auch für wesentlich.

Connie

Hallo Connie, es gibt zwar immer mal wieder verträgliche APBTs, aber das ist nicht der Großteil.
Rudelintern mag es mit 2-3 Hunden evtl. gehen, aber das ist auch nicht die Regel.

Richtig die beiden Punkte wiedersprechen sich.
Schnell reagieren wird nicht möglich sein, wenn eine ernsthafte Beißerei bevor steht.
Auslasten und als Behindertenbegleithund (ohne direkten Fremdhundekontakt) halte ich auch für absolut möglich.

Gute Sporthundezüchter gibt es in Europa einige, uns geht auf jeden Fall nicht die Konkurrenz auf den Shows aus. Schwieriger wird es wenn man eine bestimmte Linie will. (im deutschsprachigen Raum sind es schon wenige)
UKC APBT sind Show APBTs, sie haben mehr mit dem AST gemein als mit APBT (auch genetisch gesehen). Gibt aber auch UKC Hunde die sportlich geführt werden.

In Fall von Matthias W. würde ich es ehrer so machen wie Murphy3101 es beschrieben hat.
 
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