American Pit Bull Terrier als Behindertenbegleithund

Matthias W.

Hallo,

die Suche in D hab ich recht schnell aufgegeben.

Ich suche im Ausland Kontakte um eben solch einen irgendwann mal gemeinsam ausbilden und erwerben zu können. Blöd halt das ich so überhaupt keine Ahnung habe wo ich denn sinnvoll anfangen könnte. Schweiz? Österreich? England??? Von der Sprache her komme ich mit Englisch gut klar, Franzisch geht leider absolut nicht, Spanisch und Italienisch geht so halbwegs aber da hätte ich auch gute Unterstützung.

Hat jemand vielleicht einen Tip an welchen Verein o.Ä., in welchem Land ich mich da wenden könnte?

Danke schonmal! :hallo:

Gruß
Matthias
 
  • 21. Mai 2024
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Hi Matthias W. ... hast du hier schon mal geguckt?
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Kannste eigentlich schon aufhören zu suchen, weil du einen Pitbull-Terrier nicht importieren darfst.
 
als Behindertenbegleithund/Assistenzhund eben schon. Oder ist da schon wieder was geändert worden??
 
Da ich gelesen habe das du im Rollstuhl sitzt nehme ich an das der Hund für dich ist oder? Deshalb frage ich ob du mit dem Hund in D leben willst. Denn ein Hund aus dem Ausland kommt ja nicht in Frage in dem Fall.

Oder ist das bei Behindertenbegleithunden anders?

Aber ich wünsche dir viel Glück bei der Suche! :D

Edit: Ich war zu langsam. :)
 
ja, ich bin Rollstuhlfahrer.

Hier das Gesetz aber natürlich kanns auch nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen:

HundVerbrEinfVO § 2 Ausnahmen vom Verbringungs- und Einfuhrverbot
(1) Gefährliche Hunde, die als Diensthunde des Bundes, insbesondere der Bundeswehr, des Bundesgrenzschutzes oder der Zollverwaltung, als Diensthunde der Länder, insbesondere der Polizei, als Diensthunde der Städte und Gemeinden, als Diensthunde fremder Streitkräfte gehalten werden sollen, sowie Blindenhunde, Behindertenbegleithunde und Hunde des Katastrophen- und Rettungsschutzes dürfen in das Inland verbracht oder eingeführt werden.
 
Öhm? Warum nimmst du nicht einen aus dem Tierheim?
Oder muss es unbedingt ein Hund mit Papieren sein?
Wie kommst du grad auf diese Rasse?

Des weiteren denke ich, dass es sich in dem Gesetzestext eher auf schon ausgebildete Hunde handelt, die dann eingeführt werden dürfen. :verwirrt:
 
Aber darum geht es ja - er sucht einen Verein, der ihm einen solchen Hund ausbildet... und zwar im Ausland, weil er in Deutschland keinen Verein gefunden hat, der bereit gewesen wäre, das zu machen.
 
Mal angenommen sie lassen das wirklich durchgehen. Was passiert mit dem hund, wenn er durch die Prüfung fällt?
Wird er dann abgeschoben?
Kommt er ins tierheim?

Ich denke auch, dass damit hunde gemeint sind, die schon ausgebildet sind. Allerdings solltest du dich auf ejnen langen und mit bürokratischen Hürden gepflasterten Weg gefasst machen.
und las dir unbedingt die genehmingung schriftlich geben bevor du den hund her holst, sonst kann es sein, dass er ins tierheim muss bis alles geklärt ist.
 
ja, ich bin Rollstuhlfahrer.

Hier das Gesetz aber natürlich kanns auch nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen:

HundVerbrEinfVO § 2 Ausnahmen vom Verbringungs- und Einfuhrverbot
(1) Gefährliche Hunde, die als Diensthunde des Bundes, insbesondere der Bundeswehr, des Bundesgrenzschutzes oder der Zollverwaltung, als Diensthunde der Länder, insbesondere der Polizei, als Diensthunde der Städte und Gemeinden, als Diensthunde fremder Streitkräfte gehalten werden sollen, sowie Blindenhunde, Behindertenbegleithunde und Hunde des Katastrophen- und Rettungsschutzes dürfen in das Inland verbracht oder eingeführt werden.

Das würde ich vorab juristisch kären lassen, weil es sich abei ja um keinen Zuzug handelt. Dann wäre noch interessant, ab wann ein Hund als Behindertenbegleithund gilt - da gibt es wohl bald ein richtig fettes Donnerwetter, weil die wie Pilze aus den Boden schießen - also welche Prüfungen und Institute anerkannt sind und ob dir ein Behindertenbegleithund zusteht.
 
Hast du schon mit dem Verein Assistenzhundezentrum Schweiz ( ) Kontakt aufgenommen?
 
Warum ein APBT ausgerechnet? So auf den ersten Blick, und ohne Erfahrung in dem Bereich, erscheinen mir einige Rassen geeigneter als der APBT?
 
Das Gesetz gibt es schon seit Jahren, so aus dem Bauch habe ich das zum ersten Mal vor vielleicht 8 Jahren gelesen. Auch habe ich damals bei unserem Zuständigen Herrn der Stadt vorgesprochen mit diesem Gedanken. Es werden keine APBT-Behindertenbegleithunde aus dem Boden sprießen wie Unkraut denn, eben weil es eine ganz bestimmte Ausnahme ist, muß zwingend von Anfang bis Ende mit dem Zuständigen bei derjenigen Stadtverwaltung und mit dem Zoll zusammen gearbeitet werden. Schriftlich bürokratisch gibts da garnicht so viel zu machen aber eben der ständige Kontakt, die Informationsweitergabe an wen man sich wendet, um welchen Hund es geht, wie die Entwicklung ist, wann ich beispielsweise zu demjenigen hinfahre, wie der Ausbildungsstand ist ..... Es geht also darum, den Entscheider/die Entscheider bei der zuständigen Stelle/Stellen einfach mit einzubinden und über die Zeit zu zeigen das man nichts linkes vor hat. So wird beispielsweise auch sicher gestellt, dass eben nicht 10 APBT-Behindertenbegleithunde eingeführt werden ohne passenden Mensch dazu. Es geht immer um diesen einzelnen Menschen, mit diesem Anliegen und um diesen Hund, ein Gesamtpaket sozusagen. Natürlich kann auch der Hund in der Entwicklung wechseln, es kann sich nunmal mit der Zeit herausstellen, dass diese Kombination Mensch/Hund nicht mehr passt, dann geht die Suche eben weiter. Aber auch hier, denjenigen immer einbinden und informieren, einfach auf dem neuesten Stand halten und zusammen arbeiten, dann geht das alles.
Insgesamt habe ich bisher die Erfahrung gemacht, wenn es irgendwas in Verbindung mit Schwerbehinderung und Amt gibt, kommen da im Büro oft echte Menschen zum Vorschein. Keiner will dir wirklich einfach einen Strich durch die Rechnung machen, sondern, wenn du ein echtes Anliegen hast und offen mit demjenigen zusammenarbeitest, nicht versuchst irgendeinen Schlängelweg zu gehen, versucht jeder die Gesetze so zu nutzen um Richtung Ziel, für den Schwerbehinderten, zu arbeiten. Kleines Beispiel dazu: ich wollte in meinen Oldtimer einen Tempomat einbauen. Eigentlich geht sowas garnicht, entspricht halt absolut NULL den Vorschriften für Oldtimer hat aber einen echten Sinn für mich. Es folgte ein kleines Telefongespräch mit dem zuständigen beim TÜV und ein paar Wochen später vielleicht eine halbe Stunde mit Auto beim zuständigen TÜVer. Kurze Probefahrt, Einbaurechnung angesehen und zack eingetragen. Keine Fragen, keine Rumdiskutiererei, keine Gesetzestexte, Null Problem. Einfach ein echt korrekter Umgang, ohne Vitamin B oder sowas.

@kitty-kyf
die Prüfung erfolgt im Ausland, mit Abstimmung zwischen dem Ausbilder dort, einer entsprechenden Stelle hier und denjenigen die für die offizielle Einfuhr (Zoll) zuständig sind. Es gibt nicht wirklich klare europaweite Richtlinien nach denen ein Behindertenbegleithund "eingestuft" werden würde. Auch hier kommt dann anscheinend wieder der Mensch unter dem Bürokratenmantel zum Vorschein. Das geht ja nicht innerhalb von 2 Wochen über die Bühne, das wird ein monate/jahrelanger Prozess bei dem alle zuständigen Stellen permanent involviert sind, eine Einzellfallentscheidung eben.

@Coony
ich glaube ich habe deine Fragen oben beantwortet. Bis auf deine Frage ob mir denn überhaupt ein Behindertenbegleitung zusteht. Gerade den Punkt fand ich echt megageil beim Amt. Niemand hat überhaupt solch Gedanken gehabt. Es gab nicht eine klitzekleine Nachfrage für was ich denn überhaupt einen Behindertenbegleithund benötige. Mir kam das so vor, als ob sich ein nichtbehinderter Mensch unter keinen Umständen überhaupt das Recht herausnimmt solch eine Frage zu stellen oder eine Antwort überhaupt bewerten zu können. Eigentlich muß ich fast alles belegen und mich für fast jeden Furz erklären: weshalb ich denn einen neuen Rollstuhl brauche, weshalb den dieses und nicht jenes Sitzkissen, warum denn genau dieses Medikament und nicht das Andere, warum denn eine Stunde Physio und nicht nur ne halbe ... blablabla ... Ne, da war kein Fragezeichen in keinem Satz zu erkennen, sehr geiler respektvoller Umgang!

@Fact & Fiction
ne, ich habe mich noch mit fast niemand in Verbindung gesetzt. Übers Netz kann man ja schon ein wenig herausfinden aber ich denke, persönliche Tips mit vielleicht sogar eigener, praktischer Erfahrung könnten mir einige Sackgassen und sinnfreie Versuche ersparen. Daher hier auch meine Frage. Aber danke dir für den Link! Hast du schon eigene Erfahrung mit dem Verein oder hast du den Link über die Suche gefunden?

So zumindest mein Stand von "damals", natürlich werde ich das neu aufrollen wenn ichs denn wirklich umsetze aber ich wüsste jetzt erstmal keinen Grund, weshalb sich da jetzt etwas verändert haben sollte.
 
Warum ein APBT ausgerechnet? So auf den ersten Blick, und ohne Erfahrung in dem Bereich, erscheinen mir einige Rassen geeigneter als der APBT?
Als Behindertenbegleithund kenn ich zwar keine APBTs
aber als Therapiehund für Behinderte, Kinder und ältere Menschen.
Die Rasse heißt nicht umsonst Sociladog.
 
Warum ein APBT ausgerechnet? So auf den ersten Blick, und ohne Erfahrung in dem Bereich, erscheinen mir einige Rassen geeigneter als der APBT?

natürlich das was APBT18 geschrieben hat und ich bin nicht ganz unwissend. Meinen ersten AmStaff hatte ich 1992 aus dem TH und ein paar Jahre später folgte einer vom Züchter. Aber diejenigen AmStaffs die ich aktuell kenne sind mir einfach zu groß, zu auf Masse gezüchtet, zu unbeweglich, vielleicht könnte man sagen zu sehr auf Showergebnis gezüchtet und nicht auf Funktion. Ich mag viel mehr den schmalen, leichten und kleinen Terriertyp. Diesen Terriertyp gibts wohl auch noch beim AmStaff in D aber die kommen im aktiven Hundesport zum Einsatz. Aber solch eine Powergranate ist glaub ich nicht mit meinen Bedürfnissen bzgl. einem Behindertenbegleithund kombinierbar. Ich stelle mir das so vor als ob man einen Malinois aus einer Leistungszucht zum besonnenen, ausgeglichen Behindertenbegleithund "umkrempeln" möchte, das geht in die Hose, für beide Seiten.
 
Ich mag viel mehr den schmalen, leichten und kleinen Terriertyp. Diesen Terriertyp gibts wohl auch noch beim AmStaff in D aber die kommen im aktiven Hundesport zum Einsatz. Aber solch eine Powergranate ist glaub ich nicht mit meinen Bedürfnissen bzgl. einem Behindertenbegleithund kombinierbar.

Der APBT ist doch eine Powergranate?!
 
ich denke, da gibt es solche und solche. Kommt halt auf einen Versuch an, deshalb frage ich ja hier. Der APBT ist ziemliches Neuland für mich auch weil ich hier keinen seriösen Ansprechpartner gefunden habe. Natürlich kann sich auch problemlos herausstellen das ich komplett falsch liege, tja, dann ist es halt so, kann man nicht ändern.

Hast du schonmal einen entsprechenden Malinois live erlebt? Ich habe hier um die Ecke einen langjährigen Züchter und hab den besucht. Nach nur wenigen Minuten war mir klar das solch ein Hund niemals nicht auch nur ansatzweise in mein Leben passen würde. So in der Richtung stelle ich mir einen vergleichbaren AmStaff vor, schon abgeschwächt im Vergleich aber trotzdem noch weit, weit weg von meinen Möglichkeiten und meiner Vorstellung.
 
was verstehst du den überhaupt unter apbt? show linie oder arbeitslinie ?
kannst du den als behinderter auch seinen körperlichen ausgleich zur behinderten arbeit bieten.
wenn du das nicht kannst ,vergisses ganz schnell.
der apbt ist zwar charakterlich durchaus für deine zwecke geeignet aber eben nur wenn er auch seinen körperlichen ausgleich dazu bekommt.
 
Warum ein APBT ausgerechnet? So auf den ersten Blick, und ohne Erfahrung in dem Bereich, erscheinen mir einige Rassen geeigneter als der APBT?

natürlich das was APBT18 geschrieben hat und ich bin nicht ganz unwissend. Meinen ersten AmStaff hatte ich 1992 aus dem TH und ein paar Jahre später folgte einer vom Züchter. Aber diejenigen AmStaffs die ich aktuell kenne sind mir einfach zu groß, zu auf Masse gezüchtet, zu unbeweglich, vielleicht könnte man sagen zu sehr auf Showergebnis gezüchtet und nicht auf Funktion. Ich mag viel mehr den schmalen, leichten und kleinen Terriertyp. Diesen Terriertyp gibts wohl auch noch beim AmStaff in D aber die kommen im aktiven Hundesport zum Einsatz. Aber solch eine Powergranate ist glaub ich nicht mit meinen Bedürfnissen bzgl. einem Behindertenbegleithund kombinierbar. Ich stelle mir das so vor als ob man einen Malinois aus einer Leistungszucht zum besonnenen, ausgeglichen Behindertenbegleithund "umkrempeln" möchte, das geht in die Hose, für beide Seiten.
Aber beim APBT ist doch das gleiche Problem? Einen APBT als Behindertenbegleithund, der immer brav sein muss wird schwer.
Daher eher Therapiehund, das ist nur Stunden weise und der Hund kann danach die Sau raus lassen.
Kleine Sachen im Haushalt machen geht mit dem APBT, aber auf der Straße. Hm.

Unsere hilft auch im Haushalt, allein schon wenn sie mir die Türen öffnet wenn ich die Hände voll hab.
 
Ich könnte mir übrigens durchaus vorstellen, dass die Behörden, wenn es erstmal konkret wird, eine Frage durchaus stellen: "Wieso muss es als Behindertenbegleithund ausgerechnet ein Hund der Rasse X sein, und dann noch aus dem Ausland, wo Y, Z usw. es doch genausogut tun, und sie die aus dem In- und Ausland problemlos einführen können?

Ich hätte mir den ABPT übrigens auch als die dynamischere Variante des AmStaffs vorgestellt, nicht umgekehrt... :verwirrt: - aber meine persönliche Erfahrung geht gegen Null, von daher...
 
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