American Pit Bull Terrier als Behindertenbegleithund

Hi Matthias,

was mich an so einer Sache stören würde............da wird im Ausland über Monate ein Hund für dich ausgebildet und du kennst ihn nicht mal.
Er kommt als fertiger Hund zu dir und die Chemie stimmt nicht. Was dann? :verwirrt:

Das ist für mich ungefähr so unvollstellbar, wie einen Auslandstierschutzhund über ein Foto im Internet auszusuchen u.ihn am Flughafen das erste mal live zu sehen und zu erleben. :unsicher:

Oder wie funktioniert das? Reist du vorher ins Ausland und suchst dir den Hund aus? Verbringst eine Zeit mit ihm? So ein Mensch/Hund-Team muss doch zusammenwachsen.
 
  • 21. Mai 2024
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Hi Bine1976 ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ich könnte mir übrigens durchaus vorstellen, dass die Behörden, wenn es erstmal konkret wird, eine Frage durchaus stellen: "Wieso muss es als Behindertenbegleithund ausgerechnet ein Hund der Rasse X sein, und dann noch aus dem Ausland, wo Y, Z usw. es doch genausogut tun, und sie die aus dem In- und Ausland problemlos einführen können?

Ich hätte mir den ABPT übrigens auch als die dynamischere Variante des AmStaffs vorgestellt, nicht umgekehrt... :verwirrt: - aber meine persönliche Erfahrung geht gegen Null, von daher...

Beide Aussagen gingen mir auch durch den Kopf.

Sorry Matthias, ein bisschen liest es sich für mich, als würdest du unbedingt einen APBT importieren, "weil du es kannst". :verwirrt:
 
Nein, das glaube ich nicht.

Aber schon, dass er unbedingt einen haben möchte, und dafür jedes Schlupfloch nutzen. ;)

Er hat ja in Deutschland nach einem Verein gesucht, der es machen würde - nur keinen gefunden.
Also sucht er jetzt im Ausland.

Allerdings glaube ich schon, Matthias, dass du dir das Ganze ein wenig "zurechtfantasierst" - ich hoffe, du bist mir nicht böse. Ich meine das nicht negativ, ich neige selbst dazu.

Du hattest immer AmStaffs, und du hättest evtl. gern einen Behindertenbegleithund. Aus irgendeinem Grund bist du aber der Ansicht, ein Staff eigne sich dafür nicht so gut. Bzw. wenn er es tut, gefällt er dir vom Aussehen her nicht so gut.
Aber der ABPT, mit dem du keinerlei Erfahrung hast, der dir aber "optisch besser gefällt" - der kann das dann?
Was (nur als Rückfrage gedacht) verleitet dich zu dieser Annahme?
Wäre es nicht möglich, dass dieselben Eigenschaften, die die agileren, triebigen Staffs "im Pitbull-Typ", die du so gern magst, zu nicht ganz so geeigneten Begleithunden machen, bei den besagten Pitbulls auch zum Tragen kommen?

Weiß nicht... möglicherweise gibt es keinen Verein, der diese Hunde ausbildet, weil sie dafür schlicht nicht so gut geeignet sind?
 
Es kam ja bei hundkatzemaus auch eine ganze weile eine serie über die ausbildung zum behindertenbegleithund. Da haben aber schon die menschen den welpen selbst aufgezogen. Anders kann ich es mir auch garnicht vorstellen. Und wenn der hund die Prüfung nicht bestanden hätte, dann wäre er trotzdem dort geblieben.
Kann mir nicht vorstellen wie es anders laufen soll. Das ist ja als kaufe man eine Waschmaschine.
Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschliessen. Ich dachte auch immer der apbt hat deutlich mehr pfeffer als der staff.

Kommt denn echt keine andere rasse in frage.
Und nochmal man kann doch auch im tierschutz suchen. Vielleicht dauert das ne weile aber bestimmt isz dort ein Hund bzw welpe zu finden der beidem entspricht. Deinem geschmack und den forderungen an die ausbildung.
Obwohl ich persönlich nicht verstehen kann warum es bei einem begleithund auf die rasse an kommt. Kann da zwar nicht mitreden, aber ich habe genug vorszellungskraft um für mich zu sagen. Wenn er mir hilft würde ich jdden hund nehmen. Auch einen pudel.
 
Öhm, der APBT ist auf jedenfall aktiver und hibbeliger als ein AmStaff, statistisch gesehen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber es macht ja keinen Sinn nach "Ausnahmen" zu suchen- zumal man das bei einem Welpen schwer absehen wird.
Wenn ich mir anschaue wie die Assistenzhunde sich verhalten sollen, immer ruhig, immer besonnen, eher langsam, mit langmütigem Charakter...schwer vereinbar mit einem APBT. Dazu kommt die Artgenossenunverträglichkeit, die bei dieser Rasse sehr wahrscheinlich ist. Und Dir WIRD früher oder später, eher früher, auf der Strasse ein TutNix entgegenkommen, der einfach an Deinen Hund rangeht. Das muss ein Assistenzhund auch abkönnen...viele APBT können das niemals ab, egal wie gut die sozialisiert wurden. Dann müssen diese Hunde wirklich eine extreme Ruhe haben, warten können. Nicht grade des Terriers Passion. ;) Mal abgesehen vom "weichen Maul" welches Assistenzhunde eigentlich von sich aus mitbringen sollten...Terrier aber oft nicht haben, was man ihnen dann aufwendig antrainieren müsste.

Ich zweifel absolut nicht daran, dass APBT durch ihre Menschenbegeisterung als Therapiehunde geeignet sind. Aber ein Assistenzhund, oder Blindenhund, ist etwas ganz anderes.
 
die Suche in D hab ich recht schnell aufgegeben.

Beim Schnellgoogeln habe ich zumindest einen Verein gefunden, der das nicht gänzlich ausschließt, Canis Lupus Therapeuticus e.V.

"Von der Ausbildung ausgeschlossen sind Herdenschutzhunde und Kampfhunde-Rassen, sofern der zukünftige Halter nicht bereits über sehr, sehr viel Erfahrung in Haltung und Umgang mit diesen Hunden verfügt"

Was haben dir denn die anderen Vereine als Begründung mitgeteilt?
 
@Kerstin1
ja, die körperliche Auslastung traue ich mir problemlos zu. Ob nun Show- oder Arbeitslinie kann ich noch nichts zu sagen, weil ich davon noch keine wirkliche Ahnung habe.

@APBT18
ich glaube du hast keine Vorstellung was für mich persönlich ein Behindertenbegleithund tun muss bzw. können muß. Das ist halt wie jede Behinderung von Mensch zu Mensch absolut unterschiedlich und die genaue Beschreibung führt hier wirklich zu weit. Klar ist aber, wenn ich verschiedene Beiträge über Behindertenbegleithunde im TV denke, hat das nicht viel mit mir zu tun. Nur kurz: ich bin querschnittgelähmnt habe aber keine Pflegestufe, weil ich dafür einfach noch zu viel kann. Dementstsprechend bracht der Hund überhaupt nicht immer "mit angezogener Handbremse" fahren, er kann und soll Hund sein. Ansonsten würde ich mich auch garnicht mit der "Rasse" beschäftigen sondern wäre halt bei den "üblichen" Rassen für solch einen Einsatz.

@lektoratte
klaro kann dann auch solch eine Fragerei kommen, ich weiss es nicht, vielleicht kann ich dir das ja in ein paar Monaten beantworten. Aber natürlich tue ich mir da auch bischen was zusammenfantasieren ;), messerscharf erkannt, eben weil ich nur auf der rein theoretischen Ebene bin (das auch noch nur in meinem Gedankensumpf), bisher konnte ich halt noch mit niemand sprechen, mit dem es denn Sinn gebracht hätte. Soweit wie ich das bisher in D mitbekommen habe denken die Vereine schon das diese Rasse geeignet ist aber schlicht- und ergreifend keinen Anklang in unsrer aktuellen Gesellschaft findet. Zumindest nicht so unproblematisch wie ein kuscheliger Retriever. Dank Blödzeitung o.Ä. sind diese Hunde nunmal allesamt killende Kindzerfetzungsmaschinen.

Nein Bine, so würde das nicht laufen. Sowas würde ich auch garnicht mitmachen. Es muß zwingend ein gemeinsamer Weg sein/werden. Ich stelle mir vor das ich beispielsweise mit meinem Womo in die Schweiz fahre und dort 2-3 Wochen bleibe und mit demjenigen und dem Hund der zur Wahl steht Zeit verbringe und bestimmte Trainingsschritte mache. Natürlich dabei auch sehen ob denn überhaupt die Chemie passt. Alles Andere würde ich ablehnen, dann halt nicht.

Und zum unbedingt importieren müssen: ja natürlich spielt auch ein Stück weit die Möglichkeit, aus meinem Mist den ich nunmal habe und damit leben muß, auch mal was positives rausziehen zu können eine Motivation. Ist doch wohl logisch, ich bin Mensch und nicht alles was ich mache hat "rein ehrenhafte Wurzeln" (sonst wäre ich eher Gott ;)), manches mal sind halt auch rein egoistische Gründe mit im Boot wie "weil ichs kann". Keine Angst, ich bin ein 44 jähriger erwachsener Mann, relativ klar in der Birne :D, der sich ganz gut selbstreflektieren kann und ich sehe schon klar und deutlich warum, weshalb und wiso AUCH etwas mache.

@kitty-kyf
natürlich kommen auch andere Rassen bzw. Mischlinge insgesamt in Frage, nur jetzt bin ich halt erstmal beim APBT, wie schon geschrieben, wenn das Unterfangen nichts wird, dann ist das halt so und irgendwann wird sich irgendwie etwas ergeben.

Und da denke ich vollkommen unterschiedlich zu dir: nein, ich weiss ganz genau was ich mir vorstelle und beispielsweise ein Pudel, selbst wenn der Hackbraten machen könnte, würde bei mir nicht einziehen. Dann lieber keinen ;).

@Crabat
damit hast du natürlich erstmal Recht, aber ich glaube hier geht es auch garnicht so um das "suchen und finden", ich denke es spielen so einige Faktoren mit rein, das braucht viel Zeit, Gedult und eine gehörige Portion "glücklicher Zufall". Das versuche ich jetzt erstmal in Gang zu bringen durch erste Kontaktmöglichkeiten die ich vielleicht hier noch bekommen werde :hallo:

edit @Arrabiata: die Hunde sind nicht gut angesehen und das ist schlecht fürs Geschäft. Mal ganz zu schweigen wenn denn irgendwann mal was passieren sollte, dann wird der entsprechende Verein mit dem "durchgeknallten Kampfhund" durch die Presse zerrissen und das wars dann. Das stellt einfach ein zu großes Risiko dar.
 
Huhu,

ich mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber vielleicht hilft dir das ja



Vielelicht kasst du Kontakt aufnehmen und fragen wie und wo sie Ragnar ausbilden?
Oder ist es nicht das was du dir vorstellst?
 
Es gibt auch für die Vereine eigentlich keinen Grund Hunde einer Rasse auszubilden, wenn es "bessere" Rassen dafür gibt. Abgesehen davon sollen Assistenzhund ihren HF auch besseren/leichteren Kontakt zu anderen Menschen ermöglichen. Wie wir wissen, ist das mit Kampfhund eher schwierig. Dazu kommen Situationen in denen die HF vielleicht wirklich Hilfe von Passanten brauchen, zB um in den Zug zu kommen usw., und es dann Probleme geben kann, wenn die Helfer Angst vor dem Hund haben. ;)
Dazu die ganzen Regelungen die es für Listenhunde gibt mit Beförderung, Reisen, Import, Export. Mag sein dass die für Assistenzhunde *eigentlich* nicht gelten...aber es gibt keinen Grund für Vereine sich den Stress der Klärung und Ausnahmeregelungen anzutun.
 
Nein Bine, so würde das nicht laufen. Sowas würde ich auch garnicht mitmachen. Es muß zwingend ein gemeinsamer Weg sein/werden. Ich stelle mir vor das ich beispielsweise mit meinem Womo in die Schweiz fahre und dort 2-3 Wochen bleibe und mit demjenigen und dem Hund der zur Wahl steht Zeit verbringe und bestimmte Trainingsschritte mache. Natürlich dabei auch sehen ob denn überhaupt die Chemie passt. Alles Andere würde ich ablehnen, dann halt nicht.
Aber ob da 2-3 Wochen reichen? :verwirrt:
Und zum unbedingt importieren müssen: ja natürlich spielt auch ein Stück weit die Möglichkeit, aus meinem Mist den ich nunmal habe und damit leben muß, auch mal was positives rausziehen zu können eine Motivation. Ist doch wohl logisch, ich bin Mensch und nicht alles was ich mache hat "rein ehrenhafte Wurzeln" (sonst wäre ich eher Gott ;)), manches mal sind halt auch rein egoistische Gründe mit im Boot wie "weil ichs kann". Keine Angst, ich bin ein 44 jähriger erwachsener Mann, relativ klar in der Birne :D, der sich ganz gut selbstreflektieren kann und ich sehe schon klar und deutlich warum, weshalb und wiso AUCH etwas mache.
Hatte ich bisher auch den Eindruck........weißt du ja. ;)
Aber ich glaube, dass du trotzdem grad etwas "naiv" an die Sache ran gehst..........vielleicgt täusche ich mich auch.........ist nicht doof gemeint.

Z.B. genau mit den Punkten die Crabat angesprochen hat...........Artgenossenunverträglichkeit, Ablehnung, Vorurteile und Angst deiner Menschen gegenüber dieser Rassen, usw, alles Punkte wo ich denke, dass ein APBT nicht die beste Wahl für einen Behindertenbegleithund ist. ;)

So langsam denke ich, dass du dich einfach falsch ausgedrückt hast.............du suchst einfach einen Freund und Begleiter und favorisiert den APBT dafür, richtig? ;)
 
Also ich kann mir das sehr gut vorstellen einen solchen Hund eben auch als Behindertenbegleithund zu haben :D (wobei es bei mir Bullterrier wären :p)

Klar kann ich die ganzen Gegenargumente verstehen, aber ich tät auch lieber einen Hund der mir gefällt, eben nicht nur als Freund, sondern auch als Hilfe haben wollen - ein Goldi ist einfach nicht Meins...
Gerade wenn eine gewisse Selbstständigkeit noch vorhanden ist.
Nicht Jeder will seinen Nachbarn unbedingt gefallen oder auf der Straße Freunde finden.
Und die Dynamik eines solchen Hundes kann sicher auch sinnvoll genutzt werden - zB Rollstuhl ziehen ;)

Ich denke das es aber leider wegen der Gesetzgebung problematisch ist, einen solchen Hund als anerkannten Behindertenbegleithund zu haben.
Vielleicht läuft es letztlich eher auf Einen hinaus, der eben nur speziell trainiert wird, aber leider nie diesen besonderen Status genießen darf...

Und die Artgenossenunverträglichkeit... gibt es hier nicht auch einige, für die genau das kein Problem ist!?
Also auch und gerade als Behinderter fände ich die anrennenden TutNixe völlig daneben!!

Aber ich sehe es eben auch gern durch die
 
Ich denke wenn man bereits einen Hund hat, der dann zufällig ein APBT, AST oder wie auch immer ist, und der sich DANN zufällig eignet, wie zB Ragna, dann spricht natürlich nichts dagegen diesen Hund speziell auszubilden und als "Helfer" zu nehmen.
Aber gezielt nach einem geeigneten APBT suchen, den importieren, ausbilden...und am End ist die Wahrscheinlichkeit eben hoch das es nichts wird...? Finde ich nicht logisch.
Natürlich ist es super daneben wenn TutNixe zu einen arbeitenden Hund rennen, aber es passiert. Und zwar nicht zu selten. Aus Ignoranz, aus Unwissen und auch ausversehen. Das ist ätzend genug wenn man nicht im Rollstuhl sitzt, aber wenn man nicht so mobil ist und einen sehr unverträglichen Hund hat...prost Mahlzeit. ;)

Apropos Bulli :p
 

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:lol: das Bild!

Übrigens gab es hier in einer Großstadt tatsächlich mal einen Bullterrier als Blindenführhund!! Ein weißer Bullirüde :love:
Die Eltern der Besitzerin traf ich mal und sie erzählten (klar wollten sie auch meine Mädels knuddeln ;)) wie super das funktioniert hat - bis... ja bis diese tollen Gesetze kamen und selbst der Bus die Beiden nicht mehr mitnehmen wollte :(
 
Vor ein paar Jahren kam ein junger Mann und seine Mutter mit einem Bulli, für 250 Eus ;) , auf den Hupla. Der meinte seine Mutter wäre fast taub und sie wollen den Hund zum "Meldehund" (nennt man das so?) ausbilden lassen. Also er sollte Klingel, Telefon, usw melden. Ein Bulli sollte es sein, weil der Sohn halt einen wollte und als Meldehund muss er ja in Frankfurt keine 900€ Steuern zahlen und den Pipapo. ;) Naja, die hatten echt ein Minustalent dem Hund IRGENDWAS beizubringen. Paar Monate später ist er im Tierheim Ffm gelandet. :unsicher:
In dem Fall war die Behinderung der Mutter ganz klar vorgeschoben...
 
:unsicher::unsicher::unsicher:

Ne ne, der Bulliherr hier ist weiter mit seinem Frauchen durch die Großstadt gestapft, sie habe die völlig irren Hundesteuern gezahlt und bis zum Wesenstest (ohwohl ausgebildet!) hat er brav Maulkorb getragen. Er ist bis zu seinem Tode im hohem Alter bei ihr geblieben und sie hat immer zu ihm gestanden. Solange er konnte und wollte, hat er seinen "Dienst" getan - egal was die Anderen dazu sagten.
Und trotz der Liebe zu diesen Hunden hat sie heute keinen mehr... :heul:
 
@Kerstin1
ja, die körperliche Auslastung traue ich mir problemlos zu. Ob nun Show- oder Arbeitslinie kann ich noch nichts zu sagen, weil ich davon noch keine wirkliche Ahnung habe.

@APBT18
ich glaube du hast keine Vorstellung was für mich persönlich ein Behindertenbegleithund tun muss bzw. können muß. Das ist halt wie jede Behinderung von Mensch zu Mensch absolut unterschiedlich und die genaue Beschreibung führt hier wirklich zu weit. Klar ist aber, wenn ich verschiedene Beiträge über Behindertenbegleithunde im TV denke, hat das nicht viel mit mir zu tun. Nur kurz: ich bin querschnittgelähmnt habe aber keine Pflegestufe, weil ich dafür einfach noch zu viel kann. Dementstsprechend bracht der Hund überhaupt nicht immer "mit angezogener Handbremse" fahren, er kann und soll Hund sein. Ansonsten würde ich mich auch garnicht mit der "Rasse" beschäftigen sondern wäre halt bei den "üblichen" Rassen für solch einen Einsatz.

Soweit ich mal gelesen hab, hast du schon einen Hund oder zwei?
Wie stellst du dir das dann mit einem APBT vor, willst du warten bis dein/e Hund/e nicht mehr sind?

Nur weil man einen Behinderungsgrad hat (egal wie) heißt das noch lange nicht das man einen Hund nicht auslasten kann, das weiß ich schon. Das jede Behinderung eigene Bedürfnisse hat weiß ich auch. Was mir so sorgen macht, ist wie willst du den Hund halten wenn der abgeht weil andere Hund/Wild.
Es gibt nur wenige Hunde mit einer A-Ruhe, mein erster Hund war so einer, aber die nachfolgenden nicht. Wenn ich mir jetzt vorstelle, man ist mit Rollstuhl in der Stadt unterwegs und son Fiffi will was von deinem, wie willst du die dann trennen?

Ich bin körperlich fit, aber zwei 20kg Hunde zu trennen schaff ich nicht alleine, wie ging es dir dann?

Welche Aufgaben so der Hund eigentlich erfüllen? Wenn du das nicht beschreiben kannst wie soll man dir dann helfen? Reicht ein Therapiehund nicht?
Du sollst ja nicht alles ins Detail beschreiben aber umreis doch mal was du dir vorstellst.
Also ich kann mir das sehr gut vorstellen einen solchen Hund eben auch als Behindertenbegleithund zu haben :D (wobei es bei mir Bullterrier wären :p)

Und die Artgenossenunverträglichkeit... gibt es hier nicht auch einige, für die genau das kein Problem ist!?
Also auch und gerade als Behinderter fände ich die anrennenden TutNixe völlig daneben!!

Toll, werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen :unsicher:
Also ich kenn nur einen hier im Forum der einen APBT hat der verträglich ist, aber ich glaub nicht das dieser Hund sich als Behindertenbegleithund eignet.
Es gibt bestimmt hier einige Hundehalter die Mischlinge/AmStaffs/AST/ oder StaffBulls haben die verträglich sind, aber vom APBT nicht.
 
... Ich bin körperlich fit, aber zwei 20kg Hunde zu trennen schaff ich nicht alleine, wie ging es dir dann?
....
Also ich kann mir das sehr gut vorstellen einen solchen Hund eben auch als Behindertenbegleithund zu haben :D (wobei es bei mir Bullterrier wären :p)

Und die Artgenossenunverträglichkeit... gibt es hier nicht auch einige, für die genau das kein Problem ist!?
Also auch und gerade als Behinderter fände ich die anrennenden TutNixe völlig daneben!!

Toll, werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen :unsicher:
Also ich kenn nur einen hier im Forum der einen APBT hat der verträglich ist, aber ich glaub nicht das dieser Hund sich als Behindertenbegleithund eignet.
Es gibt bestimmt hier einige Hundehalter die Mischlinge/AmStaffs/AST/ oder StaffBulls haben die verträglich sind, aber vom APBT nicht.

:sorry: ja sorry wenn ich diese spezielle Rasseeigenschaft nicht beachtet habe!
Mir war nicht klar, dass Artgenossenunverträglichkeit zum Rassestandard des APBT gehört.


... wobei der erste Satz von dir ja eigentlich sagt, dass auch du keine zwei Hunde... sorry APBT... halten solltes bzw es gar nicht möglich sein kann :hallo:
 
:sorry: ja sorry wenn ich diese spezielle Rasseeigenschaft nicht beachtet habe!
Mir war nicht klar, dass Artgenossenunverträglichkeit zum Rassestandard des APBT gehört.


... wobei der erste Satz von dir ja eigentlich sagt, dass auch du keine zwei Hunde... sorry APBT... halten solltes bzw es gar nicht möglich sein kann :hallo:
Der TE will eine bestimmte Rasse, Bulli und APBT sind vom Charakter/Leistung nicht zu vergleichen. Ich kenne schon Bullis die mit dem APBT mithalten, aber die kann man an einer Hand abzählen, die FCI Show-Bullis sind es jedenfalls nicht. Diese Hund und dessen Halter finde ich auch unglaublich.

Warum soll man nicht zwei APBT halten können, wenn man sie trennt?
Aber ob der TE seine Hunde dauernd getrennt halten will, bezweifel ich.
Eine harmonisches Zusammenleben ist oft nicht möglich (Rüde/Hündin klappt aber öfter schon).
 
Was würde denn mit dem Hund passieren, wenn du ihn nicht mehr halten kannst und er ein neues Zuhause braucht?Dürfte dieser Hund, der dann ja nur mit Sondergenehmigung für dich als Assistenz erlaubt ist, weitervermittelt werden? Innerhalb Deutschlands? Zu welchen Bedingungen?
Hätte der Hund im schlimmsten Fall auch ohne dich eine Chance auf ein würdiges Leben in Deutschland?
 
@Matthias
Ich hoffe ich bin dir mit der Frage, ob dir ein Behindertenbegleithund zusteht nicht auf die Füße getreten - wenn dann war das wirklich nicht meine Absicht.

Ürigens meinte ich nicht, dass jetzt die APBTs als Behindertenbegleit-/Assistenzhunde aus den Boden schießen, sondern dass "gefühlt" überall Institute und Hunde aus dem Boden schießen. Sei es dieses eine Institut, dass "normale" Leute als Hundetrainer (so wie die Anzeige aussah als Franchise) für Behindertenbegleithunde sucht, diese komische Reportage bei H,K,M auf Vox über die Ausbilderin im Rollstuhl (finde ich sowas von schrecklich!!!) oder die 2 "Assistenzhunde" in meiner Nachbarschaft, wo der eine Labbi seinen halbblinden (? hat diese 3 Punkte Binde) Besitzer durch die Botanik zieht, anfängt zu pöbeln und im Bäkerladen mit Cafe andere Gäste belästigt.

Die "echten" Behindertenbegeithunde sind ja richtig teuer, weil da eben soviel Aufwand in den Hund gesteckt wird - DIE meine ich auch nicht. Aber dieser Trend jeden Hund zu einem Assistenzhund "auszubilden" und anzugeben, wird den wirklich Bedürftigen wohl bald um die Ohren fliegen.

Deshalb fragte ich, ob der Grad deiner Behinderung einen Hund "rechtfertigt".
 
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