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lesenswert Alte Schränke, was sind sie wert?

  1. Hallo,

    hat hier jemand ein wenig Ahnung von Antiquitäten oder auch von alten Möbeln?

    Wir räumen gerade einen Keller und dabei sind uns die beiden Schränke auf den Bildern in die Hände gefallen. Wir wollen sie verkaufen, aber haben null Ahnung davon. Übers Ohr hauen lassen wollen wir uns aber auch nicht.

    Einen genauen Preis wird man nur von Fotos kaum herleiten können. Vielleicht kann aber ja doch jemand sagen, ob es eher Sperrmüll oder Schätzchen sind.

    Beide sind mindestens 100 Jahre alt und in gutem Zustand.
     
    #1 JoeDu
  2. Ohne Ahnung von der Materie zu haben, bin ich sicher, dass es kein Ramsch ist :);)

    Auf die Schnelle hab ich das hier mal gefunden:


    Oh, allerdings gerade gesehen, dass das was kostet. Ne einfache Preisschätzung 25,-
     
    #2 Budges66482
  3. hab ein bisschen ahnung davon, da ich selbst alte möbel habe.

    die zweite kommode würde ich jetzt mal gründerzeit einordnen, also so ab 1870 rum, meine schränke, die ich hab, sind ungefähr gleiches alter.

    säulendekore sind wohl seltener als schnecken, und vom holz her könnte es nuss sein, schubladendekor wurzelholz.

    ich würde mal sagen, du kannst mal so bei 400 - 500 euro anfangen, wenn der erhaltungstzustand noch sehr gut ist. wenns restaurierungsbedürftig ist, dann weniger.


    die erste ist nicht so alt, da würd ich mal art deco schätzen, also so 20er jahre, und eiche, für die sachen bekommst du nicht mehr viel, weil die nicht mehr gefragt sind. kannst du mal mit 100 euro anfangen, vielleicht auch mit 150 euro, je nach erhaltungszustand.

    hoffe, das hat etwas geholfen ;) und viel glück beim verkaufen.
     
    #3 angel
  4. Hm schwer zu sagen ( Zustand, Ausführung, zustand des Furniers, der Platte oben etc) bei Ebay z.B rangieren die

    Gründerzeit Anrichte: zwischen 200-400€
    Säulenkommode: zwischen 300 -600€

    Das wirst du aber, wenn du sie an einen Händler verkaufst nicht bekommen, der muss die ja auch noch aufarbeiten und will was verdienen :) - immer schwierig.
     
    #4 pixelstall
  5. hmmm,schwierig...dunkle Möbel kommen nicht so gut an.
    Ich würde die Preise nicht zahlen,aber bei uns im Elsass gibt's aber auch massenweise Gründerzeit-Möbel günstig zu kaufen.Da versaut die Menge den Preis !:p

    Wären die Teile hell,hättest du schon eine PN von mir.:lol:
     
    #5 Bullblue
  6. von mir auch :lol:, aber ich habe nur weichholzmöbel, da würde sowas nicht zu passen.

    obwohl hier ein antiquitätenhändler ist, der sagte, das die dunklen möbel wieder im kommen seien.
     
    #6 angel
  7. Falls hier ein Truhenfan mitliest, meine Bekannte in Berlin muss morgen wegen Umzug eine Truhe von 1685 entsorgen, die leider aufgearbeitet werden müsste, (Beschläge und wohl einzelne Stellen am Rand abgebrochen).
    Die Wohnung und der Keller müssen Mittwoch leer sein.
    Es tut ihr in der Seele weh, aber die neue kleine Wohnung ist (viel zu) voll.
    Sie gibt sie notfalls kostenlos ab, weil sie das Stück gern erhalten sehen würde..

    Zu Deiner Frage:
    einige Antiquitätenhändler/Möbel machen das. Aber mindestens 2 Meinungen einholen.
     
    #7 matty
  8. Danke für die Tipps. Das gibt mal einen ersten Anhaltspunkt. Zur Not stelle ich die Teile bei uns in den Keller bis sie den richtigen Preis erzielen.

    Bei so vielen ollen Sachen ist es gar nicht einfach durchzublicken was Schrott und was wertvoll ist. Auf einem der Schränke stand eine bergische Dröppelminna. Die konnten wir inzwischen auf ca. 1780 datieren. Google-Bildersuche sei Dank.
     
    #8 JoeDu
  9. ich will ja nüx sagen, aber seit ikea sinken die Preise für solche Möbel ins Bodenlose.

    JoeDu bist du mit dem Alter sicher? Die Dröppelmina muß ja nicht immer da gestanden haben, ist die denn sicher echt?
     
    #9 alphatierchen
  10. Yo, ich bin ziemlich sicher, denn sie ist exakt wie diese hier:

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=150480525290&ssPageName=STRK:MEWAX:IT


    Wobei ich mir beim Wert natürlich nicht sicher bin.
     
    #10 JoeDu
  11. Ich würde mich an EBAY orientieren.

    Wir hatten bei der Wohnungsauflösung meiner Eltern einen von der IHK bestellten, amtlichen Schätzer, hat einiges gekostet, und der POPO hat uns gnadenlos übers Ohr gehauen. - Hinterher stellte sich raus, dass er mit einem Auktionshaus zusammenarbeitete.

    Was wir dann noch "gerettet" haben ,- Schmuck, Möbel , Bilder ,- haben wir über Ebay verkauft, sehr gute Preise erzielt und keine Beschwerden gehabt.

    LG Barbara
     
    #11 hundeundich

  12. Ist meiner Schwerster bei der Haushaltsauflösung der Großmutter ihres Mannes auch passiert.
    Jemand hat ihr dann zugeflüstert, sie soll aauf keinen Fall das wunderschöne Buffet zu dem Preis abgeben.
    Sie haben dann ein Vielfaches des angebliches Schätzpreises bekommen.

    (Daher kam mein Rat, mehrere Schätzungen einzuholen.)
     
    #12 matty
  13. Sorry, alphatierchen, ich mag Dich, aber das ist Blödsinn!

    Ganz in Gegenteil, die Preise steigen. Und das heftig! Weil kaum noch Antiquitäten auf dem Markt sind.

    Die Kommode ist definitiv Gründerzeit. Das ist Nussbaum und Wurzelholz. Aber vermutlich Weichholzkorpus, Nussbaum furniert (mit echtem Holz). Wäre sie massiv Nussbaum, läge der Preis deutlich im 4-stelligen Bereich. Bei der furnierten Variante würde man im Handel vermutlich zwischen 400 und 600 Euro zahlen, wenn gut erhalten bzw. restauriert.

    Ich weiss das deshalb, weil ich einen Faible für diese Möbel habe. Habe selber das eine oder andere Teil. Schon vor Jahren für relativ kleines Geld gekauft. Und ich erschrecke jedes Mal, wenn ich die aktuellen Preise sehe.

    Ich würde die Kommode nicht versteigern oder verticken wollen, sondern würde versuchen, sie bei einem Antiquitätenhändler in Kommission zu geben. Der bekommt bei Verkauf einen Prozentsatz und ist dann auch bestrebt, sie zu einem optimalen Preis zu verkaufen.

    Der erste Schrank ist deutlich jünger, würde sagen, so 20er bis 40er Jahre letztes Jahrhundert. Weil mir dieser Stil nicht wirklich liegt, kann ich nix zum Preis sagen.

    Offiziell laufen beide Teile unter "alte Möbel" und noch nicht als "echte Antiquitäten". Dafür müssten sie - wenn ich mich recht erinnere - mehr als 150 Jahre alt sein. Zumindest die Gründerzeit-Kommode hat es bis dahin nicht mehr weit. ;)

    ...wenn ich das Geld hätte! die Kommode würde mich anmachen... Ist ein schönes Stück und scheint gut erhalten zu sein.

    Eins noch (Änderung zum 2.:( Möbel dieser Art sind eigentlich immer echt. Der Aufwand, sie nachzubauen, stünde in keinem Verhältnis zum Verkaufserlös. Bei Weichholzmöbeln ist die Gefahr deutlich größer. Da muss man besonders aufpassen, weil ein Möbel, das nur eine original alte Tür hat, der Rest neu, als "alt" ausgegeben werden darf. Weichholz ist leichter zu bearbeiten, das Furnier fällt weg, die Verzierungen sind weniger aufwändig -> da lohnt sich das. Bei den Hartholzfurnierten eben nicht.

    Viele Grüße
    Petra
     
    #13 Petra-Neuss
  14. na immerhin magst du mich noch :) sorry, ich denk immer luxbg und deutschland ist dasselbe, bei uns wird man diese Möbel nicht mehr so teuer los wie noch vor zehn jahren, dann eben bei euch nicht :p ;)
     
    #14 alphatierchen
  15. ??? Da staune ich jetzt aber sehr! Ich hatte einen Bekannten - vor 10 Jahren - der hat mit solchen alten Möbeln gehandelt und ist nach Belgien gefahren (Brüssel), um sich dort mit Nachschub einzudecken. Damals hat man solche Möbel noch auf normalen Flohmärkten in D vertickt. Aber selbst damals war es schon schwierig, Möbel von der Art der Gründerzeitkommode preiswert (für den Wiederverkauf) zu erstehen. Ich habe hier in Ludwigsburg zwei Jahre hintereinander ein wunderschönes Buffet aus Frankreich gesehen. Mit diesen "Gartenzäunchen" als Verzierung, wie sie für die französischen Möbel um die Jahrhundertwende üblich sind. Das wurde deshalb so lange nicht verkauft, weil es für die Standard-Neubauwohnung schlicht zu hoch war. Vielleicht drückt das bei Euch den Preis: Unpraktische Höhe (plus die Gartenzäunchen, die für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten sind).

    ...eventuell sind aber auch die Preise in D regional unterschiedlich. Dann würde ich aber dafür plädieren, die Kommode im Süddeutschen zum Kauf anzubieten.

    Viele Grüße
    Petra
     
    #15 Petra-Neuss
  16. Ich danke Euch nochmal für alle Tipps hier. Ist schon Klasse, dass man in einem Hundeforum Fachleute für alles mögliche findet.

    Heute war so'n Möbelaufkäufer da. Den hatten wir für ein Schlafzimmer, Sideboard, Vitrine etc. bestellt. Alles Presspan/Möbelhaus. Das wollte er nicht, aber dafür die Schränke und ne uralte Bauernaussteuertruhe (die bald bei uns im Wohnzimmer steht) für'n Appel und'n Ei. Die beste Ehefrau von allen sagte für die Kommode VB 800€. Das war das Ende des Gesprächs.:eg::lol:
     
    #16 JoeDu
  17. *gg*

    Schau mal hier:
    Das ist ein Antiquitätenhändler im nächsten Kaff. Nicht wirklich Großstadtnähe: Heilbronn 20 km, Karlsruhe 50 km, Stuttgart 50 km, Heidelberg 60 km. Er hat zwar fast ausschließlich massive Möbel, aber da hast Du eine Vorstellung davon, was die wert sind.

    Oder hier: Der hat auch furnierte Möbel. Lass' Dich durch das "furniert und massiv" nicht durcheinander bringen. Die Füße bspw. sind immer massiv. Und dann üblicherweise massiv Hartholz, sonst würde die Maserung nicht zum Rest passen. Mein furnierter Gründerzeit-Dielenschrank stand schon mit den Füßen 2 , 3 cm im Wasser (Unwetter). Passiert ist ihm - nix. Oder die Säulen der Aufsätze - massiv.

    Mit meinen € 400 - 600 im Handel lag ich also nicht so verkehrt. Als Privatverkäufer bekommst Du die natürlich nicht, der Händler möchte ja auch verdienen. Er hat die Kosten für relativ große Ausstellungsräume und/oder Antikmärkte und/oder Restaurierung/Aufarbeitung, und manche Stücke stehen Monate, bis sich ein Käufer findet.

    Viele Grüße
    Petra

    P.S.: Wenn Du sie in Kommission geben oder verkaufen willst, würde ich dazu raten, ein, zwei Stunden Zeit zu investieren und die Schränke (vor allem die Verzierungen und Absätze) gründlich zu säubern und mit neutralem Möbelöl zu streicheln. Wenn nicht greifbar, tut's auch handelsübliches, leicht erwärmtes Leinöl (Vorsicht, kann sich selbst entzünden, wenn man es offen und mit Lappen drin stehen lässt!). Das wirkt Wunder, tut dem Holz gut und der Schrank glänzt wie Lack.
     
    #17 Petra-Neuss
  18. Leinöl auch für Mahagoni? Wäre toll, mein Wohnzimmerschrank bräuchte dringendst Pflege :(
     
    #18 felis
  19. Warum nicht? Leinöl ist meines Wissens für jede Art Holz geeignet. Mich hat ein befreundeter Schreiner darauf gebracht. Ich hatte eine unbehandelte Massivholzplatte, die ich als Arbeitsplatte in der Küche verwenden wollte. Das Holz musste also auf irgendeine Art behandelt werden, die aber auch "lebensmittelecht" sein musste. Er riet zu Leinöl. Da es selbst ein Lebensmittel ist, ist es auch "lebensmittelecht". Leicht erwärmt konnte es gut ins Holz einziehen. Die Platte hat problemlos die Tortur mit Scheuerschwamm und Spülmittel überstanden, rausgeputztes Leinöl wurde einfach ersetzt. Nach 15 Jahren habe ich diese Platte immer noch. Mittlerweile ist sie Schreibtischplatte. ;)

    Wenn Du lieber was Spezielles möchtest: Ich habe hier ein ungefärbtes spezielles Möbelöl, das meine Mutter im 5l-Kanister kauft. Sie füllt mir immer etwas ab, deshalb weiss ich Namen und Hersteller nicht. Das Zeug ist supersparsam. etwas parfümiert und wirklich gut. Geeignet für alle (Hart-(?))Holzarten. Wenn Du magst, frage ich nach, wie es heißt und wo man es bekommt.

    Viele Grüße
    Petra
     
    #19 Petra-Neuss
  20. Danke Petra, aber spezielles Mahagoni-Pflegeöl hatte ich bis jetzt immer und der Duft stört mich mittlerweile. Leinöl habe ich wahrscheinlich sogar noch vorrätig, mal sehen ob es noch gut ist.

    Dieser Schrank. Das meiste ist Furnier, nur einige Schnitzereien sind massiv.

    Sollte ich dir noch irgendwelche Vorlagen schicken und hab' das vergessen?
     
    #20 felis
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