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Wie viel Hundesteuer müsst Ihr hinlegen?!?!

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  1. @Paulemaus , da du Luxemburg angesprochen hast.





    Das ist Äpfel mit Birnen verglichen.
     
    #421 Cornelia T
  2. Heute habe ich gehört das es in der Uni Greifswald Stipendien gibt wenn man sich dafür verpflichtet sich in MV nieder zu lassen.

    Als wir mit Erik mit dem RTW ins Kh mussten hat mir der Notarzt erzählt das hier oben sämtliche Notärzte aus Nordrhein-Westfalen kommen..
     
    #422 Manny
  3. Okay, dann anders:

    Schweden:
    Es gibt keine Krankenversicherung wie bei uns, sondern das Krankensystem wird über Steuern und Patientengebühren finanziert.
    Leider ist die ärztliche Versorgung da richtig katastrophal. Auf OP-Termine muss mittlerweile lange gewartet werden und nicht überall ist die medizinische Versorgung noch gut gewährleistet.
    Es gab vor kurzem den Fall, dass bei jemanden aus dem hohen Norden Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert wurde. Er bekam 5 Wochen später einen OP Termin in einer Klinik 300 Kilometer entfernt. Als er dort ankam, konnte er wegen Ärztemangel nicht operiert werden und wurde auf 4 Monate später vertröstet.
    Der Fall schlug, da ihn die Presse aufnahm, richtig hohe Wellen und der Mann wurde dann doch an einem anderen Ort vorher operiert.

    In Schweden liegt der Fall ein bisschen anders als in D, weil das medizinische System lange Zeit ziemlich "sozialistisch" war. Es gab zum Beispiel keine niedergelassenen Ärzte, sondern die Patienten mussten in eine Art Poliklinik, die allerdings klare Vorgaben hatte, wie viele OPs sie bei welchem Krankheitsbild in welchem Zeitraum machen durften. Hinzu kam, dass es keine freie Arzt-bzw. Krankenhauswahl gab. Durch den Wohnort, an dem jemand lebte, war er an eine bestimmte Poliklinik gebunden. Dumm nur, wenn jemand eine neue Hüfte brauchte und das Kontingent seiner Poliklinik schon auf Monate erschöpft war.

    Mittlerweile hat sich das zumindest ein bisschen geändert. Es gibt niedergelassene Ärzte, die praktizieren dürfen. Allerdings ist das für die Ärzte relativ uninteressant, denn sie dürfen nur begrenzt Gewinn machen. Insofern finden sich nicht viele Ärzte, die sich niederlassen wollen und schon gar nicht - und da kommt jetzt die Kurve zu D - in Gebieten, die keine "Metropolen" sind.

    Auch in Schweden zeigt sich, dass ein gutes Krankensystem nur funktionieren kann, wenn alle ihren Beitrag in Form von Versicherungsbeiträgen leisten. Nur dann gibt es ein stabiles Fundament, das gewährleisten kann, dass alle in den Genuss von guter medizinischer Betreuung kommen.
    Ebenfalls ein Negativbeispiel ist Großbritannien. Auch dort funktioniert es eher nicht mit zeitnahen OPs. Deswegen ächzen die spanischen Krankenhäuser wegen Überlastung, denn die Engländer lassen sich gerne in Spanien operieren, weil sie dort schneller einen Termin bekommen als in England.

    Mir geht es um die Ausgestaltung des Krankenversicherungssystems. Alle Länder, in denen es ein richtig gut funktionierendes System gibt, zeichnet sich dadurch aus, dass ausnahmslos jede(r) in diese Versicherung einzahlen muss. Entweder einkommensabhängig oder durch festgesetzte Beiträge.
    In der Schweiz habe ich vor 10 Jahren 300 CHF für meine Krankenversicherung bezahlt. Das war weniger, als mein gesamter Anteil in Deutschland war (AG/AN-Anteil zusammen). Dafür habe ich aber auch um die Hälfte mehr verdient. Angesichts des in der Schweiz üblichen Lohnniveaus war die Versicherung also sehr günstig.

    Was Deutschland bräuchte, um die GKV auf Dauer stabil halten könnte, wären jede Menge gut verdienender Singles, die vor Gesundheit nur so strotzen. Die sind aber leider so gar nicht in Sicht. Viele Gutgebildete in dem Alter wandern aus, die anderen versichern sich in der Regel privat.
    Natürlich haben wir in D auch das Problem, dass die Privatversicherungen im Alter enorm teuer werden, weswegen viele "Alte" mittlerweile gerne wieder in die GKV gehen würden.
    Diejenigen Privatversicherten aber, die das gesparte Geld als junge Erwerbsunfähige nicht verjuxt haben, sondern für das Alter zur Seite gelegt haben, können das gelassen hinnehmen und liegen über die Jahre finanziell immer noch besser als gesetzlich Versicherte, wobei sie auch noch die besseren Leistungen bekommen

    Obwohl all das bekannt ist und in Deutschland viele Experten davor warnen, dass es so nicht weitergehen kann, werden nur geringfügige Korrekturen vorgenommen.
    Was nötig wäre, wäre eine komplette Umstellung des Systems. Da trauen sich aber die Regierenden nicht ran.
     
    #423 Paulemaus
  4. Die gibt es hier in NRW selbst für die randständigen Gebiete jetzt auch. Also, für so götterverlassene Gegenden wie das Sauer- oder Siegerland oder Teile der Eifel.

    Aber ich muss ja fein still sein - ich hätte ja bis vor recht kurzer Zeit noch problemlos ins Siegerland umsiedeln können - und wollte es auch nicht. :p
     
    #424 lektoratte
  5. Naja so schlimm ist es hier dann auch nicht :p
    Also wenn man von dem ärztlichen Problemen eben mal absieht so rein vom Leben her ist es eben schon absolut schön.
     
    #425 Manny
  6. @Manny

    Ich denke, das ist es da auch... - und zumindest lange nicht so überlaufen wie hier.

    Mich haben zwei - nein, eher eine HandvollSachen abgeschreckt - in chronologischer Reihenfolge.

    1) Die örtliche Bevölkerung bzw. ihre Einstellung. Als der GG anfing, dort zu arbeiten, war ich ein, zweimal mit bei ihm. Wenn ich da tagsüber spazierengegangen bin, wurde ich nur finster angestarrt, es wurde grundsätzlich nicht zurückgegrüßt, sondern mir wurde misstrauisch nachgestarrt, und in einem Fall wedelte ein Ortsansässiger demonstrativ hinter der Gardine mit dem Telefon, als riefe er gleich die Polizei, weil ich in seinem Garten seine Windmühle und seine umfangreiche Gartenzwerglandschaft anstaunt habe... (mal ehrlich... wenn ich nicht will, dass mir wer in den Vorarten starrt, warum stell ich mir dann sowas dahin?)
    Ich hab spontan gedacht: "Hier will ich nichtmal tot überm Zaun hängen!" und ich bin vom Land, ich mag es durchaus, wenn jeder jeden kennt.

    (Es hat sich übrigens später herausgestellt, dass die Leute, wenn man normal mit ihnen ins Gespräch kommt, zB beim Bäcker oä, oftmals sehr nett sind - wenn sie erstmal merken, dass man harmlos ist, vermutlich. :p Aber das als erster Eindruck hat mich tatsächlich abgeschreckt. )

    2) die Bauweise... da ist es ja sehr bergig, also wird jeder ebene Fleck bebaut, und das dann sehr hoch und eng. Dadurch wirken die Orte, die sich oft zwischen Fluss und Berg rechts und links an eine viel befahrene Straße drängen, auf mich fast so eng und gedrängt, wie in einer Großstadt und sind es verkehrstechnisch oftmals auch. (Okay - je nach Lage, aber da, wo der GG wohnte, war es so.) - Ich bin halt ein echter Flachlandtiroler. :)

    Ich liebe ja Slowenien, das ja mehr als nur ein paar Berge hat... aber sogar da könnte ich direkt im Tal, wo es ähnlich aussieht, nicht leben. Auf den Dörfern liegen die Häuser aber weiter auseinander und es gibt auch Wiesen... da fühle ich mich nicht eingesperrt. Im Siegerland schon.

    3) Die verkehrstechnische Erschließung, die nicht so gut war... damals dachte ich noch, ich müsste arbeitstechnisch ab und an nach Süddeutschland fahren... das geht von hier aus mit dem Bahnhof an der Strecke nach Köln im Ort tatsächlich besser als von dort, obwohl es von dort nur noch fast halb so weit ist.
    Da muss man halt relativ viel Auto fahren und es gibt Berge... okay, objekti betrachtet eher Hügel, und ich hätte das sicher auch noch gelernt, da zu fahren, aber das machte mir etwas Angst.

    4) Später dann tatsächlich auch die Arztsituation. Siegen ist ja relativ dicht dran und da gibt es eine große Kinderklinik, aber was ich allein an Kilometern verfahren hätte, um die diversen niederelassenen Ärzte aufzusuchen, die das große Ü in seine Kleinkindzeit benötigt hat, möchte ich lieber gar nicht wissen. (Ganz zu schweigen davon, ob ich in ein, zwei kritischen Fällen den Arzt wohl rechtzeitig erreicht hätte... ein Kollege vom GG ist nach einem Vekehrsunfall gestorben, weil die Ersthelfer erst kein Netz hatten und dann das RTW bis zum Unfallort über eine halbe Stunde gebraucht hat.

    4) Als sich das letzte Mal die Frage stellte, war das große Ü bereits im SPZ in der Diagnostik und wir damit sehr zufrieden. Das war tatsächlich für mich ein Grund, hier wohnen zu bleiben - und für den GG, dann doch endlich den Arbeitsplatz zu wechseln.

    Was Ärzte und sonstige Einrichtungen angeht, haben wir hier durch mehrere große Städte in der Umgebung echten Luxus und das ist mir auch bewusst. Ebenso wie der Umstand, dass das genau durch die Umstände möglich ist, die mich gleichzeitig hier nicht so richtig glücklich werden lassen. Aber - wie @Crabat so schön sagte: "Einen Tod muss man sterben!" - Und hier ist es wenigstens flach! :p
     
    #426 lektoratte
  7. Gegen eine Umgestaltung des Systems in Bezug auf GKV und PKV hätte ich nichts ein zu wenden.
    Der Bund könnte den ersten Schritt für seine Beamten machen, die etwa die Hälfte der PKV Versicherten ausmachen.



    Aber nur mehr Geld ins System pumpen wird keine großen Veränderungen bewirken. Die Frage ist ja auch welche Veränderungen gewünscht werden oder sinnvoll sind.

    Es gibt sicher Kritikpunkte und das System auf solidere Füße zu stellen wäre, vor allem angesichts der demographischen Entwicklung, eine gute Maßnahme.

    Nichts desto trotz wird man aktuell nach wie vor in Deutschland gut versorgt. Gebiete wie die Eifel waren und sind immer problematisch, da dort wenig Menschen in einem großen Gebiet mit schwacher Verkehrsinfrastruktur leben.
    Genau wie @lektoratte lebe ich umgeben von Großstädten. Mein Bruder hatte vor einigen Jahren einen Herzinfarkt. Sein Sohn hat sofort die Situation erkannt und einen Notarzt gerufen. Innerhalb einer halben Stunde lag mein Bruder im Krankenhaus auf dem Kathetertisch.
    Das funktioniert nur wenn du entsprechend nahe wohnst. Genauso wie der Zugang zu Fachärzten in Ballungsgebieten besser ist, auch wenn man da ebenfalls lange Wartezeiten in Kauf nehmen muß.

    Die eierlegende Wollmilchsau in Bezug auf unser Gesundheitssystem hat noch keiner gefunden. Ich bin sehr gespannt was Herr Spahn, der sich ja vor der Wahl immer lautstark geäußert hat, jetzt tatsächlich verändert.

    Eine Maßnahme, die mir sehr zusagen würde, wäre das jeder Patient eine Rechnung bekommt. Das würde den vielen Patienten, die beim kleinsten Wehwechen in der Praxis sitzen mal vor Augen führen wie viel Geld sie verschleudern.

    Ich bin übrigens immer gesetzlich versichert gewesen und nie schlechter behandelt worden als privat Versicherte und ich kann das beurteilen. Die Ärzte sind dieselben und ich kenne wirklich keinen, der einen GKV Versicherten schlechter behandelt als einen PKV Versicherten.
    Mein Bruder, der so schnell in der Klinik war, ist GKV Versicherter. Er ist von einem sehr guten Arzt behandelt worden, ging dann zügig in eine dreiwöchige Reha und ist wieder völlig hergestellt.
     
    #427 Cornelia T

  8. Hunderttausende melden ihre Hunde nicht an


    Wer in Niedersachsen seinen Hund nicht registrieren lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. So steht es im Hundegesetz, das vor genau fünf Jahren in Kraft getreten ist - am 1. Juli 2013. Das Land will alle in Niedersachsen gehaltenen Hunde erfasst wissen, um zum Beispiel Halter schnell ausfindig zu machen, wenn ein Hund auffällig geworden ist. Doch offenbar melden immer noch Hunderttausende Besitzer ihre Tiere nicht an...





    [​IMG]
     
    #428 Mausili
  9. Als wenn das was Neues wäre...:rolleyes:
     
    #429 Candavio
    • 24€ im Jahr für Lumen
    • 600€ im Jahr für Abby
    • :rolleyes:
     
    #430 Meizu
  10. Abby ist's wert, schon allein wegen der unschlagbar hübschen Zeichnung im Gesicht.
     
    #431 Fact & Fiction
  11. Ich muss trotzdem immer wieder mit dem Kopf schütteln, wenn ich solche Steuerbescheide sehe. Vor allem solche Vergleiche wie "Kangal 20€ - StaffBull 800€".
     
    #432 Meizu
  12. Keine Frage - völlig bescheuert.
     
    #433 Fact & Fiction
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