Unna- Freilaufende Hunde verbeissen sich in Staffmix

Ich wohne im Zentrum von Düsseldorf direkt gegenüber des größten Parks (Hofgarten) der Stadt, in dem alle in der Umgebung ihre Hunde ausführen und da könnt Ihr Euch sicher vorstellen, was da los ist.

Wir werden fast jeden Tag mit Situationen konfrontiert, in denen wir einen Bogen um Wiesen machen müssen, weil da in dem Moment nicht angeleinte Hunde herumlaufen, die man nicht einschätzen kann bzw. von denen man weiß, dass die Hunde nicht gegen jeden Zweifel erhaben sind und das ärgert mich auch sehr, weil es teilweise auch immer die selben Personen sind, die das scheinbar ohne Konsequenzen so machen dürfen.

Natürlich nervt es mich, dass gerade in Düsseldorf, wo besonders viel Theater um Listis und in Verdacht stehende Listis gemacht wird, augenscheinlich mit zweierlei Maß gemessen wird, aber was soll es helfen, diese Ungerechtigkeit aufzuzeigen und gleichzeitig nach mehr Reglementierungen zu verlangen?

Das würde doch nur dazu führen, dass allen Haltern das Leben noch schwerer gemacht wird und selbstverständlich auch den Listi-Haltern.

Ich kann wie gesagt den Ärger der Halterin absolut verstehen und auch die Absicht dahinter, auf die Ungerechtigkeit hinzuweisen, aber geht das denn nicht auch ohne der Forderung nach mehr Reglementierungen für alle Halter?

Ich halte das für kontraproduktiv.
 
  • 23. Mai 2024
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Hi procten ... hast du hier schon mal geguckt?
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Das würde doch nur dazu führen, dass allen Haltern das Leben noch schwerer gemacht wird und selbstverständlich auch den Listi-Haltern.

Listi-Haltern würde es mit einer allgemeinen Prüfung eher leichter gemacht.

Wir werden fast jeden Tag mit Situationen konfrontiert, in denen wir einen Bogen um Wiesen machen müssen, weil da in dem Moment nicht angeleinte Hunde herumlaufen, die man nicht einschätzen kann bzw. von denen man weiß, dass die Hunde nicht gegen jeden Zweifel erhaben sind und das ärgert mich auch sehr, weil es teilweise auch immer die selben Personen sind, die das scheinbar ohne Konsequenzen so machen dürfen.
... zweierlei Maß gemessen wird...

Wenn die Hunde gut erzogen sind oder eben Konsequenzen drohen, würden die Leute das vielleicht anders machen.

Das zweierlei Maß verschwindet. Hund ist Hund, unabhängig von der Rasse, jeder Halter die gleichen Prüfungen abzulegen.
 
Da geb ich dir Recht, aber ich finde das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Am Besten Theorie vor der Anschaffung, Praxis ein Jahr später oder so. Rasseunabhängig.

Ich kenne mehrere Personen die aktuell überlegen sich einen Hund zu kaufen. Keiner von diesen wäre wirklich geeignet, aus verschiedenen Gründen. Reden habe ich schon aufgegeben.....

Ich bin sicher das einige von denen auf einen Hund verzichten würden wenn sie solche Prüfungen machen müssten. Besser wäre es, für die künftigen Hunde und andere Halter, daher bin ich absolut dafür!
 
Ich kenne mehrere Personen die aktuell überlegen sich einen Hund zu kaufen. Keiner von diesen wäre wirklich geeignet, aus verschiedenen Gründen. Reden habe ich schon aufgegeben.....

Ich bin sicher das einige von denen auf einen Hund verzichten würden wenn sie solche Prüfungen machen müssten. Besser wäre es, für die künftigen Hunde und andere Halter, daher bin ich absolut dafür!

So mein ich das :) Würde bestimmt auch vielen Hunden das leben erleichtern bzw verbessern, wenn man Grundbedürfnisse und Körpersprache, richtige Rassewahl etc mit in diese Tests einbaut.
 
So mein ich das :) Würde bestimmt auch vielen Hunden das leben erleichtern bzw verbessern, wenn man Grundbedürfnisse und Körpersprache, richtige Rassewahl etc mit in diese Tests einbaut.

Ganz genau. Ich habe das Thema vor längerer Zeit mit einer Bekannten auch durch. Sie würde sogar noch weiter gehen. Und wenn ich überlege wie wenig Ahnung die Leute haben deren Hündin im April Abbie angegriffen hat.... Ja da wünsche ich mir auch noch mehr. Darf man aber inzwischen in der Hundewelt nicht mehr laut aussprechen ohne dumme Sprüche zu hören.

Es haben einfach zu viele Leute Hunde die immer noch glauben das ein Hund der mit dem Schwanz wedelt sich immer freut..... Ich wisst schon was ich meine.
 
Listi-Haltern würde es mit einer allgemeinen Prüfung eher leichter gemacht.



Wenn die Hunde gut erzogen sind oder eben Konsequenzen drohen, würden die Leute das vielleicht anders machen.

Das zweierlei Maß verschwindet. Hund ist Hund, unabhängig von der Rasse, jeder Halter die gleichen Prüfungen abzulegen.
Aber die Konsequenzen gibt es doch,es muss halt gemeldet werden.

Eine Prüfung für alle Hunde halte ich für´n Schuss ins eigene Beine.Eine Art Schulung vor Anschaffung würde ich für jede Tierart befürworten.
 
Aber die Konsequenzen gibt es doch,es muss halt gemeldet werden.

Eine Prüfung für alle Hunde halte ich für´n Schuss ins eigene Beine.Eine Art Schulung vor Anschaffung würde ich für jede Tierart befürworten.
Ich red auch von Prüfung des Halters :)

Die Kontrollen und Konsequenzen müssen halt wirklich durchgesetzt werden.
 
Aus seriöser, vernünftiger Quelle gekauft, überprüft der Verkäufer die Eignung des neuen Halters schon im eigenen Interesse soweit es ihm möglich ist. Mehr kann auch ein Gesetz nicht leisten denke ich.
Auf mehr "Kontrolle" von staatlicher Seite kann ich gut verzichten.
 
Aus seriöser, vernünftiger Quelle gekauft, überprüft der Verkäufer die Eignung des neuen Halters schon im eigenen Interesse soweit es ihm möglich ist. Mehr kann auch ein Gesetz nicht leisten denke ich.
Gibt ja genug, die das nicht machen.

Für Listenhundbesitzer würde es nach diesem Konzept weniger "Kontrolle" geben.
 
Aus seriöser, vernünftiger Quelle gekauft, überprüft der Verkäufer die Eignung des neuen Halters schon im eigenen Interesse soweit es ihm möglich ist. Mehr kann auch ein Gesetz nicht leisten denke ich.
Auf mehr "Kontrolle" von staatlicher Seite kann ich gut verzichten.
Ich frag mich ehrlich wie kaputt wir mittlerweile sind.
Jahrhunderte halten Menschen Hunde. Ganz ohne Prüfung und Kontrollen. Und auf einmal sind wir zu bescheuert das ohne staatlichen Deckel hinzukriegen. :lol: Wenn sogar schon Hundehalter nach so nem Sch.eiß plärren wundert mich echt bald gar nix mehr. Hat aber ja bei den Listenhunden schon so hervorragend funktioniert und die Situation für Hunde und Halter verbessert. Nicht.
Also gängeln wir doch jetzt bitte alle. Von Oma Oshilde bis Zuhälter Herfried.
 
Wie stellst du dir so eine Prüfung vor?


Meiner Erfahrung nach wird es das,wenn es gemeldet wird. Mehr Kontrolle hieße mehr OA-ler,willst du das wirklich?

Prüfung zb. Hundekörpersprache lesen,wissen wie ich mich in welchen Situationen zu verhalten habe etc.

Ich hätte nichts gegen mehr Kontrollen. Wenn man alles richtig macht, warum Angst haben?

Wenn jeder seinen Hund gut erziehen würde und alle rücksichtsvoll miteinander umgehen, bräuchte man das alles nicht. Aber ich würds wirklich nicht schlecht finden. Ich hätte kein Problem damit, so einen Test zu machen.

Es gibt einfach genug bekloppte Hundehalter, die zB. ihre unangeleinten Tutnixe auf angeleinte Hunde loslassen. Leute die sich einen Hund anschaffen und dann erst merken, der macht Arbeit etc.

Ich würde auch die "Privatzucht" verbieten, da gefällt mir das Berliner Konzept.
 
Aus seriöser, vernünftiger Quelle gekauft, überprüft der Verkäufer die Eignung des neuen Halters schon im eigenen Interesse soweit es ihm möglich ist. Mehr kann auch ein Gesetz nicht leisten denke ich.
Auf mehr "Kontrolle" von staatlicher Seite kann ich gut verzichten.

Gibt ja genug, die das nicht machen.

Für Listenhundbesitzer würde es nach diesem Konzept weniger "Kontrolle" geben.
Dann sollte man aber mE nicht da ansetzen, dass alle Hundehalter irgendwelche Tests machen müssen, die in der Praxis dann wahrscheinlich mehr oder weniger lachhaft wären ;)
sondern da, dass eben nicht mehr Hinz und Kunz Hunde vermehren und beliebig verkaufen kann.

Wenn jeder seinen Hund gut erziehen würde und alle rücksichtsvoll miteinander umgehen, bräuchte man das alles nicht. Aber ich würds wirklich nicht schlecht finden. Ich hätte kein Problem damit, so einen Test zu machen.
Rücksicht kann man nicht lernen.
Nur, weil man lernt, was man in irgendwelchen multiple-choice-Tests ankreuzen muss, um einen Hund halten zu dürfen, verhält man sich danach nicht anders.
 
Ich hab nie von multiple-choice-Tests geschrieben, sondern habe von Anfang an betont, dass ich so etwas begrüßen würde, je nachdem wie diese Tests oder Prüfungen aussehen. Die müssten halt sinnvoll und eben NICHT multipe-choice sein, genau wie das Kontroll-Konzept.
 
Was man bei diesen Konzepten immer übersieht ist, dass sie nur diejenigen trifft, die eh bereits sich ohne staatliche Maßnahmen ihre Hunde ordentlich halten.

Diejenigen für die man solche Gesetze geschaffen hat und zwar für die charakterlich ungeeigneten Halter, lassen sich von schärferen Regeln nicht abschrecken, weil sie auch keine Konsequenzen fürchten. Die Konsequenzen tragen schließlich auch nur ihre Hunde und nicht sie selber.

Ich wäre auch für Reglementierungen und drastische Strafen im Sinne der Tiere, wenn Halter statt der Tiere zur Verantwortung gezogen würden, wenn sie sich etwas zu Schulden haben kommen lassen.

Genauso wie es unsinnig ist, Halter bestimmter Rassen und deren Hunde in einen Topf zu werfen, gilt das auch für alle anderen. Es gibt unzählige Halter, deren Hunde verträglich sind und auch ohne Leine verlässlich hören. Halter, die sich in Jahrzehnten noch nie auffällig verhalten haben und strikt an Regeln halten. Wieso sollten die vom Staat kontrolliert, überprüft und reglementiert werden?

Ich wäre viel eher dafür, dass Halter unabhängig der Rasse nach ihren Taten und ihrem Verhalten beurteilt werden und die Konsequenzen tragen müssen. Verursacht der Hund einen Schaden, dann wird es so gewertet, als hätte man selber den Schaden verursacht, wenn sich herausstellt, dass dies mit zumutbaren Maßnahmen hätte verhindert werden können.

Hundeführerscheine für Anfänger und Hilfesuchende wären sicher sinnvoll, wenn sie auch in der Praxis so umzusetzen wären, wie das beabsichtigt ist und nicht nur als Pseudomaßnahme, um einige Leute zufrieden zu stellen.

So lange Halter nicht individuell an ihren Taten gemessen werden und ernsthaft zur Verantwortung gezogen werden, wird sich wenig ändern.

Es ist aber eh die Frage, ob die Situation so schlimm ist, dass es überhaupt Bedarf gibt, irgendetwas zu unternehmen. Meiner Meinung nicht. Der Großteil der Halter und Hunde belästigen und gefährden niemanden.
 
Ich hab nie von multiple-choice-Tests geschrieben, sondern habe von Anfang an betont, dass ich so etwas begrüßen würde, je nachdem wie diese Tests oder Prüfungen aussehen. Die müssten halt sinnvoll und eben NICHT multipe-choice sein, genau wie das Kontroll-Konzept.
und wie viele Stunden sollte man dann als Neu-Hundehalter avsolvieren, um das alles zu lernen?
Hast du eine Vorstellung, was das ungefähr kostet und wer das dann zahlen soll?
 
Diejenigen für die man solche Gesetze geschaffen hat und zwar für die charakterlich ungeeigneten Halter, lassen sich von schärferen Regeln nicht abschrecken, weil sie auch keine Konsequenzen fürchten. Die Konsequenzen tragen schließlich auch nur ihre Hunde und nicht sie selber.
Es gibt immer und überall Idioten, die meinen sich über alles hinweg setzen zu müssen. Kann ma leider nicht ändern. Aber die Strafe für so etwas erhöhen.

Genauso wie es unsinnig ist, Halter bestimmter Rassen und deren Hunde in einen Topf zu werfen, gilt das auch für alle anderen. Es gibt unzählige Halter, deren Hunde verträglich sind und auch ohne Leine verlässlich hören. Halter, die sich in Jahrzehnten noch nie auffällig verhalten haben und strikt an Regeln halten. Wieso sollten die vom Staat kontrolliert, überprüft und reglementiert werden?

Hundeführerscheine für Anfänger und Hilfesuchende wären sicher sinnvoll, wenn sie auch in der Praxis so umzusetzen wären, wie das beabsichtigt ist und nicht nur als Pseudomaßnahme, um einige Leute zufrieden zu stellen.
Ich rede auch von Neu-Haltern. X-Jahre Hundehaltung müssen meiner Meinung nach so einen Test nicht machen.

Ich wäre viel eher dafür, dass Halter unabhängig der Rasse nach ihren Taten und ihrem Verhalten beurteilt werden und die Konsequenzen tragen müssen. Verursacht der Hund einen Schaden, dann wird es so gewertet, als hätte man selber den Schaden verursacht, wenn sich herausstellt, dass dies mit zumutbaren Maßnahmen hätte verhindert werden können.

Den Punkt find ich richtig gut.
 
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