Unna- Freilaufende Hunde verbeissen sich in Staffmix

Crabat

10 Jahre Mitglied


Es ist der Schreckensgedanke jedes Hundehalters: Beim Spazierengehen geht plötzlich ein unangeleinter Hund auf das eigene Tier los, das an der Leine geht. Für die Fröndenbergerin Katja und ihren Staffordmix Pablo wurde dieser Horror vor zwei Wochen potenziert Wirklichkeit
 
  • 23. Mai 2024
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Mein Alptraum. Meine Hunde dann nicht schützen zu können. Ich hatte ja eine gefährliche Situation mit Kalle und da werden Sekunden zu Stunden. Die Bilder bleiben lange im Kopf.

Schön, dass sie die Halter gefunden haben. Ich hoffe, das wird richtig teuer für sie.
 
Es ist gut, dass die zwei asozialen Halter ermittelt werden konnten und bestraft werden, aber obwohl ich die Wut der Geschädigten nachvollziehen kann, finde ich nicht gut, dass sie ein Statement abgibt, bei dem sie einen Rundumschlag auf alle Hunde und Hundehalter macht. Forderungen nach mehr Reglementierungen für alle Halter schaden allen, auch Listenhunden und das sollte man sich meiner Meinung nach sparen. Damit unterstützt man nur diejenigen, die Hunde generell als Gefährlich und ihre Halter als ungeeignet dargestellt sehen wollen.

Der Großteil der Halter, egal welcher Rasse, halten ihre Hunde so, dass sie keine Gefahr für andere Hunde und für Menschen darstellen. Wieso kann man sich in solchen Momenten nicht zurückhalten?

Wie würde es der Geschädigten gefallen, wenn morgen das Selbe mit zwei Listenhunden passiert und dann wieder Forderungen aufkommen, Listenhunden allgemein noch mehr zu reglementieren?

Von einer Halterin eines Listenmixes erwarte ich mehr Gespür für die Situation und das erkannt wird, wenn einen die Medien nur ausnutzen versuchen.
 
Wir hatten in der Familie zwei mal die Situation, dass unser Kleinhund angegriffen wurde. Beide waren unter 10kg und es war derselbe Hund, der beide attackiert hat, mit einem Jahr unterschied. Ein Wolfshund. Der kam unangeleint, ohne Halter, von einem Reiterhof gelaufen, in dem er normalerweise im Zwinger saß.
Der erste Hund hat nur knapp überlebt, der wurde geschüttelt und in einer Not OP musste sein Hals wieder zugenäht werden. Der lebt bis heute bei Mama und hat echt n Knacks, der kann fremde Hunde gar nicht ab.
Ich war nicht direkt dabei, aber ich sag euch, das sitzt wirklich.
Man kann sich nur wünschen, dass einem das nie passiert.
 
bei dem sie einen Rundumschlag auf alle Hunde und Hundehalter macht. Forderungen nach mehr Reglementierungen für alle Halter schaden allen, auch Listenhunden und das sollte man sich meiner Meinung nach sparen. Damit unterstützt man nur diejenigen, die Hunde generell als Gefährlich und ihre Halter als ungeeignet dargestellt sehen wollen.
Sie hat sich mehr Gerechtigkeit und Ausgewogenheit gewünscht, und hat keinen "Rundumschlag" verpasst.
Und ganz ehrlich? Ich kann sie sehr gut verstehen. Ein Listenhund muß angeleint Attacken bissiger Hunde (die damit im übrigen auch als gefährlich eingestuft werden, und das zu Recht) hilflos über sich ergehen lassen, und sie selbst wird am telefonieren gehindert von so einem Asi? Ich hoffe sie reißen den beiden Honks den A.rsch bis zum Halskragen auf..mich macht sowas extrem wütend.

BTW, das hier fand ich wieder sehr aufbauend
Ausdrücklich bedanken möchte sich Katja an dieser Stelle beim Mendener Stadtförster für dessen prompte Unterstützung: „Er hat mich vor Ort angetroffen und ist mit mir durch den Wald gefahren, um die Hundehalter zu finden; leider vergebens, aber nun ist der Verdächtige ja gefunden. Und das Ordnungsamt Menden hat mich sehr ernst genommen und mir direkt am nächsten Tag kompetent weitergeholfen.“
 
Naja, sie argumentiert:
„Mit einem Listenhund muss man sämtliche Prüfungen usw. machen, um eine Maulkorbbefreiung zu bekommen. Und die wirklich gefährlichen Hunde? Bzw. die Hunde können ja nichts dazu – aber wie kann es sein, dass jeder und jede ohne jegliche Auflagen und Prüfungen Hunde halten darf?“

Klingt für mich schon so, als wenn sie sichwünschen würde, jeder solle Auflagen oder Prüfungen erhalten.

Ich würds - je nach Auflage oder Prüfung - auch nicht schlecht finden. Niedersachsen macht das ganz gut.
 
Klingt für mich schon so, als wenn sie sichwünschen würde, jeder solle Auflagen oder Prüfungen erhalten.
Ist aber für mich trotzdem kein Rundumschlag..Das sie Frust schiebt ist doch wohl mehr als nachvollziehbar. Sie hat den angeblich gefährlichen Hund und andere lassen ihre Köter -wider besseren Wissens-einfach laufen, weil sie es a)dürfen und b) es ihnen shiceegal ist was mit anderen Hunden passiert. Sah man ja auch ganz gut am anschliessenden Verhalten.
 
Ist aber für mich trotzdem kein Rundumschlag..Das sie Frust schiebt ist doch wohl mehr als nachvollziehbar. Sie hat den angeblich gefährlichen Hund und andere lassen ihre Köter -wider besseren Wissens-einfach laufen, weil sie es a)dürfen und b) es ihnen shiceegal ist was mit anderen Hunden passiert. Sah man ja auch ganz gut am anschliessenden Verhalten.
Ich finds schon nen Rundumschlag, wenn sie von "jedem" Halter spricht.

Dass die Gesetze für Listis Ka.cke und das Verhalten der anderen Besitzer vollkommen asozial ist, bestreitet ja keiner. Solche Leute wirds leider immer geben.
 
Ich finds schon nen Rundumschlag, wenn sie von "jedem" Halter spricht.
Dann sieh es halt so..ich sehe das anders.
Vor allem nervt mich dieses victim blaming...hätten die beiden wie normal denkende Menschen reagiert und ihr geholfen statt sie zu bedrohen, wäre das auch nicht in der Zeitung gelandet.
 
Dann sieh es halt so..ich sehe das anders.
Vor allem nervt mich dieses victim blaming...hätten die beiden wie normal denkende Menschen reagiert und ihr geholfen statt sie zu bedrohen, wäre das auch nicht in der Zeitung gelandet.
Ich sag ja, solche Assis wirds immer geben, egal was für Auflagen oder Prüfungen vorgeschrieben werden.
Keine Frage, ich find das alles auch suboptimal gelaufen. Zum Glück haben sie sie. Hoffentlich passiert auch was und der Bullterrier? landet nicht im Tierheim.
 
Ich würds - je nach Auflage oder Prüfung - auch nicht schlecht finden. Niedersachsen macht das ganz gut.

Ehm, aber naja: Niedersachsen hat so gesehen ja auch einen Hundeführerschein, den JEDER Neuhundhalter machen soll. Mit Theorie und Praxis. Und nichts anderes fordert sie doch: dass alle Halter sowas machen sollten und nicht nur Kampfhundhalter.
 
Ehm, aber naja: Niedersachsen hat so gesehen ja auch einen Hundeführerschein, den JEDER Neuhundhalter machen soll. Mit Theorie und Praxis. Und nichts anderes fordert sie doch: dass alle Halter sowas machen sollten und nicht nur Kampfhundhalter.
Ja, eben. Je nachdem wie diese Prüfung aussieht, würd ich das begrüßen.
 
In Niedersachsen müssen nur Neuhundehalter den Führerschein machen. Der Sachkundenachweis muss nur vom Halter des Hundes erbracht werden, alle anderen Familienmitglieder brauchen den nicht.

Die theoretischen Fragen sind zum Teil putzig. Die praktische Prüfung geht über 60 Minuten.

Ich musste den nicht machen, weil die Hunde immer über mich angemeldet waren. Mein Ex bräuchte den Führerschein, obwohl er mit Hunden aufgewachsen ist und eigentlich immer Hunde hatte.

Nicht alle Gemeinden verfolgen das wirklich... ich kenn etliche Ersthundehalter, bei denen nach der Theorieprüfung die praktische Prüfung gar nicht mehr eingefordert wurde.

Das ist alles etwas unausgereift ;)
 
Da geb ich dir Recht, aber ich finde das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Am Besten Theorie vor der Anschaffung, Praxis ein Jahr später oder so. Rasseunabhängig.
 
Das trifft wieder nur die falschen, die sich eh schon ordentlich verhalten
 
Nö, je nachdem wie es gemacht wird.

Leute die Hunde komplett illegal halten wird es immer geben. So wie es in jeder Sparte immer Leute gibt, die meinen sich über Gesetze hinweg zu setzen.

Aber wenn zb. eine Anmeldung nur mit bestandener Theorie möglich ist, denken die Leute vor dem Kauf nach, man kann über illegalen Hundehandel aufklären und Grundlagen vermitteln.
 
In Niedersachsen müssen nur Neuhundehalter den Führerschein machen.

Das schrieb ich. Aber:

Das ist alles etwas unausgereift ;)

das ist immer noch besser als hier in NRW. Denn hier in NRW gibt es sowas wie in Niedersachsen eben nicht. Da gilt das ganze Tam Tam nur für Listenhundbesitzer. Kleinhundbesitzer brauchen hier nicht einmal eine Haftpflichtversicherung. Und 20/40er Hunde darf man halten, wenn man beim Tierarzt nen Sachkundenachweis macht mit Multiple Choice Fragen, die man auswendig lernen kann.
 
Genau das mein ich. Führt man eine gute! theoretische Prüfung ein, für ALLE Neuhundebesitzer, händelt das alles gut und kontrolliert auch, ist es wesentlich fairer. Die Leute müssen nachdenken bevor sie sich einen Hund anschaffen und setzen sich bewusst mit der Hundehaltung auseinander.

Niedersachsen sagt, alle Hunderassen sind gleich, fordert aber einen Grundgehorsam. Und ich denke, das ist der richtige Weg.

In HH zur Leinenbefreiungsprüfung darfst du Leckerli dabei haben :kp: Dass das nicht sonderlich aussagekräftig über den Gehorsam ist, ist uns allen bewusst. Fehlen die Leckerlies im Alltag funktioniert nichts mehr, er darf aber trotzdem ohne Leine.
 
Hier in BW muss man (mit Ausnahme von Listenhunden) gar nichts.
Weder für große noch für kleine Hunde. Keine Registrierung, keine Versicherung, etc. pp.
Und das ist auch gut so.
Ich glaube nicht, dass hier durchschnittlich mehr Hunde negativ auffallen oder schlecht gehalten werden, als beispielsweise in NRW oder Niedersachsen.

Um die Benachteiligung von Listenhunden abzuschaffen, sollte man nicht mit den Auflagen für die restlichen Hunde nachziehen, sondern den shice mit den Listen endlich mal lassen.
 
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