Russlands Krieg in der Ukraine

Ich halte Putin für alles andere als einen idealen Verhandlungspartner und würde ihm auch nicht unbedingt weiter trauen als ich ein Klavier schmeißen kann. Dennoch scheint man ja z.B. in wirtschaftlichen Dingen (wie z.B. den Uranlieferungen) irgendwie Verhandlungen und Beziehungen mit Russland hinzubekommen.
Ich sehe einen Unterschied zwischen Geschäftsabschlüssen, an deren Einhaltung beide Seiten Interesse haben, weil sie davon profitieren, und Verhandlungen, bei denen es um Zugeständnisse geht.
Ich würde "eigentlich" davon ausgehen, dass auch ein Putin Lieferverträge einhält, weil er dafür bezahlt wird. Eigentlich. Hat ja auch viele Jahre lang geklappt. Im Zusammenhang mit dem Beginn des Ukrainekriegs haben wir aber auch da schon das Gegenteil erlebt. Putin ließ die deutschen Gasspeicher leer laufen, weil er unsere Angst vor einem Energiemangel als Druckmittel sah, um uns gefügig zu halten. Ich denke, wir erinnern uns alle daran.
Und wie es um die Zuverlässigkeit politischer Zusagen dieses Vertragspartners bestellt ist, hat die Ukraine ja erleben müssen. Siehe Budapester Memorandum von 1994, wie von @bxjunkie schon erwähnt, wo er die Anerkennung Souveränität und der Grenzen u.a. der Ukraine bestätigt hat.
Ja danke.
 
Von "bieten was an" war meinerseits nicht die Rede. Aber ja, die Öffnung eines öffentlichen Gesprächskanals fänd ich nicht falsch und vor dem Hintergrund, dass die Unterstützung durch die USA vermutlich in Bälde wegfällt, erst recht. Einfach weil jetzt die Verhandlungspositionen mMn nach noch günstiger sind als sie es nach der Wahl von Trump sein werden.
Ich weiß, du hast es schon geschrieben, dass du nicht bewandert genug bist, etwas über den Inhalt dieser Verhandlungen zu sagen. Aber meines Wissens braucht es für Verhandlungen so was wie eine Verhandlungsmasse. Wenn wir ihm also nichts anbieten, worüber verhandeln wir dann?
Dass er den Krieg beenden soll, weil wir das wollen? :kp:
 


Auf verschiedenen Kanälen ist auch bei diesem abscheulichen Angriff wieder einmal von der "Double-Tap-Taktik" die Rede, einem
militärisches Vorgehen, bei dem das gleiche Ziel zweimal nacheinander angegriffen wird, um beim zweiten Schlag zusätzlich auch noch Rettungskräfte und Ersthelfer zu treffen.
Ein weiteres, schweres Kriegsverbrechen!
Als wäre es nicht pervers genug, ausgerechnet gezielt ein KINDERKRANKENHAUS anzugreifen, beschießen die russischen Barbaren anschließend auch noch die Rettungskräfte - während hier und in den Kommentarspalten der sozialen Netzwerke die Putin-A.rschlecker über Selenskyj's privaten Kontostand diskutieren oder seine Legitimation als Präsident anzweifeln wollen.
Ich weiß nicht mehr, ob ich zuerst heulen und dann kotzen soll, oder umgekehrt.
 
Das alleine sagt schon alles..
Während seine Freunde im Westen Friedensverhandlungen fordern, demonstriert Putin, wie er selbst dazu steht. Zum Beispiel am Montag in Kiew: Dort lässt er ein Kinderkrankenhaus mit Marschflugkörpern angreifen.

Am Montag war es wieder so weit, ein Mitglied der globalen Verhandlungsfraktion hatte seinen großen Auftritt, dieses Mal in China: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban war auf der dritten Station seiner "Friedensmission". Die Reise hatte ein hohes symbolisches Gewicht: Während Orban in Peking auf dem Rollfeld stand, , ließ sein Freund Putin ein Kinderkrankenhaus bombardieren.


Wer da noch an Friedensgesprächen glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen
 
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