Ratlos - welcher Hund ist denn nun der richtige?

Julia-HH

Liebe Foren-Profis,

ich hoffe auf diesem Weg von ein paar Profis die ein oder andere Idee zu erhalten, denn wir sind ratlos. Kurz zu uns: wir sind eine kleine Familie mit einem Teenager. Wir sind hundeerfahren und uns ist ein gesunder Hund enorm wichtig. Wir sind seit Wochen auf der Suche nach einem Hundekind und stossen an unsere Grenzen. Der Hund kann nur mittelgroß sein und müsste eine entspanntere Natur haben. Wir können sowohl Homeoffice machen, als den Hund mitnehmen, allerdings duldet der Arbeitgeber keine großen Hunde. Einmal wöchentlich würden wir den Hund gern in die Hunde-Kita geben, damit er im Rudel toben kann. Wir haben eineN Van und würden den Hund nicht im Urlaub und auch sonst nicht alleine lassen. Die Kosten können wir tragen.

Aber irgendwie gibt es nicht den geeigneten Hund für uns. Am liebsten hätten wir einen Mischling, da das wohl die natürlichste Hundeart ist und somit auch am gesündesten, aber - es gibt im Netz keine. Notprogramm-Hunde oder Tierheim kommt leider aufgrund einer sehr bösen Erfahrung nicht mehr in Frage. Auf Tierwelt und Co gibt es nur Zuchthunde und die sollen wiederum 101 Krankheiten mit sich bringen. Wir sind echt ratlos.

Wer mag mit seiner Erfahrung helfen?
Lieben Dank!
 
  • 15. April 2024
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Hi Julia-HH ... hast du hier schon mal geguckt?
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Dass Mischlinge gesünder sind, ist wohl einer der verbreitetsten Irrglauben. Ist doch eigentlich ganz einfach. Aus einem Schäferhund mit Hüftleiden gepaart mit einem Collie mit Epilepsie oder einer Bulldogge mit Atemwegeerkrankungen wird halt kein gesünder Hund sondern mit ein bisschen Pech ein Hund mit mehreren verschiedenen Krankheiten. Und während reinrassige Hunde vom guten Züchter umfassend untersucht sind und somit Erbkrankheiten weitgehend ausgeschlossen werden können, vermehren sich bei Mischlingen meistens unkontrolliert mitunter kranke Hunde. Von extremen Qualzuchten wie Möpsen und Co. mal abgesehen, da findet man tatsächlich schlicht keine gesunden Hunde vom Züchter.

Das soll nicht heißen, dass man sich keinen Mischling aus dem Tierschutz holen sollte, da gibt es auch tolle und gesunde Hunde. Aber eine Garantie darauf gibt es eben nicht und die Wahrscheinlichkeit einen gesunden Hund zu bekommen ist auch nicht größer als beim Rassehund. Was man auf keinen Fall unterstützen sollte, sind Mischlingswelpen aus "liebevoller Hobbyzucht" oder "Ups Würfen".

Und dass man im Tierheim keine netten, kleinen Mischlinge finden kann, ist einfach nicht richtig.
 
Es ist ein Ammenmärchen, dass Mischlinge gesünder sind als Rassehunde... Wenn zweimal "genetischer Fehler" miteinander gekreuzt wird, kommt immer noch "Fehler" raus. Mit anderen Worten - minus mal minus ergibt in der Genetik nicht plus....
 
Ich lese gerade, Tierheim kommt nicht in Frage. Dann ist der einzig gute Rat, geht zum seriösen, guten Züchter. Die findet man üblicherweise nicht auf ebay oder meine Tierwelt und Co, sondern bei den entsprechenden Rassezuchtvereinen.
 
Dass Mischlinge gesünder sind, ist wohl einer der verbreitetsten Irrglauben. Ist doch eigentlich ganz einfach. Aus einem Schäferhund mit Hüftleiden gepaart mit einem Collie mit Epilepsie oder einer Bulldogge mit Atemwegeerkrankungen wird halt kein gesünder Hund sondern mit ein bisschen Pech ein Hund mit mehreren verschiedenen Krankheiten. Und während reinrassige Hunde vom guten Züchter umfassend untersucht sind und somit Erbkrankheiten weitgehend ausgeschlossen werden können, vermehren sich bei Mischlingen meistens unkontrolliert mitunter kranke Hunde. Von extremen Qualzuchten wie Möpsen und Co. mal abgesehen, da findet man tatsächlich schlicht keine gesunden Hunde vom Züchter.

Das soll nicht heißen, dass man sich keinen Mischling aus dem Tierschutz holen sollte, da gibt es auch tolle und gesunde Hunde. Aber eine Garantie darauf gibt es eben nicht und die Wahrscheinlichkeit einen gesunden Hund zu bekommen ist auch nicht größer als beim Rassehund. Was man auf keinen Fall unterstützen sollte, sind Mischlingswelpen aus "liebevoller Hobbyzucht" oder "Ups Würfen".

Und dass man im Tierheim keine netten, kleinen Mischlinge finden kann, ist einfach nicht richtig.

Wobei gewisse Erkrankungen, wie solche die autosomal-rezessiv vererbt werden, bei Mischlingen tatsächlich seltener vorkommen.

Am kritischsten ist hinsichtlich der Gesundheit in meinen Augen schlechte Rassehundezucht bzw. Rassehundevermehrung.
 
Danke euch Beiden schon mal! Mit Mischling meine ich natürlich auch nicht Boarder-Collie plus Schäferhund sondern Hund vom Bauernhof, dessen Urgroßeltern schon Mischlinge waren, mit superbreitem Genpool.

Die Frage, die mich umtreibt ist ja gerade, wenn, welche Rasse kommt überhaupt in Frage? Was können wir dem Hund bieten: große Parks, gute Betreuung, große Wohnung, kleiner Garten. Aber: Stadt, Büro, Stadtwohnung. Daher kein ausgeprägter Jagd- oder Hütetrieb verträglich. Ich möchte dem Wesen ja auch so gut es geht gerecht werden. Ja, und da komme ich nun hierher, weil hier vielleicht einige gute Ideen und Tipps zusammenkommen :)
 
Bauernhofhund in der Stadt?! Keine gute Idee. Dir ist schon klar, wofür die gehalten werden?
 
Bauernhofhund in der Stadt?! Keine gute Idee. Dir ist schon klar, wofür die gehalten werden?
Bitte richtig lesen - ich meine auch nicht dass ich mir den holen will. Ich wollte nur darlegen, dass ich mit Mischling nicht meine Rasse X plus X. Aber super fände ich es auch, konstruktives Feedback zu bekommen, keine passiv-kritischen Nachfragen :)
 
Wobei gewisse Erkrankungen, wie solche die autosomal-rezessiv vererbt werden, bei Mischlingen tatsächlich seltener vorkommen.

Am kritischsten ist hinsichtlich der Gesundheit in meinen Augen schlechte Rassehundezucht bzw. Rassehundevermehrung.

Das ist klar. Aber einen Mischlingswelpen von irgendwo zu nehmen, weil der gesünder sein soll, als ein Rassewelpe aus seriöser Zucht, ist halt einfach grober Unfug.
 
Das ist klar. Aber einen Mischlingswelpen von irgendwo zu nehmen, weil der gesünder sein soll, als ein Rassewelpe aus seriöser Zucht, ist halt einfach grober Unfug.
Deshalb bin ich ja hier! Schlag mir doch gern mal ein paar Rassen vor, die dir einfallen würden!
 
Wenn ihr aktiv seid und mit dem Hund auch was machen wollt. Dann fällt mir der Mittelpudel ein.
Auch sehr Büro kompatibel, da nicht haarend
 
Bitte richtig lesen - ich meine auch nicht dass ich mir den holen will. Ich wollte nur darlegen, dass ich mit Mischling nicht meine Rasse X plus X. Aber super fände ich es auch, konstruktives Feedback zu bekommen, keine passiv-kritischen Nachfragen :)

Bei einem Mischling ist das Problem, dass man wenig bis gar nichts über die Anlagen weiß. Es kann gut sein dass er starken Jagdtrieb hat.

Was gefällt dir denn optisch? Welche Größe soll der Hund in etwa haben? Es gibt so viele Rassen.

Du könntest auch in nahen Tierheimen gucken, ob dir dort ein Hund gefällt.
 
Ich denke bei deinen Ansprüchen wärst du mir einem kleinen Begleithundewelpen am besten bedient. Havaneser, Papillon, Tibet Terrier. Wenn es ein bisschen fordernder sein soll ein Pudel. Vielleicht auch ein Sheltie oder ein Spaniel. Je nachdem, welche Art von Hund du gerne magst. Die sind aber im Grunde alle relativ easy going und nette Hunde, die für alles zu haben sind.
 
Bei einem Mischling ist das Problem, dass man wenig bis gar nichts über die Anlagen weiß. Es kann gut sein dass er starken Jagdtrieb hat.

Was gefällt dir denn optisch? Welche Größe soll der Hund in etwa haben? Es gibt so viele Rassen.

Du könntest auch in nahen Tierheimen gucken, ob dir dort ein Hund gefällt.
Danke dir! Leider, und ich meine echt leider, fällt Tierheim flach. Wir haben einen sehr sehr blutigen und schmerzhaften Vorfall mit einem Tierheim-Tier gehabt und können deshalb diese Variante nicht mehr machen. Obwohl es für mich das sinnigste wäre.

Wenn ich könnte, wie ich wollte hätte ich gerne einen irischen Wolfshund oder Neufundländer :D Die Tochter hätte am liebsten einen French Bulli, ich weiss Qualzucht geht gar nicht, mein Mann am liebsten so einen Husky-Art. Ich habe natürlich schon hoch und runter gelesen, was gute entspannte Hunde sind, oder Familienhunde. Entweder passts nicht mit dem Büro oder der Hund, hat einen zu dollen Hüte- oder Jagdtrieb. Größe denke ich ca. 40cm SH.
 
Ja, der Boston Terrier hat genau die gleichen Probleme wie Frenchies und Möpse.
 
Auch wenn keine "passiv-kritischen Nachfragen" erwünscht sind, warum kein Tierschutzhund? Da holt man sich wenigstens keine allzu große Wundertüte uns Haus.
Offenbar hast du noch keine großen Erfahrungen mit Hunden. Vielleicht wäre ein erwachsener Hund besser als ein "Hundekind".
 
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