Rassebestimmung Mischlingswelpe

  • danikreis
Hallo nochmal,
ich hatte mich schon mal an euch Profis gewendet...und nun tu ich es wieder.

Wir sind noch immer auf der Suche nach einem Welpen und waren heute eine Familie besuchen, deren reinrassige Am.Bulldog Hündin ungeplant (davon kann man jetzt halten was man will), von dem im Haus lebendem Schäferhund/Miniature Bullterrier Mix gedeckt wurde.
Es ist eine herrliche Familie mit Kindern und weiteren im Haus lebenden Hunden- super harmonisch, wir sind sehr begeistert.

Nun ist weder der AB noch der Mini Bullterrier in Ba-Wü ein Listenhund.

Nur als ich den im Haus lebenden Rüde aus dem vorausgegangenen Wurf sah, dachte ich sofort an einen Pitbull!
Und das denken höchstwahrscheinlich auch die Passanten die ihm begegnen.

Meine Frage: Welche Unterlagen könnten mir dabei helfen, dass ich quasi schon im Vorraus alle Vorkehrungen treffe.
Angriff nach vorne sozusagen.

Meine Bedingung für den Hundekauf (neben vielen anderen wichtigen Bedingungen natürlich), wäre dass die ganze Sache bereits im Vorfeld mit den Behörden geklärt werden kann, so dass ich nicht jedesmal zusammenzucke wenn mich jemand auf den Hund anspricht.

Und Katz und Maus Spiel will ich auch nicht.

Ich habe dazu absolut keine Infos im Netz gefunden.
Ich bedanke mich herzlichst für eure Hilfe
 
  • SaSa22
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Hi danikreis :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Dunni
Wenn die Eltern erkennbar und nachweislich keine Listenhunde sind, kannst du im Zweifelsfall per Gentest die Elternschaft nachweisen (wie bei einem Vaterschaftstest). Nicht zu verwechseln mit einem Gentest zur Rassebestimmung.

Ich persönlich würde dort keinen Hund kaufen. Die Rassen sind sehr unterschiedlich in ihrem Wesen und ihren Bedürfnissen, was da durch schlägt ist vorher nicht vorauszusagen UND offensichtlich ist es nicht der erste Wurf - also Blödheit der Produzenten (ups wie konnte das passieren) ist da keine Ausrede mehr.
edit: sind auch alles drei gesundheitlich uU vorbelastete Rassen. Wenn ihr dort einen Welpen kauft, schaut euch zumindest an, ob ein paar elementare Gesundheitsuntersuchungen gemacht wurden. Also mehr als: "der Tierarzt hat bei der letzten Impfung gesagt, der ist kerngesund".
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
  • danikreis
Aber beide Elterntiere sind super sozial im Umgang mit fremden Hunden und schmusen mit den kleinen Kindern.
Und werden auch im Hundesport geführt.

Hat das nicht auch Aussagekraft?
Ein Züchter sucht ja auch nach ausgeglichenen Elterntieren, oder?
Und auch Hunde die von guten Züchtern stammen, können u.U. richtig unangenehme Artgenossen werden.

Es ist ja kein Hund aus einem Ostblock Hinterhof der in einer unterkühlten Dunkelkammer vegetiert.

Ich stelle die Fragen nicht um zu provozieren...
Meint ihr das Welpen, die richtig gut genährt und sozialisiert werden, deren Eltern total gesunde und umgängliche Familienhunde
sind, sich zu problematischen Hunden entwickeln können?
Herzlichen Dank für eure Mühe
 
  • pat_blue
Das kannst du dir schön reden wie du möchtest. Unterstützt halt mal wieder jemand einen Vermehrer.
Wie viele unkastrierte Hunde sind denn da im Haushalt und wie sicher ist der Schäfer Bullymix Vater? Bei solchen upsala Geschichten würde mich auch eine Lüge beim Vater nicht wundern.
Dann hast du den Salat.
 
  • danikreis
Ich habe mich da gerade eingelesen, ich war mir der Sache gar nicht bewusst! Ihr habt Recht.

Ich war mir nicht bewusdt, dass ich mit so einem Hundekauf den Unseriösen Handel unterstütze.

Dachte: Hund aus liebevoller Familie ist ok! Gabs doch früher auch.

Dann doch lieber über den Tierschutz!
Dann ist es zumindest keine Grauzone.

Und "versehentlich" gedeckt, ist auch seltsam. Da habt ihr schon Recht.

Danke für eure Antworten
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Coony
Hi.
Haben dein Mann und du euch denn mal Gedanken darüber gemacht, was ihr - neben der Optik - von einem Hund erwartet?
Also was euch wichtig ist und noch viel wichtiger, was ihr auf keinen Fall wollt?
Das kann und sollte einem nicht egal sein, denn Hunde bringen verschiedene Dinge mit, die mal mehr, mal weniger gut mit dem eigenen Leben vereinbar sind.

Ihr seid optisch auf SoKas/Bollerköpfe/Listenhunde eingefahren. Das ist okay.

Aber die Rassen sind an und für sich ziemlich unterschiedlich im Wesen.

Zu dem ungeplanten Wurf...
Ich glaube das nicht, das wäre ja schon "Ups" - Nummer 2. Auch das rein zufällig Hunde dabei rauskommen, die nach "Pitbull" aussehen, lässt mich an einem Zufall zweifeln.

Geht dann doch lieber den Weg über den Tierschutz, wenn ihr nicht bei einem seriösen Züchter kaufen wollt.
 
  • kitty-kyf
Ein gewisses Risko bezüglich des Ärgers mit anderen hat man immer, wenn der Hund aussieht wie ein Listenhund.
Du kannst das alles abgeklärt haben und dann mag dich wer nicht und zeigt sich beim OA an und dann stehen die vor der Tür, wollen nochmal alles sehen und so weiter. Das passiert dir beim einem Dackel ehr nicht.

Ich würde von Hunden die aussehen wie Listis aber keine sind eher abraten, wenn sie nicht aus dem Tierschutz kommen.
Es gibt zu viele, die zum Beispiel American bullys verkaufen als garantiert kein listenhund und die Ämter kassieren den Hund dann ein. Du kannst die bei den Eltern eben nicht ganz sicher sein.
 
  • DobiFraulein
und die Ämter kassieren den Hund dann ein
Die TE kommt aus BW und darf grundsätzlich einen Listenhund von privat erwerben.

Trotzdem würde ich aus Gründen davon abraten, einen Hund aus dem Wurf zu nehmen.
 
  • DobiFraulein
Aber was anderswo in D passiert, ist halt in Bundesländern, in denen man so einen Hund legal erwerben darf, wurst

Ich wäre bei der Kombi allerdings nicht mal sicher, ob der Nachwuchs wirklich von den im Haus lebenden Hunden stammt, oder ob man das einfach behauptet, um die Hunde besser zu verkaufen.
Das kann die TE evtl. besser beurteilen, ob die Welpen beispielsweise noch gesäugt wurden usw.
Ist ja keine ganz unübliche Masche, dass man Vermehrerwelpen aus Osteuropa als 'eigenen Ups-Wurf' verkauft - das wiederum wäre dann überall in D illegal.
 
  • Madeleinemom
Bitte fall nicht auf den naechsten Vermehrer rein :( Off to the next Animal Shelter - da warten x-Tausend Super Hunde, die meist von professionellem Pflegern betreut werden u. Euch somit besser beraten koennen.
 
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