Raps gefährlich für Hunde

bxjunkie

Bordeauxdoggen Flüsterin®
15 Jahre Mitglied
war mir auch neu...


Die Landschaft verwandelt sich zu dieser Jahreszeit in einen farbigen Flickenteppich, wobei die goldgelben Rapsfelder die hellsten Flecken darstellen. Obwohl dies den Beginn des Sommers ankündigt und für viele von uns ein sehr willkommener Anblick ist, kann es auch eine Gefahrenquelle für unsere Haustiere sein, insbesondere für Hunde, die das Gefühl zu genießen scheinen, durch die Ernte zu rennen.

Wenn es in ausreichenden Mengen verzehrt wird, kann es zu schweren Erkrankungen wie Anämie, Sehstörungen, Atembeschwerden und Verdauungsproblemen führen. Und obwohl es unwahrscheinlich ist, dass unsere Haustiere große Mengen der Pflanze aufnehmen, kann es auch zu Verbrennungen und Wunden kommen, insbesondere um die Augen, Ohren und Pfoten.

Raps enthält spezielle Zellen, die giftige Chemikalien produzieren. Diese sind Teil des natürlichen Abwehrsystems der Pflanze und werden in bestimmten Situationen aktiviert, z. B. wenn ein Insekt beginnt, sich von einem Blatt zu ernähren. Die freigesetzte Substanz brennt wie heißer Senf und bewirkt, dass sich die Insekten entfernen. Es kann jedoch auch Hautläsionen bei Tieren verursachen – einschließlich unserer eigenen Haustiere, sowie wilder Tiere wie Hirsche und Kaninchen.

Ein weiterer Grund, Haustiere von dieser Pflanze fernzuhalten, besteht darin, dass sie während der gesamten Vegetationsperiode häufig mit großen Mengen an Herbiziden und Pestiziden besprüht werden und derenFreisetzung ebenfalls gesundheitliche Probleme verursachen kann.

Wenn Sie wissen, dass Ihre Haustiere mit Raps in Berührung gekommen sind (gelbe Flecken auf dem Fell sind ein deutlicher Hinweis), wird empfohlen, diese sofort mit einem milden Shampoo zu waschen. Wenn sie ungewöhnliches Verhalten zeigen oder Hautreaktionen auftreten, sollten Sie so bald wie möglich Ihren Tierarzt konsultieren.
 
  • 14. April 2024
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Hi bxjunkie ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ich hatte noch keinen Hund in ein Feld mit Kulturpflanzen gelassen, davon abgesehen ob sie
giftig oder besprüht sind, einfach weil ich es nicht ok finde die Arbeit anderer zu missachten.
Ebenso wenig auf Wiesen die für Tierfutter gemäht werden.
Trotzdem danke für den Hinweis.
 
Mal eine Aufklärung bezüglich der "Gefährlichkeit" von Raps
Das (Tiergift-Informationsdienst) nimmt Bezug auf die in sozialen Medien kursierenden Warnungen und schreibt dazu:

„In den sozialen Medien kursierten verschiedene Beiträge über Raps, die ausgiebig geteilt wurden und verständlicherweise viele Hundebesitzer beunruhigten. In den Beiträgen wird behauptet, dass Raps für Hunde extrem giftig ist und Anzeichen wie hämolytische Anämie, Blindheit, Schädigung des Nervensystems, Verdauungsstörungen und Atemprobleme verursachen kann.

Diese Beiträge sind Fehlinformationen. Die genannten Symptome treten nur bei Weidetieren auf, und die meisten Hunde bleiben nach dem Kontakt mit Raps symptomlos. Hunde können Magen-Darm-Beschwerden entwickeln, wenn sie etwas von der Pflanze aufgenommen haben, und es gibt Berichte über Hautreaktionen, die Verbrennungen ähneln, aber das ist extrem selten und passiert nicht bei jedem Hund, der damit in Kontakt kommt.

Wir haben einige der Administratoren dieser Beiträge kontaktiert. Es ist wichtig, wachsam zu bleiben und das Praxispersonal und die Kunden über die Fehlinformationen in diesen Beiträgen zu informieren.“
 
Wir haben allerdings auch ab und an Raps auf Flächen, die nicht mehr bewirtschaftet werden. Dort wurde vor Jahren mal Rsps angebaut und er wächst seitdem wild. Natürlich nicht mehr so dicht wie zuvor. Probleme bei da durchlaufenden Hunden gab es aber nicht.
 
Ich frage mich ja eh, wie man gestrickt sein muss, seinen Hund über bewirtschaftete Ackerflächen laufen zu lassen. Egal, was da gerade drauf wächst: da hat ein Hund nix verloren.
Bei 50cm Ackerrandstreifen (zu schmal, aber oft Praxis) bleibt es gar nicht aus, dass der Hund beim Spaziergang mit Nutzpflanzen Kontakt hat.
Zumal ich in der Kulturzeit in den Reben nicht gern spazieren gehe, da dort die Spritzmittelbelastung hoch ist.
 
Auf jungem Raps gehen wir auch mal fährten (vom Landwirt gestattet). Vergiftungen gibt es nichtmal dabei. Manche Hunde finden es aber unangenehm, weil es leicht stachelig ist.
Wann gespritzt wurde muss man dann eh wissen.
 
Bei 50cm Ackerrandstreifen (zu schmal, aber oft Praxis) bleibt es gar nicht aus, dass der Hund beim Spaziergang mit Nutzpflanzen Kontakt hat.

Hier gibt es teilweise nichtmal die - da wird bis an den Asphalt umgepflügt.

Und wenn gespritzt wird, verweht der Wind das Zeug durchaus auch mal auf die andere Seite vom Wirtschaftsweg.
 
Spritzmittelabdrift ist eh ein Thema... haben wir immer mal wieder mit zu tun, weil uns dann natürlich die Bio-Zertifizierung für die Pflanzen/Ackerflächen aberkannt wird, auf denen das Zeug landet... Ewiger nerv.

Ich lass die Hunde insbesondere morgens nicht mehr gern an Ackerpflanzen, wenn ich nicht weiß was drauf gespritzt wird, seit ich mal gelesen hab, dass die Konzentration mancher systemisch wirkender Mittel in den Guttationstropfen die in der Spritzbrühe überschreiten kann :arghh: Aber mach mal was, wenn man in einer so intensiv landwirtschaftlich genutzten Gegend wohnt...
 
Huch, da muss ich mir mal zum Thema belesen. Bei uns im Umfeld bringen die Bauern nur Gülle aus, aber einen gibt es, der Pestizide/Herbizide auf seine zwei Reihen Erdbeeren spritzt. Da gehen wir natürlich nicht rüber wenn er mit dem Spritz Anhänger kommt. Ich verstehe das nicht, weshalb soviel giftige Stoffe ausgebracht werden, echt. :heul:
 
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