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Pitbull-Welpe hört nicht auf zu beißen

  1. Hallo zusammen,

    unser Pitbull-Welpe Carlo, 10wochen alt ist jetzt fast 2 Wochen bei uns. Er ist absolut lieb wenn er schläft ;)
    Sobald er ausgeschlafen hat fängt er ununterbrochen an zu beißen. Wenn wir mit ihm spielen und er beißt sagen wir laut AUS, er reagiert nicht drauf und will weiter beißen. Wenn wir dann das Spiel unterbrechen und ihn ignorieren. Läuft er einem hinterher und beißt in die Füße oder Waden. Wenn wir ihm einen Knochen oder anderes Spielzeug geben beißt er kurz darauf rum, verliert aber sehr schnell das Interesse.
    Nun meine Frage! Wie gewöhne ich dem kleinen Carlo das beißen ab?

    LG Sophia
     
    #1 Carlo15
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Beiss einfach mal zurueck...... Warum ignoriert man das? werde ich nie verstehen.
     
    #2 toubab
  4. Liesbeth, wie fest soll sie denn bitte zubeißen? ;)

    Die Welpen, die ich kannte, die härter drauf waren, hätten das toll gefunden und hätten sich bestätigt gefühlt.

    @Carlo15

    Wenn du die Suchfunktion bemühst, wirst du wirklich viele, viele Threads zu diesem Thema finden, denn das Problem hat glaube ich fast jeder Welpenbesitzer irgendwann mal. ;)

    Welpen spielen, indem sie sich gegenseitig beißen. Oder ihre Ersatzfamilie. Dabei werden sie durchaus von älteren Hunden auch mal gemaßregelt, wenn es zu viel wird. Die menschlichen Kommandos für "Jetzt reicht es aber!" kennen sie noch nicht, oder wenn doch, hören sie im Spiel auch gern grad mal nicht drauf, weil es gerade so lustig ist.

    Mein Problem dabei war immer (mit einer Ausnahme), dass sich die Welpen von körperlichen Einwirkungen nicht sehr beeindrucken ließen - ich wollte dem Hund nicht sehr wehtun, und das, was ich ansonsten so aufgefahren habe, wie festhalten, wegschubsen, am Nacken packen... hat die Herren eher angespornt, weil sie dachten, ich steige in den Ringkampf mit ein. :rolleyes:

    Ich würde es heute wohl so machen, dass ich den Hund, wann immer es mir zu bunt wird, mit einem deutlichen Nein etweder kurz vor die Tür oder hinter ein Kindergitter o.ä. setze, sodass er merkt, wenn er es zu toll treibt, ist das Spiel beendet. Rein kommt er wieder, wenn er sich etwas beruhigt hat. Will er dann gleich weitermachen, kommt er wieder raus etc.

    Einfach, damit er merkt, bestimmte Dinge gehen und andere gehen nicht.

    Allerdings fürchte ich, auch da braucht man viel Geduld und muss es, wie alles am Anfang, wiederholen, wiederholen, wiederholen...
     
    #3 lektoratte
  5. Du musst den hund nicht weh tun, aber sie sind nicht aus zucker und je nach vehemenz womit sie in dich rein hacken kannst du konntern.

    Bis jetzt hats bei mir jede schnell gelernt das ich das nicht schaetze. Es gibt keine patent rezepte.

    Selber habe ich nie ein hund weggesperrt, oder auf die stille treppe gesetzt.
     
    #4 toubab
  6. Ich glaube, du kannst einfach im echten Leben wesentlich deutlicher machen, was dir missfällt und warum. :D

    Wir hatten zwei Welpen (also, nicht auf einmal, im Laufe der Zeit), die jede wie auch immer geartete Zurechtweisung von mir für eine weitere Spielaufforderung hielten. Wenn es gröber wurde, hielten sie kurz mal verdattert inne, um sich dann dann mit gefletschten Zähnen und vermehrter Energie erneut "in den Kampf" zu stürzen.

    Zumindest der Labradormix war auch als erwachsener Hund noch ähnlich merkbefreit - zumindest bei großer Erregung schalteten sich Hirn und Ohren aus... :rolleyes:

    Da war die stille Treppe auf jeden Fall noch die wirksamste Maßnahme.

    Mit Pitbullwelpen kenne ich mich nicht aus, aber es heißt ja allenthalben, dass diese Rasse ein besonders robustes Spielverhalten hätte. Dachte mir, da wäre es möglicherweise ähnlich. :kp:
     
    #5 lektoratte
  7. Das ist schon moeglich, aber ich habe auch ein extrem robustes verhalten:gerissen: und bin nicht so sehr psychologisch unterwegs mit meine hunden. Es fuehren viele wegen nach rom, die einen nehmen ein fahrrad, die anderen ein bugatti, am schluss landen sie alle beim colloseum.
     
    #6 toubab
  8. Ja, auf jeden Fall weiß der Hund mit dem AUS, was ihm noch nicht vermittelt wurde, nanzu fangen und was soll er beim Ignorieren denn lernen?
    Hunde lernen,ähnlich wie wir Menschen, über Versuch und Irrtum.
    Den Welpe muß erfahren, wenn er so zubeißt, geht der Spaß nicht weiter.
    Er ist halt sehr zeitig von Mutter und Geschwistern jetzt und deshalb müßt ihr jetzt das tun, was ansonsten Mutter und Geschwister erledigt hätten.
     
    #7 matty
  9. Mein Pitbull als Welpe hat mich einmal gebissen. Ich erschrack dermassen... ein Au und reflexartiger Klaps auf die Nase und ferig wars, nie mehr. Bei allem was er unternahm und nicht sollte, einmal ein verbales Nein reichte. Ich rede jetzt von Benehmen im Haus.:)

    Mein Staffbull, jetzt 15 Monate, war (und ist noch) eine ganz andere Nummer. Welpenbeissen, heftig und sehr lange. Benehmen in der Wohnung, muss immer noch auf der Hut sein, denn alles ist gut um sich zu amüsieren, aber keine Möbelschäden mehr :)

    Das Beissen brachte ich, wie Lekto schreibt, mit viel Geduld und Wiederholen von "Nein" wegschieben und abdrehen, bis er sah, dass es nichts bringt, weg. Ihn auch zu beissen, hätte er als grandiose Spielaufforderung gesehen! Je heftiger umso besser!
     
    #8 Booba
  10. Von meiner seite aus war das zurueckbeissen im uebertraeglichen sinne gemeint. Die reaktion sollte beim erstenmal schon so deutlich aein, das kein zweifel aufkommt.

    Oder machen hunden unter einander auch einen stuhlkreis?
     
    #9 toubab
  11. Ja, und dann disskutieren sie die Sache diplomatisch aus :)

    Ok, ich gebe zu, beim Pit war das Timing von Au und Klaps, im erträglichen Sinne, gut.

    Wenn ich meinem Staffbull, "ein ach so schnuckeliges kleines und herziges Welpeli", von Anfang an, im richtigen Moment, Kontra gegeben hätte, wäre manches einfacher gewesen. Aber eben, ich bin ein unheimlich geduldiger Mensch... beim nächsten mach ichs besser :)
     
    #10 Booba
  12. Liesbeth, bei dir würde ich auf gar nix wetten... :lol:

    Am Ende ist das der Grund, warum man die fugees so oft auf dem Sofa abgelichtet sieht... :D - Die schlafen da gar nicht, die müssen in den Stuhlkreis. Ähh - auf's stille Sofa... Oder so.
     
    #11 lektoratte

  13. Sie muessen gar nichts, ich will ruhe im wohnzimmer, sonnst werden sie, wenn noetig, per reitgerte rausbefoerdet.

    Ich fackle nicht lange.
     
    #12 toubab
  14. Ich glaube, das kommt auch auf den Hund an. Wo eine Reitgerte abschreckend sein kann, kann sie auch aufstachelnd sein.
     
    #13 Booba
  15. Hallo Sophia;; das heißt, Ihr habt den Kleinen mit acht Wochen bekommen. Das ist eindeutig viel zu früh, denn er hätte noch ein paar Wochen mit seinen Geschwistern und der Mama zur Sozialisierung gebraucht. Jetzt müßt ihr das ganze aushalten, was allerdings ziemlich nervig sein kann. Habe selber einen Pittbull vor 11 Jahren als Welpen geholt, das sind ziemliche Raufbolde, die auch bei groben Zupacken eher noch in ihrem Verhalten bestätigt werden. Wir haben uns damals eine gemischte, gut sozialisierte Hundegruppe gesucht, wo er sich regelmäßig austoben konnte, und auch das entsprechende Feedback von den anderen Hunden bekommen hat. Wenn er dann bei uns mal wieder seine 5 Minuten bekam, war die einzige Möglichkeit ihn da rauszuholen, indem ich Ihn im Nackenfell gepackt und auf den Rücken gedreht habe. Und zwar solange bis er wieder im Normalmodus war. Diese Hunde darfst Du nicht mit einem Schmerzreiz bestrafen, dass bewirkt genau das Gegenteil. Die Rasse wurde ja eigentlich mal zum Kampf in der Arena gezüchtet, jeder Schmerz gibt diesen Tieren einen ungeheuren Adrenalinschub und läßt sie dadurch bis zum Tod weiterkämpfen. Diese Besonderheit hat sich bei den meisten Hunden dieser Rassen erhalten.
     
    #14 Anaschia
  16. Ich glaube,darauf kommt es an:

    Und die der Wiederholungen, die nach meiner Erfahrung mit mehreren Hunden dieser Sorte mit Sicherheit notwendig werden, eben auch.
    Die sind meist sehr robust und nicht zimperlich, lernen aber durchaus zu verstehen, wenn der Spaß bei unangemessenen Verhalten stets zu Ende ist.
    Wie das ganz konkret erfolgen soll, kann man nicht konkret empfehlen, wenn man den Hund nicht live erlebt hat.
     
    #15 matty
  17. Vielleicht ist das auch der grundstein fuer die artgenossenunvertraelichkeit schlechthin, wenn ein hund sich schwer in die schraenken weisen laesst, beisshemmungstechnisch gesehen.

    Ich wunsche mich keine solche hunden in meinem haushalt.
     
    #16 toubab
  18. Stimmt, wie beim pferd, man kann die gerte auf verschiedene weise einsetzten.

    Aber wenn ich das andere ende der gerte halte, bekommt das teil ein anderen stellenwert.:dwarf:

    Ich zoegere auch nicht ein hund beim kopf und kragen zu packen und unsanft raus zuschmeissen. Das wissen sie. Wenn ich nicht so waere wie ich bin, koennte ich nicht soviele hunden auf engem raum zusammen haben.
     
    #17 toubab
  19. Verstehe nie warum man immer kräftig oder direkt ein laites"Aus oder Nein" geben soll.
    Niemals gleich losbrüllen sonst nimmt dein Hund dich in normaler bestimmender Stimme nicht ernst und du willst die Kommandos doch nicht immer brüllen ? :D Zudem ist in lauten Tönen oft hektik und unsicherheit drin.... nicht förderlich.
     
    #18 Melanie F
  20. Ich würde ja mal sagen, dass ihr in eine gute hundeschule gehört.
    Wo kommt ihr denn her?
     
    #19 kitty-kyf
  21. Man sollte sie nicht mit 8 Wochen von Mutter und Geschwistern trennen, dann ist vieles anders, zumal man heute sich weiß, dass es die sogenannte Prägungsphase mit dem sich schließenden Zeitfenster in dieser Form nicht gibt.
    Wenn Pitt, Staff& Co, die in letzter Zeit hier immer wieder als Welpen mit solchem Verhalten auftauchen, wirklich von Züchtern sind, ist hier sicher eine ernsthafte Frage.
    Ein verantwortungsvoller Züchter würde sicher den gesamten Wurf noch eine Weile in seiner Obhut sozialisieren. Das würde dem Verhalten und auch dem Ruf dieser Hunde sicher gut tun.
     
    #20 matty
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