Hundeschule, Trainer oder Verein?

"Ganz nett" ist bekanntlich die kleine Schwester von Schei... ;)

Bei mir nicht. :p

Edit: Da ich im RL auch eher gehemmt bin und mich bei solchen Anlässen schwer tue, kann ich guten Gewissens sagen: Dafür, dass mir das vermuitlich ähnlich wenig liegt, wie der TE, war es erstaunlich nett. Und mit nett meine ich nett. Es waren nette Leute da, was es zu gucken gab, was interessant, und dank des Themas "Dobermann" war es auch interessant, erstmal nur zuzuhören. Und weil es höfliche nette Leute waren, haben sie auch nach meinem gefragt. :hallo:
 
  • 19. April 2024
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Hi lektoratte ... hast du hier schon mal geguckt?
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Hallo,
ich habe einen 2-jährigen Dobermann Rüden, mit welchem wir noch ein Paar Probleme haben. Generell möchte ich eine engere Bindung zu ihm und die Spaziergänge mehr genießen können. Unser größtes Problem ist das Leinenpöbeln (bei Hundebegegnungen) und der Rückruf, welcher nach wirklich langem Training immer noch nicht sitzen will...

Ich dachte ja immer an eine Hundeschule bzw. eher an einen Trainer, welcher mit uns Einzelstunden vornimmt an Orten, welche wir uns aussuchen. Aber als ich die Preise gesehen habe, ist mir der Atem weggeblieben. 50€ die Stunde und 100€ für die Erstberatung+Trainingsplan.
Mit Hundeschulen haben wir bis jetzt keine guten Erfahrungen gemacht.
Bei der ersten entstand erst das Problem mit der Leinenaggression (Weil er sich da so sehr gelangweilt hat, dass er froh war, wenn ein fremder Hund vorbei kam, welchen er anpöbeln konnte).
Bei der zweiten hatten wir nur einen sehr kurzzeitigen Erfolg, weils kein Training, sondern reine Symphtonbehandlung war und der Hund parieren musste, weil er sonst mit Ketten o.ä. abgeworfen wurde....

Nun trainieren wir nur nach unserem Wissen heraus, was bei der Leinenführigkeit und so gut klappt, aber die wesentlichen Probleme kriegen wir alleine nicht bewältigt.

Dann hat mir vorgestern eine Frau den Tipp mit einem Hundeverein gegeben. Speziell bin ich sehr interessiert an Obedience oder so einer „Basisausbildung“. Beim Obedience lernt der Hund ja auch, andere Hunde/Menschen usw. auszublenden und sich auf seinen Menschen zu konzentrieren, was generell ja Erfolg bringen könnte (oder?). Das Training würde 2-3 Mal die Woche stattfinden. Allerdings sind Vereine ja immer sehr „streng“ bzw. gemeinschaftlich. Ich möchte aber zum Trainieren mit meinem Hund hinkommen und danach nicht noch 2h da sitzen um mich mit den Leuten zu unterhalten. Auch habe ich kein Interesse an irgendwelchen Festen oder Veranstaltungen. Wenn ich das wollen würde, würde ich in einen Umweltverein oder sonst was gehen.
Das Problem beim Verein wäre, dass es nicht so alltagstsuglich ist. Dort soll der Hund ja 1-2h lang „funktionieren“ und sobald der Alltag wieder eintritt (heißt draußen Freilauf und fremde Hunde) -denke ich zumindest- sind alle Probleme wieder da.

Zu was würdet ihr uns raten? Ich möchte im großen und ganzen einen zufriedenen, alltagstauglichen und ausgelasteten Hund (Der Spaß an der Zusammenarbeit mit mir hat). Dafür würde ich natürlich entsprechend viel Zeit investieren.

Hi,

ich würde einen Trainer zu rate ziehen. Die kennen sich gut aus.

Viele Grüße
Katarina1246
 
Hi,

ich würde einen Trainer zu rate ziehen. Die kennen sich gut aus.

Viele Grüße
Katarina1246

das ist nun ein "wenig" zu pauschal.. jeder darf sich hundetrainer nennen, da muß man schon genauer schauen. und da es unendlich viele verschiedene wege gibt mit hunden zu arbeiten sollte man auch darauf achten das die methode der jeweiligen trainer/innen zum hund und zu den eigenen ansprüchen paßt.
 
das ist nun ein "wenig" zu pauschal.. jeder darf sich hundetrainer nennen, da muß man schon genauer schauen. und da es unendlich viele verschiedene wege gibt mit hunden zu arbeiten sollte man auch darauf achten das die methode der jeweiligen trainer/innen zum hund und zu den eigenen ansprüchen paßt.
tet

wobei für mich ein trainer/in, de/die nach einer methode mit allen hunde arbeitet, schon draußen wäre. das kann nicht funktionieren.
 
War ungenau formuliert weil ich mit dem Handy hier ständig rausfliege.
Ich meinte das so wie du es jetzt ausformuliert hast.
Bzw ging es mir hauptsächlich darum diese Pauschale Aussage "Trainer kennen sich aus" zu relativieren..
 
Ich glaube, dir hat auch niemand empfohlen, zu einem zu gehen? :gruebel:
 
Das erklärts. Irgendwie war mir gar nicht aufgefallen, dass sich das an dich richtete.
 
Hallo katharina, erzaehle mal ein bisschen über dich, hast du hunden? Hast du bilder? Du hast dich noch gar nicht vorgestellt und wir sind sehr neugierig.;)

Hi,

hast recht. Ich bin Katarina und bin 43 Jahre alt. Morgen mache ich Bilder von meine Hund und schicke es dir. Wer bist du ?
Viele Grüße
Katarina1246
 
Das Problem mit den Trainern ist - egal ob nun Profis oder im Verein - es sind Menschen. Was bedeutet, es gibt immer diese und jene, fachlich fitte und fachliche Nieten, Haudraufs und Wattebauschwerfer... Da hilft nur genau hingucken, egal für welches Modell man sich entscheidet.

In Bezug auf die Vereine mal ein paar Eindrücke davon, wie das bei uns im Verein läuft:

weils keinen Sinn macht über Jahre hinweg mit 10er-Karten zu trainieren.

Das ginge bei uns gar nicht, und wäre auch verdammt dünnes Eis. Die Zehnerkarten sind dazu da, Interessenten einen unverbindlichen Eindruck zu ermöglichen, und so ist das auch mit den Vorschriften vereinbar. Danach wird es aber schwierig, weil dann die Grenzen zwischen Verein und gewerblichem Angebot verschwimmen. Und für ein gewerbliches Angebot braucht es einen Verantwortlichen mit dem "Elfer". Außerdem gibt es dann Probleme mit der Gemeinnützigkeit. Früher war das einfacher, aber momentan ist das also gar nicht mehr unbedingt möglich.

Hunde in Boxen unterbringen - hm, Boxen haben wir nur noch ein paar alte von früher. Da liegt Brennholz drin, in einem steht der Generator; das einzige, was da nie drin ist, sind Hunde.

Alkohol trinken - ist auf dem Platz verboten.

Nach dem Training noch zusammensitzen - machen wir zumindest in meinen Gruppen (Obedience und Zwerge) auch. Zum einen, weil wir da noch unser Training reflektieren, und zum anderen, weil es auch für die Hunde sinnvoll ist. Dabei können die sich nämlich prima daran gewöhnen, auch wieder zu entspannen und mal Ruhe zu halten. Und das Gelernte kann sich ein wenig setzen. Dabei liegen unsere Hunde übrigens direkt bei uns, jeder natürlich in so einem Abstand zu den anderen wie er es braucht. Was mittlerweile sogar bei meinem Terrorkrümel kein wirklicher Abstand mehr ist, die regelmäßige völlig unaufgeregte Wiederholung macht da eine Menge aus.

Kurz gesagt, man sollte sich vielleicht nicht gleich vom Kopfkino abhalten lassen. Sicher gibt es sie noch, die Vereine nach altem Muster. Aber eben auch ganz andere. Da lohnt es sich, genau hinzuschauen bis man das für sich selbst passende gefunden hat.
 
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