Chronologie: Urteile nach Einführung d. Kampfhunde VO

Satansbraten

7. Februar 2001: Das Oberverwaltungsgericht Hamburg erklärt die neue Hamburger Kampfhundeverordnung als grundgesetz-konform. Die Verknüpfung der Hunderasse bei der Einstufung der Gefährlichkeit («Rasse-Liste») sei zulässig.

9. Februar 2001: Der Bundestag billigt eine härtere Regelung für die Haltung von Kampfhunden, nach der auch private Halter ihre
Sachkenntnisse zur Haltung gefährlicher Tiere nachweisen müssen. Die Einfuhr von Kampfhunden wird unter Strafe gestellt.

29. Mai 2002: Das Oberverwaltungsgericht Schleswig erklärt Teile der Kampfhundeverordnung von Schleswig-Holstein für nichtig. Das Kriterium der Rassezugehörigkeit sei für die Einstufung der Gefährlichkeit eines Hundes ungeeignet.

30. Mai 2001: Teile der Gefahrtierverordnung des Landes Niedersachsen werden vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg für nichtig
erklärt. Sie widersprächen den Grundsätzen der Gleichheit. Bemängelt wird vor allem die pauschale Behandlung von Hunderassen statt
einzelner aggressiver Tiere.

11. Juni 2001: Nach einem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs in Kassel dürfen Gemeinden für Kampfhunde eine stark
erhöhte Hundesteuer verlangen.

12. Juli 2001: Die zwölf Hundearten ausweisende Rasse-Liste der Berliner Kampfhunde-Verordnung wird vom Berliner
Verfassungsgerichtshof als verfassungsgemäß bezeichnet. Maulkorb- und Leinenzwang werden nicht beanstandet.

7. August 2001: Ein elf Jahre altes Mädchen wird in Lutzhorn (Schleswig-Holstein) vom Schäferhund seines Vaters totgebissen.

29. August 2001: Der Verwaltungsgerichtshof Kassel erklärt Teile der Kampfhunde-Verordnung des Landes Hessen für nichtig und hebt
den Maulkorb- und Sterilisierungszwang sowie das Handelsverbot für drei als besonders gefährlich eingestufte Rassen auf.

30. August 2001: Der rheinland-pfälzische Verfassungsgerichtshof billigt - wie zuvor die Verfassungsgerichte von Bayern und Berlin - die Einstufung gefährlicher Hunderassen.

16. Oktober 2001: Zahlreiche Klagen von Kampfhundbesitzern gegen die Hundeverordnung von Baden-Württemberg mit ihren strengen
Reglementierungen werden vom Verwaltungsgerichtshof des Landes abgewiesen.

28. März 2002: Zwei Rottweiler töten in Hornbach (Rheinland-Pfalz) einen sechs Jahren alten Jungen mit Bissen in den Kopf.

3. Juli 2002: Das Bundesverwaltungsgericht erklärt die niedersächsische Kampfhundeverordnung für nichtig.
 
  • 19. April 2024
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schmollinchen
Wir haben jetzt ein neues Thema besprochen „ist es gerecht das Tiere als Sache gelten?“ Aber trotzdem vielen Dank für eure Antworten
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Podifan
Das ist eine sehr moralische Ansicht, die du da vertrittst. Nur leider scheitert sie in der Realität daran, dass das Vermehren von und Handeln mit Hunden nicht strafbar ist, also Vermehrer und Händler nicht - nicht nur nicht hart, sondern gar nicht - bestraft werden. Was bedeutet, dass sie immer...
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malimike
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