Vermieter verbietet Hund..

Chucky2207

hallo ihr lieben, wir sind gerade ein bisschen am verzweifeln..
Mein Freund und ich sind vor 5 Monaten in unsere Wohnung eingezogen. Am Anfang war hier alles ziemlich perfekt, nun sind wir seid längeren schon am gucken wegen einem kleinen Hund den wir uns gerne anschaffen würden.
In unserem Mietvertrag steht, dass Kleintiere erlaubt sind, bei Hunden und Katzen müssten wir uns aber das Einverständnis des Vermieters einholen. Dieses haben wir natürlich selbstverständlich auch versucht.
Am Anfang hatte ich unserem Vermieter telefonisch gefragt wie es aussieht, worauf ich direkt ein nein bekam, da er schlechte Erfahrung gemacht habe. Dieses haben wir so akzeptiert und angefangen im internet uns ein bisschen zu informieren ob das alles so rechtens ist, dass er uns praktisch grundlos den Hund verbietet. Da habe ich dann immer mehr gelesen, dass der Vermieter triftige Gründe haben muss um uns einen Hund zu verbieten.
Daraufhin haben wir einen Brief aufgesetzt, wo wir nochmal betonten das es so nicht ganz in Ordnung ist wie er es handhabt. Allerdings haben wir auf diesen Brief keinerlei Rückmeldung bekommen, weshalb ich ihn heute angerufen habe und gefragt habe ob der Brief ankam. Dieses beantwortete er mit ja und meinte nur das wir ja schon einmal drüber gesprochen hatten und bei dieser Meinung bleibt er auch, wenn es mir nicht passen würde müsste man das Mietverhältnis auflösen.
Mich macht die ganze Sache ziemlich sauer um ehrlich zu sein. Wir haben hier in diese Wohnung sehr viel Geld rein gesteckt, viele Sachen gemacht wo der Vermieter für zuständig gewesen wäre und dann kommt so eine, meiner Meinung nach, auch ziemlich freche Antwort.
Die Nachbarn wurden natürlich auch schon gefragt ob es sie für ok wäre wenn ein Hund einzieht und da kamen nur positive Rückmeldungen.
Ich selbst bin mit Hunden gross geworden und kann mir auch nicht vorstellen keinen eigenen Hund zu haben..
Nun eine Frage an euch: Habt ihr noch Ideen was man machen kann?
Über schnelle antworten bin ich sehr dankbar ☺️
 
  • 23. April 2024
  • #Anzeige
Hi Chucky2207 ... hast du hier schon mal geguckt?
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Darüber haben wir auch schon nachgedacht.
Allerdings möchte ich auch nicht unbedingt vor Gericht ziehen.
Meinst du der Mietverein kann einem da schon ein wenig weiter helfen?
 
Ja, klar. Sie können mit der Rechtslage, die euch ja inzwischen bekannt ist, argumentieren. Das ist ja erst mal weit weg vom zivilrechtlichen Rechtsstreit.
 
Hm... Wenn ein Vermieter sagt, er habe mit Hundehaltung in seiner Wohnung schon schlechte Erfahrungen gemacht und er möchte das deshalb nicht mehr, sollte man das eigentlich so akzeptieren, finde ich. Es ist SEINE Wohnung, sein Eigentum.

Zumal im Mietvertrag eine Hundehaltung nicht ausdrücklich erlaubt und offenbar auch im Vorfeld nicht abgesprochen war, wenn ich das richtig verstehe.

Ich war selbst lange Jahre Mieterin UND immer Hundebesitzerin. Ich weiß, wie schwierig es ist, eine Wohnung zu finden, wo auch der Hund willkommen ist. Und ich hatte teilweise aus genau diesem Grund Wohnungen, die man eigentlich heutzutage niemandem mehr anbieten dürfte - und für die Bruchbuden habe ich teilweise fette Mieten gezahlt... Da darf ich gar nicht mehr
drüber nachdenken.

Aber, wie gesagt, Mieter UND Hundehalter zu sein ist nicht (überall) einfach.
Deshalb würde ich mir - so ärgerlich das jetzt sein mag, nachdem ihr die Wohnung renoviert und erst kürzlich eingerichtet habt - eine entsprechende Wohnung suchen, oder überlegen, ob es andere Möglichkeiten gibt ("Haus-WG" mit Verwandten oder Freunden - oder Eigentum z. B....).

Den Vermieter mit rechtlichen "Möglichkeiten" zu "zwingen" versuchen, würde ich nicht. Das schafft, selbst wenn es am Ende klappen würde, nur Ärger und ein unangenehmes Verhältnis. Und darauf hätte ich absolut keinen Bock.
 
Und ich befürchte, do stur, wie er sich zu stellen scheint, wird es ohne rechtliche Mittel nicht gehen

Hast du ihm in dem Brief geschrieben, dass du schon mit allen anderen Bewohnern im Haus gesprochen hast?
 
Hm... Wenn ein Vermieter sagt, er habe mit Hundehaltung in seiner Wohnung schon schlechte Erfahrungen gemacht und er möchte das deshalb nicht mehr, sollte man das eigentlich so akzeptieren, finde ich. Es ist SEINE Wohnung, sein Eigentum.

Den Vermieter mit rechtlichen "Möglichkeiten" zu "zwingen" versuchen, würde ich nicht. Das schafft, selbst wenn es am Ende klappen würde, nur Ärger und ein unangenehmes Verhältnis. Und darauf hätte ich absolut keinen Bock.
Dem kann ich mich nur anschließen. MM nach hättet Ihr vor der Unterschrift des Mietvertrages klären sollen, ob ein Hund event. später erlaubt ist. Du hast ja erwähnt, dass Du Dir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen kannst, es also wohl damals schon geahnt, event. später einen Hund aufzunehmen. Ich würde sagen, das ist ziemlich dumm gelaufen. In meiner Familie haben wir auch einige Wohnungen, die wir vermieten. Wenn mir ein Mieter drohen würde, wäre ich davon not amused.
 
ME ist die Einverständniserklärung ein legaler Schachzug des Vermieters Hundehaltung auszuschließen. Er muss dann eine Begründung finden, aber das wird er schon.

Mit Hund eine Wohnung zu finden, ist schwer. Wenn wir inserieren, steht im Inserat, dass Hundehaltung nach Test auf Verträglichkeit mit bereits vorhandenen Hunden möglich ist.

In der Regel setzen wir das Inserat nach 4 Stunden in den Wartemodus.
 
Ich würde mir eine andere Wohnung, Haus etc. Suchen.
Denn selbst wenn ihr es hinbekommt den Vermieter, mit welchen Mittel auch immer, zu zwingen, wird der mit Sicherheit nicht still sitzen und sagen „Ja ist jetzt halt so“. Das Verhältnis wird ziemlich angespannt sein und wenn ihr Pech habt versucht er euch raus zu ekeln o.ä.
Ich denke nicht das er es so hinnehmen wird, denn schließlich ist es ja auch sein Eigentum um das es sich handelt und wenn er, aus welchen Gründen auch immer, keine Hunde in seinem Haus will, dann ist das meiner Meinung nach sein gutes Recht.

Wenn ich mir angucke wie einige ehemalige Mieter hier im Haus die Wohnungen hinterlassen haben, welche Schäden entstanden sind, dann würde ich mir auch 3 mal überlegen ob ich Mieter, zudem noch ziemlich junge, mit Hund nehmen würde. Und das, obwohl ich selbst Hunde halte.
Und wenn mir auch noch Mieter drohen würden, dann wäre bei mir schon vorbei mit freundlich.

Klingt zwar wirklich nicht nett, aber es ist nunmal so dass diese Erfahrungen gemacht wurden.
Es ist schwer mit Hund eine Wohnung zu finden, in der Stadt noch mehr als auf dem Land. Aber man muss sich auch in die Lage des Vermieters versetzten.
 
Würde gerne mal klar stellen hier, dass ich dem Vermieter in keiner Weise gedroht oder ähnliches habe.
 
Der Versuch, über den Mieterbund den Sachverhalt zu klären, ist m.E. weder eine Drohung noch der Versuch, den Vermieter unter Druck zu setzen.
Man kann eine gütliche Einigung doch zumindest versuchen.
 
Würde gerne mal klar stellen hier, dass ich dem Vermieter in keiner Weise gedroht oder ähnliches habe.
Schon klar, aber würdest du z. B. den Mieterbund einschalten, würde der Vermieter dies vermutlich zumindest als "Druckmittel" empfinden. Ich denke, das war gemeint.
 
Probieren kann man das.

Aber das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter ist angeknackst.

Das ist egal, wenn es sich um eine größere Gesellschaft handelt, aber bei eher privaten Vermietern find ich das wenig förderlich.

Edit: wir haben lange Zeit mit unseren Mietern im gleichen Haus gewohnt. Da ist ein entspanntes Verhältnis für beide Seiten Gold wert.
 
In meinen Augen macht der Vermieter es sich nur ziemlich einfach. Dies war leider von Anfang an schon so.
Hätte er eine plausible erklären dafür das er keine Hunde im Haus haben möchte, wäre es was völlig anderes.
Aber aus reiner Erfahrung 'nein' zu sagen, finde ich wie gesagt sehr einfach gemacht.
Wenn es darum gehen würde, würden die ganzen Genossenschaften es ja nicht mehr erlauben, hunde zu halten.
 
Ja , sehe ich auch so wie u.a. .@matty ,- eine Beratung würde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen.

Meines Wissens ist das Mietrecht ohnehin vor einiger Zeit zu Gunsten der Tierhalter nachgebessert worden.

Was für einen Hund möchtet Ihr euch denn zulegen?
 
Ein privater Vermieter ist aber nicht mit einer Genossenschaft zu vergleichen.
Er hat evtl. für das Haus all sein Erspartes investiert, einen oder mehrere Kredite aufgenommen. Für ihn hat das ganze eine komplett andere Intensität.
 
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