Urlaub mit Hund in Dänemark 13Hunderassen dürfen nicht einreisen

bxjunkie

Bordeauxdoggen Flüsterin®
15 Jahre Mitglied
Mich würden die da ohnehin nie sehen..weder mit noch ohne Hund...völlig egal wie schön es da ist, wenn ich immer Angst haben müßte ob ich wieder mit Hund nach Hause komme, never.



13 Hunderassen dürfen nicht nach Dänemark einreisen – es droht sogar Einschläferung!

Strenge Regeln für Einreise nach Dänemark: Was Hundebesitzer beachten müssen
Hundebesitzer müssen vor der Einreise nach Dänemark für ihre Vierbeiner einen vom Tierarzt ausgefertigten EU-Heimtierausweis haben, der bestätigt, dass eine Impfung oder Nachimpfung gegen Tollwut vorgenommen wurde. Darüber informiert das Reiseportal VisitDenmark. Die letzte Impfung soll dabei nicht älter als sein als das Einsetzen des Chips oder eine Tätowierung, welche den Hund kennzeichnet. Außerdem muss eine Tollwut-Impfung mindestens drei Wochen vor der Einreise durchgeführt worden sein.

In einer anderen Angelegenheit ist Dänemark sogar noch strenger als viele andere Länder. Insgesamt 13 Hunderassen werden von unserem nördlichen Nachbarn als besonders gefährlich eingestuft, weshalb ihre Einfuhr, Haltung oder Zucht verboten ist. Folgende Rassen sind betroffen:

Pitbull Terrier
Tosa Inu
Amerikanischer Staffordshire Terrier
Fila Brasileiro
Dogo Argentino
Amerikanische Bulldogge
Boerboel
Kangal
Zentralasiatischer Ovtcharka
Kaukasischer Ovtcharka
Südrussischer Ovtcharka
Tornjak
Sarplaninac

Wer verbotenerweise mit einem Hund einer dieser Rassen nach Dänemark reist, muss laut VisitDenmark mit einem Bußgeld oder einer Haftstrafe rechnen. Die örtliche Polizei ist obendrein befugt, das Tier einzuschläfern. Auch Kreuzungen der betreffenden Hunderassen sind demnach nicht in Dänemark erlaubt. Es liegt in der Verantwortung des Halters, die Rasse oder den Typ des Hundes sowie den Anschaffungszeitpunkt zu dokumentieren.

Das ist zudem wichtig, wenn es sich um eine Rasse handelt, die den oben genannten nur ähnlich sieht, wie das Ferienhaus-Portal Esmark informiert. So besteht zum Beispiel Verwechslungsgefahr mit Hunderassen wie dem Anatolischen Hirtenhund, der Bordeauxdogge oder einem Staffordshire Bullterrier. Besitzer solcher Hunde wird geraten, die entsprechenden Dokumente zur Hand zu haben, welche die Rassenzugehörigkeit des Hundes belegen.
 
  • 28. Februar 2024
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Hi bxjunkie ... hast du hier schon mal geguckt?
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  • 28. Februar 2024
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

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So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

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LG Meike mit Benny
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Nie und nimmer würd ich Urlaub in Dänemark machen. Egal, ob mit oder ohne Hund.
Ich auch nicht wie ich oben schrieb...das sie Welpen haben töten lassen nur weil die 2 Tage nach diesem unerträglichen Gesetz zur Welt kamen, werde ich wohl nie verzeihen. Ich kann auch nicht verstehen das es immer noch Leute gibt die davon nichts wissen wollen und dort fröhlich mit Hund Urlaub machen. Man muss sich nur mal die Kommentare unter diversen Ferienhaus Inseraten auf Facebook durchlesen, da kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
 
Ich auch nicht wie ich oben schrieb...das sie Welpen haben töten lassen nur weil die 2 Tage nach diesem unerträglichen Gesetz zur Welt kamen, werde ich wohl nie verzeihen. Ich kann auch nicht verstehen das es immer noch Leute gibt die davon nichts wissen wollen und dort fröhlich mit Hund Urlaub machen. Man muss sich nur mal die Kommentare unter diversen Ferienhaus Inseraten auf Facebook durchlesen, da kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
Bei den Camping Gruppen ebenso. "Ich war schon immer da, nie was passiert." Ja nu, wenns dumm läuft, läufts dumm und dann hat der Hund Pech..... gilt ja nicht nur für die aufgeführten Rassen. Das kann ja jedem drohen. Wenn jemals diese Richtung, dann geht der Kofferraum nie auf in diesem Land, nur durchfahren.
 
  • 28. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Auch wenn man es darf ,die Durchreise durch Dänemark würde mir schon Magenschmerzen bereiten.
 
Wenn man darüber aufklären will oder hinweist, dass bei einem Beißvorfall auch "normale Rassen" von einer Einschläferung bedroht sind, wird man in facebook-Diskussionen meist noch beleidigt.
Ich verstehe es nicht, die Gefahr ist real. Vielleicht ist sie nicht groß, aber sie ist da.

Leider liebt mein Freund Dänemark und ist immer wieder traurig, dass Nougat nicht hin darf.

Mein Albtraum wäre ja, dass Nougat im Urlaub nahe der dänischen Grenze auf deutschem Boden entläuft und dann die Grenze passiert.
 
Wir waren auch regelmäßig dort, jahrelang, wir haben DK auch geliebt. Tja. Danach haben wir andere schöne Urlaubsziele entdeckt.
 
Ich kenne jede Menge Hundebesitzer die dort jedes Jahr Urlaub machen und auch weiterhin fahren. Probleme hatten sie nie.
 
Na ja, was heißt Glück. Es gibt ja doch reichlich Hunde, die ihr Lebtag keine Beißerei haben. Deren Risiko, in DK gekillt zu werden, ist entsprechend überschaubar. Dass ich nicht mehr nach DK fahre, hat mehr mit Boykott zu tun als mit Sorge um meine Hunde.
 
Es gibt ja doch reichlich Hunde, die ihr Lebtag keine Beißerei haben.
Die Beißerei muss nicht einmal von deinem Hund ausgehen, wenn der Dorfpolizist dann sagt das deiner eingeschläfert gehört war es das dann..also doch die hatten Glück.
 
Inzwischen ist es ja nicht mehr so, dass der Dorfpolizist Gott ist, sondern man kann Einspruch einlegen, und dann wird dein Hund auf Gefährlichkeit getestet, wenn ich das richtig im Kopf habe.
Davon ab meinte ich mit "keine Beißerei haben" keine Beißerei haben. Also nicht nicht anfangen, sondern nicht haben. Also auch keinen Dorfpolizisten.
 
Ein Hund, wenn ich mich Recht entsinne, wurde seinen Besitzern weggenommen und eingeschläfert, weil er zugeschnappt hat, als jemand ihm an einer Ampel auf die Pfote getreten hat. Der Gebissene war Bluter und musste wegen dem Biss im Krankenhaus behandelt werden. Das reichte, um den kleinen Hund als gefährlich einzustufen und ihn einzuziehen.
 


Der Hund bleibt bis die endgültige Entscheidung getroffen wurde nicht bei seinem Besitzer!
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Inzwischen ist es ja nicht mehr so, dass der Dorfpolizist Gott ist, sondern man kann Einspruch einlegen, und dann wird dein Hund auf Gefährlichkeit getestet, wenn ich das richtig im Kopf habe.
Davon ab meinte ich mit "keine Beißerei haben" keine Beißerei haben. Also nicht nicht anfangen, sondern nicht haben. Also auch keinen Dorfpolizisten.
NEU ist, dass der Hundebesitzer eines beschlagnahmten Hundes einen Gutachter bestellen kann. Dieser führt dann einen Wesenstest durch. Allerdings muss sich die Polizei in ihrem Urteil nicht nach diesem Gutachten richten. Was sie auch bereits bewiesen hat, denn Nala (sie hat ihre damals 4 Wochen alten Welpen gegen einen anderen Hund verteidigt, der leider aufgrund des Bisses verstorben ist – Nala war ein großer Hund, der andere ein sehr kleiner Hund) wurde zum Tode verurteilt. Für Nala wurden 2 Gutachten erstellt, die unabhängig voneinander zum Ergebnis hatten, dass Nala NICHT getötet werden muss. Nala wurde von der Polizei dennoch zum Tode verurteilt und eingeschläfert [ ].

Weiterhin NEU ist, dass der Hundebesitzer eines beschlagnahmten Hundes vor Gericht gehen kann (was sehr viel Geld kostet!), um einen Richter urteilen zu lassen. Wie bei jedem Fall vor Gericht kann dieser gewonnen oder verloren werden. Bis man einen Gerichtstermin erhält, kann es bis zu einem Jahr und länger dauern. Der Prozess selbst ebenfalls. Solange muss der Hund in Beschlagnahmung (in einem sog. „Internat“) – meist unter erbärmlichen Umständen – bleiben ( siehe z.B. den Fall Chico [ ] ).

Was auch NEU ist, ist, dass streunende Hunde nicht mehr erschossen werden dürfen. Die Geschichte von Balto zeigt aber leider, dass sich nicht jeder daran hält [ ]. Übersetzung auf unserer deutschen Fair-Dog-Seite [ ] am 04. Juni 2016.
Und dieses Hundegesetz gilt auch für Touristen. Es ist ein Gesetz wie jedes andere auch und muss wie jedes andere Gesetz auch von jedem befolgt werden oder man muss mit den gesetzlich bestimmten Folgen rechnen.

Worauf muss man achten:​

Genau hierin liegt das eigentliche Problem. Da die Polizei nach Gutdünken urteilt, ist grundsätzlich jeder Hund in Bezug auf die Rasseproblematik gefährdet (siehe Bild in Anhang „Unterschied Hunderassen“).
Allerdings sollte man es tunlichst vermeiden, einen in DK gelisteten Hund (oder einen Mix daraus), der NACH dem 17.03.2010 geboren ist, mit nach DK zu nehmen. Die Polizei hat das Recht, diese Hunde zu beschlagnahmen und zum Tode zu verurteilen.

 
Genau das ist das dramatische, es muss sich nicht an die Empfehlung von Experten gehalten werden. Das ist eine Scheinsicherheit.

Hab ich eigentlich erzählt, dass mein Ex mal die letzte Ausfahrt vor der dänischen Grenze verpasst hat? Wir waren mit Thilo unterwegs und er meinte es würde schon nichts passieren. Ich habe ihn angebrüllt sofort rechts ran zu fahren damit ich mit Thilo vorher aussteigen kann, was ich dann auch gemacht habe. Er hat dann die Grenze ohne uns passiert und hat uns später wieder eingesammelt.
 
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