Unterschiede Jagdhunde

  • matty
Um noch mal zum Thema zu kommen, es macht schon einen Unterschied, ob es ein Jagdhund ist, in dessen Genen das wirkliche Jagen das Wichtigste im Leben dieser Hunde sein sollte oder einer, der eher Pseudojäger ist, der dem Wild einfach mal hinterher tobt, weil es ihm Spaß macht. Sieht für die Halter auch oft so aus, als sei Jagen ihr ein und alles.
Diese ersten Hunde bekommt man nach meinen Erfahrungen nicht immer dazu, dass der Rückruf sie sicher vom Jagen abhält. Manche waren mehrmals zum Antijagdseminar bei verschiedenen Trainern, aber der Hund knallt sich, sofern er bereits durchgestartet und im Jagdmodus ist, trotzdem nicht sofort auf den Boden.
Diesen Hundehalter bleibt dann letztlich oft nur die Schleppleine.

Den Rückruf unentwegt üben das können und tun wir schon, aber direkt am Wild dazu gibt es nicht so viele Gelegenheiten.

Ich sehe allerdings sehr oft mal, dass Hunde zurückgeufen werden und sie schauen sich erst mal um, wer oder was denn der Anlass für den Ruf des Hundhalters sein könnte. Zumindest denen gibt es sicher Luft nach oben beim Üben. ;)
 
  • SaSa22
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Hi matty :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • toubab
Ich finde das überhaupt nicht anstrengend.
Ganz im Gegenteil, ich gehe doch mit meinem Hund Gassi, also gilt meine Aufmerksamkeit ihm, auch wenn er mal düst oder buddeln geht, oder wir machen zusammen irgendwas.
HH's, die nur zusamnen quasseln, auf ihren Handy's daddeln, oder, am schlimmsten, mit Kopfhörern Musik hören und ihren/ihre Hund/e einfach "machen lassen" hab ich bis in die Steinzeit gefressen... :arghh:
Wofür brauchen die überhaupt einen Hund... :nee:
mit zwei jaeger die bei bedarf killen würden, ja, das finde ich anstengend, immer die hunden unter appel zu haben.

und danke fürs kompliment, ich hatte weder handy, noch kopfhörer, noch habe ich meine hunden einfach machen lassen, sie dürften nicht von die wege, mussten sofort ins fuss bei egal welchem gegen verkehr. 2 mal die woche hundeschule, und der pudel noch zusaetzlich ins agility.
In meine gegenwart ist nie was passiert, und nochmals, ich finde das anstrengend.
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • snowflake
Ich sehe allerdings sehr oft mal, dass Hunde zurückgeufen werden und sie schauen sich erst mal um, wer oder was denn der Anlass für den Ruf des Hundhalters sein könnte. Zumindest denen gibt es sicher Luft nach oben beim Üben. ;)
:tuedelue:
 
  • lektoratte
Ich wollte übrigens nie behaupten, dass der Spacko „super abrufbar“ war… :sarkasmus:

Den fehlten ja zuweilen die Bremsen im Hirn.

Und wenn er dann loslegte, ging das schneller als er selber denken konnte.
Ob da noch einer die Leine festhielt, dann umgerissen und mitgeschleift wurde, oder ob er selbst gerade mit allen vier Füßen in der Luft hing, war irrelevant.

Ich wollte nur darauf hinaus, dass es sogar da noch Unterschiede gab, je nach Situation - nämlich je nachdem, ob ich dazu kam, vor Auslösen dieser Lawine den „Fuß in die Tür zu kriegen“ und den Hund massiv zu Deckeln (bzw. später dann auch nur zu rufen) - oder eben nicht.

Wenn nicht, war es halt zu spät.

Oder um mal den kfH zu nehmen:

Ich weiß- zufällig - das aus dem Wasser aufflatternde, schnatternde Enten tatsächlich sowas wie Jagdtrieb triggern - wenn auch nicht genug, um ins Wasser zu sprinten… :p

Und direkt aus dem Busch nebenan durchstartende Rehböcke wie auch alles andere tun das nicht.

Fazit: bei Enten auf Wasser ist der Hund an der Leine, bei Enten auf Wiese im Fuß.

Aber überall, wo keine Enten sind, bin ich aufmerksam, aber ich mache mir wenig Sorgen.
 
  • SaSa22
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  • AnneAusE
Nun. Sie ist also NICHT super abrufbar, sondern sie kommt nur wenn grade nichts ist.
Riskantes Ding sich darauf zu verlassen.
Bei Wild, das sich um die 20 Meter entfernt oder weiter weg befindet, ist sie definitiv zuverlässig abrufbar. Das hatten wir schon.

Wild direkt vor der Nase ist einfach noch nie vorgekommen. Weder mit noch ohne Hund. Deshalb schrieb ich, dass es gut sein KANN, dass da die Instinkte durchkommen und sie erstmal - sprich für ein paar Meter - nicht abrufbar ist. Kann natürlich auch sein, dass sie auch dann sofort abrufbar ist. Weiß ich nicht, aber da ich ohnehin noch nie so nah an Wild dran war, darf sie außerhalb der Brut- und Setzzeit natürlich frei laufen.

Dass einer meiner Hunde Wild gejagt hat, ist mir noch nie passiert.
 
  • Candavio
mit zwei jaeger die bei bedarf killen würden, ja, das finde ich anstengend, immer die hunden unter appel zu haben.

und danke fürs kompliment, ich hatte weder handy, noch kopfhörer, noch habe ich meine hunden einfach machen lassen, sie dürften nicht von die wege, mussten sofort ins fuss bei egal welchem gegen verkehr. 2 mal die woche hundeschule, und der pudel noch zusaetzlich ins agility.
In meine gegenwart ist nie was passiert, und nochmals, ich finde das anstrengend.
Mein Gott, Lisbeth, dich hab ich damit doch garnicht gemeint...
Das du sowas nicht machst, ist ja wohl klar, sonst kämest du mit deiner momentanen Meute wohl kaum so toll klar.
Aber geh mal hier Gassi, bevorzugt am WE und jetzt in der C.-Zeit besonders.
Da kriegst du echt die Krise, Hundi macht sein Ding, egal wie andere Leute das finden, weil "der tut ja nix", auch wenn er geduckt, mit Bürste und fixierend auf dich zu schleicht...
Während Herrchen und/oder Frauchen derweilen völlig in ein wichtiges Gespräch vertieft sind oder ein ultra-wichtiges Telefonat führen, träumend der Musik aus ihren wahlweise Kopfhörern oder Earbuds lauschen, oder so ins Daddeln vertieft sind, das sie dich mit gesenktem Haupt fast noch über den Haufen rennen... :nee:
 
  • toubab
@Candavio

Bei mir ist ein hundenspatziergang, das was es sagt: spatziergang, sie kamen auch 1x am tag am fahrrad, übungen und training, sind für mich etwas anders. Das kann unterwegs auch jeweils kurz gemacht werden, aber der hauptteil fand im verein statt. Im sommer machten wir fast jedes wochenende militairies an verschiedene orte.

Den spatziergang sollte entspannt sein, und hat für mich nichts damit zu tun das ich “was mit dem hund mache”. Das entspannte faellt mit jaeger ins wasser.
 
  • Crabat
sie kamen auch 1x am tag am fahrrad, übungen und training, sind für mich etwas anders. Das kann unterwegs auch jeweils kurz gemacht werden
Ist hier auch so. Und ich gehe auch spazieren. Manchmal auch mit Stöpseln in den Ohren :D
Ist auch gar kein Thema, wenn man nicht 100 Jahre vorausgucken muß :albern:
 
  • tessa
Wie oft springt einem Hund ein Reh vor die Nase?
(Nicht jeder wohnt so, dass ihm die Rehe sogar in den Garten spazieren. ;) )

Täglich. Auf jedem (!) Spaziergang. Es gibt tatsächlich nur ganz wenige Gassigänge, auf denen ich kein(e) Reh(e) sehe, und wenn ich die sehe, sehen die Galgos die erst recht.
Wir haben hier so unfassbar viel Wild, besonders Rehe und Damwild. Die sind überhaupt nicht scheu und nicht im Wald, wir haben hier kaum Wald, die stehen und rennen einfach so offen in der freien Fläche rum, gut sichtbar...

Erst gestern kurz zum Ferienhaus gefahren, mittags, strahlender Sonnenschein... 19 Rehe links und rechts der Straße gesehen auf knapp 10 km Strecke, in kleinen Gruppen von 2 bis 6 Tieren... alle paar Meter...

Gruß
tessa
 
  • tessa
Ich sehe da große Unterschiede von Jagdhund zu Jagdhund. Ich kenne z.B. Cockerspaniel (Stöberhunde) die sind super ableinbar und super abzurufen, weil sie echt viel Will to please haben und eigentlich an der Jagd selbst wenig Interesse, eher am herumstöbern.
Ich kenne Pointer und Setter, da ist der Freilauf auch kein Thema, denn diese Hunde zeigen bei Wildsichtung an, die bleiben einfach stocksteif stehen, so dass man sie aus der Position ganz gemütlich und in Ruhe abrufen kann. Das ist bei den meisten sogar angeboren und nicht trainiert. Also das Vorstehen.

Bei Hunden wie Drahthaar, Weimaraner, Viszla etc., da kann man auch viel über Gehorsam machen, die sind auf Zusammenarbeit aus und haben zwar mitunter Sturschädel, aber durchaus Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Unterordnungsbereitschaft. Ich sehe da viele Gemeinsamkeiten mit meinen seligen Dobis.

Diese fehlt bei Windigen leider fast völlig. Zwar sind Windige, ich spreche jetzt hier mal von Galgos, sehr leicht zu beeindrucken und im Grunde sehr führig, Leinenführigkeit ist ja fast nie ein Thema und sie sind zumindest intelligent genug, dass sie lernen: Leine dran = Jagen geht nicht = brauch ich mich erst gar nicht aufregen, Stehen und Glotzen reicht... aber genau diese Hunde, die wie eine Feder neben einem her schweben und angesichts rennender Rehe einfach nur aufmerksam glotzend rumstehen... genau diese Hunde sind ohne Leine schneller weg und hinterm Reh her, als man Luft holen kann zum "Hier" brüllen. Wenn das Reh rennt, rennt der Hund und wenn der Hund rennt, stoppt den nix, der hört und sieht nix, der ist wie ferngesteuert, solange die Beute rennt.

Das ist auch irgendwie nicht zu üben... denn mit Leine - auch mit Schleppleine etc., reagiert der Hund nicht oder nur wenig. Ohne Leine hätte man keine Chance, den Hund vom Jagen abzuhalten. Wie übt man da also? Tacker dran und Hund grillen, sobald er los sprintet?

Mit Terriern und Teckeln habe ich keine Erfahrungen und keine Berührungspunkte, da kann ich nicht viel zu sagen.

Gruß
tessa
 
  • Crabat
Täglich. Auf jedem (!) Spaziergang. Es gibt tatsächlich nur ganz wenige Gassigänge, auf denen ich kein(e) Reh(e) sehe, und wenn ich die sehe, sehen die Galgos die erst recht.
Wir haben hier so unfassbar viel Wild, besonders Rehe und Damwild. Die sind überhaupt nicht scheu und nicht im Wald, wir haben hier kaum Wald, die stehen und rennen einfach so offen in der freien Fläche rum, gut sichtbar...

Erst gestern kurz zum Ferienhaus gefahren, mittags, strahlender Sonnenschein... 19 Rehe links und rechts der Straße gesehen auf knapp 10 km Strecke, in kleinen Gruppen von 2 bis 6 Tieren... alle paar Meter...

Gruß
tessa
Glaube das ist in ganz NDS so.
Am Anfang dachte ich das ist ein Alptraum. Aber uns hat es enorm weitergebracht. :)
 
  • Crabat
Aus Erfahrung mit Djt und Foxterrier kann ich nur sagen:ganz normal ableinbar.
Natürlich müssen sie trainiert werden, aber bei diesen Rassen hat man das ja auch sofort auf der To do Liste.
Weg waren immer die Hunde, an die keiner gedacht hat. :lol:
 
  • tessa
Glaube das ist in ganz NDS so.
Am Anfang dachte ich das ist ein Alptraum. Aber uns hat es enorm weitergebracht. :)
Beim Gassigehen stören die mich nicht, meine Hunde sind ja angeleint. Aber wegen der Rehdichte (und der Dichte an anderem jagdbaren Wild) ist ein Freilauf der Galgos absolut undenkbar.

Gruß
tessa
 
  • DobiFraulein
Ich dachte ja auch, ich könnte das hier nicht zuverlässig trainieren, weil hier zu wenig Wild ist.
Aber als neulich nach 15 Jahren Hundehaltung das Wildschwein zu einer Uhrzeit, zu der ich niemals mit gerechnet an einem Ort an dem ich nicht mit gerechnet hätte vor uns auftauchte, war sie tatsächlich abrufbar.
Offensichtlich war die Arbeit der letzten Jahre nicht ganz umsonst und ein wieder entdeckter Funke Instinktsicherheit spielte wahrscheinlich auch mit rein

Trotzdem bin ich nach wie vor sehr vorsichtig, wo ich ableine und lasse lieber einmal zu viel die Leine dran
 
  • lektoratte
war sind Windige, ich spreche jetzt hier mal von Galgos, sehr leicht zu beeindrucken und im Grunde sehr führig, Leinenführigkeit ist ja fast nie ein Thema und sie sind zumindest intelligent genug, dass sie lernen: Leine dran = Jagen geht nicht = brauch ich mich erst gar nicht aufregen, Stehen und Glotzen reicht... aber genau diese Hunde, die wie eine Feder neben einem her schweben und angesichts rennender Rehe einfach nur aufmerksam glotzend rumstehen... genau diese Hunde sind ohne Leine schneller weg und hinterm Reh her, als man Luft holen kann zum "Hier" brüllen. Wenn das Reh rennt, rennt der Hund und wenn der Hund rennt, stoppt den nix, der hört und sieht nix, der ist wie ferngesteuert, solange die Beute rennt.

Und das ist der Unterschied zum Dober-Knalltüten-Erbsenhirn... der ist am Anfang (und später dann eben nur noch in den "Hase springt Hund ins Gesicht"-Situationen) halt gerannt, ob da ne Leine mit Person dran war, oder nicht. Irgendwo im Hirn machte es "Bing", und die Erbse kullerte auf's Feld "Rennen" und dann wurde gerannt. :kp:

Okay - wenn noch jemand fluchend hintehergeschleift wurde, etwas schwergängig, aber das stört keinen gro... - ahem... also, damit das stört, müsste man es ja bemerken. :p

Aber es hat mich auch einige Male von den Füßen geholt und mit beim Aufprall die Flexileine aus der Hand geschlagen und dann war der Hund eben weg.

Der Dober war übrigens auch noch ne ganze Weile ferngesteuert, wenn die Beute eigentlich schon längst weg war. Der sah ja auf der einen Seite nachher fast nichts mehr - irgendwann - immer in solchen Situationen, nur mal früher, mal später - rannte der Hase nach links und der Dobermann rannte nach rechts. Und rannte. Und rannte. UNd rannte... und merke dann irgendwann mit dezenter Verspätung, dass der Hase weg war. Und ich auch.

(Ein einziges Mal ist es passiert, dass der Hase nen großen Bogen machte und auf einmal wieder in sein Blickfeld geriet... :rolleyes: Da hat es dann etwas länger gedauert.)

Und dann war's doof, weil er dann anfing, zu suchen. Und weil er weder gut sehen noch richtungshören konnte, lief er dann, wenn ich uihn rief, irgendwie in eine recht beliebige Richtung, und wenn ich da nicht war, rannte er immer schneller, weil irgendwo musste ich doch sein? Schließlich rief ich ihn doch auch die ganze Zeit? :crazy:

Da half dann nur ein gebrülltes "Sitz", und das machte er dann tatsächlich auch und ich konnte ihn einsammeln.

Ich war dann üblicherweise etwas kreuzlahm und außer Atem und er hocherfreut, mich wiederzusehen.
 
  • Spicy
Ui danke für die zahlreichen Antworten :) Kamen ja doch noch ein paar Erfahrungen zusammen^^

Dass so ziemlich jeder Hund auch ein Jäger ist (oder sein kann) ist ja klar. Auch dass nix über Aufmerksamkeit und einen guten Grundgehorsam geht.

Diego war einmal in jungen Jahren im Wald hetzen, so richtig mit diesen Spurlauten (heißt das so?) :( Da war ich wohl etwas zu sicher, weil es vorher lange Zeit nie Probleme gab. Ich dachte ja jetzt ist vorbei mit Ableinbarkeit, aber zum Glück war dem nicht so. Der einzig schlimme Zwischenfall danach, war beim Spielen mit einem anderen Hund. Die waren am Toben und gar nicht weit weg, als keine zwei Meter von ihnen entfernt ein Karnickel losrannte. So schnell konnte ich gar nicht schreien, da hatte er es schon im Maul :( und war ganz irritiert warum ich so wenig amused war. Das tat mir auch mega leid für das Kaninchen :( aber in dem Moment hätte wahrscheinlich auch ne Schlepp nix genützt. Zum Glück blieb er weiterhin von Wild abrufbar, hatte ich auch da ja erst bezweifelt.

Ja ein Hund bleibt nunmal ein Hund.
 
  • snowflake
Zwar sind Windige, ich spreche jetzt hier mal von Galgos, sehr leicht zu beeindrucken und im Grunde sehr führig, Leinenführigkeit ist ja fast nie ein Thema und sie sind zumindest intelligent genug, dass sie lernen: Leine dran = Jagen geht nicht = brauch ich mich erst gar nicht aufregen, Stehen und Glotzen reicht... aber genau diese Hunde, die wie eine Feder neben einem her schweben und angesichts rennender Rehe einfach nur aufmerksam glotzend rumstehen... genau diese Hunde sind ohne Leine schneller weg und hinterm Reh her, als man Luft holen kann zum "Hier" brüllen. Wenn das Reh rennt, rennt der Hund und wenn der Hund rennt, stoppt den nix, der hört und sieht nix, der ist wie ferngesteuert, solange die Beute rennt.

Das ist auch irgendwie nicht zu üben... denn mit Leine - auch mit Schleppleine etc., reagiert der Hund nicht oder nur wenig. Ohne Leine hätte man keine Chance, den Hund vom Jagen abzuhalten. Wie übt man da also? Tacker dran und Hund grillen, sobald er los sprintet?
Danke. Genau so war das auch bei Alex.
Ein Mal Schleppleinentraining, Alex rannte in die Leine und holte mich von den Füßen, und die Schlepp war verbrannt. Machte ich die dran, trottete Alex mit hängendem Kopf bei Fuß. Ich ließ das dann sein.
An der Flexi ging sie weiterhin normal, deren Radius ausnutzend - aber sie wusste immer, dass die Leine dran war, und blieb bei Wild ruhig, genau wie von tessa beschrieben.
(Der einzige Hund, den ich je hatte, der bei jeder Wildsichtung schreiend in der Leine hing, war der uralte DSH-Mix Sue.)

Aber als neulich nach 15 Jahren Hundehaltung das Wildschwein zu einer Uhrzeit, zu der ich niemals mit gerechnet an einem Ort an dem ich nicht mit gerechnet hätte vor uns auftauchte, war sie tatsächlich abrufbar.
Ich weiß nicht, kennt sich da jemand aus? Wissen Hunde von Natur aus, dass Wildschweine wehrhaft sind?

Uns ist vor vielen Jahren, als Alex in der Blüte ihrer Jahre stand, mal eine Rotte Wildschweine über den Weg gelaufen, im Wortsinn.
Alex, die irgendwo hinter uns am Boden schnupperte, verpasste das, bekam nur noch am Schluss mit "da rennt was" und startete durch.
Als sie nur noch ein paar Meter von der Stelle weg war, wo die Schweine den Weg gekreuzt hatten, kam ein einzelner Nachzügler hinterher.
Und Alex so "äh - ähm - sorry, war nicht so gemeint!" bremste ab und kam zurück. Obwohl auch dieses Schwein einfach nur vorbei gelaufen war, ohne auch nur zu ihr rüber zu sehen.
 
  • Piate
Luc war ein Jäger durch und durch….aber er hat genau gewusst, was jagbar ist und was nicht…..bei Wildschweingeruch im Wald ist er nah zu mir und hat immer die entgegengesetzte Richtung angezeigt..der wusste warum
 
  • Kafu0678
Danke. Genau so war das auch bei Alex.
Ein Mal Schleppleinentraining, Alex rannte in die Leine und holte mich von den Füßen, und die Schlepp war verbrannt. Machte ich die dran, trottete Alex mit hängendem Kopf bei Fuß. Ich ließ das dann sein.
An der Flexi ging sie weiterhin normal, deren Radius ausnutzend - aber sie wusste immer, dass die Leine dran war, und blieb bei Wild ruhig, genau wie von tessa beschrieben.
(Der einzige Hund, den ich je hatte, der bei jeder Wildsichtung schreiend in der Leine hing, war der uralte DSH-Mix Sue.)


Ich weiß nicht, kennt sich da jemand aus? Wissen Hunde von Natur aus, dass Wildschweine wehrhaft sind?

Uns ist vor vielen Jahren, als Alex in der Blüte ihrer Jahre stand, mal eine Rotte Wildschweine über den Weg gelaufen, im Wortsinn.
Alex, die irgendwo hinter uns am Boden schnupperte, verpasste das, bekam nur noch am Schluss mit "da rennt was" und startete durch.
Als sie nur noch ein paar Meter von der Stelle weg war, wo die Schweine den Weg gekreuzt hatten, kam ein einzelner Nachzügler hinterher.
Und Alex so "äh - ähm - sorry, war nicht so gemeint!" bremste ab und kam zurück. Obwohl auch dieses Schwein einfach nur vorbei gelaufen war, ohne auch nur zu ihr rüber zu sehen.

Das kommt auf den Hund an und darauf, ob der raubwildscharf ist.
Auf Drückjagden gehen die Hunde ja auch hinterher.
 
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