Starke nächtliche Unruhe

  • Kathrin mit Luzy
Wahrscheinlich hast du schon versucht, den Tages- (bzw. Nacht-)Ablauf ein bißchen zu verändern?
Also, wenn du den Zeitpunkt dieser "Anfälle" relativ gut einschränken kannst auf "immer zwischen 23.00 und 2.00 Uhr" , dann vielleicht die letzte Abendrunde (oder eine Zusatzrunde) so spät wie nur möglich einlegen. Regelmäßig. Sodaß du praktisch dem Anfall "zuvor" kommst. Oder daß sich das Ganze dadurch vielleicht so "steuern" lässt, daß es sich in den frühen Morgen verschiebt, wenn du sowieso aufstehen musst?
Ja, das habe ich schon versucht mit einer regelmäßigen Zusatzrunde gegen 22.30, nach der wir dann direkt schlafen gegangen sind. Manchmal war sie dann nachts ruhig, manchmal aber auch nicht. Frühmorgens ist in der Regel die einzige Zeit, in der sie nie unruhig ist.
 
  • SaSa22
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Hi Kathrin mit Luzy :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • sleepy
Ja, das habe ich schon versucht mit einer regelmäßigen Zusatzrunde gegen 22.30, nach der wir dann direkt schlafen gegangen sind. Manchmal war sie dann nachts ruhig, manchmal aber auch nicht. Frühmorgens ist in der Regel die einzige Zeit, in der sie nie unruhig ist.
Okay. Mist.
:(
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • BlackCloud
Und wie waren da die Symptome?
Ebenfalls nächtliche Unruhe. Sie machte die Nacht zum Tag. Dann hat sie immer vergessen, was sie wollte. Draußen war es zum Beispiel sich zu lösen. Sie hat dann auch oft ins Haus gemacht. Es gab Tage, da hat sie mich nicht wiedererkannt und ist einfach an mir vorbeigelaufen. Ich konnte sie auch nicht mehr ableinen, weil sie sich sonst verlaufen hat. War völlig orientierungslos und nur noch ein Schatten ihrer selbst.
 
  • Kathrin mit Luzy
Ebenfalls nächtliche Unruhe. Sie machte die Nacht zum Tag. Dann hat sie immer vergessen, was sie wollte. Draußen war es zum Beispiel sich zu lösen. Sie hat dann auch oft ins Haus gemacht. Es gab Tage, da hat sie mich nicht wiedererkannt und ist einfach an mir vorbeigelaufen. Ich konnte sie auch nicht mehr ableinen, weil sie sich sonst verlaufen hat. War völlig orientierungslos und nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Oh, das ist natürlich noch mal viel krasser, als dass was ich gerade mit Luzy erlebe. Das muss schlimm gewesen sein!!!Aber den Verlauf zu verlangsamen ist dann ja auf jeden Fall das Wichtigste.
 
  • Podencofreund
Ich hatte das gleiche Problem etwa zu der gleichen Uhrzeit nachts. Bei meinem Hund war es Sodbrennen, wegen Fettunverträglichkeit. Er hat eine Bauchspeicheldrüsenschwäche.
Er war dann immer extrem unruhig und ist dann immer wieder umher gerannt. Und er wollte dann auch immer raus..
Seit er fettarm ernährt wird, hat sich das Problem erledigt.
 
  • SaSa22
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  • Kathrin mit Luzy
Und hat der TA das direkt rausgefunden oder hast Du auch ein bisschen rumprobieren müssen? Und was genau fütterst Du jetzt?
 
  • MadlenBella
Ich hatte das gleiche Problem etwa zu der gleichen Uhrzeit nachts. Bei meinem Hund war es Sodbrennen, wegen Fettunverträglichkeit. Er hat eine Bauchspeicheldrüsenschwäche.
Er war dann immer extrem unruhig und ist dann immer wieder umher gerannt. Und er wollte dann auch immer raus..
Seit er fettarm ernährt wird, hat sich das Problem erledigt.
Kann ich so in der Art bestätigen. Bei Cassie dachten wir auch, dass es eventuell die BSD ist, was sich zum Glück nicht bestätigt hat.

@Kathrin mit Luzy Wann fütterst du? Du könntest spät abends noch eine handvoll füttern, dann hat der Bauch nachts zu tun und übersäuert nicht. Oder du gibst ihr im Akutfall einen halben Teelöffel Natron und schaust ob es aufhört. Natron reguliert dann die Magensäure.
 
  • Podencofreund
Ich habe es rausgefunden weil es immer nach Lamm, Lachs, Ei und Ölen heftige Probleme gab..hab dann hier im Forum nachgelesen und den Verdacht auf Bauchspeicheldrüse bekommen. Hab es dann dem Tierarzt gesagt, und er hat daraufhin das Blut untersucht..
Ich koche für ihn Rindfleisch, Geflügel und Gemüse in verschiedenen Zusammensetzungen..rohes Fleisch bekommt ihm nicht, das wäre sonst meine Wahl gewesen..
 
  • Kathrin mit Luzy
@Kathrin mit Luzy Wann fütterst du?
Tatsächlich schon recht früh. Gegen 18.00. Das könnte ich auch mal probieren. Allerdings haben wir ja gerade vor zwei Wochen ein großes Blutbild machen lassen; die Bauchspeicheldrüse war nicht auffällig.
 
  • Kathrin mit Luzy
Und tatsächlich gehe ich auch insgesamt eher von einem neurologischen Problem aus…
 
  • MadlenBella
Bei Sodbrennen sind ja nicht automatisch die BSD-Werte schlecht. Außerdem hast du ja auch nicht Blut nehmen lassen, als es ihm grad schlecht ging.
 
  • Juanita
Sind die Augen insbesondere der Augeninnendruck untersucht worden?
Glaukomanfälle führen meiner Erfahrung nach zu extremer nächtlicher Unruhe.
 
  • Kathrin mit Luzy
Bei Sodbrennen sind ja nicht automatisch die BSD-Werte schlecht. Außerdem hast du ja auch nicht Blut nehmen lassen, als es ihm grad schlecht ging.
Doch. Sie war ausnahmsweise sehr auffällig und gestresst bei dem Besuch. Was sie sonst nicht ist beim TA. Ich will das auch gar nicht per se ausschließen, aber ich fürchte, die Gründe liegen wirklich woanders. Der Hund ist panisch und mitunter orientierungslos.
 
  • Kathrin mit Luzy
Sind die Augen insbesondere der Augeninnendruck untersucht worden?
Glaukomanfälle führen meiner Erfahrung nach zu extremer nächtlicher Unruhe.
Nein, noch nicht. Haben aber einen Termin zur Augenuntersuchung Ende Juli. Da sind die Symptome auch bekannt, dann müsste man das ja ggf. herausfinden.
 
  • MadlenBella
Ich drück euch die Daumen, dass ihr die Ursache findet und zumindest einen angenehmen Umgang damit.
 
  • Zora-Nadine
Hallo,
bei meinem Beagle hat es auch mit nächtlicher Unruhe und Drangwandern angefangen. Er ist auch mit 13 Jahren dement geworden. Zum Schluß hat er uns nicht mehr erkannt und konnte sich nirgendwo (auch nicht in unserem Haus) mehr zurechtfinden.

Was Anfangs noch geholfen hat, war seinen Schlafplatz mit einer relativ hellen Leselampe anzustrahlen. Wir haben Ihn dann mit sanfter Gewalt auf seinen Schlafplatz buxiert und Ihn da hingelegt. Das hat ihn irgendwie beruhigt und er ist wieder eingeschlafen. Wenn sein Schlafplatz nicht beleuchtet war ist er direkt wieder aufgestanden.

Ich hatte auch alle möglichen Medis ausprobiert aber letztendlich hat nichts geholfen. Mein TA hat auch gesagt da kann man nix machen und er hat auch keine Schmerzen und man kann es leider nicht aufhalten.
 
  • Kathrin mit Luzy
Hallo. Ach Mensch, das ist auch wirklich fies!! Aber danke für den Tipp mit der Lampe; hab ich auch schon mal drüber nachgedacht, aber es noch nicht ausprobiert.
Viele Grüße
 
  • tessa
Ist der Bauch mal geschallt worden? Ich kannte einen Hund mit nächtlicher Unruhe, extremes Hecheln, umherwandern, Unruhe... der sich tagsüber völlig normal verhielt. Deshalb dachten wir erst auch an Magen-Darm, war es aber nicht und an Demenz (er war knapp 13).
Ansonsten war ihm nichts anzumerken. Der Bauch-Ultraschall brachte einen einblutenden Milztumor zum Vorschein... es gab echt gar keine anderen Symptome außer die nächtliche Unruhe.

Gruß
tessa
 
  • matty
Hmm...ich bin bei Schmerzmitteln ohne Indikation eher zurückhaltend. Hast Du da Erfahrungen?

Man gibt das gelegentlich über zwei Wochen zur Beobachtung, um Schmerzen als Ursache wirklich ausschließen zu können.

Klingt jetzt albern, aber dass die Hündin sich unwohl fühlt, weil ihr zu warm ist, kann nicht sein?
Bei der Cuvac-Hündin einer Freundin war es im Alter so. Sie hat ihr dann zu jeder Jahreszeit die Möglichkeit einräumen können, zeitweise auf die Terrasse auszuweichen.
 
  • Kathrin mit Luzy
Ich denke tatsächlich, dass bei Luzy mehrere Gründe zusammenkommen. Das warme Wetter stresst sie auf jeden Fall zusätzlich, aber sie zeigt das Verhalten mitunter auch an kühleren Tagen. Ich werde jetzt mal den Besuch beim Augenarzt abwarten, auf nicht mehr ganz so heißen Wetter (wir wohnen in Hamburg) warten und dann eventuell noch eine ganzheitliche Spezialistin zu Rate ziehen. Karsivan gebe ich nach Absprache mit der Tierärztin erstmal weiter.
 
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