Starke Leberwerterhöhung trotz Lebenerfutter

KlausBeimer

Hallo in die Runde,

Unser Hund (10 Jahre alt) hat seit ca. einem 3/4 Jahr erhöhte Leberwerte. Dafür bekommt er Mariendistel-Kapseln und homöopathische Tropfen. Ausserdem sollte unser Hund kolenhydratfreies Futter bekommen, was wir seitdem auch gemacht haben. Die Leberwerte sind dadurch zeitweise gesunken, dann aber wieder etwas angestiegen. Sollwerte haben wir damit aber nicht erreicht.

Vor 3 Wochen waren wir beim Tierarzt um Leberwerte kontrollieren zu lassen.

ALT 251
ALKP 580

Deer Tierarzt meinte, wir sollten dem Hund jetzt mal Leberfutter von Royal Canin geben. Das haben wir nun über 3 Wochen gemacht. Nur noch Leberfutter, etwas anderes hat der Hund nicht bekommen.

Heute waren wir wieder zur Leberwertkontrolle.

ALT 270
ALKP 1300

Wie kann es sein, dass die Leberwerte sich nach 3 Wochen Fütterung ausschliesslich mit speziellem Leberfutter so drastisch verschlechtern?

Der Tierarzt meint, es könnte ein Cushing Syndrom sein. Das will er nun testen.

Aber der Hund hatte noch nie so schlechte Leberwerte wie nach der Fütterung mit Leberfutter. Das muss doch irgendwie im Zusammenhang stehen?

Komisch finde ich auch, dass der Tierarzt uns erst eine kolenhydratfreie Ernährung empfohlen hat (wodurch die Leberwerte auch vorübergehend besser wurden und der Hund schön abgenommen hat), das Leberfutter aber sehr kohlenhydrat- und kalorienreich ist, wenn ich das richtig verstanden habe.

Hat jemand hier schonmal ähnliche Probleme mit der Leber gehabt?

Würde mich über Erfahrungen/Tipps freuen.
 
  • 17. Juni 2024
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Hi KlausBeimer ... hast du hier schon mal geguckt?
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Was bekommt der Hund denn für Medis? ALKP ist ein eher "unspezifischer" Leberwert, gerne erhöht unter Cortisongabe o.ä.
ALT ist spezifischer, für einen 10 jährigen Hund aber auch nicht dramatisch (ich gehe mal von ähnlichen Referenzwerten aus wie bei uns, grds. hilft es aber die mithinzuschreiben).

Mariendistel nutzt meiner Erfahrung nach nur bedingt, gib ihm mal Denosyl. Sonst ist er fit?

P.S.: bei Cushing ist eigentlich nur der ALKP erhöht und es gibt jede Menge anderer Anzeichen, u.a. dass Hund säuft wie ein Loch.
 
Ich würde mal alle Laborwerte, etc. nehmen und eine Zweitmeinung einholen. Es muss ja eine Ursache für die Werte geben. Im Moment macht ihr nur Symptombekämpfung. Vielleicht würde sich auch ein Ultraschall vom ganzen anbieten, um einen Tumor auszuschliessen.
 
Unser 12 Jahre Alter Mix hat auch seit 2 Jahren immer schlechter werdende Leberwerte.
Er wird gebarft und wir haben bei Futtermedicus das Futter zusammenstellen lassen. Komischerweise war hier die Empfehlung, mehr Kohlenhydrate und Gemüse, weniger Fleisch und Knochen gar nicht mehr.
Er bekommt jetzt neue Medis habe ich gerade nicht zur Hand, leider ebenso wenig wie die Werte, da schaue ich heute Abend aber nochmal.
Bei Hunden den Grund für erhöhte Leberwerte zu finden, wenn kein Entzündung vorliegt, ist leider gar nicht so einfach.
Auch das schallen letzte Woche hat kein weiteres Ergebniss gebracht, wobei unsrer Tierärztin sagte, einen Winzturmor würde man da auch nicht sehen.
Da er ansonsten Fit wie ein Turnschuh ist, machen wir uns vorerst keine weitern Gedanken und wie gesagt, bei Ihm fing das auch mit 10 an.

Ich schließe mich @pat_blue an und würde mir auch erst einmal eine 2te Meinung holen.
 
Unser Hund hat eine Schilddrüsenunterfunktion und bekommt dafür seit einem 3/4 Jahr eine Tablette täglich. Seitdem sind die Schilddrüsenwerte gut.

Eine Herzklappe schliesst nicht richtig, Herzunltraschall ist gemacht worden, er bekommt Vetmedin zur Stärkung des Herzens.

Durch die Ernährungsumstellung auf kohlenhydratfreies Futter und die Tablette für die Schilddrüse hat der Hund im letzten 3/4 Jahr sehr gut abgenommen. Er hatte leider vorher ziemlich Übergewicht, inzwischen nur noch leichtes Übergewicht.

Ansonsten ist der Hund aber fit. Er trinkt weder extrem viel noch muss er ständig pinkeln. Er hat keinen Fellausfall und ohne Belastung oder Aufregung hechelt er auch nicht auffallend mehr oder anders als sonst.

"Heisshunger" hat er auch nicht. Er bettelt zwar immer nach Leckerchen, lässt dafür aber seinen vollen Napf mit Nass- oder Trockenfutter stehen, weil er wohl hofft "was besseres" zu bekommen. ;)

Das einzige was für "Cushing" sprechen könnte ist seine Körperform, die halt am Rumpf immer noch fettleibig aussieht, obwohl der Hund wirklich toll abgenommen hat. Ausserdem hat der Hund an ein paar Stellen fühlbare "Pickel" auf der Haut. Nicht massig, aber so zwei, drei Pickel.

Der Ureawert (ich glaube das ist Harnstoff) ist im Labor auch erhöht, aber nicht so dramatisch, eher leicht erhöht.

Ansonsten wie gesagt nur die Werte ALT und ALKP. Wobei der ALT-Wert ja relativ konstant und nicht ganz so extrem erhöht ist wie der ALKP-Wert.

Ich verstehe nicht, warum der ALKP-Wert innerhalb von 3 Wochen von 580 auf 1300 steigt, obwohl wir in diesen 3 Wochen ausschliesslich das vom Tierarzt empfohlene Leberfutter gegeben haben. Das scheint doch so, als sei das Leberfutter ursächlich für die deutliche Verschlechterung des Wertes. Das kann doch nun kein Zufall sein.

Heute will der Tierarzt diesen ACTH-Stimulationstest machen. Mal sehen, was dabei herauskommt.
 
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