Rüden verbissen sich... (Fortsetzung)

wuschel

Ordnungsverfügung:
Bissige Hunde müssen ins Tierheim


kan Elsdorf. Die Gemeinde hat gestern auf die Beißattacke zweier Hunde in Oberembt reagiert.

Gegen die Halter der beiden Staffordshire-Terrier erließ sie nach Angaben des Beigeordneten Johannes Mies eine Ordnungsverfügung. Die Halter haben ab Zustellung der Verfügung 24 Stunden Zeit, die Tiere freiwillig in ein Tierheim zu geben

. Geschieht dies nicht, wird die Gemeinde die Verfügung vollstrecken.

Nach Angaben von Mies hätten die Kampfhunde nicht frei laufen dürfen. Das sei nach der neuen Landeshundeverordnung rechtswidrig.

Das Grundstück der Halter sei zudem nicht eingezäunt, und es gebe auf der Baustelle keine ausbruchssichere Möglichkeit, die Tiere artgerecht zu halten.

Strafverfahren eingeleitet Deshalb dürften die Hunde dort solange nicht mehr gehalten werden, bis zum Beispiel Zaun und Zwinger vorhanden seien. Außerdem sei gegen die Halter ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Kinder, so Mies, dürften die Staffordshire-Terrier auf keinen Fall ausführen.

Der Münsterländer der anderen Hundebesitzerin muss nicht ins Heim, da er nicht auf der Kampfhundeliste der Landeshundeverordnung steht.

Allerdings erwartet die Halterin laut Mies ein Bußgeld, weil sie den Hund nicht angeleint hatte. Welcher Hund die Beißerei provoziert hat, ist nicht klar. "Wir müssen genau prüfen, was passiert ist", so Mies.

Er berichtete außerdem, dass die von den Hunden verletzten Frauen das Krankenhaus verlassen haben.

Quelle: Kölnische Rundschau vom 29. 05.01
 
  • 22. Juni 2024
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Hi wuschel ... hast du hier schon mal geguckt?
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Da kommt einem doch die Suppe hoch!

Klar, müssen die Leute auf ihre Hunde aufpassen und dürfen sie nicht streunen lassen!

Aber "der Münsterländer muß nicht ins Heim, weil er nicht auf der Rasseliste der HVO steht"!
Sicher! Logisch!

Hier im Nachbarort hat ein Husky 5 Schafe in deren Stall angefallen. 2 wurden getötet. Alle waren da... Ordnungsamt, Polizei, Veterinäramt...
Und was ist??? Die Huskys bekamen _keine_ Auflagen, weil (Zitat Ordnungsamtsleiter: "die nicht auf der Rasseliste stehen").
Auflagen werden erst im Wiederholungsfall gemacht!

Und die Schafbesitzerin hat nichts dagegen unternommen, weil sie selbst Liste-2-Hunde hat (Hirtenhunde), die als 20/40-Hunde gemeldet sind (fällt ja doch keinem auf), die wollte nix riskieren, ist auch verständlich. Aber ärgerlich!

Hoffentlich nehmen sich die restlichen Bundesländer ein Beispiel an Schleswig-Holstein.
Rasselisten sind sowas von zum ko.... aber soviel kann man gar nicht essen!

Gruß
tessa


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Und so geht es weiter:


Oberembter übergaben 200 Unterschriften
Hunde sollen jetzt im Tierheim sein

Von Heinz-Ludwig Kanzler

Elsdorf. Über 200 Unterschriften haben Oberembter Bürger gestern Vormittag Bürgermeister Harald Schröder übergeben. Die Bürger fühlen sich von zwei American Staffordshire-Terriern in der Neusser Straße "drastisch bedroht".

Einer der Hunde war vergangenen Freitag an der Beißerei zwischen zwei Rüden beteiligt, bei der zwei Frauen verletzt worden waren.

Die Bürger beklagen, dass die Hunde in den vergangenen Wochen unangeleint auf die Straße oder Nachbargrundstücke gelaufen seien. Das Grundstück der Familie sei weder eingezäunt noch gebe es einen Zwinger. Die Hunde seien bisher noch nie mit einem Maulkorb gesehen worden.

Die Bürger baten Schröder um schnelle Maßnahmen, damit "wir ohne Angst für uns und unsere Kinder wieder auf die Straße gehen können."

Schröder sagte, dass die Gemeinde am Montag eine Ordnungsverfügung gegen die Hundebesitzer erlassen habe. Ziel sei es, die Hunde so lange den Besitzern wegzunehmen, bis die Tiere auf dem Grundstück mit Zaun und Zwinger ausbruchssicher untergebracht worden seien. Für die Tiere beständen Anleinzwang und Maulkorbpflicht.

Offenbar ist es gestern doch noch zu einer Einigung gekommen. Der Besitzer der Staffordshire-Terrier sagte der Rundschau, seine Hunde seien ins Tierheim Bergheim gebracht worden. Er werde auch den schon länger geplanten Zaun bauen, zuerst habe man sich im Rohbau einrichten wollen.

"Unsere Hunde haben bei der Beißerei nicht gebissen, das hat uns die Gegenpartei bestätigt", sagte der Hundebesitzer. "Man behandelt uns wie Schwerverbrecher", klagte er. Die Tiere seien Familienhunde.

Gelegentlich seien die Tiere aus dem Haus ausgebüxt, wenn seine Frau die Kinder versorgt habe. Er kritisierte, dass das Ordnungsamt ihm kein Schreiben geschickt habe, wie die Hunde unterzubringen seien.

Quelle: Kölnische Rundschau vom 02. Juni 2001
 
...also wirklich...

Die Hunde sind also 'gelegentlich ausgebüxt'.
Und er hat kein Schreiben bekommen, wie die Tiere unterzubringen sind? Tststs

Es ist aber auch wirklich zu dumm, daß es ja sonst keinerlei Möglichkeiten gibt, sich über die richtige Unterbringung zu informieren, nicht wahr?
Und 'ausbüxende' Hunde...sorry, wo hat der Mann bis jetzt gelebt??? Unter einem Stein???

Kopfschüttelnd
Alexis

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