Probleme mit pubertierenden Rüden

zula74

Hallo Leute

Ich habe ja einen 9 Monate alten Rüden. Ein sehr lieber und lebensfroher Hund.

Ich wohne alleine mit ihm und bin somit seine einzige Bezugsperson. Da ich auch von zuhause aus arbeite musste er nie wirklich viel Zeit ohne mich verbringen. Ausser ich geh einkaufen oder zu Arzt Terminen. Generell war er bisher noch nie als länger 2 Stunde alleine ohne mich. Er ist deswegen auch sehr anhänglich geworden. Jedes mal wenn ich aus der Tür rausgehe versucht er sie aufzumachen mit gegenspringen, kratzen usw. noch vor paar Monaten hat er mir dann auch jedesmal dann die Wohnung zerlegt. Er macht das seit paar Wochen gottseidank nicht mehr aber das geheule ist anfangs immer noch ein ziemliches Theater. Ich beobachte ihn mit meiner Haustierkamera dann jedesmal und nach paar minuten legt er sich dann einfach vor die tür und wartet bis ich wieder komme.

Mir ist schon damals auch aufgefallen dass er ein eifersüchtigen charakter hat oder besser gesagt ein problem damit hat wenn er gerade nicht im zentrum der aufmerksamkeit ist. Als damals Gäste zu mir kamen hat er mir plötzlich immer in die Wohnung gepinkelt obwohl er damals noch stubenrein war. ( macht er seit 3 Monaten nicht mehr )

Jetzt haben wir das Problem dass sobald ich drausen beim gassi gehn mit ihm auf andere Menschen treffe und wir uns unterhalten und deshalb auch stehn bleiben, er mich jedesmal wild dann anspringt, sich in die leine verbeist und total einfach abdreht. Auf seine Kommandos die sonst immer perfekt sitzen hört er nicht mehr. Und das ganze Theater lässt er erst wieder sein wenn wir weg gehn und wieder alleine sind.

Was kann ich dagegen am besten machen? ich gehe mal stark davon aus dass er das alles macht weil er die Aufmerksamkeit von mir will in dem Moment.

Ist das schon ein besitzergreifendes verhalten?
Auch leben wir zuhause noch mit katzen zusammen. Mit denen er sich auch super versteht. Aber wirklich jedesmal wenn er gerade in der ecke liegt am schlafen und eine katze zu mir kommt weil sie kuscheln will und er es mitkriegt, kommt er direkt angerast und möchte jetzt auch eine kuschelrunde beanspruchen.
Auch wenn ich ihn dann wegschicken möchte will er nicht gehn und beschwichtigt dann
 
  • 28. Mai 2024
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Hi zula74 ... hast du hier schon mal geguckt?
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  • 28. Mai 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Das ist schon ziemlich respektlos. Es hört sich so an, als hättest Du verpasst, ihm Grenzen zu setzen. Habt Ihr eine gute Hundeschule oder einen guten Hundetrainer in der Nähe, damit sich das mal jemand ansehen und beurteilen kann?
 
Das ist schon ziemlich respektlos. Es hört sich so an, als hättest Du verpasst, ihm Grenzen zu setzen. Habt Ihr eine gute Hundeschule oder einen guten Hundetrainer in der Nähe, damit sich das mal jemand ansehen und beurteilen kann?
wir waren bei einer hundetrainierin sie meinte ich soll ihn ignorieren, kein blickkontakt usw. aber das klappt bei ihm einfach nicht.
Sie meinte auch ich solle ihn garnicht mit anderen hunden spielen lassen weil es sein jagdtrieb fördern würde. Keine Ahnung letzendlich hab ich ihre Arbeit nicht so toll gefunden…
 
Dann hat ihr Konzept offensichtlich für Euch nicht gepasst.
Du kannst es meiner Meinung nach aber nicht so weiterlaufen lassen, wenn er so auf Dich fixiert ist, dass er hochgeht, wenn Du mit jemanden redest. Ich finde das schon sehr besitzergreifend und denke, Du das das schnell in den Griff bekommen solltest. Da wir nicht genau wissen, wie so eine Situation aussieht und wie Eure Beziehung ist und somit kaum was raten können, solltest Du Dir Hilfe bei jemanden suchen, der was von Hunden versteht. Es gibt ja sicher auch andere Hundetrainer/innen in erreichbarer Nähe.
 
  • 28. Mai 2024
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Im ersten Step würde ich den Kerl zu Hause in seinem Raum begrenzen, notfalls auf seinem Platz anleinen. Eifersüchteleien keine Chance mehr geben. Du schickst ihn auf seinen Platz und da bleibt er, bis du ihn entlässt.

Und dann ab zum Trainer.
 
wir waren bei einer hundetrainierin sie meinte ich soll ihn ignorieren, kein blickkontakt usw. aber das klappt bei ihm einfach nicht.
Sie meinte auch ich solle ihn garnicht mit anderen hunden spielen lassen weil es sein jagdtrieb fördern würde. Keine Ahnung letzendlich hab ich ihre Arbeit nicht so toll gefunden…

Beim Ignorieren muss der Hund sich alles selbst erarbeiten, was offensichtlich nicht geklappt hat. Sein Verhalten ist nicht ungewöhnlich für junge Hunde, die so aufgewachsen sind.
Du standes halt immer zur Verfügung und er bekam wahrscheinlich auch meist reichlich Aufmerksamkeit.
Wie eure Bindung ist, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Ich würde auf jeden Fall daran arbeiten, z.B. ihm Aufgaben stellen und sich mit ihm über ein positives Ergebnis freuen, ebenso, wenn er erwünschtes Verhalten zeigt und vor allem würde ich ihm deutlich machen, was an Verhalten erwünscht ist und was ab sofort gar nicht mehr geht, ihn also einfach erziehen. Das erfordert jetzt vor allem Geduld und Konsequenz, dann wird's schon.
Da du zuhause arbeitest, kannst du den Tag schon mal gut einteilen in Zeiten, die für ihn da sind und Zeiten, in denen er ohne wenn und aber ruht, was bei Hunden so 16 Stunden am Tag sein können.
Das alleine Bleiben wirst du in kleinen Schritten üben müssen.
Auf keinen Fall darf er in der Wohnung dich ständig begleiten.
Ich hatte etliche auffällig Hunde aus unserem Tierheim und mit ganz normale Erziehung hat es immer geklappt aus ihnen ganz normale Hunde werden zu lassen.
 
Beim Ignorieren muss der Hund sich alles selbst erarbeiten, was offensichtlich nicht geklappt hat. Sein Verhalten ist nicht ungewöhnlich für junge Hunde, die so aufgewachsen sind.
Du standes halt immer zur Verfügung und er bekam wahrscheinlich auch meist reichlich Aufmerksamkeit.
Wie eure Bindung ist, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Ich würde auf jeden Fall daran arbeiten, z.B. ihm Aufgaben stellen und sich mit ihm über ein positives Ergebnis freuen, ebenso, wenn er erwünschtes Verhalten zeigt und vor allem würde ich ihm deutlich machen, was an Verhalten erwünscht ist und was ab sofort gar nicht mehr geht, ihn also einfach erziehen. Das erfordert jetzt vor allem Geduld und Konsequenz, dann wird's schon.
Da du zuhause arbeitest, kannst du den Tag schon mal gut einteilen in Zeiten, die für ihn da sind und Zeiten, in denen er ohne wenn und aber ruht, was bei Hunden so 16 Stunden am Tag sein können.
Das alleine Bleiben wirst du in kleinen Schritten üben müssen.
Auf keinen Fall darf er in der Wohnung dich ständig begleiten.
Ich hatte etliche auffällig Hunde aus unserem Tierheim und mit ganz normale Erziehung hat es immer geklappt aus ihnen ganz normale Hunde werden zu lassen.
Ich belohne ihn aufjedenfall immer sobald er sich hinlegt und ruhe gibt nachdem er die ganze zeit zb aufmerksamkeit wollte. Kann ich das so beibehalten oder kann es sein dass er die belohnung mit dem schlechten verhalten verknüpft? Weil ich gebe ihn wirklich erst dann eine Belohnung wenn er sich dann neben mich auf den boden ruhig legt und kein blickkontakt mehr zu mir hat.

Nach unseren grossen gassi runden schläft er dann auch immer eine gute zeitlang ruhig in sein bett und bleibt da auch. Wenn er im Tiefschlaf ist kann ich auch durch die Wohnung gehn, wenn er jedoch aber wach ist und sieht ich geh in andere Zimmerräume geht er mir immer hinterher nur um dann sich in diesem Raum aufzuhalten. Da verhält er sich aber ruhig. Zb wir liegen im wohnzimmer ich geh in die Küche, er steht auf kommt mit und legt sich in die Küche und schläft weiter. Oder ich gehe ins Badezimmer duschen oder sonstiges und er legt sich dann auf den Badezimmer boden und schläft weiter.

Ich frage mich halt ob das ein Kontrollverhalten ist oder eine Trennungsangst. Ob er versucht mich so zu dominieren oder sonstiges.

Ich kann wirklich abgesehn von dem ganzen nicht meckern bei ihm. Er ist sehr sozialisiert. Bellt drausen niemanden an, hat bisher bei anderen hunden auch kein dominanzverhalten gezeigt und beim spielen hat das alles auch immer sehr gut geklappt. Auf seine Kommandos hört er sonst auch immer und zu den Katzen ist er auch sehr sanft und vorsichtig. Ich würde sagen unsere Bindung ist sehr eng. Wenn meine Eltern paar Tage auch zu Besuch sind, weint er jedesmal wenn ich rausgehe obwohl er dann eben auch nicht alleine wäre und meine Eltern auch ganz lieb hat.
 
Dann hast du dich schon eine Menge erreicht.
Das mit dem Belohnen auf seinem Platz verstehe ich nicht so richtig. Wahrscheinlich bekommt er dann, wenn er zur Ruhe gekommen ist, ein Leckerli.
Aber, wenn er verstanden hat, worum es geht, dann ist es ja auch egal.
Du kannst ihn jetzt auf seinen Platz schicken und dann immer mal fürs bleiben belohnen, einfach verbal sich freuen, dass er das gut macht. Aber auch sofort reagieren, wenn er aufsteht, möglichst im Ansatz. Ansonsten immer sofort zurück schicken, notfalls bringen und er hat zu bleiben, wirklich ganz konsequent.
(Belohnung kann es später mal geben, etwas zum Kauen oder eine Leckmatte. Das beruhigt und beschäftigt.)
Genauso kannst du unterwegs verfahren, wenn du jemanden triffst. Er bleibt neben dir sitzen oder liegen bis es weiter geht und jeder Versuch aufzustehen wird sofort konsequent unterbunden.
Und im Haus muss er als erstes lernen alleine in einem Zimmer zu bleiben.
Ich habe es immer durch schließen der Zimmertüren so geschafft, dass die Hunde es ganz schnell begriffen haben.
Ansonsten geht es sicher auch so, wie es Trainer im Fernsehen machen, indem sie die Hundehalter so lange hin und her durch die Wohnung laufen lassen, bis der Hund genervt aufgibt und sich alleine im Zimmer ablegt. Lernen muss er es möglichst sofort, denn das ist echt verpasst worden.
Er muss lernen, sich auch ohne dich auf seinen Plätzen wohl zu fühlen.

Zur Ursache:
Im besten Fall will er einfach immer mit dir zusammen sein, weil er es so kennt und sich wohl fühlt. Alleine zu sein ist ja auch erst mal nicht das Normale für Hunde, aber sie lernen es.
Natürlich haben wir keine Glaskugel, aber ganz sicher ist es nicht immer gleich Kontrolle oder Trennungsangst.

An einen eifersüchtigen Charakter glaube ich auch eher nicht. Bisher ging es so und es ist doch toll "Muttis Bester" zu sein.
Schick ihn einfach wieder weg, wenn er meint sich vordrängen zu müssen und wenn er dann nervt, dann geht er halt auf seinen Platz. (Aber dorthin nie Unfreundlich als Strafe.)

Natürlich gibt es viele Wege nach Rom, aber bei uns hat es so immer geklappt.

(Belohnen hat bei mir im Alltag übrigens nichts mit Leckerligaben zu tun.)
 
Dann hast du dich schon eine Menge erreicht.
Das mit dem Belohnen auf seinem Platz verstehe ich nicht so richtig. Wahrscheinlich bekommt er dann, wenn er zur Ruhe gekommen ist, ein Leckerli.
Aber, wenn er verstanden hat, worum es geht, dann ist es ja auch egal.
Du kannst ihn jetzt auf seinen Platz schicken und dann immer mal fürs bleiben belohnen, einfach verbal sich freuen, dass er das gut macht. Aber auch sofort reagieren, wenn er aufsteht, möglichst im Ansatz. Ansonsten immer sofort zurück schicken, notfalls bringen und er hat zu bleiben, wirklich ganz konsequent.
(Belohnung kann es später mal geben, etwas zum Kauen oder eine Leckmatte. Das beruhigt und beschäftigt.)
Genauso kannst du unterwegs verfahren, wenn du jemanden triffst. Er bleibt neben dir sitzen oder liegen bis es weiter geht und jeder Versuch aufzustehen wird sofort konsequent unterbunden.
Und im Haus muss er als erstes lernen alleine in einem Zimmer zu bleiben.
Ich habe es immer durch schließen der Zimmertüren so geschafft, dass die Hunde es ganz schnell begriffen haben.
Ansonsten geht es sicher auch so, wie es Trainer im Fernsehen machen, indem sie die Hundehalter so lange hin und her durch die Wohnung laufen lassen, bis der Hund genervt aufgibt und sich alleine im Zimmer ablegt. Lernen muss er es möglichst sofort, denn das ist echt verpasst worden.
Er muss lernen, sich auch ohne dich auf seinen Plätzen wohl zu fühlen.

Zur Ursache:
Im besten Fall will er einfach immer mit dir zusammen sein, weil er es so kennt und sich wohl fühlt. Alleine zu sein ist ja auch erst mal nicht das Normale für Hunde, aber sie lernen es.
Natürlich haben wir keine Glaskugel, aber ganz sicher ist es nicht immer gleich Kontrolle oder Trennungsangst.

An einen eifersüchtigen Charakter glaube ich auch eher nicht. Bisher ging es so und es ist doch toll "Muttis Bester" zu sein.
Schick ihn einfach wieder weg, wenn er meint sich vordrängen zu müssen und wenn er dann nervt, dann geht er halt auf seinen Platz. (Aber dorthin nie Unfreundlich als Strafe.)

Natürlich gibt es viele Wege nach Rom, aber bei uns hat es so immer geklappt.

(Belohnen hat bei mir im Alltag übrigens nichts mit Leckerligaben zu tun.)
Ich belohne ihn mit streicheleinheiten oder verbal. Leckerlis kriegt er nur wenn er Kommandos macht wie sitz, platz, auf kommando essen usw.

Ich glaube ich muss da wirklich einfach konsequenter werden. Ihn wie du sagst auf seinem Platz schicken so dass er dort bleibt.
Manchmal wenn es hundertmal hin und her geht gibt man auf und das muss ich aufjedenfall ändern. Sonst lernt der kleine nur dass er irgendwann ja doch bekommt was er will und das soll er ja nicht.

Und klar liebe ich es auch dass ich Muttis beste bin, nur mit dem alleine sein haben wirs echt vernachlässigt aber werde es probieren wie du sagst ihn erstmal zuhause im geschlossenen Raum das beibringen. Hoffentlich kriegen wir das auch noch schnell korrigiert
 
Schnell ist so eine Sache, aber mit Geduld und lieber ;) Konsequenz bekommst du das sicher hin.

Ich denke, nicht nur ich würde mich über ein paar Bilder und ab und an ein Lebenszeichen von euch freuen.
 
Nach unseren grossen gassi runden schläft er dann auch immer eine gute zeitlang ruhig in sein bett und bleibt da auch. Wenn er im Tiefschlaf ist kann ich auch durch die Wohnung gehn, wenn er jedoch aber wach ist und sieht ich geh in andere Zimmerräume geht er mir immer hinterher nur um dann sich in diesem Raum aufzuhalten. Da verhält er sich aber ruhig. Zb wir liegen im wohnzimmer ich geh in die Küche, er steht auf kommt mit und legt sich in die Küche und schläft weiter. Oder ich gehe ins Badezimmer duschen oder sonstiges und er legt sich dann auf den Badezimmer boden und schläft weiter.
Also das ist Kontrollzwang. Das würde ich in jedem Fall unterbinden. Es ist gut Ihn auf seinen Platz zu schicken, aber wenn er Dir ständig hinterherläuft würde ich soviel in der Wohnung rumlaufen, durchaus mal der Tür einen leichten Schups geben, bis es Ihm zu blöd wird.
Wenn er sich dann von selbst auf seinen Platz legt, hingehen, Leckerchen rein. Während der Übung nicht mit ihm sprechen.
Achtung: Manche Hunde sind verdammt ausdauernd.
Wenn er sich Dir in den Weg stellt, einfach durch Ihn durch gehen. Er muss merken, es ist unbequem wenn ich nicht auf meinem Platz liege.
Wenn Du am Arbeiten bist und er versucht Deine Aufmerksamkeit zu bekommen, mit dem Bürostuhl einfach mal in seine Richtung rollen und Ihn damit leicht anstubsen.
Und mehrmals am Tag was mit Ihm machen. Auch in der Wohnung. Futtersuchspiele oder kuscheln oder Spielen.
Die Idee ist, dass Du ihm vermittelst: Ich mache was ich will, aber mehrmals am Tag bist Du dran und dann machen wir tolle Sachen. Wichtig ist, dass Du bestimmst was gerade angesagt ist.
 
Der Kontrollzwang ist ja fast logisch, wenn der Hund so auf sie fixiert ist.
Kann er überhaupt alleine bleiben, oder kannst du ihn irgendwo abgeben, wenn mal was sein sollte?
Meine Dogohündin hatte zwar nicht das selbe Problem wie deiner, aber es hat mich gelernt, bei der Kleinen nun von Anfang an dran zu arbeiten.
Ich denke auch Impulskontrolle ist vei euch ein Thema, wo du dran bleiben solltest.
 
Ja, Impulskontrolle unbedingt.
Ich meinte es damit, dass der Hund eben lernt, die Situationen, um die es geht, ruhig auszuhalten.
Zwischendurch immer wieder zu allen möglichen Zeitpunkt üben.

Ob nun kontrollieren oder nicht, ist ja eigentlich egal.
Ein großer Teil der Hunde, die dieses Problem haben, haben nach meiner Erfahrung eine ganze Zeit genau so, wie beschrieben, gelebt. Sie waren von Anfang an immer und überall dabei, teilweise kamen sie selbst mit ins Bad und auf's Klo.
Vor allem nach der Vermittlung von Tierheimhunden kenne ich das.
Egal was es ist, auf jeden Fall muss das abgestellt werden. Auch dem Hund bekommt das sicher besser.
Wie man genau vorgehen muss, hängt vor allem vom Hund ab.
Wenn der Hund begriffen hat, das er auf seinem Platz ruhen soll, kann er , wenn man bei Arbeiten ihn nicht ständig im Augen haben kann, auch erst mal anleinen.
Ansonsten, wenn man es im Ansatz sieht, reicht dann meist eine kurze verbale Korrektur.
Gesprochen, natürlich ohne den Hund vollzulabern, habe ich mit meinen Hunden immer, auch denen, die wegen ihrer Verhaltensauffälligkeiten als nicht vermittelbar galten und hat uns immer zu guter Bindung und Beziehung verholfen.
Es kommt eben auf den Hund an.
Schau einfach, wie es mit deinem Hund wirklich vorwärts geht und nutze viele Gelegenheiten im Alltag zur Impulskontrolle.
Ich drücke euch die Daumen.
 
Schnell ist so eine Sache, aber mit Geduld und lieber ;) Konsequenz bekommst du das sicher hin.

Ich denke, nicht nur ich würde mich über ein paar Bilder und ab und an ein Lebenszeichen von euch freuen.
Kleines Update:

Wegen dem mir hinterherlaufen zuhause, bin ich immer wieder einfach solange dumm und dämlich von raum zu raum gegangen dass es ihm selbst irgendwann zu doof wurde. Ist eine Methode die aufjedenfall gut klappt

Ich hab ansonsten immer sein Kong aufgefüllt und in ein anderer Raum gestellt wo er sich alleine mit beschäftigen kann während ich in anderen Räumen meiner Arbeit nachgehe. Wenn er fertig war ist er von alleine auch im anderen Zimmer geblieben was auch schonmal super ist

Drausen geht er mir gerne noch an die Leine wenn ich mit anderen Leuten spreche. Vorgestern wurds mir zu doof und dann hab ich ihn erstmal an der Strassenlaterne neben mir angeleint und ignoriert während ich mich weiter unterhalten habe. Nach ner Zeit hat er den Zirkus sein gelassen und ist ruhig angeleint erstmal sitzen geblieben.

Gestern wollte er es wieder versuchen rumzumeckern, doch als er begriffen hat dass ich ihn wieder irgendwo anleinen will hat er aber ganz schnell die leine aus seinem Maul genommen und mich unschuldig angeschaut.

Hoffentlich bleibt das auch so. Klar hat er immernoch seine 5 Minuten manchmal und muss erstmal lernen dass es auch ohne Mutti schon in Ordnung ist. Aber ich glaube das wir das hinkriegen werden mit viel Geduld

Zum Abschluss noch ein Foto von dem kleinen Terrorist ( wie unsere nachbarsomi ihn gerne immer nennt )
 

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Super, freut mich, dass Du das Zepter wieder mehr und mehr übernommen hast. Einfach dranbleiben und dann wird das. Ihr seid auf einem guten weg :dafuer:
 
Das klingt doch schon mal gut.
Impulskontrolle ist z.Z. wahrscheinlich mit das Wichtigste.
Vllt kannst du im Garten und bei anderen Gelegenheiten bei denen es ein wenig Ablenkung gibt üben, dass er liegen bleiben muss, dass er lernt, solche Situationen wie unterwegs einfach auszuhalten. Du müsstest dann halt immer ein Auge bei den Unterhaltungen auf ihn haben und ihn sofort korrigieren, wenn er aufstehen will und ans freundliche Loben denken, wenn es klappt.
( Man hat oft im Kopf dass es selbstverständlich ist. Für den Hund ist es jedoch richtig schwer alles einfach so ruhig hinzunehmen.)

Was du beschreibst, ist ohne wenn und aber ein großer Erfolg. Einfach weiter so:dafuer::)

Auf's Bild wollte er wohl nicht so gerne?:D
 
Das klingt doch schon mal gut.
Impulskontrolle ist z.Z. wahrscheinlich mit das Wichtigste.
Vllt kannst du im Garten und bei anderen Gelegenheiten bei denen es ein wenig Ablenkung gibt üben, dass er liegen bleiben muss, dass er lernt, solche Situationen wie unterwegs einfach auszuhalten. Du müsstest dann halt immer ein Auge bei den Unterhaltungen auf ihn haben und ihn sofort korrigieren, wenn er aufstehen will und ans freundliche Loben denken, wenn es klappt.
( Man hat oft im Kopf dass es selbstverständlich ist. Für den Hund ist es jedoch richtig schwer alles einfach so ruhig hinzunehmen.)

Was du beschreibst, ist ohne wenn und aber ein großer Erfolg. Einfach weiter so:dafuer::)

Auf's Bild wollte er wohl nicht so gerne?:D
Das mit der Impulskontrolle müssen wir aufjedenfall üben so wie du es beschrieben hast. Dann sollte sich das Problem beim Gassi gehn auch lösen mit dieser Hilfe

Was er schon gut kann ist auf Kommando leckeris zu nehmen. Glaube damit können wir ein guten Start machen und die Impulskontrolle weiter ausbauen und verfeinern

Nur der süssen Maus kann er nicht widerstehen ☺️
 

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