NRW: Landeshundegesetz sorgt für weniger Interesse an Sokas

JoeDu

10 Jahre Mitglied
Hundestatistik
Strenge Auflagen sorgen für weniger Interesse an bestimmten Hunderassen



Siegen-Wittgenstein. Vor fast zehn Jahre wurde das Landeshundegesetz verabschiedet. Seither werden Hunde in Kategorien eingeteilt, von denen potenziell aufgrund ihrer Rasse eine Gefahr ausgeht. Für Dr. Wilhelm Pelter, Veterinär im Kreis Siegen-Wittgenstein, gibt es aber keine Hunde, die aufgrund ihrer Gene gefährlich sind.







 
  • 23. Mai 2024
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zum anderen seien diese Rassen auch eher ein Trend gewesen. „Diese spezielle Zielgruppe, die den Hunde primär als Ersatz der Waffe sieht“.....aha
 
ob dr. pelter nun dummes zeug schnackt oder nicht, spielt doch nur nebensächlich eine rolle.

fakt ist, dass die anzahl der offiziellen hundehalter bestimmter rassen rückläufig ist, was die landesregierung wohl darin bestärkt, an den bestehenden regelungen der LHVO festzuhalten. denn die wollen ja nicht, dass durch lockerungen für hunde bestimmter rassen, die anzahl dieser wieder steigt.
 
zum anderen seien diese Rassen auch eher ein Trend gewesen. „Diese spezielle Zielgruppe, die den Hunde primär als Ersatz der Waffe sieht“.....aha


Ich mein das nicht böse aber teilweise hatte ich hier in Bremen auch den Eindruck:(
Nicht unbedingt, dass der Hund als Waffenersatz diente - aber man hat häufiger Leute, die am Bahnhof rumhängen oder die man in eher spezielle Gruppen einordnen würde mit SoKas gesehen als jetzt die Hausfrau oder den Geschäftsmann von Nebenan... die haben halt alle Retriever und Co...
Also wirklich Werbung haben diese Halter selten für die Rassen gemacht:( Auch wenn die Hunde nichts dafür können!
 
zum anderen seien diese Rassen auch eher ein Trend gewesen. „Diese spezielle Zielgruppe, die den Hunde primär als Ersatz der Waffe sieht“.....aha


Ich mein das nicht böse aber teilweise hatte ich hier in Bremen auch den Eindruck:(
Nicht unbedingt, dass der Hund als Waffenersatz diente - aber man hat häufiger Leute, die am Bahnhof rumhängen oder die man in eher spezielle Gruppen einordnen würde mit SoKas gesehen als jetzt die Hausfrau oder den Geschäftsmann von Nebenan... die haben halt alle Retriever und Co...
Also wirklich Werbung haben diese Halter selten für die Rassen gemacht:( Auch wenn die Hunde nichts dafür können!

Ja, das kann ich unterschreiben. Nicht mal nur auf Bremen bezogen.

Wobei fairerweise auch gesagt werden muss, dass es natürlich auch Personen gibt, die oberflächlich eher "speziell" wirken, aber genauer betrachtet doch sehr nette Menschen sind. Allerdings interessiert dass in der Gesellschaft eher weniger, denn oft wird ja nur an gängige Klischees und Stereotypen gedacht.
 
Ja, das kann ich unterschreiben. Nicht mal nur auf Bremen bezogen.

Wobei fairerweise auch gesagt werden muss, dass es natürlich auch Personen gibt, die oberflächlich eher "speziell" wirken, aber genauer betrachtet doch sehr nette Menschen sind. Allerdings interessiert dass in der Gesellschaft eher weniger, denn oft wird ja nur an gängige Klischees und Stereotypen gedacht.

Ich habs nur auf Bremen bezogen, weil ich die Situation in anderen Städten nicht kenne.

Und natürlich sind Leute, die "komisch" aussehen nicht automatisch asozial oder kriminell!
Aber das ist eben der Eindruck, den die Bremer hier wohl bekommen habe - komische Leute halten SoKas, normale nicht.
Ich kann das auch schwer verurteilen, ich spreche ja auch nicht mit jedem, der ins Klischee passt um zu gucken, ob er da nur optisch reinpasst oder reingehört;)
 
Doch, das ist leider so.

In HH sieht man leider auch überwiegend diese schönen Hunde in Händen,
in die besser gar kein kein Tier gehört.
Das mache ich jetzt nicht an der äusseren Erscheinung fest.
Aber wenn Leute eindeutig Probleme mit Alk, Drogen und sich selbst haben,
können sie keinen Hund sicher führen.
Das gilt dann aber auch für zB Schäfermixe, die man auch schon in solchen
Händen sieht. Und Herdenschutzhunde sind stark im Trend:(

Ich erkläre mir das damit, dass Menschen, die ohnehin gesellschaftlich ausgegrenzt
sind, sich auch nicht mehr davon beeinflussen lassen, was man über sie redet.

Der nette Architekt, der freundliche Zahnarzt oder Makler hält sich leider bevorzugt
einen Hund, der als "nett und freundlich" und damit politisch korrekt gilt.
Selbst wenn er/sie insgeheim Sympatie für Bull-Rassen hegt, wird so ein
Hund nicht angeschafft, weil man um das gesellschaftliche Ansehen fürchtet.
Ausserdem ist gutsituierten Mitbürgern das Leben mit Soka oft zu kompliziert.
Maulkorb, Leinenzwang, Urlaub mit dem Hund oft nicht möglich usw.
Mir haben viele Leute in ehrlichen Gesprächen offenbart, dass sie früher so einen Hund
hatten, ihn sehr vermissen, aber nach seinem Tod eben auf eine andere Rasse auswichen, mit der es sich leichter und entspannter lebt.
Das ist ja auch, was diese schlimmen Gesetze erreichen sollen.

Die Leute, die besser keinen Hund hätten, scheren sich halt nicht um Gesetze
und es schmeichelt ihnen sogar, einen Hund mit dem Hauch der "Gefährlichkeit"
herumzuführen. Sie fühlen sich durch den "gefährlichen" Hund aufgewertet.
Und das ist genau das Hunde-Mensch Gespann, was die Welt nicht braucht,:(

Wenn die Politik nun endlich Verstand walten ließe und mit Gesetzen beim Halter
ansetzen würde und nicht beim Hund, wäre das alles kein so großes Problem mehr.
Dann würden auch wieder "vernünftige" :rolleyes: Leute diese Rassen halten dürfen.
Dadurch würde ein Teil des Anreizes beim "Klientel" wegfallen und den verbleibenden Rest
könnte man anhand der Halter-Gesetze weitgehend aussieben.
Eine Dunkelziffer bleibt allerdings.
 
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