LANDESHUNDEGESETZ NRW - Neufassung muß sein

Peter Löwisch

Liebe KSG'ler,

wie manche es wissen, bin ich seit Ende 2010 Tierschutzbeauftragter (genauer Titel Mitarbeiter für Tierschutz bei der Abgeordneten Hamide Akbayir) meiner Partei im Landtag NRW.



Und genau deswegen benötige ich Eure massive Hilfe.



Ich habe vor, dass das Landeshundegesetz NRW völlig verändert wird hin zu einem Hundehaltergesetz. Was heißt, dass z.B. die Rasselisten wegfallen würden. Was auch heißt, dass der Fokus des Gesetzes nicht mehr auf den Hund sondern auf den HalterIn gerichtet ist. Was, so sehe ich das, im Einklang steht mit Wissenschaftlern wie Feddersen-Petersen, Prof. Hackbart, Dr. Eichelberg, Günter Bloch, RA Weidemann u.v.a. Also eine Art Hundeführerschein.



Um hier aber in den anderen Landtagsfraktionen ein Umdenken und Neudenken anzustoßen. möchte ich, dass meine Landtagsfraktion eine Expertenanhörung veranstaltet, um dann mit den Ergebnissen und unter Mithilfe von Experten ein neues Gesetz zu erarbeiten. Wie dieses neue Gesetz dann aussehen könnte, steht in keiner Weise fest. Nur eins – die Rasselisten müssen angeschafft werden und eventuelle Prüfungen müssen auf wissenschaftlicher Grundlage basieren. Meine Vorstellung z.B. wäre, dass nicht der Hund geprüft wird, sondern der Halter und eventuell dann in der Praxis das Hund/Halter Team, losgelöst von der Hunderasse. Was dann auch z.B. heißen würde, dass die Kommunen die so genannte „Kampfhundsteuer“ wieder einstampfen müssen.



Was Euch sicher nicht wundern wird, schlägt mir aus Teilen der Fraktion Ablehnung entgegen. :wut: Und hier setzt meine Bitte um Hilfe an.
Druck von unten, wie es so schön heißt, ist ungemein wichtig. Und daher möchte ich Euch bitten, massenweise Briefe und/oder Emails an die Fraktion und/oder die zuständige Abgeordnete zu schreiben. Und das bitte bis Anfang April, weil ich dann das entscheidende Gespräch in der Fraktion habe.



Hier ein Textvorschlag, der von Euch wie auch immer natürlich geändert werden kann. Mir wäre es nur lieb, wenn ich Nachricht bekommen könnte von denen, die Schreiben versandt haben.
Näheres kann ich erklären und wegen des Schreibens Tipps geben. Bitte wendet Euch an mich unter [email protected] oder telefonisch 0221/133782


Die Schreiben sollten gehen an:
Als Brief: DIE LINKE. Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen , Platz des Landtags 1 , 40221 Düsseldorf , Tel.: 0211-884-46189
Als Email: [email protected]
-das ist die Fraktionsgeschäftsführerin
und
[email protected]
-das ist die zuständige Abgeordnete.


Und hier der Textvorschlag:
Sehr geehrte Damen und Herren,
das seit 2001 geltende Landeshundegesetz NRW mit seiner Rasseliste ist von seinem Grundsatz her unhaltbar, wissenschaftlich wie in der Praxis. Das wird Ihnen jeder, der damit befasst ist, bestätigen können.
Wir, die im Tierschutz aktiven Menschen, sehen uns seit viele Jahren von den Parteien CDU, SPD, FDP und Grüne enttäuscht, denn den schönen Worten, das Gesetz zu ändern, ist null Komma nichts gefolgt.
Daher setzen wir hier stark auf eine Initiative der Linken im Landtag NRW.
Ihr für den Tierschutz zuständiger Mitarbeiter Peter Löwisch ist in dieser Frage ein Fachmann, den wir seit vielen Jahren schätzen. Uns ist zu Ohren gekommen, dass er als Basis für eine Gesetzesinitiative Ihrer Fraktion eine Expertenanhörung angeregt hat. Wir unterstützen das aufs dringlichste. Denn wir brauchen kein Hundegesetz mit Rasselisten sondern ein Hundehaltergesetz, in dem die Hundehalter eine Art Hundeführerschein machen müssen. Denn nur so ist der Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden gewährleistet. Hunde sind nun einmal nicht per Rasse oder per Geburt gefährlich, sondern nur per Halter.
Daher möchten wir Sie bitten, unserem Wunsch möglichst bald zu entsprechen.
Mit freundlichen Grüßen

Ich rechne mit Eurer Hife, denn in NRW muss endlich was passieren. Die anderen Parteien werden einen Teufel tun, hier eine Initiative zu ergreiffen, sie werden sich eventuell eben nur einer Gesetzesinitiative meiner Partei anschliessen.

Übrigens, Naomi - eine der alten Demohunde der Jahre 2000 ff. geht es den Umständen entsprechend gut. Sie hat große Probleme mit den Hinterläufen - sie ist ja nun mal bereits 13 Jahre alt. Aber wir haben das relativ gut im Griff.

Ich freue mich auf Eure Hilfe.:hallo:
Peter und Naomi
 
  • 23. Mai 2024
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Hi Peter Löwisch ... hast du hier schon mal geguckt?
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Finde ich gut- es wäre zu schön wenn sich in dieser Hinsicht tatsächlich noch etwas tun würde.
Ich persönlich komme aus Sachsen und nicht aus NRW, meinst du es macht Sinn dennoch Betreffenden zu schreiben?
 
kann ich das in anderen foren auch verteilen? in DE natürlich.. ;)
 
wir brauchen überhaupt kein Hundegesetz, in dem man eine Art Hundeführerschein machen muß, vor allem wenn man keine Ahnung hat wie der aussehen soll, wo man den machen kann oder was er kosten soll. Rasselisten weg, den Rest kann man streichen. jeder Hund sollte gechipt sein, registriert und versichert, egal ob groß oder klein.

Und Herr Peter Löwisch ist auch kein Fachmann, den ich seit Jahren schätze, das wüßte ich aber.

Davon mal abgesehn, daß ich pupsegal bin, ich darf ja eh nicht wählen gehen.
 
wir brauchen überhaupt kein Hundegesetz, in dem man eine Art Hundeführerschein machen muß, vor allem wenn man keine Ahnung hat wie der aussehen soll, wo man den machen kann oder was er kosten soll. Rasselisten weg, den Rest kann man streichen. jeder Hund sollte gechipt sein, registriert und versichert, egal ob groß oder klein.

Und Herr Peter Löwisch ist auch kein Fachmann, den ich seit Jahren schätze, das wüßte ich aber.

Davon mal abgesehn, daß ich pupsegal bin, ich darf ja eh nicht wählen gehen.
Wir stehen vor der Entscheidung, das jetzt geltende LHG oder ein neues Gesetz. Wie Du es möchtest, wird mittlerweile nie und nimmer passieren. Das ist Wunschdenken, so zu sagen Tagträume. Ich will aber nicht träumen, sondern eine Realsituation zum Besseren verändern. Wer das nicht will, braucht ja auch nicht zu reagieren. Und wenn jemand der Meinung ist, ich hätte keine Ahnung, der braucht das mit den Fachmann nicht zu schreiben. Habe ich ja nicht verlangt, sondern nur vorgeschlagen. Übrigens, ich gehörte zu den ersten, die Wiederstand hier in NRW mitorganisiert hat. Seit 11 Jahren mittlerweile. Ich bin bis zum Verfassungsgericht in Karlsruhe gegangen.
Was das ganze mit Wahlrecht zu tun hat, ist mir schleierhaft. Es dreht sich nicht um Wahlen sondern um eine Anhörung um eine Gesetzesänderung wissenschaftlich unanfechtbar auf den Weg zu bringen. Wie die dann aussehen wird, werden die Experten entscheiden und zuletzt das Landesparlament. Und hier muss dann eben geschickt verhandelt werden.
Aber wer den jetzigen Status erhalten will, braucht ja auch nichts zu tun.
Gruß
Peter
 
Finde ich gut- es wäre zu schön wenn sich in dieser Hinsicht tatsächlich noch etwas tun würde.
Ich persönlich komme aus Sachsen und nicht aus NRW, meinst du es macht Sinn dennoch Betreffenden zu schreiben?
Natürlich macht es Sinn, denn die Stimmung ist wichtig zu dokumentieren. Gruß Peter
 
Meine Vorstellung z.B. wäre, dass nicht der Hund geprüft wird, sondern der Halter und eventuell dann in der Praxis das Hund/Halter Team, losgelöst von der Hunderasse. Was dann auch z.B. heißen würde, dass die Kommunen die so genannte „Kampfhundsteuer“ wieder einstampfen müssen.

Und dafür dann für JEDES Hund/Haltergespann eine erhöhte Steuer einführt, bis sie einen Test (wie auch immer der aussehen mag und was immer das für etliche Hunde bedeutet) bestanden haben? So wie eben derzeit schon einige Kommunen bei bestandenem Wesenstest auf die erhöhte "Kampfhundesteuer" verzichten?

Peter, wir haben diese Diskussion hier doch schon soviele Male geführt. Was macht dich so sicher, dass eine Änderung Erleichterung für Einige gäbe und nicht Schikanen für alle? Gerade wenn man doch schon erlebt hat, wie schnell einige Hunderassen und ihre Halter am Pranger standen und stehen, gerade wenn man erlebt, wie sehr alle Hunde nebst ihren Haltern immer mehr gegängelt werden, wie kann man da ernsthaft daran glauben, dass bei einer Änderung eine Verbesserung heraus käme?

Das ist Wunschdenken, so zu sagen Tagträume. Ich will aber nicht träumen, sondern eine Realsituation zum Besseren verändern. Wer das nicht will, braucht ja auch nicht zu reagieren.

Wenn du die Rasselisten gegen eine wie auch immer geartete "Prüfung" für alle Hundehalter eintauschen möchtest, wird dir nicht nur aus Teilen der Fraktion Ablehnung entgegen stoßen. Damit ziehst du die Gräben nur noch tiefer und wirst viele derer, die aus der "nichtbetroffenen Ecke" gegen Rasselisten kämpfen vergraulen. Und die reagieren eben mitunter schon auf solche Ankündigungen.
 
Nicht Landeshundegesetz, Bundesrepublik abschaffen! Man muss den Linken nur vermitteln, das diese Hunde der Unterschicht quasi ein Vorbote der Revolution sind. Die Hunde als Schutz gegen Nachbarn, soziale Kälte und als starker Partner bei berufl. Ausweglosigkeit :) Ähhh....Viva la revolution


YouTube - Deutschland muss sterben - Slime
 
Wenn du die Rasselisten gegen eine wie auch immer geartete "Prüfung" für alle Hundehalter eintauschen möchtest, wird dir nicht nur aus Teilen der Fraktion Ablehnung entgegen stoßen. Damit ziehst du die Gräben nur noch tiefer und wirst viele derer, die aus der "nichtbetroffenen Ecke" gegen Rasselisten kämpfen vergraulen. Und die reagieren eben mitunter schon auf solche Ankündigungen.
:) danke MaHeDo
 
Meine Vorstellung z.B. wäre, dass nicht der Hund geprüft wird, sondern der Halter und eventuell dann in der Praxis das Hund/Halter Team, losgelöst von der Hunderasse. Was dann auch z.B. heißen würde, dass die Kommunen die so genannte „Kampfhundsteuer“ wieder einstampfen müssen.

Und dafür dann für JEDES Hund/Haltergespann eine erhöhte Steuer einführt, bis sie einen Test (wie auch immer der aussehen mag und was immer das für etliche Hunde bedeutet) bestanden haben? So wie eben derzeit schon einige Kommunen bei bestandenem Wesenstest auf die erhöhte "Kampfhundesteuer" verzichten?

Peter, wir haben diese Diskussion hier doch schon soviele Male geführt. Was macht dich so sicher, dass eine Änderung Erleichterung für Einige gäbe und nicht Schikanen für alle? Gerade wenn man doch schon erlebt hat, wie schnell einige Hunderassen und ihre Halter am Pranger standen und stehen, gerade wenn man erlebt, wie sehr alle Hunde nebst ihren Haltern immer mehr gegängelt werden, wie kann man da ernsthaft daran glauben, dass bei einer Änderung eine Verbesserung heraus käme?

Das ist Wunschdenken, so zu sagen Tagträume. Ich will aber nicht träumen, sondern eine Realsituation zum Besseren verändern. Wer das nicht will, braucht ja auch nicht zu reagieren.
Wenn du die Rasselisten gegen eine wie auch immer geartete "Prüfung" für alle Hundehalter eintauschen möchtest, wird dir nicht nur aus Teilen der Fraktion Ablehnung entgegen stoßen. Damit ziehst du die Gräben nur noch tiefer und wirst viele derer, die aus der "nichtbetroffenen Ecke" gegen Rasselisten kämpfen vergraulen. Und die reagieren eben mitunter schon auf solche Ankündigungen.
Um es noch einmal zu betonen: Ich habe deutlich geschrieben, dass ein anderes Gesetz, bzw. die inhalte eines solchen, mit Experten ausgearbeitet werden soll. Was ich meine, hätte es wohl besser nicht geschrieben, ist dabei völlig zweitrangig. Das Gesetz soll von Experten gemacht werden, nicht von mir. Deswegen u.a. die Anhörung. Mein Ziel ist es, dass es ein Gesetz gibt, dass für ALLE lebbar ist, dass die Diskriminierung einzelner Hunderassen ausschliesst. Zum Beispiel gibt es verschiedene Vorstellungen dazu, nicht von mir. Aber wir müssen endlich die Diskussion darüber jenseits der versdchiedenen Foren führen, nämlich da, wo die Gesetze gemaxcht werden. Immer nur dagegen sein reicht mir nicht. Es muss nach so vielen Jahren endlich was passieren. Allein demionstrieren reicht doch nicht, oder hat sich in den letzten Jahren etwas zum posiven verändert??
Also, ich will jetzt nichts weiter als eine Expertenanhörung, um eine Gesprächs- bzw. Diskussionsbasis zu bekommen. Was daran falsch ist, kann ich nicht erkennen.
 
Ich bin für 2 klare Aufagen für alle Hundehalter:
- Chippflicht
- Haftpflichtversicherungs-Pflicht

Es gäbe noch eine Reihe weiterer wünschenswerter Auflagen (Pflicht das Tier jährlich einem TA vorzustellen und ein Heimtierzuchtgesetz, welches Vermehrung ohne Authorisierung verbietet), aber die sind völlig unrealistisch, daher sollte man sowas nicht verfolgen.

Ich bin prinzipiell auch für einen SKN für alle Hundehalter, wobei ich damit eine günstige(!!!), kurze, theoretische Prüfung meine, die wirklich die Basics abfragt. Kostet hier 25 Euro, ist in 20 Minuten geritzt und mehr Aufwand und höhere Kosten darf das auch nicht mit sich bringen, sonst ist die Hemmschwelle zu groß!
Und das geht natürlich nur mit Bestandsschutz - du kannst Oma Lieschen nicht ihren Dacke wegnehmen, weil sie keinen Test hat und auch keinen machen will. Das geht nur für die Neuanschaffung ab Gesetzeneinführung.

Das fänd ich übrigens in der Tat auch wirklich nicht zu viel verlangt und wenn DAS Gräben zwischen Hundehaltern zöge, fänd ich das schon bedenklich... Denn im Prinzip ist das doch in erster Linie auch zum Schutz der Tiere, den Haltern wenigstens Basics beizubringen. Klar ist die Frage berechtigt, wer die Umsetzung kontrolliert. Und doch glaube in, dass viel Mist auch aus Unwissenheit geschieht und DAS ließe sich immerhin so vermeiden...
 
Ich bin für 2 klare Aufagen für alle Hundehalter:
- Chippflicht
- Haftpflichtversicherungs-Pflicht

Es gäbe noch eine Reihe weiterer wünschenswerter Auflagen (Pflicht das Tier jährlich einem TA vorzustellen und ein Heimtierzuchtgesetz, welches Vermehrung ohne Authorisierung verbietet), aber die sind völlig unrealistisch, daher sollte man sowas nicht verfolgen.

Ich bin prinzipiell auch für einen SKN für alle Hundehalter, wobei ich damit eine günstige(!!!), kurze, theoretische Prüfung meine, die wirklich die Basics abfragt. Kostet hier 25 Euro, ist in 20 Minuten geritzt und mehr Aufwand und höhere Kosten darf das auch nicht mit sich bringen, sonst ist die Hemmschwelle zu groß!
Und das geht natürlich nur mit Bestandsschutz - du kannst Oma Lieschen nicht ihren Dacke wegnehmen, weil sie keinen Test hat und auch keinen machen will. Das geht nur für die Neuanschaffung ab Gesetzeneinführung.

Das fänd ich übrigens in der Tat auch wirklich nicht zu viel verlangt und wenn DAS Gräben zwischen Hundehaltern zöge, fänd ich das schon bedenklich... Denn im Prinzip ist das doch in erster Linie auch zum Schutz der Tiere, den Haltern wenigstens Basics beizubringen. Klar ist die Frage berechtigt, wer die Umsetzung kontrolliert. Und doch glaube in, dass viel Mist auch aus Unwissenheit geschieht und DAS ließe sich immerhin so vermeiden...

100% deiner meinung :zufrieden:
 
Ich bin für 2 klare Aufagen für alle Hundehalter:
- Chippflicht
- Haftpflichtversicherungs-Pflicht

.....Das geht nur für die Neuanschaffung ab Gesetzeneinführung.

Das fänd ich übrigens in der Tat auch wirklich nicht zu viel verlangt und wenn DAS Gräben zwischen Hundehaltern zöge, fänd ich das schon bedenklich...

Ich finds bedenklich, wenn man nicht weiter denkt, obwohl wir darüber doch schon so oft diskutiert haben. Die von dir benannten "Auflagen" sind wirklich nicht zuviel verlangt- oder soll ich besser sagen, wir wissen, dass sie nichts bringen? Sie werden nicht einen einzigen Beissvorfall verhindern.
Es gäbe aber doch auch nur einen einzigen Grund, das bestehende Gesetz zu ändern. Nämlich die Verhinderung von Beissvorfällen! So, und wenn man nun also alle Hundehalter mit in ein sinkendes Schiff setzt, was soll dabei heraus kommen? Nur weil du dir weniger "schmerzhafte" Neuerungen vorstellen kannst, wieso sollte irgendwer auf dich hören? Wieviele Experten haben schon festgestellt, dass nicht die Rasse das Problem ist sondern "der" Mensch? Dabei stimmt das doch so auch nicht, es sind vereinzelte Menschen! Und trotzdem eine Neuerung anstreben, die alle betrifft?
Mit ein paar "Regelungen" kommst du doch auch nicht weiter, aber wenn du erst einmal alle zum ausbaden angeboten hast, lässt es sich später schlecht zurückrudern.
 
Also, ich will jetzt nichts weiter als eine Expertenanhörung, um eine Gesprächs- bzw. Diskussionsbasis zu bekommen. Was daran falsch ist, kann ich nicht erkennen.

In deinem ET ist die Rede davon, das bestehende Gesetz völlig ändern zu wollen. Was wir jetzt haben, wissen wir. Was kommt nicht. Ginge es nur darum, in dem bestehenden Gesetz die §§ streichen zu lassen, die Rasselisten beinhalten, wäre das für mich ein Ansatz. Ein neues Gesetz bedeutet zuviele Unbekannte und du kannst es niemandem verdenken, dass er seinen eigenen Hund dabei genauso im Auge hat wie du deinen.

Die Expertenmeinungen sind bekannt. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: die gelisteten Hunde sind nicht gefährlicher als andere Hunde. Bei einer Änderung kann man also nach Expertenanhörung auch zu dem Schluss kommen, dass dann alle Hundehalter die gleichen Schikanen erfüllen müssen. Wie du das ausschließen kannst, hätte ich gern von dir beantwortet.
 
Nee, für mich steht bei den Vorschlägen nicht primär die Verhinderung der Beißvorfälle.
Ehrlich gesagt verstehe ich deinen Einwand nicht. Mit sinkendem Schiff hat das doch nichts zu tun. Ich finde aus sehr verschiedeben Gründen absolut begrüßenswert, wenn man Menschen vermitteln kann, dass man sich nicht "einfach so" ein Tier anschaffen sollte, sondern dass dafür eben auch eine gewisse Grundkenntnis nötig ist. Das ist genau der Gedanke vom Prinzip her, der hinter Schutzverträgen steht... Es geht um die Vermittlung von Werten. Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass man damit KEINEN Beißvorfall verhindern könnte. Und EINER reicht schon. Und ebenso bei unerwüschten Würfen etc. All sowas lässt sich durch Schuldung durchaus eindämmen.
 
Nee, für mich steht bei den Vorschlägen nicht primär die Verhinderung der Beißvorfälle.

Deshalb gibt es aber das LHG, um deren mögliche Änderung es hier doch geht.

Oh ja, ich bin durchaus dafür, dass nicht jeder einen Hund halten sollte. Die von dir angeführten Regelungen haben in NRW aber auch schon 10 Jahre lang daran nichts geändert. Die bestehenden Regelungen für Sokas aber! Und genau deshalb ist es eben nicht abwegig, darüber nachzudenken, in welche Richtung die Politik marschiert, wenn du ihnen erstmal alle Hundehalter "zur Überprüfung" anbietest.
 
Ich denke das durch den Hundeführerschein viele HH aufgeklärt werden könnten und dadurch Beissvorfälle zu vermeiden. Oft ist es ja so das sie garnicht wissen wie sie sich zu verhalten haben wenn Personen oder Hunde entgegen kommen.

was wäre denn so verwerflich wenn man alle HH überprüft ?
 
Ich denke das durch den Hundeführerschein viele HH aufgeklärt werden könnten und dadurch Beissvorfälle zu vermeiden. Oft ist es ja so das sie garnicht wissen wie sie sich zu verhalten haben wenn Personen oder Hunde entgegen kommen.

was wäre denn so verwerflich wenn man alle HH überprüft ?

In der Suche wirst du unter dem Begriff "Hundeführerschein" ausreichend Antworten finden. Ist ja nicht zum ersten Mal Thema. ;)
 
Und am besten führt man eine dreijährige Pflicht ein die Hundeschule zu besuchen..die Trainer sind egal ...ob Hinz das lehrt oder Kunz jenes...denn was nützt die Theorie so ganz ohne Praxis und schon passiert nichts mehr.
 
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