Meine Nachbarin ...

wie schon gesagt , ich verstehe die Argumentation einerseits schon , aber andererseits: -- geht es -zumindest mir - nicht nicht immer und überall ausschließlich nur um Wohl -und Weh eines Hundes , bei mir steht durchaus auch noch der Mensch im Fokus .

Und mal abgesehen davon , wenn man jetzt mal ein bisschen nach- und weiterdenkt , das Emotionale beiseite lässt und die praktische Seite betrachtet : vielleicht fährt die Dame in zwei Jahren kein Auto mehr ,- und wie kommt dann der -mittlerweile -12 Jährige Hund zum Tierarzt ?

Liest sich jetzt vielleicht leicht polemisch ,- ist aber letztendlich u.U. die Realität.
Dann also lieber gar kein Tier mehr ,- oder so ..:gruebel:

Ich sage es mal so - ist aber nur meine Meinung:
Wenn ich in dem Alter, (80 Jahre plus) bin, egal wie fit ich sein mag, hoffe ich, dass ich auf den Wunsch, ein eigenes Tier zu haben, verzichten kann. Wenn ich wirklich noch so fit bin, engagiere ich mich dann hoffentlich als Katzenstreichler oder Gassigänger im Tierheim. Hier gäbe es nämlich auch niemanden, der wesentlich jünger ist als ich und ein Tier übernehmen könnte.
Oder ich werde Pflegestelle für einen alten Hamster oder Meerschweinchen. :D

Wenn die Frau übrigens nicht mehr selbst fahren kann, könnte sie zum Beispiel ein Taxi nehmen. Oder sie bestellt einen mobilen Tierarzt. Da sehe ich jetzt kein Problem. Nicht alle Hundebesitzer haben ein Auto.
 
  • 27. Februar 2024
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Hi Paulemaus ... hast du hier schon mal geguckt?
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Wir sind alle in einem Alter, wo sich diese Frage noch nicht stellt, deshalb fällt es uns noch leicht, mit Abstand darüber zu urteilen.

Ich versuche zwar das Thema immer relativ nüchtern zu sehen, bin auch überhaupt kein Fan davon, alten Leutchen Welpen "schönzureden", aber jemandem, der sein ganzes Leben lang Hunde hatte, irgendwann mehr oder weniger deutlich zu sagen: "Nee du, jetzt ist aber mal Schluß mit Fiffis. Du bist so alt, du kannst doch tagtäglich abkratzen, und wer kümmert sich dann um den Hund?" - das könnte und wollte ich auch nicht.

Die Einsamkeit, die alte, alleinstehende Menschen in dem Alter erwartet, wenn Partner und Freunde vielleicht schon verstorben sind, stelle ich mir ganz schlimm vor. Vom Zusammenleben mit einem Hund profitiert aber in dieser Situation dann sicher nicht nur der Mensch...

Deshalb würde ich mir wünschen, daß für solche Fälle gute Lösungen gefunden und entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden könnten. Mit "willigen" Angehörigen ist das kein Problem, aber vielleicht gibt es auch andere Möglichkeiten? Entweder über solche spezialisierten Vereine wie das Omihundenetzwerk oder über gut organisierte "Nachbarschaftshilfe", wenn man die finanziellen Mittel hat, evtl. auch über professionelle Tierbetreuung, usw.
 
  • 27. Februar 2024
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
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Meine Mutter ist 98.

Ihr letzter Hund ging vor ... 16 Jahren.

Sie lebt auf, wenn ich mit dem/den Hund komme. Till ist zu süß. Wenn ich da bin, liegt er sofort auf ihrem Schoß. Sie lebt dann richtig auf.

Meine Retriever-Hovi Mix Dame lag wie festgenagelt vor ihren Füßen.
 
Geh doch mit deiner Nachbarin mal ins nächste Tierheim und frag dort. Die können - wenn sie die alte Dame vor Augen haben - das doch am besten einschätzen, ob sie an sie einen Hund (und wenn ja, welchen) vermitteln würden.
 
  • 27. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Wir sind alle in einem Alter, wo sich diese Frage noch nicht stellt, deshalb fällt es uns noch leicht, mit Abstand darüber zu urteilen.

Ich bin grade 58 geworden und mir hat sich die Frage gestellt, als wir überlegten, Lotta aufzunehmen. Lotta ist vier.
Gesetzt den Fall, sie wird 18 (es gibt ja Hunde, die so alt werden), dann bin ich 72.
Ich hoffe natürlich, dass Chris und ich dann noch fit sind, uns keine Tumorerkrankung oder Demenz oder sonst was Übles dazwischen kommt. Aber es ist nun mal Tatsache, dass keiner mir garantieren kann, mit 72 noch fit zu sein. Wenn ich 40 bin, kann mir natürlich auch keiner garantieren, dass ich 14 Jahre später noch fit bin. Aber statistisch stehen die Chancen in dem Alter schlicht besser. :)
Und je älter ich werde, desto größer stehen die Chancen, dass ich in absehbarem Zeitraum sehr viel eingeschränkter sein werde, als ich es zum jetzigen Zeitpunkt bin.

Zumindest sollte der Hund, den ich aufnehme, eine realistische Chance haben, dass ich ihn überlebe (wie gesagt, ohne Background, der sich dann um den Hund kümmert.)
Alles andere lässt sich regeln. Wenn ich selbst nicht mehr so fit bin, um den Hund den Auslauf zu ermöglichen, den er braucht, kann ich einen professionellen Gassigänger engagieren, wenn sich freiwillig niemand findet. Das Futter kann ich mir ins Haus liefern lassen, der TA kann ins Haus kommen oder der Gassigänger geht mit ihm.

Die Vorstellung, dass ich Tiere zurücklassen muss, für die sich keiner verantwortlich fühlt, finde ich ganz schrecklich. Und ich denke nicht, dass es fair wäre, ein Tier aufzunehmen in dem Wissen, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es passiert.
 
Ergänzend noch: Grade das Beispiel vom verlinkten Hund zeigt doch, wie schrecklich es für einen Hund ist, wenn der HH verstirbt und niemand da ist, der ihn aufnimmt.
Ich hoffe, dass meine Tiere niemals in die Situation kommen, dass sie als Notfall im Netz geteilt werden in der Hoffnung, dass sich jemand für sie erbarmt und ihnen die letzte Zeit schön macht. Und dabei viele Menschen weiterklicken, weil da was von Medis steht, die sie brauchen und weil sie schon so alt sind.

Letztlich muss das aber jeder für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko eingehen möchte.
Wobei mich das Thema sowieso immer mal wieder bewegt, allerdings im Sinne von: Was wird aus unseren Tieren, wenn Chris und mir gemeinsam etwas passiert?
Da würde mich auch interessieren, ob und wie diejenigen ohne Background ihre Tiere abgesichert haben.
 
wie gesagt, so weit ist sie noch nicht, meine Nachbarin. Die Hündin ist ja erst 4 Tage tot.

So traurig das ist, mit z. B. Samson, aber einen Hospizplatz will/kann sie sicher nicht bieten. Dafür hat sie ihre Hündin zu lange (inkl. Inkontinenz/en) gepflegt und viel aufwischen müssen.
 
wie gesagt, so weit ist sie noch nicht, meine Nachbarin. Die Hündin ist ja erst 4 Tage tot.

So traurig das ist, mit z. B. Samson, aber einen Hospizplatz will/kann sie sicher nicht bieten. Dafür hat sie ihre Hündin zu lange (inkl. Inkontinenz/en) gepflegt und viel aufwischen müssen.


Wenn sie ein grosses haus hat, könnte sie ein vollzeit arbeitende hundehalter , ein oder zwei zimmer vermieten. Dann waeren mehrere wesen geholfen.
 
Ich bin 66 und hoffe das ich meine hunde ( immerhin noch 9 stück + 1 katze) überlebe, oder wenigstens so gesund bleibe, das ich hier wohnen bleiben kann bis sie das zeitliche segnen.

Es sind meine letzte haustiere, darauf gebe ich brief und siegel.
 
Wenn sie ein grosses haus hat, könnte sie ein vollzeit arbeitende hundehalter , ein oder zwei zimmer vermieten. Dann waeren mehrere wesen geholfen.
das hatte ich schon im Hinterkopf, man könnte auch ein Studentenzimmer vermieten gegen Hilfe mit/bei Hund, aber sie ist vom ganz alten Schlag: Niemand Fremdes ins Haus!
 
80 Jahre sind zwar nicht gleich 80 Jahre, aber die Gefahr, dass in der nächsten Zeit gesundheitliche Einschränkungen kommen, sind realistisch.
So sehr ich den Wunsch der Dame nachvollziehen kann, würde ich persönlich abraten.
Falls ein TH in der Nähe ist, wäre für mich die beste Option Gassigänger zu machen.
Oder sie kann den Hund einer arbeitenden Person ausführen.
Sie hätte eine Aufgabe und könnte sich bewegen. Dass das nicht das Gleiche ist, wie einen eigenen Hund zu haben, ist mir klar.
Als Orga würde ich ihr wahrscheinlich nur einen kleinen, älteren Hund vermitteln.

Einen Hund anzuschaffen, um sich im Haus sicherer zu fühlen, wäre für mich in ihrer Situation kein Argument.

Das ist ein schwieriges Thema und vielleicht habe ich durch meine eigene Geschichte vom letzten Jahr auch Umdenken gelernt.
Wahrscheinlich wird bei uns auch kein Haustier mehr einziehen, wenn unsere jetzigen nicht mehr sind.
Wilma ist ja erst zwei Jahre, insofern haben wir sie hoffentlich noch sehr lange.
 
das hatte ich schon im Hinterkopf, man könnte auch ein Studentenzimmer vermieten gegen Hilfe mit/bei Hund, aber sie ist vom ganz alten Schlag: Niemand Fremdes ins Haus!


Das ist etwas kurz gedacht, eines tages muss jemand fremdes ihr den a. Wischen und den brei rein löffeln.

Meine grossmutter hatte immer 3 bis 5 mieter im haus, immer junge herren, ( kind, ich muss junge männer um mich haben) die hatten es sehr lustig.

Wenn sie ein hund nur als Alarmanlage braucht, nööö, das finde ich nicht fair dem hund gegenüber.
dann lieber ein mieter mit hund.
 
Ergänzend noch: Grade das Beispiel vom verlinkten Hund zeigt doch, wie schrecklich es für einen Hund ist, wenn der HH verstirbt und niemand da ist, der ihn aufnimmt.

Sehe ich auch so.
Ich halte es für egoistisch sich mit Ü80 einen jungen Hund zu holen.
Natürlich kann immer etwas passieren, in jedem Alter.
Aber wenn man über 80 Jahre alt ist und keine Alternativplan hat, spricht die Statistik eben gegen einen, dann sollte man sich, meines Erachtens, keinen jüngeren Hund holen.
Und wenn man keinen älteren Hund will, dann sollte man eben keine eigenen Tiere mehr halten.
Dann kann man ggf. noch als Sitter, Helfer im Tierheim, oder Pflegestelle arbeiten, aber bitte kein eigenes Tier mehr haben.
 
Ich bin jetzt 56 und nein, die momentan "Anwesenden" werden nicht meine "letzten Mohikaner" gewesen sein.
Bzw. Hund, Polly ist jetzt 12, momentan schon, aber nur, weil wir halt beide VZ arbeiten.
Wie Polly zu uns kam, war ich noch selbstständig und sie konnte mit.
Jetzt ist sie tagsüber bei einer Freundin, geht, ist aber nicht mein Anspruch an HH.
Wenn mal Rente, oder Lottogewinn ;), schaut die Sache natürlich wieder ganz anders aus.
Allerdings keine Welpi's oder Kitten mehr, sondern acht/neunjährig aufwärts und/oder krank/behindert.
Felix, unser Kater-Neuzugang vom letzten Oktober, war z.B. acht Jahre alt und FIV+.
Paulchen, zwei Jahre zuvor, war zwar etwas jünger, dafür aber taub und herzkrank.
Und auch ein zukünftiger, eventueller Hund wird aus dieser Schiene kommen.

Die hier als Thread-Aufhänger beschriebene Dame könnte ich mir aber durchaus als Hunde-Sitterin vorstellen, tages- oder auch urlaubsweise.
Jemand mit Haus, Garten und Erfahrung... so jemandem sollte doch "die Bude eingerannt" werden, wenn das bekannt wird.
So hätte sie ihren Spaß, aber in dem Sinn keine Verantwortung mehr.
 
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