Meine Nachbarin ...

Pennylane

Tüpferl
10 Jahre Mitglied
meine Nachbarin hat diese Woche ihre Hündin mit 15 Jahren gehen lassen müssen. Sie ist natürlich am Boden zerstört, aber nachdem sich das Ende schon lange abgezeichnet hat (sie rechnete damit, dass sie Weihnachten nicht mehr durchsteht) fragte sie mich damals schon, ob ich ihr wohl - wenn es soweit ist - helfen könne wieder einen Hund für sie zu suchen/finden.

Ich bin absolut der Meinung, dass sie einen guten Platz bieten kann, habe ihr aber auch gesagt, dass man in ihrem Alter (Ü80, aber einigermassen fit, fährt Auto und arbeitet viel im Garten) keinen jungen/jüngeren Hund mehr haben sollte. Man weiss ja nicht was kommt. Ich dachte an einen etwa 10 jährigen,der mit ihr noch älter werden kann und einen ruhigen (na ja, sie hat schon ein rel. lautes, aber freundliches Wesen) Platz braucht. Grosses Haus und riesen eingezäunter Garten sind vorhanden

Familie, die den Hund dann im Fall der Fälle, übernehmen könnte ist nicht vorhanden. Und den Zahn, dass ich ihn ja dann nehmen könnte, habe ich ihr auch schon gezogen. Das geht nicht.

Würdet ihr, die ihr im Tierschutz arbeitet und solche Situationen vielleicht kennt, einen Hund an so jemanden geben? Gibts da überhaupt Chancen?
 
  • 14. April 2024
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Hi Pennylane ... hast du hier schon mal geguckt?
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Wäre das nicht genau so ein Fall, für den die Übernahmeverträge der Tierheime gedacht sind, in denen geregelt ist, daß die Tiere im "Notfall" nur an den betreffenden Verein zurück gegeben werden dürfen?
 
keine Ahnung, ich habe so einen Vertrag noch nie gesehen
 
Ich bin jetzt zwar noch keine 80 , aber 67 ,- und ich habe in fast genau zwei Jahren drei Hunde verloren - und einen -wissentlich- habe ich noch in absehbarer Zeit vor mir.

Mir brauchte ,- wobei ich natürlich die Sicht der "anderen Seite " verstehe -, niemand mit einem 10 jährigen Hund kommen:nee:
 
Ich bin jetzt zwar noch keine 80 , aber 67 ,- und ich habe in fast genau zwei Jahren drei Hunde verloren - und einen -wissentlich- habe ich noch in absehbarer Zeit vor mir.

Mir brauchte ,- wobei ich natürlich die Sicht der "anderen Seite " verstehe -, niemand mit einem 10 jährigen Hund kommen:nee:
warum nicht? Die sitzen auch im TH und warten
 
Ach so. Du kennst diese Verträge nicht.
Doch, doch, meine Übernahmeverträge enthielten jedenfalls alle so eine Klausel, daß der Hund im Falle eines Falles nicht verkauft oder sonstwie weitergegeben werden darf, sondern an den Verein zurück gehen muss.

Und in dem Fall deiner Nachbarin wäre der Hund ja im schlimmsten Fall dann doch immerhin durch das Tierheim, bzw. den Verein versorgt, der ihn vermittelt hatte.

Deshalb würde ich einen älteren Hund auch durchaus an eine alte, rüstige Dame vermitteln, wenn alles zusammen passt. "Rückläufer" haben die Vereine sicherlich sowieso immer, auch ohne daß Besitzer sterben.

Also, ich denke schon, daß deine Nachbarin noch gute Chancen hat. Kommt vielleicht auch ein wenig auf den betreffenden Verein an?

Warten wir mal, was die "Fachleute" dazu sagen.
 
@Pennylane Die Frage beantwortet sich doch von selber , ganz sicher , wenn es dann auch noch ein großer Hund sein soll,- in sehr absehbarer Zeit wiederholt sich das wieder, - das Kranksein und das Sterben des Tieres.
 
Da gibt es doch von einigen TH diese Programme: Senioren für Seniorentiere.

Einen jungen Hund würde ich nur an Personen in dem Alter vermitteln, wenn klar ist, dass ihn bei Ableben der HH die Familie oder Freunde übernehmen. Für einen Hund bedeutet TH immer Trauer und Stress.
Und warum sollte man einem jungen Hund die Chance nehmen, von jemanden Jüngeren adoptiert zu werden, bei dem die Chancen um einiges grösser sind, dass der Hund sie nicht überlebt.
 
Da gibt es doch von einigen TH diese Programme: Senioren für Seniorentiere.

Einen jungen Hund würde ich nur an Personen in dem Alter vermitteln, wenn klar ist, dass ihn bei Ableben der HH die Familie oder Freunde übernehmen. Für einen Hund bedeutet TH immer Trauer und Stress.
Und warum sollte man einem jungen Hund die Chance nehmen, von jemanden Jüngeren adoptiert zu werden, bei dem die Chancen um einiges grösser sind, dass der Hund sie nicht überlebt.

wie schon gesagt , ich verstehe die Argumentation einerseits schon , aber andererseits: -- geht es -zumindest mir - nicht nicht immer und überall ausschließlich nur um Wohl -und Weh eines Hundes , bei mir steht durchaus auch noch der Mensch im Fokus .

Und mal abgesehen davon , wenn man jetzt mal ein bisschen nach- und weiterdenkt , das Emotionale beiseite lässt und die praktische Seite betrachtet : vielleicht fährt die Dame in zwei Jahren kein Auto mehr ,- und wie kommt dann der -mittlerweile -12 Jährige Hund zum Tierarzt ?

Liest sich jetzt vielleicht leicht polemisch ,- ist aber letztendlich u.U. die Realität.
Dann also lieber gar kein Tier mehr ,- oder so ..:gruebel:
 
Es gibt das Omihunde Netzwerk. Die vermitteln ausschließlich an ältere Menschen.
 
Mir brauchte ,- wobei ich natürlich die Sicht der "anderen Seite " verstehe -, niemand mit einem 10 jährigen Hund kommen:nee:
Die Fragestellung war jetzt aber nicht, ob die alte Dame sich mit einem alten Hund anfreunden könnte, sondern ob sie überhaupt Chancen hat, einen zu bekommen. Wenn sie keinen will, hat sich das ja eh erledigt. ;)
 
Hatte ich verstanden, Margot.:) - Dann kann sie sich einen kaufen.



Der Omihunde Verein vermittelt wohl nicht mehr , sondern nimmt nur noch die Hunde von Senioren in Pflegestellen auf.:kp:
 
Schau doch mal im zergportal. Dort gibt es eine Suchfunktion "Senioren", die dir seitenweise ältere Hunde von verschiedenen Organisationen anzeigt.

 
Meine Nachbarin, 83, macht bei Menschen und Hunden, die ihr gefallen, Betreuung. Sie hat die Befürchtung, dass sie einem eigenen Hund auf Dauer nicht mehr gerecht werden kann.

Sie leidet aber schon unter dem Zustand "hundelos" nach fast 70 Jahren mit Hund/-en.

Ich find das alles problematisch...
 
Das Ding ist, dass sie allein wohnt und froh ist wenn der Hund anschlägt falls jemand unerwünscht rumschleicht (kommt schon mal vor). Natürlich wohnt der Hund im Haus, schläft, wenn er mag, im Schlafzimmer und sitzt abends beim Fernsehn mit auf dem Kanapee. Sie fühlt sich einfach sicherer und nicht so allein mit Hund
 
Versteh ich gut. Dann sollte es aber kein kleiner Hund sein, denn der schreckt keinen ab. Könnte sie einen halbwegs großen Hund denn noch zuverlässig führen bzw. halten?
 
Versteh ich gut. Dann sollte es aber kein kleiner Hund sein, denn der schreckt keinen ab. Könnte sie einen halbwegs großen Hund denn noch zuverlässig führen bzw. halten?
Das habe ich mich auch gefragt. Ich denke aber, er sollte sich nicht in die Leine werfen oder wie verrückt ziehen. Sie ist noch gut zu Fuss, aber halt langsam
 
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