Meine Art von Überzeugungsarbeit

Markus

15 Jahre Mitglied
Servus @all

Sa. 13.10. München Riem nach einem ausgiebigen Spaziergang mit TH-Hundies
Maja
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und mit Jerry
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sassen wir kurz an einer Bushaltestelle um zu essen. In diese Bushaltestelle kam ein älterer Herr, der von den beiden Hundies freudig begruesst wurde. Wir kamen sehr schnell ins Gespraech und es stellte sich heraus, dass er auch gerne hunde mag aber leider keine halten kann, weil er gehbehindert ist. Er hat mit den Beiden geknuddelt und hat sich ueber so schoene und liebe zwei (seine Worte)richtig gefreut. Ich dachte mir schon lange : wann fragt er endlich was das fuer rassen sind. Tat er dann auch. Allerdings sagte ihm American Staffordshire nix. Kampfhunde halt. "das sollen Kamphunde sein, die sind doch soo lieb." Er wurde dann einwenig wehmuetig und wir mussten wieder zurueck, aber ich denke wenn man solchen Leuten die so unvoreingenommen sind begegnet ist das fuer mich immer eine gern genommene Situation zu ueberzeugen und zu beweisen, dass die wahrheit anders ausssieht als es die medien zeigen.

Gruß
Mädmäxchen
 
  • 19. April 2024
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Hi Markus ... hast du hier schon mal geguckt?
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Hi Markus,

na, das hört sich ja mal ganz nett an.
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Es sollte mehr Menschen geben, die unvoreingenommen
an Hunde herangehen.
Und natürlich auch die Halter sollten immer etwas Aufklärung betreiben.
Gut gemacht!!!!!
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Gruß Bine!

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Hallo Markus,

solche Situationen kenne ich auch und irgendwie ist dann der ganze Tag gerettet!
Übrigens hast Du echt niedliche Wuffs!
 
so, dann geb ich hier mal ein positiv-negativ-erlebnis vom wochenende zum besten:

wie jeden samstag waren wir auch am letzten wochenende wieder mit unserer kleinen in der junghundeerziehung aufm platz, das wetter war schön, also haben wir zeus mit ins auto gepackt und haben ihn mitgenommen!

da ich die ausbilderinnen kenne und sie auch unsere hunde, war es natürlich kein problem zeus auch mit auf den platz zu nehmen! zeus kennt den platz auch schon, da er des öfteren testhund bei wesenstests war und diese bei uns auf dem platz stattfinden!

während ich kurz mit der ausbilderin gesprochen habe, wartete baddy mit zeus auf dem vorplatz und ließ ihn laufen!

da kamen doch glatt zwei frauen an, mit einem kläffenden kleinen schlaglochsuchgerät, die sich für die hundeschule interessierten und fatzten baddy an ob er seinen hund nicht an die leine nehmen kann!

soweit noch kein problem, wurde auch erledigt, zeus saß zwar eh zu baddys füßen, aber wenn leine dran soll kommt leine dran!
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man sucht ja schließlich keinen stress!

ihre hündin wiederum stürzte die ganze zeit kläffend auf zeus zu und fing an ihn zu ärgern, baddy bat dann halt darum, das sie ihren hund doch bitte an die leine nehmen soll und ihm das kläffen mal untersagen soll! es nervte tierisch!

da fing das gewetter an was das denn solle, ihr hund sei klein und tue keinem was und sie hätte nur!!! schlechte erfahrungen mit "solchen hunden" gemacht!

auf die frage was denn bitteschön "solche hunde" sind, kam die antwort, "na kampfhunde, was denn sonst"!

ich war fertig mit reden und machte das tor zum platz auf, damit zeus mit den anderen hunden erstmal spielen kann, da schrie es von hinten (besagte damen) : "um gottes willen, der beißt die doch alle tot"!

naja, nach zehn minuten schönstem spiel für zeus und die ca. 10 junghunde (unsere lady inklusive) versuchte der älteste rüde (beardie mit ca. 8 monaten) zeus zu besteigen, unser zeus machte ihm nur kurz klar das er das nicht toleriert und dann war der käse gegessen!

die hundetrainerin klärte kurz auf, das das nichts "rassetypisches" ist, sondern normales verhalten eines erwachsenen rüden, und das der rüde ein normaler, verspielter und gut erzogener hund ist!

für die leute aus der gruppe war es positiv zu sehen das es nicht stimmt was die medien so erzählen, auch wenn manche die distanz wahrten!

für die beiden damen ist sowieso alles zu spät, da hätte auch keine extremknuddelarie geholfen, da ist die dumm-deutsche verbohrtheit zu deutlich für rübergekommen!

zeusi, lady und die anderen hundis hatten ihren spaß und wir danach auch wieder, aber innerlich reg ich mich über diese verbohrtheit in manchen köpfen trotzdem auf!

soviel zum thema, aber überwiegend waren unsere erfahrungen mit unsere hunden egal wo sehr positiv, spinner gibts ja immer mal, vor anfeindungen oder handgreiflichkeiten (wie einige andere hier schon erlebt haben) blieben wir bis jetzt, zum glück verschont!

ciao caro***



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hi markus,

maja und jerry sind total süß. schön, zwischendurch was positives zu hören.

servus aus mondsee
mona & sindbad
 
Das ist echt schön, wenn man mal was positives aus seiner Umwelt mitkriegt.
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Ich bin auch immer superhappy, wenn sich mal jemand freundlich über meinen "Kleinen" äussert.

Dani & der "Kleine" CC

P.S: Deine beiden sind wirklich niedlich.
 
Hey Markus - solche Begebenheiten sind doch die schönsten, gell? :verlegen:)

Glücklicherweise sind unsere beiden Schlitzohren (hier als "Das seltsame Paar" bekannt) in der Nachbarschaft gut gelitten. Die Leute lachen/freuen sich immer, wenn wir mit ihnen daherkommen. Hin und wieder kommt's mal vor, daß z.B. eine kleine Gruppe der hier wohnenden Jugendlichen auf dem Gehsteig steht und wir daran vorbei müssen. Die kleine Sophie wird mit "Och guck mal ein Kampfhund - is der aber süß" bedacht und mein Großer bestenfalls mit "ein beknackter Dobermann".

Das schmerzt natürlich mein stolzes Besitzerherz, aber ich kann's verstehen, die Leute haben oftmals Angst vor dem großen, schwarzen Hund. Wir können jedoch damit gut leben :verlegen:))

Gruß, Sab. :verlegen:)





...out of the dark - into the light, the brightness...
 
Original erstellt von KsCaro:
"da fing das gewetter an was das denn solle, ihr hund sei klein und tue keinem was und sie hätte nur!!! schlechte erfahrungen mit "solchen hunden" gemacht!

auf die frage was denn bitteschön "solche hunde" sind, kam die antwort, "na kampfhunde, was denn sonst"!"
Hi Caro, komisch, ich habe sowas gerade auf Hundeplätzen schon mehrmals erlebt. Zwar nicht mit Elwood, der sieht immer noch aus wie ein Schmusebär, aber immer wieder mußte ich miterleben, wie jemand mit einem "richtigen Kampfhundmischling" regelrecht geschnitten wurde. Solche Leute ziehen dann ängstlich ihren Kläffer zurück, aus Angst, ein normal reagierender Hund sagt ihrem "Schatz" mal kurz die Meinung. Komisch, das ausgerechnet andere Hundebesitzer so selten dämlich und stockverblödet sind, entschuldige die Ausdrücke. Dabei kann ich nur den Hass kriegen. Wenn schon die Hundeleute unter sich solch einen hanebüchenen Blödsinn veranstalten, was sollen dann die anderen erst denken? Ich nehme mit Elwood auch jede Gelegenheit war, Leuten Zugang zu Hunden zu verschaffen. Zugegeben, das ist mit ihm nicht schwer, da er gerade erst 5 Monate alt ist. Aber in einem halben Jahr hat sich das sicherlich auch erledigt, dann wird er nämlich zu groß sein, um noch "niedlich" sein zu können, schade eigentlich.
Nachdenkliche Grüße,



Pepe & Elwood
 
tja pepe, das kenn ich zu gut!

unsere "kleine" ist zwar größer als unser ach so böser kampfhund, aber die finden alle niedlich, ist ja moch baby mit ihren knapp 6 monaten!
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den größten hammer fand ich immernoch das die besitzerin zweier ridgebacks sich negativ über "kampfhunde" geäußert hat! grade sie müßte es doch besser wissen, fährt sie mit ihren beiden in ein anderes bundesland müßen auch ihre schmuser maulkorb tragen! aber soweit reicht der verstand wohl nicht!
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ciao caro***

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Standard-Spruch wenn keine Einsicht von Hundehaltern (anderer Rassen) gezeigt wird:

Normalerweise dürfte jemand mit Ihrer Erfahrung nicht mal einen Hund halten.... (was bei soviel Blödheit der Angesprochene nicht mal versteht)
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mehr sage ich zu soviel Verbohrtheit nicht
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Es ist einfach nur schön, auch positive Erlebnisse zu haben
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Liebe Grüße

Sunny73 & Staff-Bull Darius

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Sind wir nicht alle ein bisschen Kampfschmuser?!

WICHTIG Ich habe noch immer ein Zuhause für einen Staff-Bull-Rüden zu vergeben. Wer also einen Staff-Bull-Rüden in Not kennt, bitte Mail an mich!!!
 
Hallo,

wir leben da wohl auf einer Insel der Seeligen.
Wenn ich mit unserer Caro (Bordeaux-Dogge) in den Wiesen und Wäldern rund um unseren Ort spazieren gehe, habe ich noch nie!!! negative Reaktionen der Umwelt erlebt. Allerdings muß man dazu sagen, dass Caro gut erzogen ist. Egal ob Mountain-Biker, Jogger oder Spaziergänger - es interessiert sie nicht. Seit der Ba-Wü Kampfhunde-VO lege ich Caro allerdings im allgemeinen sofort ab, wenn jemand kommt. Das klappt auch, wenn sie zehn, zwanzig Meter entfernt auf der Wiese rumspringt. Allerdings zeigt sie dann jedesmal durch demonatratives Gähnen, wie langweilig das doch ist, wo sie sich doch gar nicht für die Leute interessiert, eagl wie schnell die unterwegs sind.

Kommt allerdings binnen zehn Minuten zum vierten Mal Fahrradfahrer vorbei (es gibt da so einige Lieblingsstrecken im Wald), könnte ich mich jedesmal todlachen. Beim ertsen, zweiten Mal "PLatz", legt Caro sich sofort und schnell hin (was bei einer Bordeaux-Dohgge denn so schnell ist), aber spätestens beim vierten Fahrradfahrer in kurzer Folge, hat sie ihren Hintern frühestens am Boden, wenn der Biker schon mindestens zehn Meter entfernt ist.

Nun muß ich allerdings noch folgendes dazu sagen:
Caro ist für Spaziergänger nicht so schnell als Listenhund ersichtlich, da sie für eine BX sehr schlank ist (38 kg bei ca. 59 cm). Sie wird also oft eh für einen Boxer oder Boxermischling gehalten, selbt wenn neben ihr ein richtiger Boxer rumtobt. Zum Anderen ist Caro relativ gut erzogen. Sie hat schon zwei Begleithundprüfungen-A (ohne Schuß) und einen Team-Test (Vize-Vereinsmeister 2000) abgelegt. Außerdem "mußten" wir "freiwillig" eine Verhaltensprüfung hier in Ba-Wü ablegen, weil wir sonst von unserer Gemeinde keine Leinenbefreiung bekommen hätten.

Das einzig negative hier bei uns: Augerechnet unsere Gemeinde hat für alle zwölf Rassen der VO Ba-Wü Kampfhundesteuer (8-facher Satz) beschlossen und war auch nach Beschuß mit entsprechenden Informationen (Ende Mai je 49 Seiten als Infomappe an jedes einzelne Gemeinderatsmitglied) nicht zu bewegen diese wieder aufzuheben. Unser Widerspruch läuft allerdings noch und mein Mann ist auch per 1.1.01 mit Einführung der Steuer sofort aus der Freiwilligen Feuerwehr ausgetreten, wo er in den letzten Jahren Kassier war - und somit den meisten Gemeinderatsmitgliedern persönlich bekannt.

Oh, ich glaube jetzt bin ich vielleicht doch etwas weit vom Theme gelandet?

Auf jeden Fall, wenn ich unterwegs Leute auf das Kampfhundthema anspreche (und das tue ich ausgesprochen gerne), habe ich bis jetzt jedes Mal volle Zustimmung erhalten, dass es absolut nicht o.k. ist, Hunde bestimmter Rassen als gefährlich einzuordnen. Besonders wenn mein Gesprächspartner schon etwas älter ist, schwebe ich dann regelrecht happy nach Hause, und frage mich, wie es zu diesen VOs kommen konnte, wo doch alle meine Gespächspartner diese für unsinnig halten!

Caro-BX
 
Also, ich möchte auch mal was zu den zwischenmenschlichen Kontakten sagen, wenn ich mit Tequila unterwegs bin. Bei uns ist es ganz genau andersherum als bei den meisten von Euch; sie ist nämlich einer dieser kleinen Teppichratten (meine Worte!).
Ich hab sie letztes Jahr eine Woche vor Weihnachten aus'm TH geholt, die haben sie irgendwo gefunden. Wir wissen also gar nichts über ihre Vorgeschichte, außer dass sie ca. Mai/99 geb. sein soll.
Auf jeden Fall hat sie Schiss vor anderen Hunden, manche gehen, aber die meisten eher nicht. Sie ist immer interessiert, aber es darf sich ihr keiner nähern; erst Recht nicht von hinten. Dann schnappt sie auch schon mal zu, wenn sie gar zu aufdringlich werden und auch auf knurren und Bürste bis zum Schwanz nicht reagieren.
Deswegen bin ich jetzt mit ihr auch seit Juli in der Hundeschule und es bessert sich.
Soweit die Vorgeschichte.
Nun zum Thema:
Ich gehe mit ihr die Straße entlang. Sehe zwei Jugendliche mit "Kampfhund" (weiß nicht mehr, was es war), nehme meinen Hund an die Leine, bleibe stehen, weil sie genau dort standen, wo ich lang wollte und auf die Ampel gewartet haben. Da macht mich das Mädel an, ihr Hund würde meinen schon nicht totbeißen! Aber in einem Ton! Ich war echt sauer. Ich hab gar nichts gesagt, sie sind weitergegangen, ich bin weitergegangen und gut.

Ich kann verstehen, dass man zur Zeit ein Spießrutenlauf durchmacht auf den Straßen, und dass man sich bestimmt viel anhören muss, aber sollte ich dann nicht nicht noch die Leute anmachen, die mir gar nicht böse gesinnt sind? Ich wollte nur verhindern, dass Tequila in Panik gerät, in ihrer Leine hängt, wieder etwas von ihrem Vertrauen in mich als Rudelchef verliert, weil ich den anderen nicht daran hindern konnte, ihr zu nahe zu kommen, und sie am Ende noch den anderen Hund beißt aus Angst.

So, mal ein Beitrag aus der anderen Sicht.

Ich weiß sicher, dass nicht alle Besitzer großer Hunde so sind, aber es ist mir auch schon oft genug im Park oder auf der Straße passiert.

Gruß
Myriam
 
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