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Und da läuft jemand rum und liest die Chips ab bei allen Freigängern??
 
Wenn eine Kastrationspflicht bestehen würde, hätten Tierschützer aber mehr Möglichkeiten, frei laufende Katzen auf ihre Kosten zu kastrieren, was sie heute oftmals nicht dürfen.
Die Kastrationpflicht greift also in die Besitzrechte der Eigentümer ein und berechtigt Dritte eine "Sachbeschädigung" vorzunehmen? Das halte ich für eine sehr gewagte These.
Letztenendes liegt die Entscheidungsgewalt immer noch beim Eigentümer und nicht bei irgendwelchen selbsternannten Tierschützern als möchtegern Erfüllungsgehilfen.
 

Sorry, man kann nicht jedes einzelne Randthema abdecken, das ist die Strategie die Pommel faehrt.

"Fall X ist damit erledigt"
"Jaaa, aber was ist mit Fall X2?"...

Die Aussage "Das muss im Einzelfall entschieden werden" muss in der Kernaussage reichen. Die muss im Fall einer Katzenkolonie an Standort X ja nicht fuer jedes einzelne Individuum getroffen werden, denn die Gemeinsamkeiten aller Katzen in dieser Kolonie sollten ueberwiegen, so dass die Einzelfallentscheidung fuer die Kolonie als ganzes getroffen werden kann.

Abgesehen davon, geht es, um mal die Begrifflichkeit zu aendern, bei verwilderten Katzenkolonien nicht um Tierschutz (den ich in dem Fall eher als Meta-Thema ueber der eigentlichen Arbeit sehe) sondern um Krisen-Management.

Die Suche nach Alternativen zur Kastration ist da ja im Gange. Die Sterilisation scheint in einigen Bereichen Vorteile zu haben (Kater), jetzt muss man die Nachteile betrachten und dann beide Modelle gegeneinander halten, und vielleicht kommt man dann ja zu einem kombinierten Modell. Kastration fuer Katzen, wg. der Nebenwirkungen der Sterilisation. Sterilisation fuer Kater, um Ab- und Zu-Wanderung zu verhindern.

Und moeglicherweise hat eine neue Loesung auch neue Probleme, waehrend einige alte Probleme damit geloest wurden.


Ja, aber hast Du diese Aussage von den Personen hier, die diese Seminare besucht haben, gelesen?!?

Du diskutierst hier ueber die theoretische Moeglichkeit, dass ein Zuhoerer X das nicht tief genug kapiert hat, und jetzt mit neuen, halbrichtigen Ideen hausieren geht. Natuerlich ist das so. Das passiert immer und ueberall. Aber da machst Du nix gegen. Leute, die nicht verstehen wollen oder koennen, hast Du immer dabei. Mit dem Prozentsatz muss man einfach leben und hartnaeckig aufklaeren, nach bestem Wissen und Gewissen.

Ich hab' hier und in anderen Themen auch nicht den Anspruch auf Korrektheit. Ich schreibe hier nach dem was ich weiss, und danach, welche Schlussfolgerungen ich fuer mich daraus gezogen habe, und welche Erkenntnisse sich daraus fuer mich formten.

Der Dozent kann nur die Datenlage und einen Ueberblick ueber die Zusammenhaenge vermitteln. Es ist nicht seine Aufgabe, die Daten hinreichend politisch korrekt aufzuarbeiten, dass jeder Depp damit in die Welt ziehen kann um die Wahrheit zu verkuenden.

Ganslosser ist Verhaltensforscher und Uni-Dozent und nicht Privatmann mit Anti-Kastrations-Agenda.

Ich vermute sogar, dass das das Problem ist, dass ich mit dieser Thematik habe. Es wird (so vermute ich) vorwiegend das Verhalten behandelt und die anderen Aspekte (die mir bei dieser Thematik so wichtig sind) eben nicht. Was nicht wertend gemeint ist oder heißen soll. dass ich mit meiner Kritik Recht habe/haben muss. Mich stört das halt einfach und lässt auf mich die Betrachung einseitig wirken.[/QUOTE]

Die Betrachtung ist sicher nicht einseitig, aber sie ist auch ganz sicher nicht vollumfassend. Das ist einfach grundsaetzlich gar nicht moeglich. Und wenn ein bisher nicht betrachtetes Thema auf den Tisch kommt, dann muss man sich halt hinsetzen, schauen welche bisherigen Erkenntnisse darauf uebertragbar sind, welche von der neuen Situation relativiert werden, und wo man noch Daten sammeln muss.

Insofern wuerde ich Dir ernsthaft nahelegen einen solchen Workshop zu besuchen, und ueber genau das Thema mit ihm zu diskutieren. Oder vielleicht erst mal das Buch abwarten, gucken ob Deine Punkte dort vielleicht ja laengst thematisiert werden, und ihn ggf. anschreiben. Ich habe ihn als sehr responsiv fuer Nachfragen erlebt.
 

In Belgien wird vieles viel pragmatischer, ohne das iwie Deutschen-typische Rumgejammer angegangen, in vielen Teilen sind sie weiter als die Deutschen je sein werden, da die Deutschen (gefühlt) mehr mit Probleme aufwerfen, Polemsieren, Diskutieren und Schimpfen beschäftigt sind, als mit eben pragmatischen Problemlösungen.
 

Bei denen, die in die Katzenfallen gehen.
 
HSH Freund schrieb:
Die Kastrationpflicht greift also in die Besitzrechte der Eigentümer ein und berechtigt Dritte eine "Sachbeschädigung" vorzunehmen? Das halte ich für eine sehr gewagte These.

Du magst Recht haben, auch wenn ich es gerne anders sähe.

Da ich hier im Ort seit Jahren die Haltung von Katzen mit freier Vermehrung beobachte, wo das Kastrationsangebot mit den Worten "das lohnt sich nicht, die werden eh überfahren" abgelehnt wurde. Da würde ich mir schon mehr Handlungsbefugnis durch TS (und sei es in Kombination mit einem Katzenkastrationsbeauftragten oder was auch immer) wünschen.
 
Erinnerst Du Dich noch ganz vage, wer dieses Randthema hochgeholt hat und wer darauf hingewiesen hat, dass das ein Randthema ist?
Mit scheint, wenn man nicht Deiner Meinung ist (wobei wir noch nicht einmal strikt gegensätzlicher Meinung sind ), wird Dein Erinnerungsvermögen arg eingetrübt.
"Fall X ist damit erledigt"
"Jaaa, aber was ist mit Fall X2?"...
Würde mich jetzt mal interessieren, wo Du das herholen willst.
 

Ja, aber damit hebelst Du ja Dein eigenes Argument aus, das man einen guten TA zum flicken bräuchte.....
Wenn ihr es sogar "gefahrlos" schafft Fundhunde innerhalb weniger Stunden zu integrieren, dann brauchts wohl keinen TA zum flicken um Langzeitinsassen gleichgeschlechtlich unterzubringen. Da mag es einige wenige geben, die komplett unverträglich sind oder oder oder. Aber wie gesagt- Hündinnen sind ja auch nicht dauerläufig, dh auch Hunde die mit gleichgeschlechtlichen unverträglich sind, könnten sich mit dem Gegengeschlecht einen Zwinger teilen und dann nur während der Hitze getrennt werden.

Das sind doch alles Ausreden...es ist den TH schlicht zu aufwendig, oder sie kastrieren aus Prinzip sowieso...
Wie sollen sie Interessenten auch die Haltung von Intakten zutrauen, wenn sie sich das selber nicht zutrauen...
 
Perl schrieb:
Sorry, man kann nicht jedes einzelne Randthema abdecken,...

Das ist mir schon klar. Beim Thema Kastration ist Tierschutz für mich einfach sehr viel mehr als ein Randthema. Das ist wohl einfach der Punkt. Ich sage ja auch nicht, dass ich unbedingt Recht haben muss. Es ist halt meine Meinung, dass die Thematik Kastration im TS auch behandelt werden sollte, da es in meinen Augen eng zusammenhängt und es schwer ist, das Thema Kastration als solches direkt als Kastration von Hunden in privater Haltung aufzufassen und nicht auch an Kastrationen im TS zu denken.


Perl schrieb:
Ja, aber hast Du diese Aussage von den Personen hier, die diese Seminare besucht haben, gelesen?!?

Sicherlich nicht alle. In diesem Fred z.B. habe ich jetzt die Aussagen von Budges zunächst als sehr kontra Kastra (und das grundsätzlich) empfunden. Dieser Eindruck hat sich erst geändert, als sie auf meine Einwürfe reagiert hat. Hätte ich aber nicht konkret nachgefragt, wäre dieser Eindruck bei mir hängen geblieben (also dass Kastra grundsätzlich schlecht ist). Und das ist mir bei Äußerungen von Besuchern dieser Seminare schon öfter so gegangen. Da habe ich jetzt aber gerade kein aktuelles Beispiel zur Hand und bin, um ehrlich zu sein, zu faul zum Suchen (sorry Budges, dass du jetzt alleine herhalten musstest).

Ich hatte auch schon länger mal überlegt, ob ich so ein Seminar besuchen sollte (um mir selbst ein Bild zu machen), aber um ehrlich zu sein, hat mich jetzt der Einführungstext zum Thema Auslandstierschutz ein bisschen abgeschreckt.

Ich habe offenbar mit der Herangehensweise an die Themen ganz einfach ein Problem (nicht mit der Thematik!).
 
Nur mal so als Tip- man kann auch wissentlich Seminare besuchen, nur um sich klarzuwerden wie man es NICHT machen möchte/sieht.
Und da wird man so manches Mal überrascht und der eigene Blickwinkel verändert sich!

Ich habe ein paar Seminare im Hundesportbereich besucht, bei denen ich von vorneherein den Seminarleitern sehr negativ gegenüber stand. Nur um mir das (in meinen Augen "Übel") mal anzuschauen. Ich wurde teilweise bestätigt und konnte hinterher meine gegensätzliche Meinung sehr viel besser begründen/vertreten und manchesmal auch positiv überrascht und konnte doch etwas für mich mitnehmen.

Nur Seminare zu besuchen über Dinge über die man eh schon alles weiß, von Leuten die der gleichen Meinung sind, macht oft wenig Sinn...
 
Dann würden mir aber auch Deine wissenschaftlichen, neutralen Argumente entgehen, die für eine Kastration sprechen.

Ach, da gab es gar keine? Na dann ist überlesen wohl tatsächlich sinnvoller. Und Jan sorgt dafür, dass das Feld nicht den Dummen überlassen wird
 
@Crabat: Da gebe ich Dir vollkommen Recht, so auch meine Erfahrung. Aber da bin ich ganz bei Helki und Anderen, die den Eindruck ja schliesslich auch hatten ... das Info zum Seminar ist nicht grad ... äh ... ansprechend.

Mein erster Eindruck (von der Info) war: Gehirnwäsche
 

Ein sauberes Gehirn ist auch was feines....
 
crabat schrieb:
Nur mal so als Tip- man kann auch wissentlich Seminare besuchen, nur um sich klarzuwerden wie man es NICHT machen möchte/sieht.
Und da wird man so manches Mal überrascht und der eigene Blickwinkel verändert sich!

Genau vor diesem Hintergrund wollte ich mir ja ein Bild machen.


crabat schrieb:
Nur Seminare zu besuchen über Dinge über die man eh schon alles weiß, von Leuten die der gleichen Meinung sind, macht oft wenig Sinn...

Da gebe ich dir durchaus Recht.

Die Thematik ist in meinen Augen auch überhaupt nicht das Problem, micht stört die Herangehensweise.

Für mich persönlich stellt sich in diesem Kontext (und da meine ich jetzt die Vorankündigung zum Auslandstierschutz-Seminar) derzeit noch die Frage, ob ich jemanden, der (in meinen Augen) so einseitig seine Seminare ankündigt, mit meinem Geld unterstützen möchte, ob es den Seminarleiter überhaupt interessiert, wenn ich wegbleibe (natürlich tut es das nicht, das ist mir klar), ob es mir die Zeit und das Geld wert ist etc.pp.

Das mögen hier viel anders sehen. Ich bin da (wegen der Herangehensweise, nicht wegen der Thematik selbst) echt relativ skeptisch (und ja, ich gestehe mir das zu).


@perl: Okay, dann liest sich die Aussage mit dem Randthema auch schon wieder anders.
 

ja ist es auch, aber mitunter tatsächlich nicht vermeidbar
 
ich muss gestehen, dass ich das als katzenbesitzer mit freigänger nich so prickelnd fände, dass meine katze gefahr läuft in irgendwelche fallen zu kommen und dann wer weiß wie von irgendwelchen menschen wer weiß wie behandelt wird
 
Noch weniger prickelnd finde ich allerdings die Mengen an Katzennachwuchs, dem es nicht soo prickelnd geht, Darüberhinaus war das Kastrationsgebot verbunden mit einem Abschussverbot ... und da sehe ich meine Katze lieber lebendig in der Falle als tot in der Gegend
 

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