Kampfhunde haben 2 Tonnen Beisskraft!

Consultani

15 Jahre Mitglied
Ich habe mich am Samstag mit einem Bekannten "gestritten", welcher in der SPD ist (nur ein ganz kleines Licht ;)) und meine Empörung aufgrund der LHV in NS nicht verstehen konnte. Kampfhunde hätten bis zu 2 Tonnen Beisskraft und die Verordnung wäre vollkommen im Sinne der Bürger, so sagte er mir.

Da wir beide schon ein wenig den Kaltgetränken gefröhnt hatten :)p) haben wir uns darauf geeinigt, die polemisch und unsachlich werdende Diskussion auf später zu verschieben.

Ich hätte nun gerne den ein oder anderen "Nachweis" für meine Behauptungen, habe auch schon einiges gefunden - aber vielleicht kann mir der ein oder andere hier noch eine seriöse und glaubwürdige Studie zum Thema "Gefährlichkeit bzw. Ungefährlichkeit von Kampfhunden" im allgemeinen und speziellen schicken (vor allem in Sachen Beißkraft. Die Beisstatistiken sind ja allesamt leider nicht besonders aussagekräftig). Die Hochschule Hannover hatte da doch mal ... ? Kann es nicht mehr finden ... :rolleyes:
 
  • 18. Mai 2024
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Hi Consultani ... hast du hier schon mal geguckt?
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Vielleicht eher in die Richtung das es letzlich keinen Unterschied macht ob dir nun 1 Tonne oder 2 Tonnen in den Arm beißen -> das es völlig überbewertet wird.
 
Ja. Aber der Unterschied zwischen einen Pit und einen Schäferund beträgt nur 50 (was das auch immer ist). Soll nur sagen, dass da kein phänomenaler Unterschied ist sondern alle Hunde Zähne haben.
 
Vielleicht eher in die Richtung das es letzlich keinen Unterschied macht ob dir nun 1 Tonne oder 2 Tonnen in den Arm beißen -> das es völlig überbewertet wird.

Ja. Also das Problem, welches ich habe ist, das ich eigentlich überhaupt keine Lust habe, mit jemandem über den Sinn und Unsinn von Rasselisten und LHVs zu disskutieren, welcher überhaupt keine Ahnung von der Materie hat. Das ist ja hier im Forum zu großen Teilen schon mehr als schwierig bis unmöglich (und endet in Polarisierungen und/oder persönlichen Anfeindungen) - und die meisten User hier haben wenigstens einen Hund und/oder haben sich - zumindest schon mal am Rande - mit der ein oder anderen LHV befasst (hat er auch nicht ...). :rolleyes:

Wir haben es hier mit einem intelligenten, vernunftbegabten und gebildeten Menschen zu tun, welcher ausschließlich die Berichte aus Presse und Medien kennt und sich aufgrund dessen ein Bild von der Lage gemacht hat. Natürlich ist es ein falsches ... :unsicher:

Und das von Dir oben gebrachte "Argument" ist auch wieder keines, weil NS ja vorsieht, alle großen Hunde mit "Sanktionen" zu belegen, was er aufgrund einer ähnlichen Aussage befürwortet (da alle Hunde gefährlich sein können, müssen auch alle Hunde sanktioniert werden. Kampfhunde aber besonders).
 


du kannst ja damit anfangen ihm zu erklären, daß man Beißkraft nicht in Tonnen mißt, sondern in Newton und, daß diese These bereits aus diesen Aspekt heraus vollkommen unhaltbar ist. :)
 
Kampfhunde hätten bis zu 2 Tonnen Beisskraft und die Verordnung wäre vollkommen im Sinne der Bürger, so sagte er mir.
Dann hätte er Dir auch gleich sagen solle, wie diese Kraft gemessen wurde und auf welche Fläche sie wirkt.
Es macht es einen Unterschied aus, ob eine Kraft auf 1qmm Einwirkfläche, oder auf 1qm Fläche gemessen wird.
Eine -zig Tonnen schwere Erntemaschine mit breiten Niederdruckreifen kann jemanden ruhig über die Füsse fahren, ohne dass ein Knochen bricht.
Zum anderen dürfte es für einen gebissenen Menschen keinen allzugroßen Unterschied in der Wirkung sein, ob da nun ein Hund mit 300kg, oder mit 1.000kg zubeißt. Die Auswirkungen können in beiden Fällen "knochenzertrümmernd" sein.
Den einzig wirklichen Unterschied bei den verschiedenen Hunderassen sehe ich in der Maulgröße. Der eine kann "nur" nach einem Finger schnappen, während der andere den ganzen Unterarm nimmt.
Grüße Klaus
 
tonne-
newton-

Die Voraussetzung das wissenschaftlich zu diskutieren, ist glaube ich wirklich erst einmal realistische Maßeinheiten einzuführen und die sind bei einem Hund unter 600 Newton.

Ausserdem ist Beißkraft ja nicht gleich Beißschaden, da kommt doch hinzu ob der Hund festhält oder schüttelt, wohin der Hund beißt und ob er nachbeißt. ein starker Biß kann eventuell weniger schaden anrichten, als ein Hund der zwar über weniger beißkraft verfügt, aber dafür schüttelt.
 
Ausserdem ist Beißkraft ja nicht gleich Beißschaden, da kommt doch hinzu ob der Hund festhält oder schüttelt, wohin der Hund beißt und ob er nachbeißt. ein starker Biß kann eventuell weniger schaden anrichten, als ein Hund der zwar über weniger beißkraft verfügt, aber dafür schüttelt.

Das sehe ich genauso. Hatte letzte Woche im Verein einge ähnliche Diskussion, auch da wurde mit der Beisskraft als Rechtfertigung für Rasselisten argumentiert Für mich gibt es überhaupt kein vernünftiges Argument für Rasselisten. :unsicher:


Dieser Link ist auch nicht schlecht.
 
Soso, ein SPD-Mann...
Vielleicht hilft es, Cons, wenn du deinem Bekannten mal in's Gedächtnis rufst, daß derzeit wohl keine Partei so dringend Wähler gewinnen muß, wie die SPD. Da sie offensichtlich bei den anderen Zielgruppen nicht mehr landen können, sollen sie's doch mal bei den "Kampfhundehaltern" versuchen...
:D
 
Habe auch noch eine Studie gefunden:



Wie ich schon vermutet habe, sind unsere Hunde "schlimmer" als der weiße Hai :eg:
 
Soso, ein SPD-Mann...

Da kenne ich mehrere von ... :lol:

Aber gut - jeder so, wie er mag (und ich finde die Ausübung von Ehrenämtern und das sich Einsetzen in sozialen Bereichen ja grundsätzlich durchweg positiv. Die versuchen wenigstens was und nölen nicht nur ;)).

Vielleicht hilft es, Cons, wenn du deinem Bekannten mal in's Gedächtnis rufst, daß derzeit wohl keine Partei so dringend Wähler gewinnen muß, wie die SPD. Da sie offensichtlich bei den anderen Zielgruppen nicht mehr landen können, sollen sie's doch mal bei den "Kampfhundehaltern" versuchen...
:D

Das ist doch nicht sachlich - damit brauche ich dem nicht kommen ... :D

Nein - ich brauche wirklich fundierte (oder zumindest glaubhaft recherchierte) Studien zum Thema. Mindestens einen logisch argumentierenden Artikel oder so etwas. Je mehr, desto besser.
 
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