"Kampfhund" von Katze zerfleischt, Entzündungen?

Das macht ja grundsätzlich keinen Unterschied. Wenn man ein bisschen nachdenkt, dann wird einem klar, dass ein Hund und ein Katze, die in derselben Umgebung wohnen, dieselben Keime in ihrer Mundhöhle mit sich rumschleppen. Ob die Infektion durch Zahn oder anschließende hunde-/katzeneigene Wundversorgung in die Wunde gelangt ist, wird man nachträglich nicht herausfinden können. Is ja auch wurscht.

Ich hab nur was gegen die Panik und die den Katzen unterstellten "Giftzähne". Midivi hat geschrieben, dass sich Katzenbisse zu 99% entzünden. Ich denke, sie meinte damit Bisse, die Katzen Menschen beigebracht haben. Und ich vermute ganz stark, dass dieser Eindruck dadurch entsteht, dass viele Menschen Katzenbisse als Bagatellen einordnen, während sie Hundebisse (allein schon wegen der im Allgemeinen größeren Zähne und damit größeren Verletzungen) sofort versorgen lassen. Wenn man eine Wunde nicht beobachtet und vergammeln lässt, dann kann das immer zu eine Blutvergiftung und im schlimmsten Fall zu Tode führen. Aber das gilt nicht nur für Katzen. Das gilt für Hunde genauso und es gilt bspw. auch für Mückenstiche. Auch die können einen auf die Intensiv bringen.

Ich bin schon von beiden gebissen worden: Hund und Katz. Ich habe es in beiden Fällen nicht behandeln lassen und nicht einmal desinfiziert. Beide Wunden sind problemlos abgeheilt. Aber ich habe auch ein sehr gutes Immunsystem. Vielleicht vergleichbar mit dem Immunsystem unserer Hunde und Katzen. ;) DIE haben uns auch in diesem Bereich nämlich einiges voraus.

Viele Grüße
Petra

;) genauso meinte ich das was du nun geschrieben hast....habe es nur so auf meine Art ausdrücken wollen :unsicher:
 
  • 21. Mai 2024
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Hi Stacy ... hast du hier schon mal geguckt?
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Das macht ja grundsätzlich keinen Unterschied. Wenn man ein bisschen nachdenkt, dann wird einem klar, dass ein Hund und ein Katze, die in derselben Umgebung wohnen, dieselben Keime in ihrer Mundhöhle mit sich rumschleppen. Ob die Infektion durch Zahn oder anschließende hunde-/katzeneigene Wundversorgung in die Wunde gelangt ist, wird man nachträglich nicht herausfinden können. Is ja auch wurscht.

Ich hab nur was gegen die Panik und die den Katzen unterstellten "Giftzähne". Midivi hat geschrieben, dass sich Katzenbisse zu 99% entzünden. Ich denke, sie meinte damit Bisse, die Katzen Menschen beigebracht haben. Und ich vermute ganz stark, dass dieser Eindruck dadurch entsteht, dass viele Menschen Katzenbisse als Bagatellen einordnen, während sie Hundebisse (allein schon wegen der im Allgemeinen größeren Zähne und damit größeren Verletzungen) sofort versorgen lassen. Wenn man eine Wunde nicht beobachtet und vergammeln lässt, dann kann das immer zu eine Blutvergiftung und im schlimmsten Fall zu Tode führen. Aber das gilt nicht nur für Katzen. Das gilt für Hunde genauso und es gilt bspw. auch für Mückenstiche. Auch die können einen auf die Intensiv bringen.

Ich bin schon von beiden gebissen worden: Hund und Katz. Ich habe es in beiden Fällen nicht behandeln lassen und nicht einmal desinfiziert. Beide Wunden sind problemlos abgeheilt. Aber ich habe auch ein sehr gutes Immunsystem. Vielleicht vergleichbar mit dem Immunsystem unserer Hunde und Katzen. ;) DIE haben uns auch in diesem Bereich nämlich einiges voraus.

Viele Grüße
Petra

;) genauso meinte ich das was du nun geschrieben hast....habe es nur so auf meine Art ausdrücken wollen :unsicher:

Stimm ich voll zu!!!
 
So, ich war jetzt vorgestern beim Tierarzt, der hat sich die Kratzer kurz angeschaut und für unbedenklich befunden. Wörtlich:" Die sind nicht durchs Leder gegangen" ;). War also anscheinend alles halb so wild.

Naja ich hab dann noch ein Reinigungszeug für die Ohren bekommen, aber das is was anderes...:D
 
Der Unterschied zwischen Katzenbissen und Hundebissen liegt nicht in den Bakterien, die beide im Maul haben.
Katzen haben dünnere Zähne als Hunde, wenn man von einer Katze gebissen wird ist das Loch dadurch nicht so gross und verschliesst sich meist sofort.
Das Problem dabei ist, daß in diesem von oben verschlossenen Raum, sich die Keime richtig munter vermehren können und dadurch böse Entzündungen entstehen.
Dadurch sind Katzenbisse "gefährlicher" als Hundebisse.
Fragt mal einen Mediziner, der kann Euch erzählen, daß man das im Studium schon lernt.
Ich hatte voriges Jahr das Vergnügen, nach meinem Hundebiss, bei solch einer Erklärung eines Chirurgen an die Studenten anwesend zu sein :)
Ich wusste es vorher schon und hab mich schwer zurückhalten müssen um ihm nicht vorzugreifen :D
 
Schön, dass die Kratzer sich als unbedenklich herausgestellt haben.
Weiterhin gute Besserung an den "zerfleischten Kampfhund";)

Was (Katzen-)Kratzer angeht, würde ich auch keine Panik verbreiten.
Nach jahrelangem Zusammenleben mit "der Kampfkatze" schlechthin, kann ich sagen, dass sich kein einziger Kratzer bei mir entzündet hat und die wurden alle nur halbherzig von mir versorgt.
Einmal habe ich mit der Katze gespielt, dabei hat sie das Gleichgewicht verloren und ist von der oberen Sofalehne geflogen. Dabei konnte sie sich gerade noch mit einer Pfote an meinem Arm festhalten, leider bot meine Haut wohl nicht genügend Widerstand, so dass sie mir nur den halben Arm "aufgeschlitzt" hat und dennoch vom Sofa geplumst ist.
Die Narbe hab ich noch heute, entzündet hat sich da aber dennoch nix.

Katzenbisse sehe ich allerdings etwas anders. Zumindest wenn es sich um kleine, aber tiefe Wunden handelt.
Meine Katze hat einmal, aus Schreck, so zugebissen und ich hatte noch Jahre danach immer wieder Probleme mit meinem Daumen.
Da würde ich heute sofort zum Arzt rennen und zwar aus diesem Grund:

Der Unterschied zwischen Katzenbissen und Hundebissen liegt nicht in den Bakterien, die beide im Maul haben.
Katzen haben dünnere Zähne als Hunde, wenn man von einer Katze gebissen wird ist das Loch dadurch nicht so gross und verschliesst sich meist sofort.
Das Problem dabei ist, daß in diesem von oben verschlossenen Raum, sich die Keime richtig munter vermehren können und dadurch böse Entzündungen entstehen.
Dadurch sind Katzenbisse "gefährlicher" als Hundebisse.
 
Hallo meine kleine jacki Dame hatte heute auch nen Unfall mit nem Kater habe es desinfiziert und warte denk ich erstmal bevor ich zum Tierarzt gehe. Was meint ihr?
 

Anhänge

Das sieht nach einem - typisch Katze - sehr schmalen tiefen Loch aus. Und die sind sehr entzündungsanfällig. Die neigen nämlich dazu, sich zu schließen, während sich tief drinnen noch Bakterien tummeln.
Sollte ich mich täuschen und es ist ein Kratzer, würde ich auch abwarten.
 
Ich habe mir das Bild noch mal genau angesehen, sieht nach Biss aus. Das Problem ist, dass sich das kleine Loch tief unten sehr schnell schließt und die Bakterien damit einschließt. Die haben dann eine ideale Umgebung, es kann aber nichts abfließen.
Aus meiner Erfahrung mit Katzenbissen würde ich den Hund auf jeden Fall mit einem Antibiotikum versorgen lassen.
 
Lieber gleich zum TA. An der Schnauze wären große Entzündungen wirklich schmerzhaft und schlecht zu behandeln. Als Laie kommt man mit Desinfektionsmittel kaum in die Tiefe von dem Loch.
 
Ich hab als Laie trotzdem immer ne Spritze mit stumpfer Kanüle zum spülen tieferer Verletzungen rumliegen.
Jup. Und Wasserstoffperoxid und blauspray und Salbe. Also eigentlich fehlt nur der Faden der sich selbst auflöst und ich könnt den ein oder anderen Notdienst übernehmen.
Eh ich zum Arzt oder Tierarzt fahre muss schon ganz schön was passieren.
Und bisher bin ich damit gut gefahren. Aber ich versteh da auch die, die vorsichtiger sind. Ich bin da halt nicht so. Aber auch bei mir selbst nicht.
 
Ich würde zum TA fahren mit dem Biss.

Bin ja jetzt erst auf die Schnauze gefallen, damit, nicht zum TA zu gehen :(
War auch im Gesicht, ich wär da vorsichtig..
 
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