Ich bin stolz auf meinen Hund, weil:

Das klingt wirklich belastend.
Ich weiß noch, als Thilo wegen der Inkontinenz mal Testosteron gespritzt bekommen hat, der war völlig blöde und wusste gar nicht wohin mit seinem Trieb.
Hab ich dann auch nie wieder geben lassen.
 
  • 21. April 2024
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Hi IgorAndersen ... hast du hier schon mal geguckt?
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Da würde ich doch fast sagen, das sind sie, die berühmten medizinischen Gründe. Also einer jedenfalls.

Wobei ich es ja schon wegen des Stresses, nicht zuletzt für Mila, machen würde. Ich bin da ja schmerzfrei.
Und deinem Mann kannst du ja zu seiner Beruhigung sagen, dass du es für ihn nicht in Erwägung ziehst. :eg:
 
  • 21. April 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Da würde ich doch fast sagen, das sind sie, die berühmten medizinischen Gründe. Also einer jedenfalls.
Inwiefern medizinisch? Das beschriebene ist doch ein verhaltensproblem?
Wobei ich schon dabei bin, wenn eine Haltung zu stressig wird, oder sogar eine Abgabe im Raum stehen könnte, das die Kastration ein kleineres Übel ist (auch für den Hund). Ist halt die Frage ob das wirklich hormonell bedingt ist, wenn die Hündin kastriert ist.
 
Da würde ich doch fast sagen, das sind sie, die berühmten medizinischen Gründe. Also einer jedenfalls.
Ja mit seiner ständig entzündeten Prostata,das sehe ich genauso. Mal sehen. Es hat mit Sicherheit mit den hier läufigen Hündinnen zu tun, er schleckt an jeder (für mich unsichtbaren) Pipipfütze. Obwohl ich das natürlich verbiete, aber er ist halt manchmal schneller als ich. Er leckt auch sofort an Stellen an denen Mila gelegen hat, sobald sie aufsteht etc.
 
  • 21. April 2024
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Magst du mal erzählen, wie du das umsetzt?
1 geht bei uns ziemlich gut. Ich hab ihn an der SL und brauche einfach nur mein Handzeichen für "Überholverbot" geben, notfalls wird er geblockt. Das klappt sehr gut und gibt selten Diskussionen. Klar trottelt er einfach mal unauffällig vor, wenn ich mal abgelenkt bin, aber er akzeptiert es insgesamt sehr gut.

Bei 2 bin ich relativ ideenlos, lobe aber wenn er mitkommt bevor die SL sich spannt.

Bei 3 rufe ich auch zurück bevor die SL sich spannt.

Funktioniert, aber noch nicht so, wie ich möchte.
1 So weit sind wir tatsächlich noch nicht. Ich stelle gerade vorsichtig um von "rückwärts gehen, Blick zu ihr" auf "normal gehen, Grenze gilt trotzdem".

2 Hm, also, das habe ich bisher hauptsächlich eben mit den Wegseiten geübt und da gebe ich das halt körpersprachlich vor und wenn sie woanders hinlatscht, korrigiere ich stimmlich mit "ahah", ggf körpersprachlich, um sie auf die Seite zurückzuschicken (ggf auch - drängen, wenn sie rum-eselt) und wiederhole dann den Wegabschnitt zur Korrektur.

3 Das habe ich explizit nicht umgesetzt bisher, meine Trainerin schlug vor, das halt an der Leine aufzubauen mit "ahah" kurz vor Leinenende bzw gewünschter Entfernung und Lob, wenn Entfernung eigenständig gehalten wird. Letztlich brauche ich das selten, weil es bei 5m-Leine unter Leinenführigkeit läuft und bei Freilauf oder 10m sie zu 90 % im gewünschten Radius bleibt bzw durch die vorher aufgebaute Übung (am Ende des Radius umdrehen und Blickkontakt ermöglicht weitergehen oder gibt sogar Lob/Keks, keinen Kontakt aufnehmen bedeutet, dass er eingefordert wird, man zurücklatschen muss zu Frauchen, sie anschauen muss und erst dann weiter kommt) so regelmäßig Blickkontakt aufbaut und dabei auf mich wartet, dass ich mit der Entfernung eh zufrieden bin. Ich bleibe zwischendurch immer wieder kommentarlos stehen oder passe das Tempo an und erwarte dann, dass sie es bemerkt und sich orientiert. Bemerkt sie es nicht und/oder entfernt sich zu weit, gibt es ein Schnalzen als Hilfe, ggf ein Fußscharren oder Stampfen. Reagiert sie immer noch nicht, ranze ich sie mit Ey!! an und erwarte, dass sie spätestens dann bei mir antanzt, sonst geh ich sie körpersprachlich ungemütlich holen und dann ist Freilaufprivileg bzw lange Leine erstmal verspielt. Auch bei prompter Reaktion auf Stampfen/Ey! arbeite ich an der Stelle nach und fordere dasselbe ein, ggf weise ich explizit die andere Wegseite zu und sie darf dann halt zum achso wichtigen Mäuseloch gar nicht mehr hin.

(In Notfällen rufe ich ab anstatt Ey!, weil ich aus Erfahrung weiß, dass Rückruf/Gehorsam auch da noch funktioniert, wo Orientierung nicht mehr bzw noch nicht klappt - aber Ziel ist ja gerade nicht, ein Kommando einzusetzen, sondern die grundsätzliche Regel "schau nach mir, achte auf mich", daher vermeide ich das, um nur keine Verhaltenskette aufzubauen a la "die Alte ruft dann schon, wenn sie wirklich was will".)
 
1 So weit sind wir tatsächlich noch nicht. Ich stelle gerade vorsichtig um von "rückwärts gehen, Blick zu ihr" auf "normal gehen, Grenze gilt trotzdem".

2 Hm, also, das habe ich bisher hauptsächlich eben mit den Wegseiten geübt und da gebe ich das halt körpersprachlich vor und wenn sie woanders hinlatscht, korrigiere ich stimmlich mit "ahah", ggf körpersprachlich, um sie auf die Seite zurückzuschicken (ggf auch - drängen, wenn sie rum-eselt) und wiederhole dann den Wegabschnitt zur Korrektur.

3 Das habe ich explizit nicht umgesetzt bisher, meine Trainerin schlug vor, das halt an der Leine aufzubauen mit "ahah" kurz vor Leinenende bzw gewünschter Entfernung und Lob, wenn Entfernung eigenständig gehalten wird. Letztlich brauche ich das selten, weil es bei 5m-Leine unter Leinenführigkeit läuft und bei Freilauf oder 10m sie zu 90 % im gewünschten Radius bleibt bzw durch die vorher aufgebaute Übung (am Ende des Radius umdrehen und Blickkontakt ermöglicht weitergehen oder gibt sogar Lob/Keks, keinen Kontakt aufnehmen bedeutet, dass er eingefordert wird, man zurücklatschen muss zu Frauchen, sie anschauen muss und erst dann weiter kommt) so regelmäßig Blickkontakt aufbaut und dabei auf mich wartet, dass ich mit der Entfernung eh zufrieden bin. Ich bleibe zwischendurch immer wieder kommentarlos stehen oder passe das Tempo an und erwarte dann, dass sie es bemerkt und sich orientiert. Bemerkt sie es nicht und/oder entfernt sich zu weit, gibt es ein Schnalzen als Hilfe, ggf ein Fußscharren oder Stampfen. Reagiert sie immer noch nicht, ranze ich sie mit Ey!! an und erwarte, dass sie spätestens dann bei mir antanzt, sonst geh ich sie körpersprachlich ungemütlich holen und dann ist Freilaufprivileg bzw lange Leine erstmal verspielt. Auch bei prompter Reaktion auf Stampfen/Ey! arbeite ich an der Stelle nach und fordere dasselbe ein, ggf weise ich explizit die andere Wegseite zu und sie darf dann halt zum achso wichtigen Mäuseloch gar nicht mehr hin.

(In Notfällen rufe ich ab anstatt Ey!, weil ich aus Erfahrung weiß, dass Rückruf/Gehorsam auch da noch funktioniert, wo Orientierung nicht mehr bzw noch nicht klappt - aber Ziel ist ja gerade nicht, ein Kommando einzusetzen, sondern die grundsätzliche Regel "schau nach mir, achte auf mich", daher vermeide ich das, um nur keine Verhaltenskette aufzubauen a la "die Alte ruft dann schon, wenn sie wirklich was will".)
So ähnlich haben wir es auch gemacht.
Irgendwann haben wir dem Hund mehr "Freiraum" gegeben. Und heute gibt es für den Hund nix schlimmeres, als wenn er uns nicht mehr sehen würde. Fast egal, was da in der Umgebung ist, es wird immer vorher gecheckt wo denn Herrchen und Frauchen sind. Die Bindung ist hier sehr stark.
Ich muß zugeben, das Training mit dem Hund war einfacher, als das Üben Hund + Herrchen :sarkasmus:.
Und wenn ich mal nicht so gut drauf bin, den Hund 100% im Auge zu behalten, dann ruf ich ihn auch lieber vorher ab und wir gehen an der Leine.

Mein Ziel war es halt, dass der Hund im Freilauf sowohl bei mir als auch bei meinem LG "funktioniert". Jagdtrieb war ja anfangs vorhanden, Pöbeln als 2-3-jähriger auch, vom Stursinn ganz abzusehen. Heute ist er draußen in neuer Umgebung "aufgeregt", das legt sich aber. Notfalls gibts Gehorsam. Ansonsten hat er sich super entwickelt. Die Balance zu finden zwischen Freiraum, Gehorsam und Ruhe war auch ein ziemlich großer Lernprozeß bei mir, da das Hundi hier auch noch sehr sensibel ist.
 
Midgi war mit auf einer Tagung mit 160 Leuten oder mehr und war superbrav. Ans Klatschen musste er sich gewöhnen, allerdings hat er da auch nicht gebellt oder so, sondern war nur entrüstet über die Störung seines Schlafs.
Es waren auch noch andere Hunde da, alle entspannt und nett miteinander und Midgi wurde sehr viel gestreichelt, entsprechend kaputt war er abends, wobei ich auch der frühe Vogel war, so dass er morgens schon 1,5 h Spaziergang vorm Start hatte.
Gestern war dann noch eine mehrstündige Exkursion und am Ende lag er völlig entspannt bei einer sehr glücklichen Kollegin auf dem Arm. :)
 
Wir haben einen Ridgeback-Rüden getroffen, der erst nur freundlich war, aber sich allmählich ins tendenziell Übergriffige steigerte. Und zu meiner Überraschung und Freude konnte Pucci ihm nachdrücklich und angemessen deutlich machen, wo seine Grenze ist. Das hab ich in der Form zum ersten Mal bei ihm gesehen.
 
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